
Das Wichtigste in Kürze
- Die private Krankenversicherung (PKV) ist ein vollwertiger Krankenschutz mit individuell wählbaren, oft umfangreicheren Leistungen als die GKV.
- Zugang haben vor allem Angestellte über der Versicherungspflichtgrenze, Selbstständige und Beamte.
- Der Beitrag richtet sich nach Eintrittsalter, Gesundheitszustand und Tarif – nicht nach dem Einkommen.
- Für junge, gesunde Gutverdiener ist die PKV oft günstig; entscheidend ist eine langfristig stabile Tarifwahl.
Check: Können Sie in die PKV wechseln?
Private Krankenversicherung Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif
Beim Private Krankenversicherung Vergleich zählt nicht der Einstiegsbeitrag, sondern Leistung und Beitragsstabilität über Jahrzehnte. Die Unterschiede zwischen den Tarifen sind enorm.

Achten Sie beim Private Krankenversicherung Vergleich vor allem auf diese Kriterien:
| Vergleichskriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Beitragsstabilität | solide Alterungsrückstellungen statt Lockangebot |
| Leistungsumfang & Tarifgeneration | Chefarzt, Einbettzimmer, Zahnersatz |
| Selbstbehalt & Beitragsrückerstattung | senken den Beitrag bei Leistungsfreiheit |
| Gesundheitsprüfung | Risikozuschläge und Annahmechancen |
| Tarifwechselrecht (§ 204 VVG) | flexibel bleiben, Beitrag optimieren |
Am schnellsten gelingt der Private Krankenversicherung Vergleich über einen Tarifrechner, der Leistungen und Beiträge mehrerer Anbieter gegenüberstellt.
Auf Beitragsstabilität achten
Beim PKV-Vergleich zählt nicht der Einstiegsbeitrag, sondern wie stabil er über Jahrzehnte bleibt. Achten Sie auf solide Alterungsrückstellungen, das Tarifwechselrecht nach § 204 VVG und einen Beitragsentlastungstarif fürs Alter. So bleibt die PKV auch im Ruhestand bezahlbar.
Was ist die private Krankenversicherung?
Die private Krankenversicherung ist eine vollwertige Krankenversicherung, die – anders als eine reine Zusatzversicherung – die gesetzliche Krankenversicherung komplett ersetzt. Fachlich spricht man von einer Krankheitskostenvollversicherung. Während die GKV nach dem Solidarprinzip funktioniert, gilt in der PKV das Äquivalenzprinzip: Jeder Versicherte zahlt einen Beitrag, der seinem individuellen Risiko und den gewählten Leistungen entspricht.
Der entscheidende Unterschied: In der PKV gestalten Sie Ihren Schutz selbst. Vom Einbettzimmer über die Chefarztbehandlung bis zur vollen Erstattung beim Zahnersatz wählen Sie die Leistungen, die Ihnen wichtig sind – und zahlen entsprechend. Die vereinbarten Leistungen sind anschließend vertraglich garantiert und können vom Versicherer nicht einseitig gekürzt werden.
Gut zu wissen
Rund 8,7 Millionen Menschen in Deutschland sind privat vollversichert. Die PKV ist damit kein Nischenprodukt, aber an klare Zugangsvoraussetzungen geknüpft.
Wer kann sich privat krankenversichern?
Nicht jeder kann sich frei privat versichern. Der Gesetzgeber knüpft den Zugang an den Beruf und das Einkommen. Diese Personengruppen kommen für die PKV infrage:
| Personengruppe | Zugang zur PKV | Einschätzung |
|---|---|---|
| Angestellte | ab Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze | lohnt sich oft für junge, gesunde Gutverdiener |
| Selbstständige & Freiberufler | jederzeit, unabhängig vom Einkommen | sehr häufig die günstigere und bessere Wahl |
| Beamte & Anwärter | jederzeit, in Kombination mit der Beihilfe | fast immer deutlich günstiger als die GKV |
| Studierende | unter Bedingungen (Befreiung von der Versicherungspflicht) | nur in Sonderfällen sinnvoll |
| Familien mit einem Verdiener | grundsätzlich möglich | wegen fehlender Familienversicherung oft nachteilig |
Vorteile und Nachteile der PKV
Wie jede grundlegende Entscheidung hat die PKV zwei Seiten. Die wichtigsten Argumente im Überblick:
Vorteile
- Individuell wählbare, oft deutlich bessere Leistungen
- Freie Arzt- und Krankenhauswahl, Chefarztbehandlung
- Für junge Gesunde häufig günstiger Einstiegsbeitrag
- Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit
- Garantierte Leistungen ohne einseitige Kürzung
Nachteile
- Beitrag kann im Alter spürbar steigen
- Keine beitragsfreie Familienversicherung
- Gesundheitsprüfung mit möglichen Zuschlägen
- Rückkehr in die GKV nur eingeschränkt möglich
- Vorleistung und Rechnungsabwicklung nötig
Leistungen und Erstattung der privaten Krankenversicherung
Der größte Pluspunkt der PKV sind die Leistungen. Je nach Tarif liegt die Versorgung deutlich über der gesetzlichen Regelversorgung. Die folgende Übersicht zeigt typische Unterschiede:
| Bereich | Gesetzlich (GKV) | Privat (PKV, je nach Tarif) |
|---|---|---|
| Arztwahl | Kassenärzte | freie Wahl, auch reine Privatärzte |
| Wartezeiten auf Termine | oft länger | häufig bevorzugte Terminvergabe |
| Krankenhaus | Mehrbettzimmer, diensthabender Arzt | Ein- oder Zweibettzimmer, Chefarzt |
| Zahnersatz | befristeter Festzuschuss | bis zu 90–100 % Erstattung |
| Heilpraktiker | nur in Ausnahmen | je nach Tarif eingeschlossen |
| Sehhilfen | stark eingeschränkt | Zuschüsse je nach Tarif |
| Arzneimittel | Festbeträge, Zuzahlung | auch nicht verschreibungspflichtige Mittel |

PKV-Beitrag berechnen
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Was kostet die PKV? Beitrag und Selbstbeteiligung
Der PKV-Beitrag ist keine feste Größe, sondern wird individuell kalkuliert. Maßgeblich sind vier Faktoren:
Angestellte erhalten zudem einen Arbeitgeberzuschuss, der die Hälfte des Beitrags bis zu einem gesetzlichen Höchstbetrag übernimmt – ähnlich dem Arbeitgeberanteil in der GKV. Selbstständige tragen den Beitrag allein, können ihn aber über Selbstbeteiligung und Tarifwahl steuern. Ausführlich erklären wir das auf der Seite zu den PKV-Kosten.
Steuervorteil nutzen
Die Beiträge zur Basisabsicherung sind als Vorsorgeaufwendungen steuerlich absetzbar – auch für mitversicherte Familienangehörige. Das senkt den effektiven Beitrag spürbar.
Beitrag im Alter: Alterungsrückstellungen verstehen
Der häufigste Kritikpunkt an der PKV ist die Beitragsentwicklung. Mit steigenden Gesundheitskosten und der allgemeinen Kostensteigerung im Gesundheitswesen können die Beiträge wachsen. Dem wirken aber mehrere Mechanismen entgegen:
- Alterungsrückstellungen: Ein erheblicher Teil Ihres Beitrags wird angespart, um die höheren Kosten im Alter abzufedern.
- Gesetzlicher Zuschlag: Bis zum 60. Lebensjahr zahlen Sie einen zehnprozentigen Zuschlag, der ab 65 zur Beitragsentlastung eingesetzt wird.
- Beitragsentlastungstarif: Optional sichern Sie sich gezielt niedrigere Beiträge im Ruhestand.
- Wegfall des Arbeitgeberanteils wird im Rentenalter teils durch einen Zuschuss der Rentenversicherung aufgefangen.

Worauf es ankommt
Achten Sie nicht auf den niedrigsten Einstiegsbeitrag, sondern auf die Beitragsstabilität und die Finanzstärke des Versicherers. Ein solide kalkulierter Tarif schützt vor bösen Überraschungen im Alter.
Die Gesundheitsprüfung beim Abschluss
Vor dem Abschluss steht die Gesundheitsprüfung. Der Versicherer stellt Fragen zu Vorerkrankungen, Behandlungen und Operationen der vergangenen Jahre. Auf dieser Basis kalkuliert er den Beitrag, vereinbart Risikozuschläge oder schließt einzelne Leistungen aus. Beantworten Sie die Fragen vollständig und wahrheitsgemäß – falsche Angaben können später zum Verlust des Versicherungsschutzes führen. Eine anonyme Risikovoranfrage über einen Vermittler hilft, die Chancen vorab realistisch einzuschätzen, ohne dass eine Ablehnung aktenkundig wird.
Welche Tarife gibt es in der PKV? Standardtarif und mehr
Neben den frei kalkulierten Komforttarifen gibt es gesetzlich geregelte Sondertarife, die einen Mindestschutz sichern:
| Tarif | Für wen | Besonderheit |
|---|---|---|
| Standardtarif | PKV-Versicherte mit Vertrag vor 2009 | Leistungen auf GKV-Niveau, gedeckelter Beitrag |
| Basistarif | alle PKV-Versicherten | Kontrahierungszwang, Leistungen wie GKV |
| Notlagentarif | Versicherte mit Beitragsrückständen | reduzierter Beitrag, nur Akut- und Schmerzbehandlung |
Die PKV für Familie und Kinder
Anders als in der GKV gibt es in der PKV keine beitragsfreie Familienversicherung: Jedes Familienmitglied benötigt einen eigenen Vertrag mit eigenem Beitrag. Kinder lassen sich jedoch zu vergleichsweise günstigen Beiträgen versichern, und bei der Geburt besteht ein Anspruch auf Kindernachversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung, sofern ein Elternteil bereits privat versichert ist. Für Familien mit nur einem Verdiener kann die GKV wegen der Mitversicherung dennoch günstiger sein – hier lohnt eine genaue Rechnung.
Tarifwechsel und Rückkehr in die GKV
Innerhalb der PKV sind Sie nicht an einen einmal gewählten Tarif gebunden. Es gibt drei Wege, ausführlich erklärt auf unserer Seite PKV wechseln:
- Interner Tarifwechsel (§ 204 VVG)
Wechsel in einen anderen Tarif des eigenen Versicherers – die Alterungsrückstellungen bleiben vollständig erhalten.
- Anbieterwechsel
Wechsel zu einem anderen Versicherer mit neuer Gesundheitsprüfung – ein Teil der Rückstellungen verfällt.
- Rückkehr in die GKV
Nur unter Bedingungen, etwa bei Einkommen unter der Pflichtgrenze, und in der Regel nur bis zum Alter von 55 Jahren.
Private Krankenversicherung kündigen und wechseln
Eine Kündigung ist wegen der Versicherungspflicht nur mit lückenlosem Anschlussschutz möglich – Sie müssen den neuen Versicherungsschutz nachweisen. Üblich sind eine ordentliche Kündigung zum Ende der Vertragslaufzeit sowie ein Sonderkündigungsrecht nach einer Beitragserhöhung. Kündigen Sie niemals, bevor der neue Schutz schriftlich bestätigt ist, und prüfen Sie vorher, ob ein interner Tarifwechsel die bessere Lösung ist.
Die Leistungen der PKV im Detail
Ambulante Behandlung
Im ambulanten Bereich genießen Privatversicherte die freie Wahl unter allen Ärzten – auch unter reinen Privatärzten und ausgewiesenen Spezialisten, die keine Kassenpatienten behandeln. In der Praxis bedeutet das oft kürzere Wartezeiten auf Termine und mehr Zeit im Sprechzimmer. Je nach Tarif werden auch Leistungen erstattet, die die GKV gar nicht oder nur eingeschränkt zahlt, etwa erweiterte Vorsorgeuntersuchungen oder bestimmte Sehhilfen.
Stationäre Behandlung
Im Krankenhaus reicht das Spektrum von der Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer über die Chefarztbehandlung bis zur freien Wahl der Klinik – auch über die nächstgelegene hinaus. Welche dieser Wahlleistungen enthalten sind, hängt vom Tarif ab und sollte bewusst gewählt werden, da gerade die privatärztliche Behandlung im Krankenhaus teuer ist.
Zahnbehandlung und Zahnersatz
Beim Zahnersatz erstatten gute PKV-Tarife 70 bis 100 Prozent der Kosten – ein deutlicher Unterschied zum bloßen Festzuschuss der GKV. Hochwertige Inlays, Kronen und Implantate sind damit weitaus besser abgesichert. Achten Sie auf etwaige Höchstgrenzen in den ersten Versicherungsjahren.
Heilpraktiker und Hilfsmittel
Viele Tarife schließen Naturheilverfahren und Heilpraktikerleistungen ein und erstatten Hilfsmittel wie Brillen oder Hörgeräte großzügiger als die GKV. Der genaue Umfang ist Tarifsache – hier lohnt der genaue Blick in die Bedingungen.
Anwartschaftsversicherung für Versorgungslücken
Wer den PKV-Schutz vorübergehend nicht braucht – etwa während eines längeren Auslandsaufenthalts, in der Elternzeit oder bei befristeter Rückkehr in die GKV – kann eine Anwartschaftsversicherung abschließen. Gegen einen reduzierten Beitrag bleiben dabei der Gesundheitszustand und das Eintrittsalter „eingefroren“: Bei der späteren Rückkehr in den vollen Tarif entfällt eine erneute Gesundheitsprüfung, und die in der Zwischenzeit weiter aufgebauten Alterungsrückstellungen bleiben erhalten. Das ist deutlich günstiger, als später zu schlechteren Konditionen neu einzusteigen.
So wechseln Sie in die PKV – Schritt für Schritt
- Voraussetzungen prüfen
Klären, ob Sie als Angestellter über der Pflichtgrenze, als Selbstständiger oder Beamter zugangsberechtigt sind.
- Bedarf festlegen
Überlegen, welche Leistungen Ihnen wichtig sind – Zahnersatz, Einbettzimmer, Heilpraktiker.
- Anonyme Risikovoranfrage
Über einen Vermittler die Annahmechancen klären, ohne eine Ablehnung aktenkundig zu machen.
- Tarife vergleichen
Leistungen, Beitragsstabilität und Finanzstärke der Versicherer gegenüberstellen.
- Antrag & Gesundheitsprüfung
Antrag stellen, Gesundheitsfragen vollständig und wahrheitsgemäß beantworten.
Häufige Irrtümer über die PKV
- „Die PKV wird im Alter unbezahlbar.“ Beiträge können steigen, doch Alterungsrückstellungen, der gesetzliche Zuschlag und Entlastungstarife federn das ab. Auch ein interner Tarifwechsel hilft, den Beitrag stabil zu halten.
- „Einmal PKV, nie wieder GKV.“ Bis 55 ist eine Rückkehr unter Bedingungen möglich – nur danach wird sie sehr schwer.
- „Privatpatienten werden überbehandelt.“ Maßgeblich sind ärztliche Indikation und die vereinbarten Leistungen, nicht der Versichertenstatus.
- „Der günstigste Tarif ist der beste.“ Entscheidend sind Leistungen und Beitragsstabilität, nicht der niedrigste Einstiegsbeitrag.
So finden Sie den passenden Tarif
Der „beste“ Tarif ist immer der, der zu Ihrer Situation passt. Achten Sie bei der Auswahl auf:
- Leistungsumfang: Sind Ihnen wichtige Bausteine wie Chefarzt, Zahnersatz oder Heilpraktiker enthalten?
- Beitragsstabilität: Wie hat sich der Beitrag des Tarifs in der Vergangenheit entwickelt?
- Finanzstärke des Versicherers: Eine solide Kalkulation schützt vor starken Erhöhungen.
- Selbstbeteiligung und Beitragsentlastung: passend zu Ihrer finanziellen Planung.
Weil die Entscheidung langfristig und schwer umkehrbar ist, lohnt sich eine persönliche Beratung, die Tarife objektiv vergleicht.
Für wen sich die private Krankenversicherung lohnt
Die PKV lohnt sich vor allem für Beamte (über die Beihilfe), Selbstständige und gut verdienende, junge und gesunde Angestellte über der Versicherungspflichtgrenze. Wer Familie mit nur einem Einkommen plant, sollte bedenken, dass es keine beitragsfreie Familienversicherung gibt. Eine Entscheidung für die PKV ist langfristig – die Rückkehr in die GKV ist ab 55 kaum möglich.
PKV für Beamte: die Beihilfe
Beamte erhalten von ihrem Dienstherrn Beihilfe (meist 50 %, mit Kindern bis 70 %) und versichern nur den Restanteil privat über einen beihilfekonformen Tarif. Das macht die PKV für Beamte besonders günstig. Bei Vorerkrankungen hilft die Öffnungsaktion, die Beamtenanfänger ohne Leistungsausschluss aufnimmt.
Beitrag im Alter bezahlbar halten
Damit der Beitrag im Ruhestand bezahlbar bleibt, baut die PKV Alterungsrückstellungen auf, der gesetzliche Zuschlag von 10 % entfällt ab 60/65, und ein Beitragsentlastungstarif kann gezielt vorsorgen. Im Notfall begrenzen Standard- und Basistarif den Beitrag. Wichtig beim Vergleich ist daher nicht der Einstiegsbeitrag, sondern die langfristige Beitragsstabilität.
Wer sich privat krankenversichern kann
Nicht jeder kann sich privat versichern. Angestellte dürfen erst in die PKV wechseln, wenn ihr Einkommen die Versicherungspflichtgrenze übersteigt, 2026 sind das rund 77.400 Euro im Jahr. Selbstständige, Freiberufler und Beamte können sich dagegen unabhängig vom Einkommen privat krankenversichern. Wer gesetzlich versichert bleibt, zahlt einkommensabhängig an die gesetzliche Krankenversicherung beziehungsweise an seine Krankenkasse.
Eintritt und Wechsel in die PKV
Beim Eintritt in die PKV berechnet der private Krankenversicherer die Prämie nach Alter, Gesundheit und Tarif, nicht nach dem Einkommen. Wer sich in jungen Jahren privat versichern lässt, zahlt niedrigere Beiträge zur privaten Krankenversicherung. Vor dem Wechsel in die PKV sollten Sie genau prüfen, welche Leistungen Sie in Anspruch nehmen wollen, denn eine Rückkehr in die GKV ist später nur schwer möglich. Privatversicherte bekommen die Kosten erstattet, müssen aber zunächst in Vorleistung gehen, bevor sie sich abschließend in der PKV versichern.
Private Krankenversicherung abschließen und wechseln
Wer eine private Krankenversicherung abschließen will, vergleicht zuerst die Leistungen der privaten Krankenversicherung mit dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung bietet die private Krankenversicherung einen frei wählbaren Tarif in der PKV. Der Wechsel in die private Krankenversicherung lohnt sich vor allem für Beamtinnen und Beamte sowie als Krankenversicherung für Selbstständige.
Wollen Sie die private Krankenversicherung wechseln, ist innerhalb von drei Monaten nach einem Anlass oft ein Tarifwechsel möglich. Wer als Angestellter unter die Versicherungspflichtgrenze fällt, wird wieder in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Die monatlichen Kosten einer privaten Krankenvollversicherung hängen vom Tarif ab; mit dem Alter steigen die Kosten, weil mehr Leistungen in Anspruch genommen werden. Private Zusatzversicherungen ergänzen gesetzlich Versicherte gezielt, ohne die private Krankenversicherung zu wechseln.
Häufige Fragen zur privaten Krankenversicherung
Für wen lohnt sich die PKV?
Wird die PKV im Alter unbezahlbar?
Wovon hängt der PKV-Beitrag ab?
Steigt der Beitrag im Alter?
Sind Familienmitglieder mitversichert?
Gibt es eine Gesundheitsprüfung?
Kann ich aus der PKV zurück in die GKV?
Was ist der Unterschied zwischen Basis- und Standardtarif?
Sind PKV-Beiträge steuerlich absetzbar?
Was passiert mit der PKV im Ruhestand?
Lohnt sich der günstigste Tarif?
Wer kann sich privat krankenversichern?
Mehr zum Thema: Krankenversicherung sowie PKV-Zuschuss für Rentner.
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