Das Wichtigste in Kürze
- Im Referendariat sind angehende Beamte meist Beamtenanwärter mit Anspruch auf Beihilfe.
- Die Beihilfe übernimmt 50 Prozent, ein günstiger Anwärtertarif deckt den Rest.
- Über die Öffnungsaktion ist die Aufnahme auch mit Vorerkrankungen ohne hohe Zuschläge möglich.
- Nach dem Referendariat wechseln Sie in einen regulären Beihilfetarif.
Beihilfe schon im Referendariat
Wer ein Referendariat im Beamtenverhältnis auf Widerruf absolviert, hat in der Regel bereits Anspruch auf Beihilfe. Damit ist die private Krankenversicherung schon in der Ausbildung die naheliegende und günstige Lösung – die gesetzliche Krankenversicherung wäre für Anwärter oft teurer, da kein Arbeitgeberzuschuss fließt.

Günstige Anwärtertarife
Private Versicherer bieten spezielle Anwärtertarife zu stark reduzierten Beiträgen an. Sie decken den Restkostenanteil nach Abzug der Beihilfe und kosten oft nur einen kleinen zweistelligen Betrag im Monat:
Öffnungsaktion nutzen
Innerhalb von sechs Monaten nach Ernennung werden Anwärter über die Öffnungsaktion ohne Ablehnung und mit einem Risikozuschlag von höchstens 30 Prozent aufgenommen – wichtig bei Vorerkrankungen.
Der Übergang nach dem Referendariat
Mit der Übernahme ins reguläre Beamtenverhältnis wechseln Sie vom Anwärter- in den normalen Beihilfetarif. Der Versicherer führt diesen Übergang ohne erneute Gesundheitsprüfung durch, sodass Ihr Schutz nahtlos bestehen bleibt.
Früh und ohne Zuschlag absichern
Schließen Sie den Anwärtertarif gleich zu Beginn ab und nutzen Sie die Öffnungsaktion. So sichern Sie sich günstige Konditionen, die Sie über das gesamte Beamtenleben begleiten.
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Anwärtertarife in Zahlen
Nahezu alle namhaften Anbieter bieten spezielle Anwärtertarife mit deutlich reduzierten Beiträgen: Während des Referendariats sind bis zu 50 Prozent geringere Prämien üblich, weil der Versicherer in der Ausbildung noch keine Alterungsrückstellungen anlegt. Ein 25-jähriger Referendar erhält einen beihilfekonformen Tarif mit umfassenden Leistungen meist für rund 150 bis 250 Euro im Monat.
Öffnungsaktion sichert die Aufnahme
Innerhalb der ersten sechs Monate nach der Ernennung garantiert die Öffnungsaktion die Aufnahme – kein Antrag wird abgelehnt, bei Vorerkrankungen ist höchstens ein Zuschlag von 30 Prozent möglich.
Familie absichern und die richtige Wahl treffen
Auch Ehepartner und Kinder von Referendaren können beihilfeberechtigt sein und über die PKV abgesichert werden. Zwar hätten Referendare auch die Möglichkeit, sich freiwillig gesetzlich zu versichern, doch ohne Arbeitgeberzuschuss und ohne Nutzung der Beihilfe ist das meist teurer. Vor der Wahl lohnt eine Beratung, damit Sie einen Tarif erhalten, der nach dem Referendariat nahtlos in den regulären Beihilfetarif übergeht.
Früh abschließen lohnt sich
Schließen Sie den Anwärtertarif gleich zu Beginn ab und nutzen Sie die Öffnungsaktion. So sichern Sie günstige Konditionen für Ihr gesamtes Beamtenleben.
Häufige Fragen
Wie versichern sich Referendare?
Was kostet die PKV im Referendariat?
Was ist die Öffnungsaktion?
Was passiert nach dem Referendariat?
Ist die GKV im Referendariat sinnvoll?
Mehr zum Thema: Krankenversicherung sowie PKV-Zuschuss für Rentner.
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