Das Wichtigste in Kürze
- Die verbundene Risikolebensversicherung deckt beide Partner in einer Police.
- Sie zahlt die Summe beim ersten Todesfall aus – danach endet der Vertrag.
- Sie ist oft günstiger als zwei Einzelpolicen.
- Dafür ist sie weniger flexibel und bei Trennung unpraktisch.

Wie die verbundene Police funktioniert
Bei der verbundenen Risikolebensversicherung sind beide Partner in einem Vertrag versichert. Stirbt einer der beiden, wird die volle Summe einmal an den anderen ausgezahlt – anschließend endet die Police. Sie eignet sich für Paare, die sich gegenseitig absichern und Kosten sparen möchten.
Verbunden oder zwei Einzelpolicen?
Die verbundene Police ist meist günstiger, hat aber Nachteile: Sie zahlt nur einmal (stirbt der zweite Partner kurz darauf, gibt es nichts mehr), ist bei Trennung schwer aufzuteilen und steuerlich ungünstiger als die Über-Kreuz-Lösung. Zwei Einzelpolicen sind flexibler und erbschaftsteuerlich oft besser.
Vorteile
- Günstiger als zwei Policen
- Eine Police, ein Beitrag
- Gegenseitige Absicherung
Nachteile
- Zahlt nur beim ersten Todesfall
- Bei Trennung unpraktisch
- Steuerlich oft ungünstiger
Risikolebensversicherung Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif
Ob verbundene Police oder zwei Verträge – der Risikolebensversicherung Vergleich zeigt die günstigste Lösung mit den besten Bedingungen.

Achten Sie beim Risikolebensversicherung Vergleich vor allem auf diese Kriterien:
| Vergleichskriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Beitrag | Alter, Gesundheit, Raucherstatus |
| Versicherungssumme | 3- bis 5-faches Jahresgehalt |
| Nachversicherungsgarantie | ohne erneute Prüfung |
| Summenverlauf | konstant oder fallend |
| Bedingungen | vorläufige Deckung, Kündigungsverzicht |
Wichtig ist beim Risikolebensversicherung Vergleich, nicht allein den Beitrag, sondern das gesamte Leistungspaket, die Bedingungen und die Anbieterqualität zu betrachten.
Steuer und Flexibilität bedenken
Die verbundene Police spart Beitrag, zahlt aber nur einmal und ist steuerlich oft ungünstiger als die Über-Kreuz-Versicherung. Gerade unverheiratete Paare fahren mit zwei über Kreuz abgeschlossenen Einzelpolicen meist besser.
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So funktioniert die verbundene Risikolebensversicherung
Die verbundene Risikolebensversicherung ist ein gemeinsamer Vertrag, in dem beide Partner zugleich Versicherungsnehmer und versicherte Person sind. Sie zahlt die Versicherungssumme beim ersten Todesfall an den überlebenden Partner aus – danach endet der Vertrag. Weil nur ein Vertrag geführt wird, ist der Beitrag etwas günstiger als bei zwei Einzelverträgen.
Vor- und Nachteile und die Steuer
| Punkt | verbundene RLV |
|---|---|
| Beitrag | etwas günstiger als zwei Verträge |
| Leistung | nur einmal, beim ersten Tod |
| Schutz danach | überlebender Partner ist nicht mehr versichert |
| Erbschaftsteuer | etwa zur Hälfte, da 50 % dem Überlebenden gehören |
Der größte Nachteil: Nach dem ersten Todesfall steht der überlebende Partner ohne Schutz da. Steuerlich zählt nur die Hälfte der Summe zum Erbe, was die Erbschaftsteuer etwa halbiert. Trotzdem ist für die meisten Paare die Über-Kreuz-Lösung die bessere Wahl.
Meist ist über Kreuz besser
Wer dauerhaften Schutz für beide Partner und volle Steuerfreiheit will, fährt mit zwei getrennten Über-Kreuz-Verträgen in der Regel besser als mit einer verbundenen Versicherung.
Häufige Fragen
Was ist eine verbundene Risikolebensversicherung?
Ist sie günstiger als zwei Policen?
Was passiert bei Trennung?
Ist sie steuerlich sinnvoll?
Für wen eignet sie sich?
Was ist die Alternative?
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