Private Unfall­versicherung Vergleich 2026:Schutz rund um die Uhr

Die private Unfallversicherung sichert die finanziellen Folgen bleibender Invalidität nach einem Unfall ab – weltweit und rund um die Uhr.

Rund um die UhrWeltweit, auch FreizeitInvalidität & Unfallrente
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Unfallversicherung Vergleich
Private Unfallversicherung Vergleich 2026 – Siegel von Versicherungsriese

Das Wichtigste in Kürze

  • Die private Unfallversicherung zahlt bei bleibender Invalidität nach einem Unfall.
  • Sie gilt weltweit, rund um die Uhr und in jeder Lebenslage.
  • Kernleistung ist die Invaliditätssumme mit Progression.
  • Sie schließt die Lücke der nur am Arbeitsplatz greifenden gesetzlichen Absicherung.

Rechner: Wie viel zahlt die Unfallversicherung?

Private Unfallversicherungen im Vergleich: den Tarif finden

Die meisten schweren Unfälle passieren in der Freizeit – dort, wo die gesetzliche Unfallversicherung nicht greift. Beim Private Unfallversicherung Vergleich zählen Invaliditätssumme, Progression und die Gliedertaxe.

Infografik: Worauf es beim Versicherungsvergleich ankommt
Die fünf wichtigsten Kriterien für einen guten Versicherungsvergleich.

Achten Sie beim Private Unfallversicherung Vergleich vor allem auf diese Kriterien:

Vergleichskriterium Warum es zählt
Invaliditätssumme & Progression hohe Leistung bei schwerer Invalidität
Gliedertaxe Bewertung der einzelnen Körperteile
Unfallrente monatliche Rente ab hoher Invalidität
Zusatzleistungen Bergungskosten, kosmetische OP, Reha
Mitwirkungsanteil Anrechnung von Vorerkrankungen

Wichtig ist beim Private Unfallversicherung Vergleich, nicht allein den Beitrag, sondern das gesamte Leistungspaket, die Bedingungen und die Anbieterqualität zu betrachten.

Dennis Becker, Versicherungsexperte

Dennis Becker · Versicherungsmakler · über 22 Jahre Erfahrung

Die Freizeit ist das Risiko

Rund zwei Drittel aller Unfälle passieren in der Freizeit und im Haushalt – genau dort, wo die gesetzliche Unfallversicherung nicht zahlt. Die private Unfallversicherung schließt diese Lücke. Achten Sie auf eine hohe Invaliditätssumme mit Progression und eine gute Gliedertaxe, damit im Ernstfall genug fließt.

Was ist die private Unfallversicherung?

Die private Unfallversicherung leistet, wenn ein Unfall zu einer dauerhaften körperlichen Beeinträchtigung führt. Sie zahlt eine einmalige Kapitalsumme – je nach Schwere der Invalidität und vereinbarter Progression – und auf Wunsch eine Unfallrente. Da sie weltweit und rund um die Uhr gilt, schützt sie auch in der Freizeit, im Urlaub und im Haushalt.

Illustration: Rundum-Schutz durch die private Unfallversicherung in der Freizeit
Die private Unfallversicherung schützt weltweit und rund um die Uhr – auch in der Freizeit.

Was zählt als Unfall?

Die Versicherer definieren einen Unfall einheitlich: Ein Unfall ist ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis, durch das die versicherte Person unfreiwillig eine körperliche oder geistige Gesundheitsschädigung erleidet. Drei Merkmale müssen also zusammenkommen – plötzlich, von außen auf den Körper und unfreiwillig. Wer beim Sport stürzt, sich im Haushalt schwer verletzt oder im Urlaub verunglückt, erleidet einen Unfall in diesem Sinne; eine schleichende Erkrankung dagegen nicht. Gute Tarife rechnen auch unfallbedingte Schäden durch erhöhte Kraftanstrengung oder Eigenbewegung – etwa einen Bänderriss ohne äußeres Ereignis – als mitversichert an.

Welche Leistungen die private Unfallversicherung leistet

  • Invaliditätsleistung mit Progression als Kernbaustein.
  • Unfallrente ab einem vereinbarten Invaliditätsgrad.
  • Bergungs- und Reha-Kosten sowie Krankenhaustagegeld.
  • Kosmetische Operationen und eine Todesfallsumme.

Eigenbewegung einschließen

Gute Tarife zahlen auch bei Schäden durch erhöhte Kraftanstrengung oder Eigenbewegung – etwa einem Bänderriss beim Sport ohne äußeren Unfall. Achten Sie auf diesen Einschluss.

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Wer braucht eine private Unfallversicherung?

Die private Unfallversicherung lohnt sich für alle, die nicht oder nur unzureichend über eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgesichert sind – etwa Kinder, Hausfrauen und -männer, Rentner und körperlich aktive Menschen. Wer seine Arbeitskraft umfassend absichern will, ist mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung meist besser bedient, da sie auch bei Krankheit zahlt.

Vorteile

  • Weltweit, rund um die Uhr
  • Auch für Kinder und Rentner
  • Kapital plus Unfallrente

Nachteile

  • Zahlt nur bei Unfall, nicht bei Krankheit
  • Bei Berufstätigen ersetzt sie keine BU

Was kostet die private Unfallversicherung?

Der Beitrag hängt von Invaliditätssumme, Progression, Beruf und Bausteinen ab und liegt für Erwachsene oft bei 60 bis 150 Euro im Jahr.

Summe & ProgressionHöhe der Absicherung.

BerufsgruppeRisiko der Tätigkeit.

BausteineUnfallrente, Tagegeld.

Eintrittsalterbeeinflusst den Beitrag.

Leistungen: Invaliditätsleistung und Unfallschutz

Die private Unfallversicherung leistet, wenn ein Unfall zu einer dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigung führt. Anders als die gesetzliche Unfallversicherung, die nur Arbeits- und Wegeunfälle abdeckt, bietet sie weltweiten Unfallschutz rund um die Uhr, auch in der Freizeit. Über die Invaliditätsleistung erhalten Sie je nach Invaliditätsgrad eine Einmalzahlung, mit der Sie etwa einen behindertengerechten Umbau finanzieren.

Die Höhe der Leistung hängt von der vereinbarten Versicherungssumme und der Gliedertaxe ab, die den Invaliditätsgrad für jedes Körperteil festlegt. Mit einer Progression vereinbaren Sie, dass die Leistung bei schwerer Invalidität überproportional steigt. So sind Sie bei den finanziellen Folgen eines Unfalls bestmöglich abgesichert.

Die Gliedertaxe: so wird der Grad der Invalidität bewertet

Wie viel nach einem Unfall ausgezahlt wird, bestimmt die Gliedertaxe. Sie legt für jedes Körperteil einen festen Grad der Invalidität fest – der Verlust einer Hand wird etwa mit 55 %, der eines Beins mit 70 % bewertet. Dieser Prozentsatz wird mit der Versicherungssumme multipliziert:

Körperteil (Verlust / Funktionsunfähigkeit) Invaliditätsgrad (Beispiel)
Arm 70 %
Hand 55 %
Daumen 20 %
Bein 70 %
Fuß 40 %
Auge 50 %
Gehör (ein Ohr) 30 %

Die Werte unterscheiden sich je nach Anbieter – eine „verbesserte Gliedertaxe“ bewertet großzügiger. Schon hier entscheidet sich, wie viel im Ernstfall fließt.

Progression: mehr Leistung bei schwerem Unfall

Mit der Progression vereinbaren Sie, dass die Leistung bei schwerer Invalidität überproportional steigt. Gerade nach einem schweren Unfall zahlt der Versicherer dann ein Vielfaches der Grundsumme. Das Beispiel zeigt die Auszahlung bei einer Grundsumme von 100.000 € und 350 % Progression:

Invaliditätsgrad ohne Progression mit 350 % Progression
25 % 25.000 € 25.000 €
50 % 50.000 € 100.000 €
75 % 75.000 € 225.000 €
100 % 100.000 € 350.000 €

Ab einem Invaliditätsgrad von 50 % wirkt die Progression besonders stark – genau dort, wo die finanziellen Folgen am größten sind. Eine hohe Grundsumme mit kräftiger Progression ist deshalb wichtiger als eine niedrige Summe ohne.

Weitere Leistungen im Überblick

Neben der Invaliditätsleistung bieten gute Tarife weitere Leistungen, die Sie passend zu Ihrem Unfallrisiko vereinbaren können:

TodesfallleistungEinmalsumme an die Hinterbliebenen bei Unfalltod.

Krankenhaustagegeldfester Betrag je Tag im Krankenhaus.

Bergungskostenz. B. die Rettung aus den Bergen.

Reha & TherapieKosten für Reha-Maßnahmen und Therapie.

Sinnvoll ist außerdem eine Unfallrente als lebenslange monatliche Zahlung ab einem hohen Invaliditätsgrad. Welche Bausteine Sie wirklich brauchen, hängt von Ihrer Lebenssituation ab – die Grundsumme mit Progression bleibt aber der wichtigste Teil.

Gesetzliche oder private Unfallversicherung?

Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur für einen Arbeitsunfall sowie auf dem Hin- und Rückweg zur Arbeit – die Freizeit ist nicht mitversichert. Da rund zwei Drittel aller Unfälle in Freizeit und Haushalt passieren, bleibt hier eine große Lücke. Die private Unfallversicherung schließt sie, weil sie weltweit und rund um die Uhr Versicherungsschutz bietet – im Beruf, in der Freizeit und im Urlaub. Wer sich umfassend gegen die Folgen eines Unfalls versichern möchte, sollte eine private Police abschließen.

Wichtige Fristen nach einem Unfall

Damit die Invaliditätsleistung leisten kann, müssen Fristen eingehalten werden: Die Invalidität muss in der Regel innerhalb eines Jahres nach dem Unfall eintreten und ärztlich festgestellt sowie – meist innerhalb von 15 Monaten – beim Versicherer geltend gemacht werden. Melden Sie einen Unfall daher früh, auch wenn die dauerhaften Folgen erst ein Jahr nach dem Unfall absehbar sind.

Wer sich privat gegen Unfälle versichern sollte

Eine private Unfallversicherung ist vor allem für Menschen sinnvoll, die nicht über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert sind, etwa Kinder, Senioren, Hausfrauen und Selbstständige. Auch wer ein gefährliches Hobby ausübt, sollte sich entsprechend versichern. Den Vertrag sollten Sie früh abschließen und wichtige Bausteine wie Bergungskosten und kosmetische Operationen vereinbaren.

Achten Sie beim Vergleich der Unfallversicherungen auf eine hohe Grundsumme und eine sinnvolle Progression. So müssen Sie sich nicht selbst gegen jedes Risiko versichern, sondern sind über eine Police umfassend abgesichert, falls ein Unfall Sie dauerhaft beeinträchtigt.

Häufige Fragen zur Private Unfallversicherung

Was zahlt die private Unfallversicherung?
Eine Kapitalleistung bei bleibender Invalidität nach einem Unfall, mit Progression, sowie optional eine Unfallrente und weitere Bausteine.
Gilt sie auch in der Freizeit?
Ja, weltweit und rund um die Uhr – im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung.
Ersetzt sie die Berufsunfähigkeitsversicherung?
Nein. Sie zahlt nur bei Unfällen, die BU auch bei Krankheit. Für Berufstätige ist die BU die wichtigere Absicherung.
Für wen lohnt sie sich besonders?
Für Kinder, Hausfrauen und -männer, Rentner und alle ohne ausreichende BU-Absicherung.
Wie hoch sollte die Summe sein?
Mindestens 100.000 Euro Grundsumme mit Progression von 225 bis 350 Prozent.
Was kostet sie?
Für Erwachsene oft 60 bis 150 Euro im Jahr, abhängig von Summe, Progression und Beruf.
Für wen ist eine private Unfallversicherung sinnvoll?
Besonders für Kinder, Senioren, Hausfrauen und Selbstständige, die nicht gesetzlich unfallversichert sind. Sie leistet bei dauerhafter Invalidität nach einem Unfall, weltweit und rund um die Uhr.
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Dennis Becker

Dennis Becker

Versicherungsmakler · über 22 Jahre Erfahrung

Dennis Becker ist Versicherungsmakler mit über 22 Jahren Erfahrung und Experte für Kranken-, Pflege- und Vorsorgeversicherungen. Die Tücken von Gesundheitsfragen, Wartezeiten und Tarifbedingungen kennt er aus tausenden Beratungsgesprächen. Auf Versicherungsriese.de stellt er sicher, dass die Ratgeber zu Gesundheit und Vorsorge versicherungstechnisch korrekt und verständlich sind, damit Verbraucher im Ernstfall wirklich abgesichert sind.