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Vermieterrechtsschutzversicherung
Vergleich & Vermieterrechtsschutz Test

√úbernahme der Kosten f√ľr Anwalt & Gericht

Vermieterrechtsschutz steuerlich absetzbar

Policen ohne Wartezeit abschließen

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Das Wichtigste in K√ľrze

  • Eine vermietete Immobilie bringt nicht nur gutes Geld. Leider entwickeln sich h√§ufig Streitpunkte mit dem Mieter oder den Beh√∂rden. Der Vermieterrechtsschutz √ľbernimmt die Kosten f√ľr Anw√§lte und Gericht.
  • Alle Personen, die in gr√∂√üerem Umfang Wohneigentum oder Gesch√§ftsr√§ume vermieten sollten in ihrem Rechtsschutz eine Vermieterrechtsschutzversicherung unterbringen. Schlie√ülich geh√∂ren Mietstreitigkeiten mit zu den h√§ufigsten Streitf√§llen vor deutschen Gerichten.
  • F√ľr Mitglieder in dem Eigent√ľmerverband Haus und Grund verringern sich die Kosten bestimmter Vermieterrechtsschutzversicherungen. Der Verband unterst√ľtzt Vermieter in allen Fragen und Anliegen rund um die vermietete Immobilie. Durch die zus√§tzliche Unterst√ľtzung und das spezielle Angebot lohnt sich der Vermieterrechtsschutz Haus und Grund f√ľr Vermieter mit mehreren Mietobjekten besonders.
  • Sobald der Vermieterrechtsschutz in der Versicherungspolice gesondert ausgewiesen wird, besteht die M√∂glichkeit, diesen steuerlich geltend zu machen. Alternativ kann der Vermieter auch eine gesonderte Rechtsschutzversicherung f√ľr Vermieter abschlie√üen und so den Versicherungsbeitrag von den Steuern absetzen.

Was ist ein Vermieterrechtsschutz?

Der Vermieter besitzt Grund und Boden, ein Haus oder sonstiges Objekt, das er gegen Miete anderen zur Nutzung √ľberl√§sst. Soweit so gut. Entsprechend k√∂nnte die Vermietung eine Win-Win-Situation darstellen. Allerdings geraten Vermieter und Mieter nicht selten in Streit. Die Ursachen sind vielf√§ltig. So stellen Vertragsverletzungen oder die Betriebskosten beziehungsweise Mieterh√∂hungen die h√§ufigsten Ursachen f√ľr Streitigkeiten zwischen Vermietern und Mietern dar.

Leider lassen sich solche Streitereien nicht immer friedlich kl√§ren und gehen in der Folge vor Gericht. Erh√§lt der Vermieter kein Recht, bleibt er auf den Kosten f√ľr die Gerichtsverhandlung und die Anw√§lte sitzen. Mit einer Rechtsschutzversicherung f√ľr Vermieter lassen sich wenigstens die finanziellen Verluste ersetzen. Denn die Vermieterrechtsschutzversicherung zahlt f√ľr Anw√§lte, Zeugen, Gerichtsverhandlungen, Sachverst√§ndige und Gutachter. Dar√ľber hinaus stellen gute Rechtsschutzversicherungen auch eine Kosten√ľbernahme f√ľr die Mediation in Aussicht.

Was bedeutet Vermieterrechtsschutz Haus und Grund?

Mit dem Zusammenschluss zu einem Eigent√ľmerverband mit dem Namen Haus und Grund sollen die Interessen der Mitglieder effektiv vertreten werden. Mit anderen Worten in diesem Verband schlie√üen sich Eigent√ľmer von H√§usern, Wohnungen und Grundbesitz zusammen. In der Folge k√∂nnen sie sich mit Fragen und Sorgen an den Verband wenden. Mit einer Mitgliedschaft in dem Verband l√§sst sich die Vermieterrechtsschutzversicherung h√§ufig g√ľnstiger abschlie√üen. Zus√§tzlich profitieren die Mitglieder von weiteren Vorteilen. Der Vermieterrechtsschutz Haus und Grund fordert die Wohneigent√ľmer zu einer Mitgliedschaft auf, um sie bei Bedarf effektiv beraten und unterst√ľtzen zu k√∂nnen.

Sollten Sie einen Vermieterrechtsschutz benötigen, macht es Sinn, diesen in den privaten Rechtsschutz zu integrieren. Schließlich bieten Versicherungsgesellschaften in der Regel interessante Rabatte an, wenn ein Kunde mehrere Risiken gleichzeitig bei einem Unternehmen versichert.

Welche Leistungen √ľbernimmt der Vermieterrechtsschutz?

Mit einer umfassenden Vermieterrechtsschutzversicherung lässt sich eine Mietstreitigkeit entspannt angehen. Zumindest wenn die richtigen Bausteine gewählt wurden. Auf die psychische und zeitliche Belastung hat sie keinen Einfluss. Wenigstens die Finanzen machen mit einem guten Vermieterrechtsschutz nicht zusätzlich Sorgen.

Das Basispaket der meisten Versicherungen √ľbernimmt Gerichtskosten und Anwaltskosten. Abh√§ngig davon, wie viel Wohneigentum vermietet ist, kann aber ein umfangreicheres Vermieterrechtsschutzpaket notwendig sein. Schlie√ülich besteht dann auch erh√∂htes Konfliktpotenzial. Zu den zus√§tzlichen Leistungen geh√∂ren beispielsweise

  • Anwaltskosten au√üerhalb des Gerichtes
  • Hilfe bei der Forderung von Mietausf√§llen
  • Streitigkeiten mit Dienstleistern und Handwerkern
  • Streitigkeiten um die Erschlie√üung eines Grundst√ľcks
  • Kosten rund um die R√§umung einer Immobilie
  • Ausfall von Mieteinnahmen
  • Nebenkostenstreitigkeiten
  • Eigenbedarfsklagen

Der sorgfältige Vergleich der Vermieterrechtsschutzversicherungen macht Sinn. Nur so lässt sich eine Variante finden, die auf den eigenen Bedarf zugeschnitten ist.

Was zahlt der Vermieterrechtsschutz noch?

Die Ursachen f√ľr Gerichtsverhandlungen zwischen Vermieter und Mieter sind vielf√§ltig. Hier sind einige Beispiele aufgef√ľhrt, in denen der Rechtsschutz f√ľr Vermieter dem Gesch√§digten finanziell beisteht.

  • R√§umungsklage bei Vermietung an Mietnomaden
  • Einbehaltung der Kaution nach Auszug, Grund: gr√∂√üere Sch√§den in der Wohnung
  • Schmerzensgeldforderungen beispielsweise bei Vernachl√§ssigung der R√§umpflicht im Winter
  • Streitigkeiten aufgrund der M√ľllentsorgung mit der Gemeinde/ Stadt
  • Gerichtliche Auseinandersetzungen mit dem Finanzamt, Grund: Instandhaltungskosten werden nur teilweise anerkannt

Was zahlt der Vermieterrechtsschutz nicht?

Das Angebotsspektrum beim Vermieterrechtsschutz ist √§u√üerst umfassend. Dennoch gilt es, das Kleingedruckte in den Vertragsbedingungen zu lesen. Insbesondere achten Vermieter auf die Wartezeit. Solange die Wartezeit l√§uft, besteht noch kein Versicherungsschutz. Entsprechend sind auch Verfahren, deren Ursachen in der Zeit vor dem Abschluss des Vertrages liegen, vom Vermieter selbst zu zahlen. Weiterhin weigert sich die Versicherer Kosten zu √ľbernehmen, wenn kein Rechtsschutzfall zugrunde liegt. Oder wenn Kunden privat ein Rechtsgutachten in Auftrag geben, das nichts mit einem Gerichtsverfahren zu tun hat.

Der Vermieterrechtsschutz zahlt nicht bei

  • Rechtsschutzf√§llen innerhalb der Wartezeit
  • Gerichtsverfahren mit Ursache vor dem Vertragsabschluss
  • Kosten, die ohne Rechtsschutzfall entstanden sind
  • Private Rechtsgutachten ohne Zusammenhang zu einem Gerichtsverfahren

Was kostet ein Vermieterrechtsschutz?

Wie bei den meisten Versicherungen l√§sst sich auch bei der Vermieterrechtsschutzversicherung keine generelle Aussage √ľber die monatlich zu zahlende Pr√§mie machen. Schlie√ülich wirken sich verschiedene Faktoren auf die H√∂he der Versicherungspr√§mie aus.

  • Anzahl der vermieteten Objekte (Wohnung, Garage, Gewerber√§ume, Nebengeb√§ude)
  • Deckungssumme
  • Mieth√∂he
  • Versicherte Optionen
  • Selbstbehalt

Hierbei gilt zu beachten, dass die Anzahl der Mietobjekte, die Deckungssumme, die Höhe der Miete und die zusätzlich versicherten Optionen die Versicherungsprämie erhöhen. Ein vereinbarter Selbstbehalt wirkt sich jedoch mindernd auf die Versicherungsprämie aus.

Wie hoch sollte die Deckungssumme gewählt werden?

Generell gilt die Empfehlung, dass die Deckungssumme bei mindestens 300.000 Euro liegen sollte. Mit dieser Summe lassen sich die meisten Rechtsstreitigkeiten im Bereich Vermietung finanziell sorglos √ľberstehen.

Wann ist es sinnvoll, einen Vermieterrechtsschutz abzuschließen?

Mit einer Vermieterrechtsschutzversicherung lassen sich Konflikte mit uneinsichtigen Mietern wenigstens von der finanziellen Seite her entspannt angehen. Aus diesem Grund ist der Vermieterrechtsschutz sinnvoll f√ľr alle, die Objekte vermieten oder auch verpachten.

Dennoch hei√üt es mit K√∂pfchen an die Versicherung heranzutreten. Je mehr Wohnungen ein Eigent√ľmer vermietet, desto h√∂her f√§llt das Risiko aus, dass es Unstimmigkeiten mit Mietern gibt. Dessen ungeachtet besteht die M√∂glichkeit, dass der Vermieter nur ein Mietobjekt besitzt. Dieses vermietet er eventuell nur vor√ľbergehend an gute Bekannte. Dann kann der Vermieter die Kosten f√ľr die entsprechende Rechtsschutzversicherung eher einsparen. Die Kosten-Risiko-Abw√§gung liegt am Ende immer beim Versicherungsnehmer.

Lernen Sie die Menschen bereits vorab kennen, denen Sie Ihr Eigentum vermieten wollen. W√§hlen Sie den Mieter sorgf√§ltig aus und verlassen Sie sich auch auf Ihre Menschenkenntnis. Doch die Erfahrung sagt, dass auch aus dem sympathischsten Mieter unter Umst√§nden ein erbitterter Gegner werden kann. Das Mietrecht ist bekannt daf√ľr, besonders konflikttr√§chtig zu sein.

Ist der Vermieterrechtsschutz steuerlich absetzbar?

Das Finanzamt erkennt die Beitr√§ge f√ľr den Vermieterrechtsschutz bei der Einkommenssteuererkl√§rung an. Allerdings m√ľssen die Versicherungspr√§mien explizit ausgewiesen sein. Mit anderen Worten, der Versicherungsanbieter muss die Pr√§mie f√ľr die Vermieterrechtsschutzversicherung auf der Abrechnung extra ausweisen. Diese Zusage gibt leider nicht jeder Versicherer.

Wenn Sie die Kosten f√ľr die Rechtsschutzversicherung f√ľr Vermieter steuerlich absetzen wollen, empfiehlt es sich, eine eigene Rechtsschutzversicherung f√ľr Vermieter abzuschlie√üen. Auch wenn ein Rechtsschutz-Versicherungspaket in der Regel g√ľnstiger ausf√§llt, kann sich der isolierte Abschluss einer Vermieterrechtsschutzversicherung finanziell lohnen.¬†

Vermieterrechtsschutz Vergleich

Wie bei allen Versicherungen gilt auch hier: Vergleichen lohnt sich! Zahlreiche Versicherer bieten den Baustein Rechtsschutzversicherung f√ľr Vermieter an. Hier gilt es jedoch die eigenen Vorstellungen und Erwartungen abzugleichen.

  • M√∂chten Sie ein Rechtsschutzpaket oder eine Einzelversicherung?
  • Legen Sie Wert auf den Vermieterrechtsschutz Haus und Grund?
  • Wie viele Wohneinheiten vermieten Sie? Entsprechend stellt sich die Frage, wie umfangreich muss der Vermieterrechtsschutz sein?

Nehmen Sie sich Zeit f√ľr den Vermieterrechtsschutz Vergleich! Mit jedem St√ľck Sicherheit k√∂nnen Sie gewinnen, allerdings hei√üt es auch die finanzielle Belastung nicht zu hoch zu treiben.

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Vermieterrechtsschutz ohne Wartezeit

In der Regel lässt sich kein Vermieterrechtsschutz ohne Wartezeit abschließen. Anders gesagt bedeutet dies, dass eine Rechtsstreitigkeit erst drei Monate nach erfolgtem Versicherungsabschluss geltend gemacht werden darf. Die drei Monate gelten als Wartezeit. Die Wartezeit benötigen Versicherungen als Beitragsgarantie, da Rechtsfälle mit hohen Kosten verbunden sind.

Achtung: Wenn Sie Vermieterrechtsschutz-Varianten vergleichen, achten Sie auch auf die Angaben zur Wartezeit!

Folgende Bereiche können laut Vertrag im Vermieterrechtsschutz ohne Wartezeit geltend gemacht werden:

  • Ordnungswidrigkeiten
  • Strafrecht

Beispielhaft steht hier immer der Fall, dass ein Passant auf dem Gehsteig ausrutscht und den Vermieter verklagt, weil er nicht f√ľr die ordnungsgem√§√üe R√§umung gesorgt hat.

Die ARAG bietet einen Premium Vertrag an, bei dem der Vermieterrechtsschutz ohne Wartezeit in Kraft tritt. Allerdings gilt der vorvertragliche Versicherungsschutz höchstens drei Monate, sprich so lange, wie die reguläre Wartezeit.

Wozu wählen Versicherte eine Selbstbeteiligung?

Die Selbstbeteiligung legt fest, welchen Betrag der Versicherte selbst √ľbernimmt, wenn ein Rechtsschutzfall eintritt. Auch bei der Vermieterrechtsschutzversicherung macht eine Selbstbeteiligung Sinn. Schlie√ülich sorgt sie daf√ľr, dass die Versicherungspr√§mie geringer ausf√§llt. Die Selbstbeteiligung liegt normalerweise zwischen 150 und 300 Euro.

Welche Unterschiede bestehen zwischen Vermieterrechtsschutz und Eigent√ľmerrechtsschutz?

Mit einem Eigent√ľmerrechtsschutz versichern Immobilienbesitzer ihr Recht an dem versicherten Objekt gegen√ľber Nachbarn oder beispielsweise Beh√∂rden. Dementsprechend umfasst der Eigent√ľmerrechtsschutz keinen speziellen Schutz gegen√ľber fremdgenutztem, gemieteten Eigentum. Hier greift wie beschrieben die Vermieterrechtsschutzversicherung.

Dennoch √ľberschneiden sich die beiden Versicherungen in einigen Punkten. Damit gilt es abzuw√§gen und genau zu pr√ľfen, ob beide Rechtsschutzvarianten eventuell erg√§nzend und nicht vollumf√§nglich abgeschlossen werden m√ľssen.

Tipp: Wenn bereits ein Eigent√ľmerrechtsschutz besteht, reicht in vielen F√§llen die Basisvariante des Vermieterrechtsschutzes.

Vermieterrechtsschutz im Test

Rechtsschutzversicherungen lassen sich im Test selten als Einzelversicherung bewerten. Schließlich versichern die meisten Menschen immer mehrere Bereiche. Und gerade die Rechtsschutzversicherung bietet sich an, mehrere Bausteine unter einem Dach zu vereinen. Deshalb finden sich weder bei der Stiftung Warentest noch bei Franke und Blomberg oder anderen namhaften Verbraucher- oder Testorganisationen Ergebnisse aus einem gesonderten Vermieterrechtsschutz Test.

Dennoch kristallisieren sich einige Anbieter mit besonderen Leistungen heraus, die bei der Auswahl der eigenen Vermieterrechtsschutzversicherung unbedingt ber√ľcksichtigt werden sollten.

Folgende Rechtsschutzversicherungen schneiden im Test gut ab:

  • ARAG
  • Advocard
  • Allianz
  • Deurag

FAQ - Häufig gestellte Fragen

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