
Das Wichtigste in Kürze
- Die Augenzusatzversicherung deckt Sehhilfen und Augen-Operationen ab, die die GKV kaum übernimmt.
- Versichert sind Brille, Kontaktlinsen, Lasik und Premiumlinsen beim Grauen Star.
- Die gesetzliche Kasse zahlt Sehhilfen für Erwachsene nur bei starker Sehschwäche.
- Ein früher Abschluss ohne geplante Behandlung sichert günstige Konditionen.
Augenversicherung & Brillenversicherung Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif
Augen-Operationen und Sehhilfen sind teuer. Beim Augenversicherung Vergleich zählen Laser-OP-Zuschuss und Erstattung.

Achten Sie beim Augenversicherung Vergleich vor allem auf diese Kriterien:
| Vergleichskriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Laser- & Linsen-OP | Zuschuss zur refraktiven Chirurgie |
| Sehhilfen | Brille und Kontaktlinsen |
| Erstattungshöhe | Prozentsatz und Höchstbetrag |
| Wartezeit | vor Operationen beachten |
Am schnellsten gelingt der Augenversicherung Vergleich über einen Tarifrechner, der Leistungen und Beiträge mehrerer Anbieter gegenüberstellt.
Vor der Laser-OP abschließen
Eine Augenlaser-Behandlung kostet schnell mehrere tausend Euro. Wer den Eingriff plant, sollte vorher vergleichen – nach einer ärztlichen Empfehlung ist der Schutz oft nicht mehr zu bekommen.
Die Versorgungslücke der gesetzlichen Kasse
Seit der Gesundheitsreform übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für Brillengläser bei Erwachsenen nur noch in engen Ausnahmen – etwa bei einer Sehschärfe von höchstens 30 Prozent auf beiden Augen oder einer sehr starken Fehlsichtigkeit. Für die allermeisten Brillenträger bedeutet das: Sie zahlen Brille, Kontaktlinsen und erst recht eine Augen-Laserbehandlung vollständig selbst.
Gerade hochwertige Gleitsichtgläser, eine moderne Fassung oder eine Lasik-Operation summieren sich schnell zu vierstelligen Beträgen. Genau hier setzt die Augenzusatzversicherung an: Sie bringt gesetzlich Versicherte bei allen Themen rund ums Auge auf Privatpatienten-Niveau.
Brillenversicherung als Augen-Zusatzversicherung: rund um die Augengesundheit
Die Augenversicherung ist im Kern eine Brillenversicherung mit erweitertem Schutz rund um die Augengesundheit. Als private Zusatzversicherung (Krankenzusatzversicherung) bezuschusst diese Brillenzusatzversicherung Brille und Kontaktlinsen bei jeder Fehlsichtigkeit – ob Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit, unabhängig von den Dioptrien. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt diese Hilfsmittel für Erwachsene kaum – zahlt die gesetzliche Kasse, dann nur bei starker Sehschwäche.
Ein guter Grund für eine Brillenversicherung: Sie deckt auch die Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt und die Bestimmung der Sehstärke. Wer die Augen lasern lassen möchte (Augenlasern, Lasik), erhält einen Zuschuss zur ambulanten Operation; auch beim Grünen Star sind Premiumlinsen versicherbar. Reine Brillenversicherungen bezuschussen dagegen nur Sehhilfen.
Welche Leistungen sind versichert?
Je nach Tarif und gewähltem Baustein deckt die Augenzusatzversicherung ein breites Spektrum ab:
| Leistung | Was übernommen wird |
|---|---|
| Brille & Gläser | Zuschuss zu Fassung und Gläsern, meist alle 24 Monate |
| Kontaktlinsen | Linsen und Pflegemittel bis zu einem Höchstbetrag |
| Augen-Laser-OP (Lasik) | anteilige Erstattung der refraktiven Chirurgie |
| Premiumlinsen | Aufzahlung bei der Operation des Grauen Stars |
| Vorsorge | Glaukom-Früherkennung und Sehtests (je nach Tarif) |

Brillenversicherung, Sehhilfen-Tarif oder Augen-OP-Schutz?
Bei den Tarifen lohnt eine klare Unterscheidung. Reine Brillen- bzw. Sehhilfen-Tarife bezuschussen nur Brille und Kontaktlinsen. Wer zusätzlich eine Augen-Laserbehandlung oder Premiumlinsen absichern möchte, braucht einen umfassenderen Augen- oder Sehkraft-Tarif mit OP-Baustein. Häufig ist der Augenschutz auch Teil eines breiteren ambulanten Zusatztarifs.
Tipp
Wenn Sie eine Lasik schon konkret planen, prüfen Sie die Wartezeit genau – viele Tarife leisten erst nach mehreren Monaten und nie für bereits angeratene Eingriffe.
Was kostet eine Brillenversicherung und Augenzusatzversicherung?
Der Beitrag hängt vom Leistungsumfang und vom Eintrittsalter ab. Ein reiner Sehhilfen-Tarif ist günstig, ein Tarif mit Lasik-Baustein kostet mehr. Diese Faktoren bestimmen den Preis:
Sehkraft umfassend absichern
Vergleichen Sie Tarife für Sehhilfen und Augen-OP.
Worauf Sie beim Abschluss achten sollten
- Erstattungsturnus: Wie oft wird eine neue Brille bezuschusst – meist alle ein bis zwei Jahre?
- Höchstbeträge: Wie hoch ist die Erstattung pro Sehhilfe und pro Jahr?
- Lasik-Summe: Welcher Betrag steht für eine Laser-OP zur Verfügung?
- Wartezeit: Leistet der Tarif sofort oder erst nach Monaten?
- Gesundheitsfragen: Bestehende Augenerkrankungen können zu Ausschlüssen führen.
Vorteile und Nachteile im Überblick
Vorteile
- Deckt teure Brillen und Kontaktlinsen ab
- Beteiligung an einer Augen-Laser-OP
- Premiumlinsen beim Grauen Star
- Schon für kleinen Beitrag erhältlich
Nachteile
- Gesundheitsfragen, Ausschluss bei Vorerkrankung
- Wartezeit, besonders für Operationen
- Höchstbeträge begrenzen die Erstattung
- Bei stabiler, leichter Fehlsichtigkeit oft entbehrlich
Für wen sich die Augenzusatzversicherung lohnt
Besonders sinnvoll ist der Schutz für Menschen mit starker oder sich häufig ändernder Fehlsichtigkeit, für Träger teurer Gleitsichtbrillen und für alle, die eine Lasik-Behandlung in Betracht ziehen. Wer nur eine leichte, stabile Sehschwäche hat und selten eine neue Brille braucht, sollte den zu erwartenden Nutzen dem Jahresbeitrag gegenüberstellen.
Augen-Laserbehandlung: Verfahren und Erstattung
Bei der refraktiven Chirurgie gibt es mehrere Verfahren: die klassische LASIK, die klingenlose Femto-LASIK sowie LASEK/PRK für dünnere Hornhäute. Bei starker Fehlsichtigkeit kommen auch implantierbare Linsen infrage. Eine Behandlung kostet je Auge meist zwischen 1.000 und 3.000 Euro – die gesetzliche Kasse zahlt nichts, weil sie als nicht zwingend notwendig gilt.
Tarife mit OP-Baustein erstatten einen festen Betrag oder Prozentsatz, häufig gedeckelt auf eine Höchstsumme pro Auge. Achten Sie darauf, welche Verfahren eingeschlossen sind und ob eine Wartezeit gilt. Wer eine Lasik konkret plant, sollte den Tarif rechtzeitig vorher abschließen – für bereits angeratene Eingriffe wird nicht geleistet.
Wartezeit und Gesundheitsfragen
Zwei Punkte entscheiden über den Schutz im Ernstfall. Erstens die Wartezeit: Viele Tarife leisten erst nach einer Frist von einigen Monaten, einige bieten Sofortschutz. Zweitens die Gesundheitsfragen: Bestehende Erkrankungen oder bereits angeratene Behandlungen müssen Sie vollständig und wahrheitsgemäß angeben. Falsche Angaben können dazu führen, dass die Versicherung im Leistungsfall nicht zahlt. Weil mit dem Alter und mit Vorerkrankungen die Beiträge steigen oder Tarife verschlossen bleiben, gilt: Je früher und gesünder Sie abschließen, desto besser und günstiger der Schutz.
So schließen Sie ab und reichen ein
- Bedarf klären
Nur Sehhilfen oder auch OP-Schutz? Danach den passenden Tarif wählen.
- Tarife vergleichen
Auf Erstattungssatz, Turnus, Höchstbeträge und Wartezeit achten.
- Gesundheitsfragen beantworten
Bestehende Augenerkrankungen vollständig angeben.
- Rechnung einreichen
Beleg von Optiker oder Klinik einreichen, Erstattung erhalten.
Im Leistungsfall: Augenbehandlung
Vor einer geplanten Laser- oder Linsen-OP klären Sie Erstattung und Wartezeit mit dem Versicherer und reichen den Kostenvoranschlag ein. Erstattet wird der vereinbarte Anteil bis zum Höchstbetrag. Bewahren Sie alle Befunde und Rechnungen auf.
Wartezeit vor Operationen
Für Operationen gilt oft eine Wartezeit, und bereits angeratene Eingriffe sind ausgeschlossen. Wer eine Augenkorrektur plant, sollte daher rechtzeitig vorher abschließen – nach der ärztlichen Empfehlung ist der Schutz meist nicht mehr zu bekommen.
Worauf Sie beim Abschluss achten
Schließen Sie früh und gesund ab: Vor angeratenen Behandlungen sind die Annahmechancen am besten, und mit dem Eintrittsalter steigt der Beitrag. Wer wartet, riskiert Ausschlüsse oder höhere Kosten.
Welche OP-Verfahren erstattet werden
Versichert sind je nach Tarif refraktive Eingriffe wie LASIK, Femto-LASIK, LASEK/PRK sowie der Einsatz von Intraokularlinsen bei hoher Fehlsichtigkeit oder Grauem Star. Manche Tarife erstatten nur medizinisch notwendige Eingriffe, andere auch rein kosmetisch-korrigierende. Klären Sie vor der OP, welche Methode und welcher Operateur abgedeckt sind.
Was eine Augen-OP kostet
Eine Laserbehandlung kostet je Auge meist 1.500 bis 2.500 Euro, Linsen-OPs liegen darüber. Die Zusatzversicherung erstattet den vereinbarten Anteil bis zum Höchstbetrag, oft gestaffelt über die ersten Versicherungsjahre. Da die gesetzliche Kasse refraktive Eingriffe in der Regel nicht zahlt, schließt der Tarif eine teure Lücke – vorausgesetzt, er wurde rechtzeitig vor dem geplanten Eingriff abgeschlossen.
FAQ – Häufige Fragen zur Augen- und Brillenversicherung
Was zahlt die Augenzusatzversicherung?
Zahlt die gesetzliche Kasse eine Brille?
Ist eine Augen-Laser-OP versichert?
Was ist der Unterschied zur Brillenversicherung?
Wie oft wird eine neue Brille bezuschusst?
Gibt es eine Wartezeit?
Was kostet eine Augenzusatzversicherung?
Kann ich bei einer Augenerkrankung abschließen?
Welche Laser-Verfahren sind versichert?
Wann sollte ich vor einer Lasik abschließen?
Weiterlesen: Krankenversicherung sowie PKV-Zuschuss für Rentner.
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