Skip to content
Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Private Pflegeversicherung (f√ľr Privatversicherte)
Die Pflegepflichtversicherung

Pflegepflichtversicherung f√ľr Privatversicherte

Gute Leistungen der privaten Pflegekassen

Durch Versicherungsvergleich Beiträge sparen

So zufrieden sind unsere Nutzer

 

Bewertungen zu versicherungsriese.de

Was können Sie von uns erwarten?

Unser Versprechen an Sie

Bei uns finden Sie sorgf√§ltig recherchierte Informationen zu vielen Versicherungsthemen sowie aktuelle Versicherungsvergleiche zahlreicherer Versicherer, die uns von unseren Partnern zur Verf√ľgung gestellt werden.

Das könnte Sie auch interessieren!

Möchten Sie wissen, welche Pflegeversicherung das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat?

 

Pfeil zum Versicherungsvergleich

Das Wichtigste in K√ľrze

  • Die Leistungen der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung sind im Pflegefall nicht ausreichend.
  • Mit einer Pflegezusatzversicherung lassen sich Versorgungsl√ľcken schlie√üen.
  • Die Pflegezusatzversicherung sch√ľtzt nicht nur das Verm√∂gen der Versicherten, sondern auch ihrer Angeh√∂rigen.

Was ist die Pflegezusatzversicherung?

Zunehmend mehr Menschen sind im Alter auf Hilfe und Unterst√ľtzung angewiesen. Doch auch Krankheiten k√∂nnen daf√ľr verantwortlich sein, dass einer Person zum Pflegefall wird. Der Staat sieht f√ľr dieses Risiko die Pflegepflichtversicherung vor. Diese leistet, wenn ein Mensch nicht mehr eigenst√§ndig und ohne Hilfe den Alltag bestreiten kann.

Doch die Praxis zeigt, dass sie Leistungen des Gesetzgebers nicht ausreichen. Weder die gesetzliche noch die private Pflegepflichtversicherung sehen gen√ľgend Geldmittel vor. Bei Pflegebed√ľrftigkeit droht daher vielen Betroffenen die Armut. Auch Familienmitglieder k√∂nnen finanziell belangt werden.

Versorgungsl√ľcke f√ľr verschiedene Pflegegrade verdeutlicht die Notwendigkeit einer Pflegezusatzversicherung
Beispiele f√ľr Versorgungsl√ľcken | Die monatlichen Kosten beruhen auf Sch√§tzungen | Quelle: www.dkv.com

Die Pflegezusatzversicherung soll die Versorgungsl√ľcke zwischen gesetzlicher Absicherung und tats√§chlichen Bedarf schlie√üen. Auf diese Weise sch√ľtzt sie die finanzielle Existenz Pflegebed√ľrftiger und ihren Angeh√∂rigen. Daf√ľr sehen die Gesellschaften verschiedene Zusatzversicherungen vor, die individuell und bedarfsgerecht abgeschlossen werden k√∂nnen.

Wann ist ein Mensch pflegebed√ľrftig?

Pflegebed√ľrftig ist, wer f√ľr mindestens sechs Monate nicht ohne fremde Hilfe und Unterst√ľtzung seinen Alltag bestreiten kann. Beispielsweise, wenn die Person nicht mehr alleine essen oder sich anziehen kann. Doch auch Hilfe beim Verrichten allt√§glicher Dinge oder bei der Einnahme von Medikamenten ist der Pflegebed√ľrftigkeit zuzuordnen.

Welche Pflegezusatzversicherungen gibt es?

Pflegetagegeldversicherung

Bei der Pflegetagegeldversicherung vereinbaren die Antragsteller mit der Gesellschaft eine feste Summe pro Tag. Im Falle von Pflegebed√ľrftigkeit zahlt die Versicherung also f√ľr jeden Tag einen Betrag. Dabei kann die H√∂he individuell vereinbart werden. Die Versicherten k√∂nnen frei √ľber das Geld verf√ľgen. Dadurch entsteht der Vorteil, dass sie keine Belege als Nachweis einreichen m√ľssen.

Die H√∂he des Pflegetagegeldes ist gestaffelt. Das bedeutet, den Satz, den die Versicherten vereinbaren, erhalten sie bei Pflegegrad 5. Entsprechend f√§llt die Zahlung bei niedrigeren Pflegegraden geringer aus. Dies ist zwingend zu ber√ľcksichtigen, da die Anforderungen f√ľr eine Einstufung in Pflegegrad 5 sehr hoch sind. Ein Beispiel:

Ein Versicherungsnehmer m√∂chte bei h√∂chster Pflegebed√ľrftigkeit 1.500 Euro absichern. Daf√ľr muss er einen Tagessatz von 50 Euro w√§hlen (50 Euro x 30 Tage = 1.500 Euro). Abh√§ngig von der Gesellschaft kann diese 60 Prozent der Summe bei Pflegegrad 3 vorsehen. In diesem Fall erh√§lt er 30 Euro am Tag. Dies entspricht 900 Euro im Monat.

Hinweis:  Viele Gesellschaften zahlen bei stationärer Pflege 100 Prozent der vereinbarten Summe. Auch bereits bei Pflegestufe 3.

Pflegetagegeld mit Pflege-Bahr Förderung

Um Verbraucher zum Abschluss einer Pflegezusatzversicherung zu bewegen, hat der Gesetzgeber die F√∂rderung durch Pflege-Bahr eingef√ľhrt. Seit 2013 erhalten Versicherungsnehmer, die dieses Modell w√§hlen, einen Zuschuss zu ihrer privaten Pflegeversicherung. Als Voraussetzung gilt, dass die Versicherten mindestens zehn Euro im Monat f√ľr den Beitrag aufbringen. Dann beteiligt sich der Staat mit weiteren f√ľnf Euro.

Die Leistungen der Pflege-Bahr sind seitens des Gesetzgebers gedeckelt. Daher d√ľrfen sie maximal den gesetzlichen Leistungen entsprechen. Dennoch gibt es auch Mindestbetr√§ge: Bei Pflegegrad 1 erhalten die Versicherten Minimum 60 Euro. 600 Euro sind es bei Pflegegrad 5.

Pflegerentenversicherung

Die Pflegerentenversicherung funktioniert nach dem Modell der klassischen Rente. Das bedeutet, die Versicherten erhalten bei Pflegebed√ľrftigkeit einen monatlich festen Beitrag. Allerdings ist dieser wie auch beim Tagegeld gestaffelt. Dementsprechend f√§llt die Rente bei einer niedrigen Pflegebed√ľrftigkeit gering aus. Problematisch ist vor allem, dass viele Versicherer bei Pflegegrad 1 und 2 keine Leistung vorsehen. Daher steht Versicherte in diesen F√§llen keine Zahlung zu.

Die Pflegerentenversicherung gilt als das teuerste Modell. Versicherungsnehmer zahlen √ľber die gesamte Laufzeit hinweg einen vergleichsweise hohen Beitrag. Wer diese Versicherung abschlie√üen m√∂chte, muss zwingend darauf achten, dass die Gesellschaft auch bei niedrigen Pflegegraden eine Leistung vorsieht.

Pflegekostenversicherung

Bei der Pflegekostenversicherung beteiligt sich die Gesellschaft an den Kosten f√ľr den Pflegeaufwand. Daf√ľr sehen die Versicherungen unterschiedliche Tarife vor. Beispielsweise verdoppelt sie die Zahlungen der gesetzlichen Absicherung. Oder sie erstatten einen bestimmten Prozentbetrag.

Bei Pflegebed√ľrftigen, die zu Hause von Angeh√∂rigen versorgt werden, fallen kaum Leistungen an. Da sie nur einen geringen finanziellen Aufwand haben, lohnt sich diese Absicherung nur in seltenen F√§llen. Denn ein Lohnausfall von Familienmitgliedern f√§llt nicht in den Bereich der Pflegekosten.

Um Leistungen aus der Pflegekostenversicherung zu beziehen, m√ľssen die Versicherten Belege einreichen. Das bedeutet, sie sind in der Pflicht, ihre Kosten nachzuweisen. Im Regelfall beteiligt sich die Versicherung nur an den Aufwendungen, die auch vom Gesetzgeber anteilig erstattet werden.

Hinweis: Die Höhe der Leistungen ist auch bei der Pflegekostenversicherung meist gestaffelt. Dementsprechend fällt der Höchstbetrag nur bei Pflegegrad 5 an.

Weitere Pflegeabsicherungen

Neben der klassischen privaten Pflegeversicherung k√∂nnen sich Verbraucher auch durch andere Versicherung bei Pflegebed√ľrftigkeit absichern. So gibt es beispielsweise Renten, die eine Zahlung im Pflegefall vorsehen. Auch eine Berufs- oder Erwerbsunf√§higkeit kann eine Pflegerente enthalten.

Meist handelt es sich bei diesen Zusatzbausteinen um eine preiswerte Ergänzung. Allerdings sind die Leistungen in vielen Fällen nicht ausreichend. Auch sehen einige dieser Bausteine erst eine Zahlung ab Pflegegrad 3 und höher vor. Daher reicht der ergänzende Einschluss einer Pflegeoption nicht als Absicherung aus.

Vorteile einer Zusatzversicherung bei Pflegebed√ľrftigkeit

Finanzieller Schutz bei Pflegebed√ľrftigkeit

Die Gesellschaften sehen eine Leistung vor, wenn Versicherte zum Pflegefall werden. Die Höhe der Zahlung ist vom jeweiligen Pflegegrad abhängig.

Schlie√üen von Versorgungsl√ľcken

Die Leistungen der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung sind nicht ausreichend. Mit einer Zusatzversicherung k√∂nnen Verbraucher Versorgungsl√ľcken schlie√üen.

Individueller Versicherungsschutz

Die Rente oder Tagess√§tze bei Pflegebed√ľrftigkeit lassen sich individuell vereinbaren. Somit k√∂nnen Verbraucher einen bedarfsgerechten Versicherungsschutz abschlie√üen.

Staatliche Förderung

Durch Inanspruchnahme der Pflege-Bahr-Tarife erhalten Verbraucher eine staatliche F√∂rderung. Der Staat bezuschusst Beitr√§ge ab zehn Euro im Monat mit weiteren f√ľnf Euro.

Absicherung von Angehörigen

Versicherungsnehmer sch√ľtzen nicht nur ihre eigene finanzielle Existenz mit einer Pflegezusatzversicherung. Sie sichern auch das Verm√∂gen ihrer Angeh√∂rigen ab.

Bildung von Altersr√ľckstellungen

Im Vergleich zu gesetzlich Versicherten bilden Privatversicherte Altersr√ľckstellungen. Dadurch finanzieren sie nicht aktuell Pflegebed√ľrftige, sondern beugen f√ľr ihr eigenes Risiko vor.

Junger Mann weist auf Vorteile einer Versicherung hin

Nachteile einer Zusatzversicherung bei Pflegebed√ľrftigkeit

Junger Mann √§rgert sich √ľber die Nachteile einer Versicherung

Gestaffelte Zahlungen

Den vereinbarten H√∂chstsatz erhalten die Versicherten in der Regel erst bei Pflegegrad 5. Ben√∂tigen sie weniger Unterst√ľtzung im Alltag, f√§llt die Zahlung niedriger aus.

Hohe Beiträge

Einige Pflegezusatzversicherung wie die Pflegerente sind sehr teuer. Hohe Beiträge können im Alter zur finanziellen Belastung werden.

Streitigkeiten mit Gesellschaften

Vor allem bei der Pflegekostenversicherung kommt es immer wieder zu Streitigkeiten zwischen der Gesellschaft und den Versicherten. Grund daf√ľr sind fehlende Kostennachweise oder abgelehnte Zahlungen.

L√ľcken im Versicherungsschutz

Wie bei jeder Versicherung sehen auch die Pflegetarife Ausschl√ľsse vor. Diese k√∂nnen im Schadensfall zu finanziellen Schwierigkeiten f√ľhren.

Wie sinnvoll ist eine Pflegezusatzversicherung?

Die meisten Menschen fragen sich, wann macht eine Pflegezusatzversicherung Sinn und wann lohnt sie sich. Grunds√§tzlich l√§sst sich sagen, dass eine Pflegezusatzversicherung sp√§testens bei Pflegebed√ľrftigkeit sinnvoll ist. Denn die Leistungen des Gesetzgebers reichen nicht aus, um die Kosten zu decken. Beispielsweise m√ľssen Betroffene bei einer station√§ren Unterbringung mit 3.000 bis 5.000 Euro im Monat rechnen. Da die gesetzliche Absicherung bei Pflegegrad 5 lediglich 2.005 Euro vorsieht, entsteht eine gro√üe Versorgungsl√ľcke.

Was bringt eine Pflegezusatzversicherung also? Sie schlie√üt die L√ľcke zwischen tats√§chlichem Bedarf und gesetzlichen Leistungen. Au√üerdem sch√ľtzt sie nicht nur die finanzielle Existenz der Betroffenen. Denn reichen deren Geldmittel nicht aus, d√ľrfen Angeh√∂rige belangt werden. Dementsprechend gibt eine Pflegezusatzversicherung auch Familienmitgliedern Sicherheit.

Wie wichtig ist eine Pflegezusatzversicherung f√ľr die Eltern?

Wenn Eltern sich fragen, warum sollten sie eine Pflegezusatzversicherung abschlie√üen, m√ľssen Kinder handeln. Denn diese sind in der Verantwortung, wenn ihre Eltern zum Pflegefall werden.

Nach ¬ß 1601 des B√ľrgerlichen Gesetzbuches sind Kinder ihren Eltern zum Unterhalt verpflichtet. Das bedeutet, reicht ihr Verm√∂gen zur Deckung der Pflegekosten nicht aus, d√ľrfen die Angeh√∂rigen belangt werden. Grunds√§tzlich kommt zun√§chst das Sozialamt f√ľr die Kosten auf. Doch diese fordert eine eingehende Pr√ľfung an. Sofern die Kinder ausreichend finanzielle Mittel haben, sind sie anstelle des Sozialamts zur Zahlung verpflichtet.

Pflegezusatzversicherung f√ľr die Eltern: sinnvoll oder nicht?

Viele Eltern m√∂chten sich nicht √ľber die M√∂glichkeit der Pflegebed√ľrftigkeit Gedanken machen. Doch das sollten sie, um ihre Angeh√∂rige zu entlasten. Auch Kinder sollten sich darum bem√ľhen, dass ihre Eltern eine Absicherung abschlie√üen. Denn es liegt in ihrem eigenen Interesse, ihr Verm√∂gen zu sch√ľtzen.

Wie viele Menschen haben eine Pflegezusatzversicherung?

Rund 2,7 Millionen Menschen hatten 2017 eine Zusatzversicherung. Davon 2,5 Millionen Pflegetagegeldversicherungen. Nur etwa 361.300 Personen besa√üen eine Pflegekostenversicherung. Die gef√∂rderte Pflege-Bahr wurde erst 2013 eingef√ľhrt. Vier Jahre sp√§ter hatten bereits 834.00 Menschen diese abgeschlossen. Dadurch gewann die staatliche F√∂rderung einen Zuwachs von 56.800 Versicherten im Vergleich zum Vorjahr.

Frauen
Männer
Kinder

Anzahl der Versicherungsnehmer einer Pflegezusatzversicherung in Deutschland im Jahr 2017 | Quelle: www.pkv.de S. 34

Was kostet eine Pflegezusatzversicherung?

Die Kosten f√ľr eine Pflegezusatzversicherung sind von verschiedenen Faktoren abh√§ngig. Wesentlich ist zun√§chst die Wahl des Tarifs. So sind Renten im Regelfall teurer als Tagegeldversicherung. Durch die Inanspruchnahme einer staatlichen F√∂rderung l√§sst sich der Beitrag senken beziehungsweise die Leistung erh√∂hen. Denn auch der Leistungsumfang spielt eine entscheidende Rolle f√ľr die Kosten. Bei einer privaten Pflegezusatzversicherung ber√ľcksichtigen die Gesellschaften zudem das Alter und den Gesundheitszustand der Antragsteller.

Was kostet eine Pflegetagegeldversicherung?

Bei der Pflegetagegeldversicherung ist f√ľr den Beitrag der gew√§hlte Tagessatz elementar. Umso h√∂her dieser ausf√§llt, desto teurer wird die Pr√§mie. Doch Verbraucher sollten bedenken, dass der gew√§hlte Satz bei h√∂chstem Pflegegrad ausbezahlt wird. Dementsprechend sollte der Tagessatz nicht zu geringen angesetzt sein.

Kostenbeispiele

Tagessatz Monatsbeitrag
50 Euro Ab 15 Euro
80 Euro Ab 25 Euro

25-jährige, gesetzlich versicherte Person. Ohne Förderung

Was kostet eine private Pflegezusatzversicherung als Rente?

Die Pflegezusatzversicherung als Rente stellt die teuerste Absicherung dar. Ausschlaggebend f√ľr die Pr√§mie ist die H√∂he der gew√§hlten Rentenzahlung. Doch es gibt auch Tarife, die nicht nur das Risiko absichern. Das bedeutet, nehmen die Versicherten keine Leistungen in Anspruch, erhalten sie eine Altersrente. Dabei handelt es sich also nicht um eine reine Risikoversicherung. Doch der Beitrag f√ľr eine Pflegerente mit Altersrentenoption f√§llt meist sehr hoch aus. Daher empfehlen Verbraucherportale eine klassische Altersrente und eine Pflegetagegeldversicherung getrennt abzuschlie√üen.

Kostenbeispiele

Monatsrente Monatsbeitrag
1.200 Euro bei Pflegegrad 5
  • 120 Euro bei Pflegegrad 1
  • 100 Prozent Leistung ab Pflegestufe 2 bei station√§rer Pflege
Ab 15 Euro
2.000 Euro bei Pflegegrad 5
  • 600 Euro bei Pflegegrad 1
  • 100 Prozent Leistung ab Pflegestufe 2 bei station√§rer Pflege
Ab 31 Euro

25-jährige, gesetzlich versicherte Person. Ohne Altersrentenoption

Was kostet die Pflegekostenversicherung?

Bei einer Pflegekostenversicherung ist die H√∂he der Erstattung ma√ügeblich f√ľr den Beitrag. Umso mehr sich die Versicherung an den Kosten beteiligt, desto h√∂her f√§llt die Pr√§mie aus.

Beispielsweise zahlt eine 35-j√§hrige Person ab 30 Euro im Monat f√ľr die Pflegekostenversicherung. Die Gesellschaft verdoppelt das staatliche Pflegegeld, das die Versicherungsnehmer im Leistungsfall erhalten. M√∂glich w√§re auch eine Verdreifachung der staatlichen Leistungen.

Wer zahlt die Pflegezusatzversicherung?

Bei der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung beteiligt sich der Arbeitgeber an den Kosten. Sofern es sich bei den Versicherten um Angestellte handelt. Da der Abschluss einer Pflegezusatzversicherung jedoch nicht gesetzliche vorgeschrieben ist, findet keine Kostenteilung statt. Dementsprechend m√ľssen Versicherte in voller H√∂he selbst f√ľr den Beitrag aufkommen.

Die Größten Versicherer im Überblick

HUK

Die HUK bietet verschiedene Pflegezusatzversicherungen an. Der Pflegetagegeldtarif Premium sieht beispielsweise bereits ab dem ersten Pflegegrad 30 Prozent der vereinbarten Leistung vor. Bei stationärer Pflege erhalten die Versicherten ab Pflegegrad 2 den Tagessatz in voller Höhe. Die Tarife der HUK werden auch von Stiftung Warentest hervorgehoben.

DKV / Ergo

Die DKV geh√∂rt zu den bekanntesten Krankenversicherer. Die DKV Pflegezusatzversicherung sieht verschiedene Tarifmodelle vor, die sich stark unterscheiden. Auffallend ist der Tarif PTG, bei dem der Tagessatz f√ľr Pflegestufe 4 festgelegt wird. Werden die Versicherten mit der h√∂chsten Pflegebed√ľrftigkeit eingestuft, erhalten sie 150 Prozent der Leistung ausbezahlt.

Debeka

Die Debeka bietet neben der Pflege-Bahr weitere Tarife der Pflegezusatzversicherung an. Der erg√§nzende Komfort-Tarif sieht beispielsweise eine einmalige Sonderzahlung von 2.500 Euro vor, wenn die Pflegebed√ľrftigkeit erstmalig eintritt. Au√üerdem bietet die Gesellschaft verschiedene Assistance-Leistungen. So unterst√ľtzt sie die Versicherten bei der Suche nach einem Pflegeplatz.

Allianz / AOK

Die Allianz Pflegezusatzversicherung wird in verschiedene Modelle unterteilt, die sich in Bezug auf die Leistungen stark unterscheiden. Die Pflegeeinmalzahlung sieht zum Beispiel bereits bei Pflegegrad 2 eine einmalige Zahlung von 15.000 Euro vor. Außerdem senken sich die Beiträge ab dem 65. Lebensjahr um 80 Prozent. Zudem umfasst das Angebot der Allianz Pflegetagegelder und Pflegerenten.

Die AOK bietet als Krankenkasse die Zusatzversicherung der Allianz an.

Barmenia

Die Pflegezusatzversicherung der Barmenia sieht keine Wartezeiten vor. Au√üerdem garantiert die Gesellschaft eine Absicherung f√ľr jedes Alter. Somit gelten keine H√∂chstaltersgrenzen bei der Barmenia. Allerdings besteht eine Beitragsbefreiung erst ab Pflegegrad 3. Das bedeutet, Versicherte mit Pflegegrad 1 oder 2 m√ľssen trotz Leistungsbezug weiterhin den Beitrag bezahlen.

Hanse Merkur

Die Pflegezusatzversicherung der Hanse Merkur geht als einer der Testsieger bei Stiftung Warentest hervor. Auffällig ist, dass ein klassischer Tarif mit verschiedenen Zusatzbausteinen ergänzt werden kann. So haben Antragsteller die Möglichkeit, ihren Versicherungsschutz individuell anzupassen. Beispielsweise können sie eine Beitragsbefreiung im Leistungsfall vereinbaren.

DFV

Die Deutsche Familienversicherung √ľberzeugt Verbraucherportale mit ihren umfangreichen Tarifen. Sie bietet mitunter die M√∂glichkeit, eine Versicherung zur Verdoppelung des staatlichen Pflegegeldes abzuschlie√üen. Bereits f√ľr einen geringen Betrag k√∂nnen Verbraucher die staatliche Leistung um 50 oder 100 Prozent erh√∂hen. Beide Modelle sehen eine Beitragsbefreiung im Versicherungsfall vor.

Envivas / Techniker

Die Evinvas bietet sowohl eine Pflege-Bahr als auch eine einfache Pflegetagegeldversicherung. Die PflegePlus-Absicherung erm√∂glicht es sogar, unter bestimmten Voraussetzungen die Leistung ohne Wartezeit und Gesundheitspr√ľfung zu erh√∂hen. Beispielsweise bei Heirat oder Geburt.

Mitglieder der Techniker Krankenkasse k√∂nnen auch √ľber ihren Krankenversicherer die Pflegezusatztarife der Enivas abschlie√üen.

DEVK

Die Pflegezusatzversicherung der DEVK umfasst die Pflege-Bahr und eine Tagegeldversicherung. Letzteres schließt das Assistance-Angebot der Gesellschaft ein. Bei Pflegegrad 1 erhalten die Versicherten 15 Prozent der Leistung. 75 Prozent werden bei Pflegegrad 4 ausbezahlt.

W√ľrttembergische

Die W√ľrttembergische sieht eine 100-prozentige Leistung ab Pflegegrad 2 bei station√§rer Unterbringung vor. Au√üerdem erhalten die Versicherten ab diesem Pflegegrad eine Einmalzahlung bei erstmaliger Pflegebed√ľrftigkeit. Die Gesellschaft erm√∂glicht eine Erh√∂hung der Leistung ohne Gesundheitspr√ľfung, wenn der Ehepartner verstirbt oder zum Pflegefall wird.

Signal Iduna

Die Signal Iduna belegte mehrfach Platz 1 mit ihren Pflegezusatzversicherungen. Focus Money zeichnete den Tarif PflegeBahr sogar mit der Bestnote aus. Dabei schnitt die Gesellschaft sowohl bei Absicherungen f√ľr 20-j√§hrige als auch f√ľr 60-j√§hrige Personen mit sehr gut ab.

Welche Pflegezusatzversicherung ist die beste?

Welche private Pflegeversicherung als die beste hervorgeht, ist vom eigenen Bedarf abh√§ngig. Daher m√ľssen Verbraucher zun√§chst herausfinden, was f√ľr eine Absicherung sie ben√∂tigen. Dabei k√∂nnen diese Fragen behilflich sein:

  • Wie m√∂chte ich gepflegt werden (ambulant oder station√§r)?
  • Gibt es Angeh√∂rige, welche die Pflege √ľbernehmen?
  • Was kostet ein Pflegeheim in meiner Umgebung?
  • Wie hoch sind meine Rentenanspr√ľche?
  • Gibt es bereits Versicherungen, die im Pflegefall leisten?

Anhand dieser Fragen wird analysiert, wie hoch der Bedarf ist. Denn mit dieser Information haben Verbraucher die M√∂glichkeit, einen Vergleich der Pflegezusatzversicherungen durchzuf√ľhren. Daf√ľr k√∂nnen sie unseren Rechner nutzen.

Die beste Pflegezusatzversicherung ist die, die den eigenen Bedarf mit einem angemessenen Beitrag absichert. Au√üerdem sollte der Tarif auch bei niedrigen Pflegegraden eine hohe Zahlung vorsehen. Bei Renten oder Pflegekostentarifen bereits anteilig ab Pflegegrad 1. Auch eine Tagegeldabsicherung sollte bei niedrigster Pflegebed√ľrftigkeit leisten.

Hinweis auf Versicherung Tarifvergleich

Pflegeversicherung vergleichen

Jetzt vergleichen und sparen

Unverbindlich

Unabhängig     
Kostenlos       

Pflegezusatzversicherung Test: Die besten Tarife

Um eine geeignete Pflegezusatzversicherung zu finden, empfiehlt sich au√üerdem Stiftung Warentest. Das Verbraucherportal √ľberpr√ľft regelm√§√üig verschiedene Tarife und deren Leistungen. So k√∂nnen Verbraucher einen √úberblick gewinnen, welche Gesellschaften als gut erachtet werden.

  • 2018 bewertete Stiftung Warentest die Pflege-Bahr-Versicherung von der Central als sehr gut. Hallesche und die Bayerische Beamtenkrankenkasse erhalten die Note ‚Äěgut‚Äú. Auch Allianz, Barmenia und Arag konnten mit ihren Kombitarifen √ľberzeugen.
  • Im Bereich der Pflegetagegeldversicherung f√ľhren Hallesche, Hanse-Merkur und DKV das Ranking an.
  • Beim allgemeinen Pflegezusatzversicherung Test traten au√üerdem Tarife der W√ľrttembergischen, des Deutsches Rings, der Signal Iduna und der AXA positiv hervor.

Quelle: https://www.testsieger-berichte.de/pflegeversicherung-test/

Private Pflegezusatzversicherung abschlie√üen: Darauf m√ľssen Sie achten

Darauf sollten Sie achten

Versorgungsl√ľcke berechnen

Die durchschnittlichen monatlichen Heimkosten betragen in Deutschland etwa 3.500 Euro. Zum Vergleich: Die gesetzliche Pflegeversicherung leistet bei h√∂chstem Pflegegrad 2.005 Euro. Da jedoch nur wenige Menschen mit der maximalen Pflegebed√ľrftigkeit eingestuft werden, fallen die Zahlungen deutlich niedriger aus. Daher wird deutlich, dass die gesetzliche Absicherung nicht ausreicht und hohe Versorgungsl√ľcken bestehen.

Um die Versorgungsl√ľcke zu berechnen, m√ľssen Verbraucher wissen, wie viel Geld sie im Pflegefall haben. Renten, Erwerbsunf√§higkeitsabsicherungen und Berufsunf√§higkeitsversicherung sind einzukalkulieren. Auch das eigene Verm√∂gen sollte Ber√ľcksichtigung finden. Werden diese Kosten mit den Aufwendungen f√ľr eine Pflege verglichen, wird deutlich, wie hoch der Bedarf ist.

Beispielrechnung: https://deutsche-seniorenstift.de/kosten-und-finanzierung/

Beitragshöhe

In den meisten F√§llen bleibt der Beitrag f√ľr die Pflegezusatzversicherung stabil. Jedoch k√∂nnen Versicherte eine Dynamik vereinbaren, sodass Pr√§mie und Leistung regelm√§√üig steigen. Ob dieser Einschluss sinnvoll ist, m√ľssen Verbraucher selbst entscheiden. Von Vorteil ist, dass so der Beitrag zun√§chst gering ausf√§llt. Mit steigendem Lohn kann die Leistung verbessert werden. Allerdings l√§sst sich auch in jungen Jahren keine Pflegebed√ľrftigkeit ausschlie√üen. In diesem Fall w√§ren die Zahlungen der Zusatzversicherung unter Umst√§nden zu gering. Daher ist es meist sinnvoller, bereits bei Vertragsabschluss eine hohe Leistung auszuw√§hlen.

Verbraucher sollten beachten, dass die Beitragsh√∂he nicht ihre finanzielle Mittel √ľbersteigt. Denn wenn sie ihren Vertrag k√ľndigen m√ľssen, verlieren sie nicht nur den Versicherungsschutz. Auch bisher einbezahlte Beitr√§ge gehen dabei verloren. Daher sollten sie eine Absicherung w√§hlen, deren Beitrag sie auch in Zukunft aufbringen k√∂nnen.

Wartezeiten

Bei der Pflege-Bahr-Versicherung schreibt der Gesetzgeber eine Wartezeit von f√ľnf Jahren vor. Grund daf√ľr ist, dass es sich dabei um eine Pflegezusatzversicherung ohne Gesundheitspr√ľfung handelt. Jede Person kann unabh√§ngig von ihrem Gesundheitszustand die Pflegevorsorge versichern.

Bei den meisten Pflegezusatzversicherungen bestehen Wartezeiten. Diese k√∂nnen zwischen einem und f√ľnf Jahren betragen. Daher sollten Verbraucher bei Vertragsabschluss pr√ľfen, welche Karenzzeit die Gesellschaft vorsieht.

Staffelung der Leistung

Die vertraglich vereinbarte Leistung entspricht einem 100-prozentigen Satz. Dieser wird spätestens bei Pflegegrad 5 bezahlt. Einige Gesellschaften zahlen den Höchstsatz bereits bei niedrigeren Pflegegraden. Beispielsweise wenn die Versicherten stationär gepflegt werden.

Bei Vertragsabschluss m√ľssen Verbraucher ber√ľcksichtigen, welche Staffelung die Gesellschaft vorsieht. Leistet der Tarif zum Beispiel bei Pflegegrad 2 nur 20 Prozent, entspricht das bei einem Tagessatz von 50 Euro lediglich 10 Euro. Demzufolge w√ľrden die Versicherungsnehmer eine monatliche Leistung von 300 Euro erhalten.

Gleiche Leistung abhängig von der Pflege

Einige Gesellschaften leisten im ambulanten Bereich nur, wenn die Betroffenen durch professionelle Pflegedienste betreut werden. Kommen Familienmitglieder f√ľr die Versorgung auf, kann die Leistung abgelehnt oder gek√ľrzt werden. Ein guter Tarif sollte dieselben Zahlungen sowohl f√ľr professionelle als auch f√ľr Laienpflege vorsehen.

Verbesserte Pflegegrade

Die meisten Pflegezusatzversicherungen orientieren sich an der Pflegeinstufung des Gesetzgebers. Allerdings gibt es Gesellschaften, die eine verbesserte Einstufung vorsehen. Dementsprechend erhalten die Versicherungsnehmer intern einen h√∂heren Pflegegrad, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erf√ľllen. Unabh√§ngig von der Einstufung des MDK.

Beitragsbefreiung im Pflegefall

Nicht jede Pflegezusatzversicherung sieht eine Befreiung der Kosten im Pflegefall vor. Somit m√ľssen die Versicherten weiterhin f√ľr ihre Beitr√§ge aufkommen, obwohl sie Leistungen von der Versicherung Beziehung. Bei der Tarifwahl sollte daher die Beitragsbefreiung bei bestehender Pflegebed√ľrftigkeit vereinbart sein.

Versicherung Schaden melden

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Wie hat Ihnen dieser Ratgeber gefallen?

[Gesamt:4    Durchschnitt: 5/5]
Do NOT follow this link or you will be banned from the site!
error: