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Heilpraktikerversicherung Vergleich
Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker, Osteopathie & Homöopathie

KostenĂŒbernahme von Naturheilverfahren

Ohne Wartezeit & ohne GesundheitsprĂŒfung erhĂ€ltlich

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Fakten auf einen Blick

  • Die Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker leistet bei Naturheilverfahren wie Osteopathie, Homöopathie und Akupunktur.
  • Die Heilpraktikerversicherung ist meist als ambulante Krankenzusatzversicherung erhĂ€ltlich, die auch fĂŒr Sehhilfen und Vorsorgeuntersuchungen eine Leistung vorsieht.
  • Viele Gesellschaften bieten eine Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker ohne Gesundheitsfragen oder ohne Wartezeiten.

Was ist eine Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker?

Ein Heilpraktiker betrachtet den Patienten ganzheitlich und nutzt fĂŒr seine Therapie die KrĂ€fte der Natur. Dabei versucht er nicht nur die Leiden der Betroffenen zu lindern, sondern trĂ€gt zu ihrer allgemeinen Gesundheit bei. Somit kann er akute Beschwerden heilen und auch die LebensqualitĂ€t chronisch Erkrankter verbessern. Denn, wenn ein chronisches Leiden als „austherapiert“ gilt, vertrauen viele Betroffene der UnterstĂŒtzung eines Heilpraktikers.

WofĂŒr gehen die Deutschen zum Heilpraktiker?

  • Kopfschmerzen & MigrĂ€ne

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  • RĂŒckenschmerzen

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  • Magen-Darm-Beschwerden

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  • Hautprobleme

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  • Rauchen abgewöhnen

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  • Psychische Erkrankungen

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  • Schwere Erkrankungen (z.B. Herzerkrankungen, Krebs, etc.)

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Quelle: YouGov | Basis: 910 Befragte ab 18 Jahren aus Deutschland | Stand: Juli 2017

Naturheilverfahren als ErgĂ€nzung oder alternative zur Schulmedizin werden zunehmend beliebter. Rund 46 Prozent der Deutschen haben bereits alternative Heilmethoden ausprobiert. Als hĂ€ufigste AnlĂ€sse gelten die MigrĂ€ne und RĂŒckenleiden. Doch auch bei Magen-Darm-Beschwerden, Hautproblemen und psychischen Leiden vertrauen Betroffene der Alternativmedizin.

Obgleich Heilpraktiker bereits viele Beschwerden lindern oder heilen konnten, wird die Alternativmedizin nur begrenzt oder gar nicht von den Krankenkassen bezahlt. Denn Naturheilverfahren, Homöopathie und Co. sind nicht im gesetzlichen Versicherungsschutz enthalten. Auch sind Heilpraktiker keine VertragsĂ€rzte der Kassen. Somit mĂŒssen die meisten Patienten in voller Höhe oder zu einem großen Anteil selbst fĂŒr die Heilpraktikerkosten aufkommen. Lediglich fĂŒr pflanzliche Heilmittel, Akupunktur oder Osteopathie sehen einige Krankenkassen eine Leistung vor.

Abhilfe schafft eine Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker oder auch Heilpraktikerversicherung genannt. Diese gehört zur privaten Krankenzusatzversicherung und stellt eine ErgĂ€nzung der gesetzlichen Leistungen dar. Auf diese Weise können Verbraucher ihre eigenen Kosten senken oder komplett davon befreit werden.

Leistungen der Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker

Die Leistungen der Heilpraktikerversicherung sind vom gewĂ€hlten Tarif abhĂ€ngig. Im Regelfall knĂŒpfen die Gesellschaften an die in der GebĂŒhrenordnung fĂŒr Heilpraktiker sowie im Hufelandverzeichnis enthaltenen Verfahren an. Dabei kann es sich um Osteopathie, Homöopathie, Akupunktur, Traditionelle Chinesische Medizin und Bioenergetik handeln. Die hĂ€ufigsten Leistungsbausteine der Heilpraktiker-Zusatzversicherung sind jedoch die Osteopathie, die Homöopathie sowie die allgemeinen Naturheilverfahren.

Zusatzversicherung – Allgemeine Naturheilverfahren

Naturheilverfahren sind Therapieformen, die auf natĂŒrliche Ressourcen zurĂŒckgreifen. Dabei werden die Sonne, die Umwelt, Pflanzen, Wasser, sowie KĂ€lte und WĂ€rme genutzt. Im Wesentlichen orientieren sich Naturheilverfahren an den fĂŒnf SĂ€ulen einer Definition des Pfarrers Sebastian Kneipp. Nach Kneipp bilden Bewegung, LebensfĂŒhrung, ErnĂ€hrung, Wasser und Heilpflanzen die Grundlagen der Gesundheit. Beispielsweise sollen durch Entspannung, Achtsamkeit und Meditationen gesundheitsschĂ€dliche Stressfaktoren reduziert werden. Ziel der Naturheilverfahren ist, die SelbstheilungskrĂ€fte des Körpers zu aktivieren und die Gesundheit des Menschen im gesamten zu behandeln.

Zusatzversicherung – Osteopathie

Bei der Osteopathie werden nicht die Krankheiten selbst behandelt, sondern ihre Auslöser. DafĂŒr kommen jedoch keine Medikamente zum Einsatz, denn der Osteopath nutzt seine HĂ€nde. Durch das gezielte DrĂŒcken kann er Blockaden im Körper lösen und Funktionsstörungen beheben. Ein Osteopath befasst sich nicht nur mit dem Bewegungsapparat, sondern auch mit dem zentralen Nervensystem und den inneren Organen.

Zunehmend mehr Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten der Osteopathie. Allerdings nur begrenzt. Somit mĂŒssen die Patienten immer einen Eigenanteil leisten. Mit einer Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker können sie ihre Selbstkosten fĂŒr die Osteopathie reduzieren oder decken.

Zusatzversicherung – Homöopathie

Die Homöopathie gilt als sanfte Heilmethode. DafĂŒr macht sich dieses Naturheilverfahren das Ähnlichkeitsprinzip zunutze: Symptome werden mit Wirkstoffen therapiert, die im Körper eine Ă€hnliche Wirkung auslösen. Im Wesentlichen werden also die SelbstheilungskrĂ€fte des Körpers aktiviert.

Die Grundlage der Homöopathie ist, das Heilmittel an den Patienten anzupassen und nicht umgekehrt, wie es in der Schulmedizin der Fall ist. Diese schonende und gut vertrĂ€gliche Behandlungsform findet zunehmend Anklang. Und auch einige Krankenkassen unterstĂŒtzen diese Therapie. Allerdings nicht in ausreichender Höhe. Daher mĂŒssen Betroffene meist einen hohen Eigenanteil leisten oder die Heilmittel selbst bezahlen. Eine Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker deckt anteilig oder gesamt die Kosten fĂŒr Homöopathie.

Eine Heilpraktikerversicherung wird meist im Rahmen einer ambulanten Krankenzusatzversicherung angeboten. Diese Absicherung beinhaltet weitere Leistungen. Dazu können Zuzahlungen fĂŒr Sehhilfen und Vorsorgeuntersuchungen gehören. Auch Reiseschutzimpfungen sind hĂ€ufig in einer ambulanten Zusatzversicherung vorgesehen.

Welche Kosten erstattet die Heilpraktikerversicherung?

Die Krankenzusatzversicherung erstattet die Heilpraktikerleistungen sowie Aufwendungen fĂŒr Therapien und Heilmittel. Dabei bilden die GebĂŒhrenordnung fĂŒr Heilpraktiker sowie das Hufelandverzeichnis die Grundlage. Die Kostenerstattung kann auf einen Höchstsatz begrenzt sein. Rechnet der Heilpraktiker darĂŒber hinaus ab, mĂŒssen die Patienten die Mehrkosten unter UmstĂ€nden selbst tragen.

In vielen FĂ€llen ist die Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker auf einen Höchsterstattungsbetrag begrenzt. Das bedeutet, die Versicherung erstattet nur einen maximalen Betrag innerhalb eines Kalenderjahres. Möglich ist auch eine prozentuale Kostenbeteiligung. In diesem Fall ĂŒbernimmt die Gesellschaft die Kosten anteilig. Sofern sich die gesetzliche Krankenversicherung an den Heilpraktikerkosten beteiligt, wird der prozentuale Anteile im Regelfall am Eigenanteil des Patienten bemessen.

Ein Beispiel:

FĂŒr die homöopathische Behandlung einer Allergie verlangt ein Heilpraktiker 300 Euro. Die Krankenkasse ĂŒbernimmt die Kosten fĂŒr die Globuli, die sich auf 60 Euro belaufen. Damit muss der Patient einen Eigenanteil von 240 Euro tragen.

Die Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker erstattet 80 Prozent der Kosten. Somit reduziert sich der Eigenanteil des Versicherten auf 48 Euro.

Einige Gesellschaften bieten eine Heilpraktikerversicherung mit 100 Prozent Erstattung an. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten: Manche Tarife leisten nur in vollem Umfang, wenn eine Vorleistung der gesetzlichen Krankenkasse stattfindet. Leistet die GKV nicht, reduziert sich die prozentuale Beteiligung.

Ist eine Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker sinnvoll?

Eine Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker ist nur dann sinnvoll, wenn die Versicherten hĂ€ufig Naturheilverfahren in Anspruch nehmen. Wer hingegen die klassische Schulmedizin bevorzugt, profitiert nicht von dieser Krankenzusatzversicherung.

Der Abschluss einer Heilpraktikversicherung lohnt sich vor allem fĂŒr Kinder und junge Personen. Denn sie haben aufgrund eines niedrigen Einstiegalters einen geringen Beitrag. Außerdem sehen die Gesellschaften bei einer Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker hĂ€ufig Gesundheitsfragen vor. In jungen Jahren sind die Antragsteller meist noch gesund, womit sich AusschlĂŒsse oder RisikozuschlĂ€ge vermeiden lassen.

Welche Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker ist die beste?

Welche Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker die beste ist, hĂ€ngt vom eigenen Bedarf ab. Personen, die nur Naturheilverfahren absichern möchten, profitieren von einer Absicherung, die lediglich bei Heilpraktikerleistungen bezahlt. Wer hingegen einen umfangreicheren Versicherungsschutz wĂŒnscht, sollte eine ambulante Zusatzversicherung wĂ€hlen. Diese beinhaltet auch Leistungen fĂŒr Sehhilfen und Vorsorgeuntersuchungen.

GrundsĂ€tzlich gilt die Heilpraktikerversicherung als die beste, die ein gutes Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis bietet. Ein zu hoher Beitrag ist nicht rentabel, wenn die Krankenzusatzversicherung nur ein- oder zweimal im Jahr in Anspruch genommen wird. Hingegen kann ein zu niedriger Beitrag auf geringe Erstattungssummen hindeuten. Daher sollten Verbraucher die Tarifbedingungen und die Erstattungsgrenzen genau ĂŒberprĂŒfen. Dabei kann es auch hilfreich sein, Verbraucherportale und Stiftung Warentest zurate zu ziehen. Beim Betrachten der Testergebnisse lĂ€sst sich schnell ausmachen, welche Tarife der Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker als gut befunden wurden und als Testsieger hervorgingen.

Das Magazin Finanztest ĂŒberprĂŒfte 59 Krankenzusatzversicherungen. Mehr als 50 Prozent der Heilpraktikerversicherungen ĂŒberzeugten im Test mit guten Leistungen bei Naturheilverfahren. Als Testsieger gingen Debeka und uniVersa

Die Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker im Vergleich

Vor dem Abschluss einer Heilpraktikerversicherung empfiehlt sich ein Vergleich der Anbieter. Auf diese Weise können Verbraucher verschiedene Tarife und ihre Leistungen ĂŒberprĂŒfen. Mit unserem Vergleichsrechner erhalten sie schnell und ĂŒbersichtlich einen Überblick ĂŒber die Angebote. So kann jeder einen bedarfsgerechten Tarif finden, der zu einem angemessenen Preis einen guten Versicherungsschutz findet.

LeistungsausschlĂŒsse und Wartezeiten prĂŒfen

Einige Gesellschaften bieten eine Heilpraktikerversicherung ohne Gesundheitsfragen. Bei diesen Tarifen ist es jedoch möglich, dass Vorerkrankungen ausgeschlossen werden. Daher sind die Tarifbedingungen dahingehend und auf weitere mögliche AusschlĂŒsse vor Vertragsabschluss zu prĂŒfen.

Eine Heilpraktikerversicherung ohne Wartezeiten sieht meist eine GesundheitsprĂŒfung vor. Dabei kann es sich jedoch um vereinfachte Fragen handeln. Meist beziehen sich diese auf chronische Erkrankungen und Beschwerden innerhalb der letzten drei bis fĂŒnf Jahre.

Die beliebtesten Versicherer im Überblick

AXA

Die Axa bietet zwei Zusatzversicherungen fĂŒr Heilpraktiker und weitere ambulante Leistungen. Beide Tarife leisten 80 Prozent fĂŒr Naturheilverfahren. Die Erstattungshöhe der AXA Heilpraktikerversicherung ist auf 500 Euro im Jahr (Tarif EG 080) beziehungsweise 2.000 im Jahr (Tarif Komfort) begrenzt.

AOK / Allianz

Die AOK bietet ihren Mitgliedern die Möglichkeit, eine Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker abzuschließen. DafĂŒr kooperiert die Krankenkasse mit der Allianz. AOK-Mitglieder erhalten die Heilpraktikerversicherung zu einem ermĂ€ĂŸigten Beitrag.

Barmenia

Die Barmenia bietet eine Heilpraktikversicherung im Bereich der ambulanten Krankenzusatzversicherung an. Die Erstattungshöhe betrĂ€gt 80 Prozent fĂŒr Naturheilverfahren. Die Barmenia Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker ist auf 1.000 Euro im Jahr begrenzt. Einschließlich verordneter Arznei-, Heil- und Verbandsmittel.

Barmer / HUK Coburg

Die Barmer bietet fĂŒr Mitglieder in Kooperation mit der HUK Coburg eine Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker an. Neben Erstattungen fĂŒr Sehhilfen und einer Auslandsreisekrankenversicherung sieht die Absicherung 80 Prozent KostenĂŒbernahme fĂŒr Naturheilverfahren vor. Die Höchsterstattungsgrenze betrĂ€gt 800 Euro im Jahr. Bei der HUK Coburg gibt es außerdem eine preiswerte Heilpraktikerversicherung mit reduzierten Leistungen.

Continentale

Bei der Continentale können Verbraucher eine Heilpraktikerversicherung im Basis- oder im Komfortschutz abschließen. Beide Tarife sehen fĂŒr Naturheilverfahren eine Kostenerstattung von 100 Prozent bei GKV-Vorleistung vor. Der Basistarif leistet 50 Prozent ohne Zuzahlung der gesetzlichen Krankenkasse, der Komforttarif 80 Prozent.

DKV

Die DKV bietet eine Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker im Baukastenprinzip an. Antragsteller können weitere EinschlĂŒsse wie Erstattungen fĂŒr Sehhilfen individuell auswĂ€hlen oder ausschließen. Der Tarif KABN der DKV beispielsweise beinhaltet die Heilpraktikerversicherung und erstattet 80 Prozent der Kosten fĂŒr Naturheilverfahren.

Debeka

Bei der Debeka kann eine Heilpraktikversicherung als ambulante Krankenzusatzversicherung abgeschlossen werden. Der Tarif EA leistet 80 Prozent fĂŒr Naturheilverfahren, maximal 500 Euro im Jahr. Beim Tarif EAplus sieht die Gesellschaft eine Selbstbeteiligung von 10 Prozent vor und erstattet damit 90 Prozent. Sobald die Versicherten 400 Euro im Jahr als Eigenanteil ĂŒberschritten haben, werden die Kosten komplett ĂŒbernommen.

Gothaer

Bei der Gothaer finden Verbraucher verschiedene ambulante Zusatzversicherungen. Leistungen fĂŒr Heilpraktiker sind jedoch nur im Tarif MediAmbulant enthalten. Dieser sieht eine Erstattung von 80 Prozent fĂŒr Heilpraktikerbehandlungen vor. Die Erstattungsgrenze der Gothaer Heilpraktikerversicherung betrĂ€gt 1.000 Euro je Kalenderjahr.

Inter

Die Inter Heilpraktikerversicherung ist im Kombipaket als ambulante Zusatzversicherung erhĂ€ltlich. Sie leistet bis zu 2.500 Euro je Kalenderjahr fĂŒr Alternativmedizin. Allerdings sind die Summen in den ersten drei Versicherungsjahren begrenzt. In den ersten 12 Monaten betrĂ€gt die Erstattungsgrenze 500 Euro, 1.000 Euro bis zum zweiten Jahr und 1.500 Euro im Dritten.

MĂŒnchener Verein

Beim MĂŒnchener Verein können Verbraucher eine Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker und weitere ambulante Leistungen nach dem Baukastenprinzip abschließen. Die Heilpraktikerversicherung ist im Baustein „Naturmedizin und heilende HĂ€nde“ enthalten und kann ohne Gesundheitsfragen abgeschlossen werden.

NĂŒrnberger

Die Heilpraktikerversicherung der NĂŒrnberger deckt Alternativmedizin bis zu 800 Euro im Jahr ab. Bei Kindern und Jugendlichen ist die Erstattung auf 400 Euro in 12 Monaten begrenzt. Der Tarif sieht eine Erstattung von 80 Prozent der Kosten vor und ist ohne Wartezeiten erhĂ€ltlich.

R+V

Die R+V Heilpraktikerversicherung zahlt 80 Prozent der Behandlungskosten sowie Aufwendungen fĂŒr Medikamente und Heilmittel. In den ersten zwei Jahren ist die Leistung auf 400 Euro begrenzt. Anschließend erhöht sich die Erstattungsgrenze auf 2.400 Euro innerhalb von zwei Kalenderjahren.

Signal Iduna

Die Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker der Signal Iduna ist in den ambulanten Tarifen „Start“ und „Plus“ enthalten. Letzterer sieht eine Erstattungsgrenze von 750 Euro im Kalenderjahr vor. Im Start-Tarif können die Versicherten bis zu 250 Euro im Jahr geltend machen. Die Heilpraktikerversicherung der Signal Iduna beinhaltet außerdem eine Auslandsreisekrankenversicherung in allen drei Tarifen.

Techniker

In Kooperation mit der Envivas bietet die Techniker Krankenkassen eine Heilpraktikerversicherung fĂŒr ihre Mitglieder an. Der Tarif „PraxisExtra“ bezahlt 80 Prozent der Kosten fĂŒr Alternativmedizin, maximal 1.000 Euro im Jahr. Junge Versicherte bis 29 Jahren können bei der TK eine besonders preiswerte Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker und weitere ambulante Leistungen abschließen.

UKV

Die UKV Heilpraktikerversicherung leistet 80 Prozent fĂŒr Naturheilverfahren. Die Erstattungsgrenze betrĂ€gt 1.000 Euro, in den ersten beiden Jahren gelten jedoch niedrigere Grenzen. Mit dem Tarif NaturPRIVAT bietet die Gesellschaft eine Zusatzversicherung fĂŒr Heilpraktiker ohne Wartezeiten. 

uniVersa

Die uniVersa bietet verschiedene Krankenzusatzversicherungen, die Heilpraktikerleistungen beinhaltet. Möglich ist eine Kostenerstattung fĂŒr Naturheilverfahren von 50 bis 90 Prozent. Der leistungsstarke Tarif „uni-med A-Exklusiv“ bezahlt bis zu 1.800 Euro im Jahr, inklusive Osteopathie.

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