
Das Wichtigste in Kürze
- Versichert Gartenhaus oder Laube samt Inventar und Geräten.
- Deckt Feuer, Sturm, Hagel, Einbruch und Vandalismus ab.
- Sichert je nach Tarif auch Anpflanzungen nach Sturm oder Mutwillen.
- Wichtig, weil der Garten oft außerhalb des Hausrat-Schutzes liegt.
- Für Kleingärten verlangt der Verein teils eine eigene Police.
Selbsttest: Braucht Ihr Garten eigenen Schutz?
Gartenversicherung Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif
Ein Garten mit Gartenhaus, Geräten und liebevoll angelegten Beeten stellt einen erheblichen Wert dar – steht aber oft abseits der Wohnung und ist Einbruch, Sturm und Vandalismus ausgesetzt. Die Hausratversicherung greift hier meist nicht. Die Gartenversicherung schließt diese Lücke.

Achten Sie beim Gartenversicherung Vergleich vor allem auf diese Kriterien:
| Vergleichskriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Versicherte Gefahren | Feuer, Sturm, Hagel, Einbruch, Vandalismus und Leitungswasser. |
| Versicherte Sachen | Gartenhaus bzw. Laube, Inventar, Geräte und Anpflanzungen. |
| Anpflanzungen | Ob Pflanzen und Bäume nach Sturm oder Vandalismus ersetzt werden. |
| Diebstahl | Schutz für Geräte und Mobiliar gegen Einbruch. |
| Vereinsvorgaben | Ob der Kleingartenverein eine bestimmte Versicherung verlangt. |
Wichtig ist beim Gartenversicherung Vergleich, nicht allein den Beitrag, sondern das gesamte Leistungspaket, die Bedingungen und die Anbieterqualität zu betrachten.
Anpflanzungen und Inventar realistisch bewerten
Unterschätzen Sie nicht den Wert von Geräten, Mobiliar und vor allem den Anpflanzungen. Ein durch Sturm zerstörtes Beet oder mutwillig beschädigte Bäume können teuer sein – achten Sie darauf, dass Anpflanzungen ausdrücklich eingeschlossen sind.
Welchen Garten Sie absichern können
Die Gartenversicherung ist ein Oberbegriff für verschiedene Gartenformen – vom Gartenhaus am Eigenheim bis zur Laube im Kleingartenverein:

Was die Gartenversicherung abdeckt: Möbel, Geräte und Pflanzen
Eine gute Police schützt Bauwerk, Inhalt und Bepflanzung:
Im Schutz enthalten
- Gartenhaus bzw. Laube gegen Feuer, Sturm, Hagel.
- Inventar und Geräte gegen Einbruchdiebstahl.
- Vandalismus und mutwillige Beschädigung.
- Anpflanzungen je nach Tarif.
Nicht versichert
- Reiner Verschleiß und Pflegemängel.
- Schäden durch Frost an nicht winterfesten Pflanzen.
- Allmähliche Schäden ohne plötzliches Ereignis.
Den passenden Schutz finden
Vergleichen Sie Leistungen, Bedingungen und Beitrag.
Abgrenzung zur Hausrat- und Wohngebäudeversicherung
Steht das Gartenhaus auf dem Wohngrundstück, sind kleinere Werte teils über die Hausratversicherung (Außenversicherung) oder die Gebäudeversicherung abgedeckt. Für ein abgesetztes Grundstück, einen Kleingarten oder höhere Werte reicht das jedoch meist nicht.
Die Gartenversicherung springt dort ein, wo Hausrat und Gebäude enden – besonders beim Kleingarten fernab der Wohnung.
Für wen sich der Schutz lohnt
Sinnvoll ist die Police für alle mit wertvollem Gartenhaus, hochwertiger Ausstattung oder einem Kleingarten im Verein. Bei einem einfachen Geräteschuppen mit geringem Wert genügt oft die Hausrat. Je weiter der Garten von der Wohnung entfernt und je höher der Wert, desto eher lohnt sich die eigene Police.
Was die Gartenversicherung kostet
Der Beitrag richtet sich nach dem Wert von Bauwerk, Inventar und Anpflanzungen sowie den eingeschlossenen Gefahren. Für einen durchschnittlichen Kleingarten ist die Police günstig.
Anpflanzungen richtig absichern
Ein oft unterschätzter Wert sind die Anpflanzungen: Bäume, Sträucher und Beete, die über Jahre gewachsen sind. Gute Tarife ersetzen sie nach Sturm, Feuer oder Vandalismus – allerdings meist zum Wert junger Ersatzpflanzen, nicht zum Wert ausgewachsener Exemplare.
Achten Sie darauf, ob und in welcher Höhe Anpflanzungen eingeschlossen sind. Bei wertvollem Baumbestand ist dieser Punkt für die Versicherungssumme entscheidend.
Elementarschäden bei Starkregen und Überschwemmung
Klassische Policen decken Sturm und Hagel, nicht aber Elementarschäden wie Überschwemmung, Starkregen oder Erdrutsch. Gerade tiefer gelegene Gärten und Lauben sind hier gefährdet.
Prüfen Sie, ob ein Elementarbaustein sinnvoll ist – angesichts zunehmender Wetterextreme gewinnt er an Bedeutung.
Diebstahl und Obliegenheiten
Geräte, Mobiliar und Werkzeug im Garten sind ein beliebtes Ziel für Einbrecher. Versicherer erwarten zumutbare Sicherungen: Die Laube sollte verschlossen, wertvolle Geräte gesichert sein.
Werden diese Obliegenheiten grob verletzt, kann die Leistung gekürzt werden. Ein einfaches, aber wirksames Schloss und die Aufbewahrung teurer Geräte außer Sichtweite erhöhen den Schutz.
Versicherungssumme richtig ermitteln
Setzen Sie die Summe aus drei Bausteinen zusammen: Bauwert von Gartenhaus oder Laube, Inventar und Geräte sowie Anpflanzungen. Eine Inventarliste mit Werten hilft, Unterversicherung zu vermeiden und im Schadenfall den Nachweis zu erleichtern.
Worauf Sie beim Gartenversicherung-Vergleich achten
- Anpflanzungen in gewünschter Höhe eingeschlossen.
- Elementarbaustein bei gefährdeter Lage.
- Diebstahl und Vandalismus abgedeckt.
- Realistische Versicherungssumme.
- Vereinsvorgaben erfüllt.
- Abgrenzung zu Hausrat und Gebäude.
Häufige Fehler bei der Gartenversicherung
Häufige Fehler: die Anpflanzungen und das Inventar zu niedrig ansetzen, den Elementarschutz vergessen und die Sicherungsobliegenheiten für Geräte vernachlässigen.
Im Schadenfall richtig handeln
- Schaden sichern
Sturm-, Feuer- oder Einbruchschaden mit Fotos dokumentieren, Weiteres verhüten.
- Bei Diebstahl Anzeige
Einbruch oder Diebstahl der Polizei melden und Anzeige aufnehmen lassen.
- Versicherer melden
Schaden zeitnah melden und Belege sowie Inventarliste einreichen.
- Wiederherstellung
Nach Freigabe reparieren bzw. ersetzen und Anpflanzungen erneuern lassen.
Saisonale Pflege und Obliegenheiten
Versicherer erwarten eine gewisse Sorgfalt: Das Gartenhaus sollte winterfest gemacht, wasserführende Leitungen entleert und lose Gegenstände bei Sturmwarnung gesichert werden. Werden solche Obliegenheiten grob vernachlässigt, kann die Leistung gekürzt werden.
Gerade Frost- und Sturmschäden lassen sich durch einfache Vorsorge vermeiden. Eine winterfeste Laube schützt vor Schäden und sichert den vollen Versicherungsschutz.
Zusammenspiel mit Hausrat und Gebäude
Die Gartenversicherung schließt dort an, wo Hausrat und Gebäudeversicherung enden. Auf dem Wohngrundstück sind kleinere Werte teils über diese Policen gedeckt; der Kleingarten im Verein dagegen fast nie.
Prüfen Sie, was bereits abgedeckt ist, um Doppelversicherung zu vermeiden, und schließen Sie die echten Lücken gezielt mit der Gartenversicherung.
Was die Gartenversicherung absichert: Gartenmöbel, Geräte und Gartenhaus
Die Gartenversicherung sichert das ab, was im Freien steht und teuer ist: Gartenmöbel, Grill und Sonnenschirm, Gartengeräte wie Rasenmäher und Mähroboter sowie fest installierte Anlagen. Auch Nebengebäude wie Gartenhäuser, Gewächshäuser und Geräteschuppen lassen sich einschließen. Versichert sind Schäden durch Feuer, Sturm und Hagel, Diebstahl und Vandalismus. Im Schadensfall ersetzt der Versicherer die beschädigten Sachen zum Neuwert – Gartenmöbeln und Geräten droht so kein Totalverlust.

Je nach Tarif sind das bewegliche Inventar und die Geräte bis zu einer Summe von oft 5.000 Euro mitversichert. Wer wertvolle Technik wie einen Mähroboter im Garten nutzt, sollte auf eine ausreichende Versicherungssumme achten. So ist Ihr Garten zuverlässig abgesichert, ohne dass Sie auf den hohen Kosten sitzen bleiben.
Garten versichern: eigene Police, Hausrat oder Haftpflicht?
Den Garten versichern können Sie auf mehreren Wegen. Häufig läuft der Schutz über eine Kombination aus Hausrat- und Wohngebäudeversicherung: Die Hausratversicherung deckt einen Teil der Gartenmöbel und Geräte als Außenversicherung ab, die Wohngebäudeversicherung fest verbundene Nebengebäude. Reicht das nicht, ist eine eigene Gartenversicherung als Zusatzbaustein oder separate Police sinnvoll – gerade bei wertvoller Ausstattung.
| Versichert | Beispiele |
|---|---|
| Gartenlaube & Baulichkeiten | Gartenhaus, Schuppen, Gewächshaus |
| Inhalt | Geräte, Mobiliar, Gartenmöbel |
| Schäden | Feuer, Sturm, Hagel, Leitungswasser |
| Weitere Gefahren | Diebstahl, Vandalismus, Glasbruch |
Ergänzend wichtig ist die private Haftpflichtversicherung: Sie kommt für Schäden auf, die Dritten in Ihrem Garten entstehen, etwa wenn ein Ast auf das Nachbargrundstück fällt. Ob sich eine eigene Versicherung für den Garten lohnt, hängt von Grundfläche, Ausstattung und dem Wert der Gartengeräte ab. Wer viel investiert hat, sollte den Garten richtig versichern und eine passende Police abschließen.
Versicherung für den Garten: Schrebergarten und Kleingarten
Eine Versicherung für den Garten schützt Gartenhaus, Laube und Inventar im Schrebergarten oder Kleingarten gegen Sturm, Feuer, Einbruchdiebstahl und Vandalismus. Die Kleingartenversicherung springt dort ein, wo die Hausratversicherung der Wohnung nicht greift, weil die Laube nicht ständig bewohnt ist.
| Gefahr | versichert |
|---|---|
| Sturm & Hagel | Laube, Gartenhaus |
| Einbruchdiebstahl | Geräte, Mobiliar |
| Feuer & Glasbruch | Gebäude, Scheiben |
Ist eine Gartenversicherung sinnvoll?
Eine Gartenversicherung sinnvoll einzusetzen lohnt sich, sobald Laube und Ausstattung einen nennenswerten Wert haben. Für die Absicherung von Geräten, Möbeln und Glas bietet sie soliden Versicherungsschutz. Wer früh eine Police abschließt, schützt seinen Garten vor teuren Schäden.
Häufige Fragen zur Gartenversicherung
Ist mein Gartenhaus über die Hausrat versichert?
Sind Anpflanzungen mitversichert?
Verlangt der Kleingartenverein eine Versicherung?
Was kostet eine Gartenversicherung?
Welche Versicherung braucht man für einen Garten?
Ist eine Gartenversicherung sinnvoll?
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