Familienrechtsschutz
Vergleich, Test & Ratgeber

Absicherung der Familie im Rechtsstreit

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Das Wichtigste in Kürze

  • Der Familienrechtsschutz gilt für alle in der Hausgemeinschaft lebenden Familienangehörigen ohne eigenständige Berufstätigkeit. Dazu zählen nicht nur enge Verwandte, sondern auch nicht verheiratete Partner und deren Kinder. Lesen Sie dazu im entsprechenden Abschnitt die Einzelheiten nach.
  • Mit einer Familienrechtsschutzversicherung lässt sich ein ganzes Paket an Rechtsschutzbausteinen schnüren. Der Versicherungs-Vergleich hilft bei der Auswahl, welche Komponenten möglich und wichtig sind. Die Wahl sollte möglichst genau auf den eigenen Bedarf zugeschnitten sein, um Kosten zu sparen.
  • Innerfamiliäre Streitigkeiten sind im Familienrechtsschutz meist nicht enthalten. Sie müssen gesondert abgesichert werden. Versicherungen sind nicht bereit, das hohe Risiko zu tragen. Aus diesem Grund erhöhen sich die Kosten durch die entsprechenden Optionen.

Was ist Familienrechtsschutz?

Der Rechtsschutz gehört zu den elementaren Versicherungen. Schließlich gehören zu einem Rechtsstreit immer mindestens zwei Parteien. Mit anderen Worten, auch der friedfertigste Mensch kann von einem Gegner in eine gerichtliche Auseinandersetzung gedrängt werden. Und die Kosten von Anwälten, Gerichten und Gerichtsverfahren sind nicht niedrig.

Entsprechend der persönlichen Situation besteht die Möglichkeit, direkt eine Familienrechtsschutzversicherung abzuschließen. Hierbei ist nicht nur der Versicherungsnehmer vor den Kosten eines Rechtsstreites geschützt. Auch wenn der Partner, Kinder oder andere nahestehende Angehörige den Rechtsschutz benötigen, übernimmt der Familienrechtsschutz die Kosten. Allerdings nur für Mitglieder der Hausgemeinschaft, die in der Familienrechtsschutzversicherung gemeldet sind.

Familienrechtsschutz bedeutet nicht gleich Rechtsschutz in Familienangelegenheiten. Häufig suchen scheidungswillige Eheleute oder Familienmitglieder in Erbstreitigkeiten finanziellen Rückhalt im Familienrechtsschutz. Allerdings müssen hierfür in den meisten Fällen spezielle Rechtsschutzbausteine in die Versicherung eingeschlossen werden.

Das Risiko eines Versicherungsfalles stufen Versicherungen hoch ein. Entsprechend gibt es für Streitigkeiten innerhalb der Familie eigene Versicherungsbausteine, welche die Beiträge erhöhen.

Familienrechtsschutzversicherung - wer ist mitversichert?

Ein Familienrechtsschutz, schön und gut. Doch für wen gilt die Versicherung? Wie sieht es mit nicht verheirateten Partnern aus? Oder mit Kindern, die bereits selbst berufstätig sind? Genauso vielfältig wie die Lebensform Familie sind auch die Fragen, die sich an die passende Rechtsschutzversicherung stellen. Entsprechend geben die folgenden Informationen Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung.

Personengruppe Versichert Nicht versichert
Singles mit Kindern
Paare ohne Kinder
Familien mit Kindern
in einem Haushalt lebende Partner
unverheiratete Kinder, auch älter als 18 (1)
selbst berufstätige Kinder nach der Ausbildung
andere (2) Kinder, im Haushalt wohnend
im Haushalt wohnende Angehörige (ab 50 Jahre), bereits in Rente
im Haushalt wohnende Angehörige, die selbst noch berufstätig sind
nicht berufstätige Angehörige, die im Haushalt wohnen
stationär untergebrachte Eltern
im Haushalt wohnende Angehörige ab Pflegegrad 2

Legende:

(1) – Der Versicherungsschutz gilt, solange sich die Kinder noch in der ersten Ausbildung oder im ersten Studiengang befinden. Sobald sie eine eigene berufliche Tätigkeit ausüben müssen sie sich selbst rechtlich absichern.

(2) - Auch wenn es sich um Stiefkinder, Enkelkinder, Adoptiv- oder Pflegekinder handelt, die in Ihrem Haushalt leben, gilt der Versicherungsschutz einer Familienrechtsschutzversicherung.

Achtung: Alle Angaben in dieser Tabelle sind ohne Gewähr. Die Bedingungen einzelner Versicherungen können von diesen Angaben abweichen.

Was ist beim Familienrechtsschutz versichert?

Ein Familienrechtsschutz setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Hier entscheidet der Versicherungsnehmer, welche Bereiche für die Rechtsschutzversicherung relevant sind.

Mögliche Bausteine sind:

  • Privatrechtsschutz
  • Verkehrsrechtsschutz
  • Vermieterrechtsschutz
  • Firmenrechtsschutz (für selbständig Tätige)

Zusätzlich, in Verbindung mit dem Privatrechtsschutz:

  • Arbeitsrechtsschutz
  • Berufsrechtsschutz
  • Mieterrechtsschutz
  • Wohnungsrechtsschutz

Welche Kosten übernimmt die Versicherung?

Der Familienrechtsschutz zahlt für die Kosten rund um einen gerichtlichen Streitfall. Dazu gehören Anwaltskosten, Kosten für ein Gerichtsverfahren und die notwendigen Sachverständigen und Gutachter, sowie die Zeugen. Ob eine außergerichtliche Einigung mittels Mediation finanziell übernommen wird, hängt von der jeweiligen Versicherung ab.

Zahlt der Familienrechtsschutz auch bei Scheidung mit gerichtlichen Folgen?

Die Familienrechtsschutzversicherung übernimmt bei Scheidung oder Trennung in der Regel höchstens die Kosten einer ersten anwaltlichen Beratung. Alle weiteren Kosten, sei es für Anwälte oder Gericht, müssen bereit im Vorfeld gesondert abgesichert werden. Mit dem Ausschluss dieser Thematik aus dem privaten Familienrechtsschutz schützen sich die Versicherungen vor möglicherweise hohen und häufigen Kostenübernahmen.

Zahlt die Familienrechtsschutzversicherung auch bei Streitigkeiten um das Sorgerecht?

Das Sorgerecht gehört ebenfalls nicht zu den üblicherweise mitversicherten Risiken. Wer im Familienrechtsschutz das Sorgerecht mitversichern möchte, erkundigt sich nach einer Versicherung, die diesen Baustein gezielt mit anbietet.

Welche Kosten übernimmt der Familienrechtsschutz beim Unterhalt?

Zum Unterhalt gehören sowohl die Ansprüche der Kinder, wenn diese eine weitere Ausbildung anstreben und weiterhin von den Eltern finanziert werden möchten. Des Weiteren zahlen Elternteile in Trennung Unterhalt für die gemeinsamen Kinder. Wenn nicht sicher ist, wer tatsächlich der Vater eines Kindes ist, werden Unterhaltsforderungen auch gerichtlich angefochten. Zusätzlich zählt auch die Zahlungsforderung des Sozialamtes nach Unterhalt für im Altenheim untergebrachte Eltern zu Unterhaltsforderungen. Sofern das Sozialamt die finanzielle Belastung der Versicherten nicht richtig einordnet, kann ein unabhängiges Gericht helfen, die Situation zu klären.

Fazit

Das Stichwort lautet in den Familien-Streitfällen „Rat und Auskunft“. Mit anderen Worten, der Versicherte hat das Recht auf ein Erstgespräch mit dem Anwalt. Die meisten Familienrechtsschutzversicherungen bieten diesen Service an. Allerdings darf der Anwalt keine schriftlichen Dokumente anfertigen oder tiefer in den Fall einsteigen. Weiterführende Beratungen übernimmt der Familienrechtsschutz nicht.

Achten Sie darauf, dass Anwälte die Erstberatung auf jeden Fall gesondert abrechnen. Die übliche Gebühr für Rat und Auskunft des Anwaltes liegt bei etwa 200 bis 250 Euro. Wenn Sie einen Anwalt aufsuchen, machen Sie ihn darauf aufmerksam, dass Sie im Familienrechtsschutz versichert sind.

Für wen ist diese Versicherung sinnvoll - Pro und Contra?

Gleich ob sich die Überlegungen um einen Rechtsschutz für Familien oder Singles drehen, Hauptaugenmerk sollte immer die persönliche Situation sein. Im Ernstfall sparen Versicherte viel Geld. Aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Ernstfall eintritt?

Hier finden Sie eine Gegenüberstellung, der Vor- und Nachteile eines Familienrechtsschutzes:

Vorteile

  • Auch aus einem eher geringen Streitwert können hohe Gerichtskosten entstehen.
  • Weniger Vermögende bekommen die Chance, ihr Recht zu erkämpfen.
  • Der Rechtsschutz übernimmt die Kosten rund um einen Rechtsstreit bis zur vereinbarten Versicherungssumme.
  • Die Rechtsschutzversicherung lässt sich in verschiedenen Bausteinen für die eigene Situation erstellen.

Nachteile

  • Die Rechtsschutzversicherung beinhaltet eine Wartezeit, die es zu beachten gilt.
  • Das Risiko überhaupt in einen Gerichtsfall zu geraten ist stark von den persönlichen Lebensumständen abhängig.
  • Rechtsschutzversicherungen schließen besonders teure oder häufige Risiken aus dem Leistungspaket aus.
  • Jeder einzelne Fall wird auf die Erfolgsaussichten geprüft. Nur bei absehbarem Erfolg übernimmt der Rechtsschutz die Kosten.

Entsprechend dieser Auflistung lohnt es sich für jeden selbst, eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufzustellen. Prüfen Sie Ihre Risiken kritisch, damit Sie nicht unnötige Bausteine in einer Rundum-Versicherung teuer bezahlen.

Was bedeutet Wartezeit im Familienrechtsschutz?

Mit der sogenannten Wartezeit sichern sich Versicherungen finanziell ab. Mit anderen Worten bedeutet dies, dass bei Abschluss der Versicherung der Streitfall noch nicht absehbar war. Die Dauer der Wartezeit hängt von der jeweiligen Versicherungsgesellschaft und der Art des Rechtsschutzes ab. In der Regel dauert sie drei bis sechs Monate. Bei einigen Bausteinen sogar bis zu drei Jahren.

Gibt es einen Familienrechtsschutz ohne Wartezeit?

Auch im Familienrechtsschutz sind die gängigen Wartezeiten für die einzelnen Bausteine einzuhalten. Einige Versicherungen bieten einen eng begrenzten Rechtsschutz ohne Wartezeit an. Hier sind allerdings längere Vertragsbindungen und höhere Tarife die Regel.

Die Möglichkeit einer Rechtsschutzversicherung ohne Wartezeit ergibt sich dann, wenn ein neuer Vertrag direkt an einen auslaufenden Versicherungsvertrag anschließt. Sprechen Sie das Thema bei Ihrem Berater an, wenn Sie die Familienrechtsschutzversicherung wechseln.

Was kostet der Familienrechtsschutz?

Die Kosten für den Familienrechtsschutz hängen von den benötigten Bausteinen ab. Denn schließlich stellt jeder Versicherte eine Rechtsschutzversicherung gemäß seinen erwarteten Risiken zusammen. Die Stiftung Warentest stellt gute Rechtsschutzversicherungen für Familien für 17 Euro im Monat vor. Hierbei ist sowohl der Versicherungsnehmer als auch sein Partner berufstätig. Versichert sind die Bereiche Beruf, Privat und Verkehr und die Selbstbeteiligung liegt bei 300 Euro.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten?

Mit einem Rechtsschutzpaket lassen sich immer Kosten sparen im Vergleich mit mehreren einzelnen Verträgen. Weiterhin kommt es darauf an, welche Selbstbeteiligung vereinbart wird. Je höher die Selbstbeteiligung, desto niedriger der monatliche Beitrag. Auch die Laufzeit und schadenfreie Jahre machen sich bei einigen Versicherern im Beitrag bemerkbar. Ebenso wirkt sich die Höhe der Deckungssumme auf den Versicherungsbeitrag aus.

Tipp: Vergleichen Sie mehrere Versicherungen. Hierdurch finden Sie nicht nur die Policen, die Ihrer Lebenssituation am ehesten entsprechen. Sie können auch bares Geld sparen!

Der Familienrechtsschutz Vergleich findet die passende Versicherung

Mit einem Vergleich verschiedener Familienrechtsschutzversicherungen spart der Versicherungsnehmer meistens. Zumindest besteht die Möglichkeit den besten Familienrechtsschutz für die eigene Lebenssituation zusammenzustellen. Bei einem Familienrechtsschutz Vergleich achten Sie darauf, welche Bausteine angeboten werden. Ohne ein Rundum-Sorglos-Paket zu buchen. Komplettangebote von Familienrechtsschutzversicherungen sind teurer und passen normalerweise nicht genau zur familiären Situation.

Im Folgenden listen wir einige Punkte auf, die beim Familienrechtsschutz Vergleich wichtig sind. Überlegen Sie sich dabei, ob die genannten Optionen und Bausteine für Ihre Situation wichtig sind. Daraufhin vergleichen Sie die Versicherungen, die für Sie infrage kommen.

Was bietet die Versicherung an?

  • Wie hoch kann die Deckungssumme gewählt werden?
  • Welche Selbstbeteiligung ist möglich?
  • Beinhaltet die Versicherung Mediation (außergerichtliche Konfliktlösung)?
  • Welche Personen zählen laut der Versicherung zur Familie?
  • Welche Bausteine können in die Familienversicherung aufgenommen werden?
  • Wie geht die Versicherung mit Erbstreitigkeiten, Unterhaltszahlungen oder anderen innerfamiliären Streitigkeiten um?
  • Mit welchen Kompetenzen wirbt die Versicherung? Telefonische Hotlines gehören beispielsweise nicht zum Kerngeschäft einer Versicherung. Daher sollten sie die Entscheidung nur am Rande beeinflussen!
  • Wie sieht es mit dem Versicherungsschutz im Ausland außerhalb der EU aus?
  • Besteht bei Klagen auf einen Platz in der Kindertagesstätte Versicherungsschutz?
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Gibt es einen unabhängigen Familienrechtsschutz Test?

Die Stiftung Warentest macht eindeutige Aussagen zum Familienrechtsschutz. Hier erklärt das unabhängige Testinstitut, dass der Familienrechtsschutz teurer wurde. Entsprechend den Rechtsschutzfällen und der seit 2013 gestiegenen Anwaltskosten. Einige Anbieter verschlechterten im Familienrechtsschutzversicherungs-Test die Versicherungsbedingungen gegenüber älteren Unterlagen. Dennoch zeigt sich der Tenor zufrieden mit 14 aus 56 Versicherungen, die mit der Note gut abschnitten.

Zu den guten Familienrechtsschutzversicherungen zählt WGV Optimal. Hier sind sich beispielsweise die Stiftung Warentest, das Handelsblatt und Focus Money einig. Des Weiteren finden sich die Namen ARAG mit besonders kundenfreundlichen Angeboten im Ranking ganz weit oben. Auch die Roland Versicherungen werden wärmstens empfohlen.

FAQ - Häufig gestellte Fragen