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Berufsrechtsschutz
Vergleich, Test & Ratgeber

Absicherung bei Rechtsstreitigkeiten im Job

bei Kündigungen, ungerechtfertigten Abmahnungen, usw.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einem Berufsrechtsschutz gerät eine gerichtliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Chef nicht zum finanziellen Risiko. Die Versicherung übernimmt die Kosten für Gericht, Anwälte und andere an einem Prozess beteiligte.
  • Alle strittigen Themen rund um die eigene Arbeitsstelle lassen sich mit einer Berufsrechtsschutzversicherung auffangen. Dazu gehören Kündigungen, ungerechtfertigte Abmahnungen oder auch standesrechtliche Auseinandersetzungen.
  • Im Gegensatz zum Arbeitsrechtsschutz ist der Berufsrechtsschutz auch für Beamte, Soldaten oder beispielsweise Rechtsanwälte Denn der rechtliche Schutz Disziplinarbereich oder der Standesrechtsschutz sind für diese Berufsgruppen durchaus interessant.
  • Die Berufsrechtsschutzversicherung ist nur in Kombination mit einer privaten Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Darüber hinaus lässt sich der Prämienanteil über die Einkommenssteuererklärung absetzen.

Was ist ein Berufsrechtsschutz?

Mit der Berufstätigkeit ist der Lebensunterhalt gesichert. Dabei ergibt sich aber ein Abhängigkeitsverhältnis vom Arbeitgeber. Und immer wieder treten in diesem Zusammenhang Konflikte auf. Unzufriedene Arbeitgeber, schlechte Auftragslagen oder in manchen Fällen auch Fehlverhalten des Arbeitnehmers können zu einer Kündigung führen. Die Berufsrechtsschutzversicherung sorgt dafür, dass ungerechtfertigte Abmahnungen oder drohende Kündigungen nicht wehrlos hingenommen werden müssen.

Mit einer guten Versicherung lässt sich ein notwendiges Gerichtsverfahren aufgrund eines drohenden Jobverlustes finanziell überstehen. Denn der berufliche Rechtsschutz übernimmt die notwendigen Kosten für Anwälte, Zeugen, Gutachten und Gerichtsverfahren.

Die Rechtsschutzversicherung für den Beruf sorgt für finanzielle Sicherheit bei drohenden Konflikten im beruflichen Alltag.

Gibt es einen Unterschied zwischen Berufs- und Arbeitsrechtsschutz?

Tatsächlich lassen sich Arbeitsrechtsschutz und Berufsrechtsschutz nicht gleichbedeutend verwenden. Besser gesagt, stellt der Arbeitsrechtsschutz nur einen Teilbereich der Berufsrechtsschutzversicherung dar. Mit anderen Worten, im beruflichen Rechtsschutz steckt ein wenig mehr.

Entsprechend versichert der Arbeitsrechtsschutz lediglich die Streitigkeiten, die zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber entstehen können. Dazu gehören beispielsweise ungerechtfertigte Abmahnungen, eine Kündigung, das Ausbleiben des vereinbarten Lohns oder auch das Erstreiten einer Abfindung.

Die Berufsrechtsschutzversicherung bietet darüber hinaus noch ein wenig mehr Leistung. Leistungen, die vor allem für Ärzte, Apotheker, Beamte oder auch Rechtsanwälte und Soldaten interessant sind. Hier geht es um Streitigkeiten im Disziplinarrechtsschutz oder im Standesrechtsschutz.

Die Berufsrechtsschutzversicherung bietet gegenüber dem Arbeitsrechtsschutz ein Plus an Leistungen. Aus diesem Grund wird er für eine größere Personengruppe interessant.

Das Leistungsplus im Überblick:

  • Streitigkeiten im Disziplinarrechtsschutz
  • Auseinandersetzungen im Rahmen des Standesrechtsschutzes
  • Streitfälle des Sozialgerichtes (Arbeitsagentur, gesetzliche Rentenversicherung)

Was beinhaltet der Berufsrechtsschutz?

Jeder Rechtsschutzversicherer besitzt eine eigene Philosophie. Entsprechend gestalten sich die Inhalte der jeweiligen Versicherung. Generell deckt die Berufsrechtsschutzversicherung die Kosten für Anwalt, Gerichtsverfahren, Gutachter, Sachverständige und Zeugen. Zusätzlich übernehmen einige Versicherungen auch die Aufwendungen für eine außergerichtliche Einigung, die sogenannte Mediation. Viel beworben wird auch die kostenfreie telefonische Erstberatung als erster Service bei Unsicherheiten.

Wann greift der Versicherungsschutz?

Mit einer Berufsrechtsschutzversicherung lassen sich zwei Bereiche absichern. Einmal der Arbeitsrechtsschutz mit allen Streitigkeiten, die zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber entstehen können. Zusätzlich greift der berufliche Rechtsschutz auch im Disziplinar- und Standesrechtsschutz. Dieser Bereich umfasst Streitfälle beispielsweise um die Schweigepflicht bestimmter Berufsgruppen (Ärzte, Rechtsanwälte).

Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Privat- und der Berufsrechtsschutzversicherung?

Mit einer Berufsrechtsschutzversicherung lassen sich berufsbedingte Streitigkeiten bis vor ein Gericht gelassen durchstehen. Dennoch gehört ein wenig mehr zu einer umfassenden Rechtsschutzversicherung. In der Regel beinhaltet eine Privatrechtsschutzversicherung mehrere Rechtsschutz-Bausteine. Neben einer Verkehrsrechtsschutzversicherung gehören auch ein Mietrechtsschutz und eben der Berufsrechtsschutz zu den sinnvollen Teilbereichen der Versicherung.

Insofern lässt sich zwar eine Privatrechtsschutzversicherung ohne Berufsrechtsschutz zusammenstellen. Allerdings ist es nicht möglich eine Berufsrechtsschutzversicherung ohne eine vorhandene Privatrechtsschutzversicherung abzuschließen.

Wass ist bei dieser Rechtsschutzversicherung zu beachten?

Ebenso wie bei anderen Versicherungen sollten vor dem Abschluss einige Eckdaten berücksichtigt werden. Dazu gehören:

  • Eine Deckungssumme von mindestens 300.000 Euro.
  • Eine Selbstbeteiligung in der Höhe von etwa 150 bis 300 Euro. Dadurch sinken die Versicherungskosten.
  • Stellt die Versicherung die Wahl des Anwaltes frei?
  • Achten Sie auf eine Rund-um-die-Uhr-Rechtsberatung via Telefon.
  • Wie sieht es Sondertarifen nach längerer schadensfreier Zeit aus?

Welchen beruflichen Rechtsschutz bieten Gewerkschaften ihren Mitgliedern?

Gewerkschaftsmitglieder genießen in der Regel den beruflichen Rechtsschutz ihres Verbandes. Damit lässt sich der Abschluss einer eigenen Rechtsschutzversicherung für den beruflichen Bereich sparen. Schließlich setzen sich die Gewerkschaften leidenschaftlich für die Interessen der Arbeitnehmer ein. Aufgrund dessen beraten und unterstützen sie Arbeitnehmer umfassend in Rechtsfragen und gerichtlichen Auseinandersetzungen mit Arbeitgebern.

Die Bedingungen der verschiedenen Gewerkschaften können sich unterscheiden. Deshalb lohnt sich die genaue Nachfrage, wie der Versicherungsschutz aussieht. Dennoch bieten die meisten Arbeitnehmervertretungen einen umfassenderen Rechtsschutz als die Versicherungen.

Achtung: Gewerkschaftlich organisierte Arbeitnehmer können meistens auf einen Berufsrechtsschutz verzichten. Denn die Gewerkschaft sorgt für die Kostenübernahme im gerichtlichen Streit. Nachfragen lohnt sich!

Ist der Berufsrechtsschutz steuerlich absetzen?

Im Grunde genommen gehört der Rechtsschutz zur privaten Vorsorge. Dennoch können die Kosten für den beruflichen Rechtsschutz steuerlich geltend gemacht werden. Schließlich erkennt das Finanzamt Aufwendungen an, die mit dem Beruf in Zusammenhang stehen. Das bedeutet im Grunde genommen lässt sich der Berufsrechtsschutz von den Steuern absetzen.

Falls Sie einen Kombi-Tarif mit mehreren Rechtsschutzversicherungen abschließen, lassen Sie sich die Beiträge für den Berufsrechtsschutz gesondert ausweisen. Denn nur dieser Anteil lässt sich bei der Einkommenssteuererklärung verwenden.

Im Folgenden lesen Sie, wann sich die Angabe der Berufsrechtsschutzversicherung in der Steuererklärung lohnt.

Wo gebe ich den Berufsrechtsschutz in der Steuererklärung an?

Der Berufsrechtsschutz findet sich in der Steuererklärung sowohl beim Arbeitnehmer als auch bei Selbstständigen wieder. Allerdings müssen die Aufwendungen in der Steuererklärung unterschiedlich aufgelistet werden.

  • Arbeitnehmer geben die Ausgaben für den Berufsrechtsschutz unter den Werbungskosten an.
  • Selbständige setzen die Aufwendungen für beruflichen Rechtsschutz als Betriebsausgaben an.

Für die Einkommenssteuererklärung zählt beim Arbeitnehmer die Höhe der beruflichen Aufwendungen insgesamt. Entsprechend gehören die Versicherungsbeiträge für den Berufsrechtsschutz in der Steuererklärung zu den Werbungskosten. Allerdings erkennt der Fiskus ohnehin eine Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro an. Letztlich lohnt sich die Angabe der Beiträge für die Berufsrechtsschutzversicherung nur, wenn die Werbungskosten des Arbeitnehmers höher sind als 1.000 Euro. Zu den weiteren beruflichen Aufwendungen zählen auch Kosten für Weiterbildungen, Arbeitskleidung und Arbeitsmaterialien.

Für Selbständige wirkt sich die Ausgabe für den beruflichen Rechtsschutz auf den Unternehmensgewinn aus. Entsprechend gehören die Versicherungsbeiträge zu den Betriebsausgaben.

Wer ist in der Berufsrechtsschutzversicherung versichert?

Die Versicherung im Berufsrechtsschutz gilt neben dem Versicherungsnehmer auch für Lebenspartner und noch nicht volljährige Kinder. Beziehungsweise für Kinder, die bereits volljährig sind, aber noch keiner dauerhaften beruflichen Tätigkeit nachgehen. Allerdings müssen alle mitversicherten Personen im Versicherungsvertrag genannt sein.

Gibt es einen Berufsrechtsschutz ohne Wartezeit?

Die meisten Rechtsschutzversicherungen greifen erst, nachdem die vereinbarte Wartezeit verstrichen ist. Selbstverständlich definieren die Versicherungsunternehmen selbst ihre jeweiligen Wartezeiten. Dennoch beträgt die Wartezeit der Berufsrechtsschutzversicherung in der Regel drei Monate. Zumindest, wenn es explizit um den Arbeitsrechtsschutz geht.

Bei Streitigkeiten im Disziplinar- oder Standesrechtsschutz gibt es auch Anbieter, die den Berufsrechtsschutz ohne Wartezeit gewähren.

Wann greift der Berufsrechtsschutz?

Entsprechend der Wartezeit greift der Berufsrechtsschutz erst, wenn diese abgelaufen ist. Mit anderen Worten, wenn die Versicherung zum 01. Mai eines Jahres abgeschlossen wurde, übernimmt die Berufsrechtsschutzversicherung erst ab dem 01. August desselben Jahres einen Streitfall.

Gilt der Berufsrechtsschutz auch rückwirkend?

Für Rechtsstreitigkeiten, deren Ursprung bereits vor Abschluss der Versicherung übernimmt kaum ein Versicherer die Kosten. Sollte dennoch eine Versicherung bereit sein, dieses Risiko einzugehen, verlangt sie vom Kunden eine längerfristige Vertragsbindung. Meist über drei bis fünf Jahre. Auch die Versicherungsbeiträge fallen dann deutlich höher aus.

Wann greift ein Berufsrechtsschutz sofort?

Gerade bei einem Versicherungswechsel wäre es ärgerlich den bereits „verdienten“ Versicherungsschutz für die Dauer einer Wartezeit aufzugeben. Für wechselwillige Versicherungsnehmer würde ein nicht kalkulierbares Risiko entstehen. Entsprechend bieten Rechtsschutzversicherer an, Neukunden, die bereits zuvor lückenlos versichert waren, ohne Wartezeit zu übernehmen. Damit erhalten sie nicht nur den Neukunden. Gleichzeitig erleichtern sie dem neuen Versicherungsnehmer die Entscheidung zum Wechsel.

Was kostet eine Berufsrechtsschutzversicherung?

Die berufliche Rechtsschutzversicherung gibt es nicht im Alleingang. Denn sie gehört zu den Bausteinen des privaten Rechtsschutzes. Entsprechend lassen sich die Kosten des Berufsrechtsschutzes kaum gesondert ausweisen. Den eigenen Bedürfnissen nach fällt die Rechtsschutzversicherung umfangreicher aus oder eben nicht.

Des Weiteren wirken sich auch die Höhe der vereinbarten Selbstbeteiligung sowie die Höhe der Deckungssumme auf den Versicherungsbeitrag aus. Laut Stiftung Warentest und anderer unabhängiger Versicherungsprüfungen kann der Verbraucher davon ausgehen, dass eine gute private Rechtsschutzversicherung bereits ab etwa 250 Euro im Jahr zu bekommen ist. Der Privatrechtsschutz mit einer Prämie dieser Höhe beinhaltet zusätzlich zum privaten Bereich noch zwei weitere Bausteine. Einer davon kann die Berufsrechtsschutzversicherung sein.

Wie hoch sollte die Deckungssumme im Berufsrechtsschutz sein?

Ein Streitfall vor Gericht kann schnell teuer werden. Schließlich hängt die Höhe der Kosten mit dem Streitwert zusammen. Entsprechend darf auch die Deckungssumme nicht zu niedrig ausfallen. Experten empfehlen mindestens 150.000 Euro, besser mehr. Mit einer Deckungssumme von 300.000 Euro können Sie unbesorgt in einen Rechtsstreit gehen. Allerdings gibt es auch unbegrenzte Höchstbeträge, welche die Versicherung verpflichtet die Kosten für Rechtsstreitigkeiten komplett zu übernehmen.

Berufsrechtsschutz Vergleich

Im Grunde genommen lohnt sich der Berufsrechtsschutz Vergleich immer. Denn nicht nur die Prämien weichen voneinander ab. Auch das Leistungsportfolio jeder einzelnen Versicherung fällt ein wenig anders aus. Der Abschluss eines Berufsrechtsschutzes steht immer im Zusammenhang mit einer Privatrechtsschutzversicherung. Zusätzlich bietet sich der Verkehrsrechtsschutz an. Schließlich sind diese drei Bereiche besonders häufig betroffen, wenn Streitigkeiten vor Gericht gehen.

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Berufsrechtsschutzversicherung im Test

Eine Berufsrechtsschutzversicherung lässt sich nur in einem Kombipaket gemeinsam mit einem privaten Rechtsschutz abschließen. Aus diesem Grund findet sich auch kein Test, der die Anbieter nur im Berufsrechtsschutz bewertet. Dennoch lassen sich konkrete Aussagen über die Rechtsschutz-Angebote verschiedener Versicherungen treffen. Und zwar prüfen verschiedene Verbrauchermagazine wie die Stiftung Warentest mehrere Versicherungen und sprechen Empfehlungen aus. Focus Money beispielsweise beauftragte Franke und Bornberg mit der Analyse der Produktportfolios.

Zu den empfehlenswerten Rechtsschutzversicherungen gehören unter anderen verschiedene Tarife der ARAG, WGV Optimal, Deurag SB 150 und Concordia „Sorglos für Privatkunden“.

Vergleichen Sie die Versicherungen immer selbst. Schließlich kennen Sie Ihre eigene Lebenssituation am besten. Je besser eine Versicherung auf die eigene Situation abgestimmt ist, desto günstiger bleibt sie unter Umständen auch. Ziehen Sie vor der Entscheidung nach Möglichkeit einen persönlichen Berater hinzu. Er kann ihnen helfen, beim Abschluss der Versicherung noch einmal zu sparen.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

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