Bausparvertrag Vergleich 2026:Konditionen & Förderung

Der Bausparvertrag verbindet Sparen mit einem zinssicheren Baudarlehen und wird staatlich gefördert – ein Baustein für wohnwirtschaftliche Ziele und Altersvorsorge.

Sparen + BaudarlehenWohnungsbauprämieZinssicherheit
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der Bausparvertrag kombiniert eine Spar- mit einer Darlehensphase.
  • Er sichert sich heute schon einen festen Darlehenszins für später.
  • Förderung gibt es über Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage.
  • Er eignet sich für geplante Bau-, Kauf- oder Modernisierungsvorhaben.

Bausparvertrag Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif

Zinssicherheit und staatliche Förderung – das macht den Bausparvertrag interessant. Beim Bausparvertrag Vergleich zählen Guthaben- und Darlehenszins, Gebühren und die Tarifvariante.

Infografik: Worauf es beim Versicherungsvergleich ankommt
Die fünf wichtigsten Kriterien für einen guten Versicherungsvergleich.

Achten Sie beim Bausparvertrag Vergleich vor allem auf diese Kriterien:

Vergleichskriterium Warum es zählt
Guthaben- und Darlehenszins niedriger Sparzins, dafür fester Darlehenszins
Abschluss- und Kontogebühren mindern die Rendite
Förderung Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmersparzulage
Bausparsumme richtet sich nach dem Vorhaben
Tarifvariante Spar- oder Finanzierungstarif

Wichtig ist beim Bausparvertrag Vergleich, nicht allein den Beitrag, sondern das gesamte Leistungspaket, die Bedingungen und die Anbieterqualität zu betrachten.

Dennis Becker, Versicherungsexperte

Dennis Becker · Versicherungsmakler · über 22 Jahre Erfahrung

Zinssicherheit hat ihren Preis

Der Bausparvertrag ist vor allem ein Instrument der Zinssicherung: Wer in einigen Jahren bauen oder modernisieren will, sichert sich heute einen festen Darlehenszins. Achten Sie auf die Abschluss- und Kontogebühren und prüfen Sie, ob Sie die staatliche Förderung nutzen können – als reine Geldanlage ist der niedrige Sparzins dagegen oft nicht attraktiv.

Was ist ein Bausparvertrag?

Der Bausparvertrag ist ein Vertrag mit einer Bausparkasse, der in zwei Phasen abläuft: In der Sparphase zahlen Sie an, bis ein vereinbartes Mindestguthaben erreicht ist. Danach folgt die Darlehensphase mit einem von Anfang an festgeschriebenen, oft günstigen Zins. So verbindet er Sparen mit einer planbaren Finanzierung wohnwirtschaftlicher Ziele.

Staatliche Förderung: Wohnungsbauprämie und Riester nutzen

Bausparen wird gefördert: Die Wohnungsbauprämie bezuschusst Einzahlungen innerhalb bestimmter Einkommensgrenzen, und über vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers gibt es die Arbeitnehmersparzulage. Wer die Förderung ausschöpft, verbessert die Rendite des ansonsten niedrig verzinsten Guthabens spürbar.

Zweckbindung beachten

Die Wohnungsbauprämie ist in der Regel an eine wohnwirtschaftliche Verwendung gebunden. Wer das Guthaben anders nutzt, kann die Förderung verlieren.

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Lohnt sich ein Bausparvertrag? Für wen Bausparen sinnvoll ist

Der Bausparvertrag passt zu allen mit einem konkreten Bau-, Kauf- oder Modernisierungsvorhaben in einigen Jahren – vor allem, wenn die Zinssicherung wichtig ist. Als reine Altersvorsorge oder Geldanlage ist er wegen des niedrigen Sparzinses weniger geeignet; hier sind renditestärkere Bausteine meist besser.

Vorteile

  • Fester, planbarer Darlehenszins
  • Staatliche Förderung möglich
  • Diszipliniertes Sparen

Nachteile

  • Niedriger Guthabenzins
  • Abschluss- und Kontogebühren
  • Zweckbindung der Förderung

Kosten, Regelsparbeitrag und Tarif der Bausparkasse

Beim Abschluss fällt eine Abschlussgebühr (meist ein Prozent der Bausparsumme) an, dazu kommen Kontogebühren. Diese mindern die Rendite. Achten Sie auf einen zum Ziel passenden Tarif – Spartarife betonen die Verzinsung, Finanzierungstarife den günstigen Darlehenszins.

Bausparsummerichtet sich nach dem Vorhaben.

GebührenAbschluss und Konto.

ZinsenGuthaben- und Darlehenszins.

FörderungPrämie und Sparzulage.

Sparphase und Darlehensphase: vom Bausparkonto zum Darlehen

In der Sparphase zahlen Sie an, bis das Mindestguthaben (oft 40–50 % der Bausparsumme) erreicht ist; der Vertrag wird dann „zuteilungsreif“. In der Darlehensphase erhalten Sie das zinsgünstige Bauspardarlehen zum vorab festgelegten Zins. So sichern Sie sich heute die Konditionen für eine spätere Finanzierung.

Bausparen und Wohn-Riester kombinieren

Ein Bausparvertrag lässt sich als Wohn-Riester staatlich fördern: Zulagen und Steuervorteile beschleunigen die Tilgung der selbst genutzten Immobilie. Zu beachten ist die nachgelagerte Besteuerung über das Wohnförderkonto. Für Bauherren und Käufer kann diese Kombination die Wohnkosten im Alter spürbar senken.

Bewertungszahl und Zuteilung: wann der Bausparvertrag zuteilungsreif ist

Ob ein Bausparvertrag zuteilungsreif ist, entscheidet die Bewertungszahl. Sie steigt mit der Höhe des angesparten Bausparguthabens und der Laufzeit – je länger und je mehr Sie angespart haben, desto schneller ist das Mindestguthaben von oft 40 oder 50 Prozent der Bausparsumme erreicht. Sobald der Bausparvertrag zuteilungsreif ist und die Bausparkasse zuteilt, können Sie sich das Bausparguthaben auszahlen lassen oder zusätzlich das zinsgünstige Bauspardarlehen abrufen.

Illustration zur Altersvorsorge
Diese Vorsorge baut zusätzliches Kapital für den Ruhestand auf – staatlich gefördert und flexibel.

Die Bausparsumme richtet sich nach Ihrem Vorhaben und teilt sich in Bausparguthaben und Bauspardarlehen. Wer das Guthaben rein zum Sparen nutzt, lässt es sich nach Zuteilung ganz oder teilweise ausgezahlt auf das Konto überweisen. Wer finanzieren will, zahlt das Darlehen anschließend zu festen, von Anfang an vereinbarten Darlehenszinsen zurück. So bleibt die spätere Rate über die gesamte Laufzeit planbar.

Wie viel monatlich einzahlen? Regelsparbeitrag und Bausparsumme berechnen

Wie viel Sie monatlich einzahlen, gibt der Regelsparbeitrag vor – meist rund 3 bis 10 Euro pro 1.000 Euro Bausparsumme. Bei einer Bausparsumme von 50.000 Euro sind das je nach Tarif etwa 150 bis 500 Euro pro Jahr beziehungsweise ein entsprechender monatlicher Betrag. So lässt sich vorab leicht berechnen, wie schnell das nötige Eigenkapital auf dem Bausparkonto angespart ist und wann der Vertrag voraussichtlich zugeteilt wird.

Vorsorge-Weg Merkmal
Betriebsrente (bAV) über den Arbeitgeber, oft mit Zuschuss
Pensionskasse & Pensionsfonds Durchführungswege der bAV
Rürup-Rente für Selbstständige, steuerlich gefördert
Bausparvertrag Sparen plus späteres Baudarlehen

Wichtig ist ein Betrag, der zu Ihrem Budget passt: Wer dauerhaft mehr als den Regelsparbeitrag einzahlt, erreicht die Zuteilung früher, riskiert bei manchen Tarifen aber eine vorzeitige Übersparung. Mit der Riester-Förderung (Wohn-Riester) oder vermögenswirksamen Leistungen erhöhen Sie den Sparbeitrag, ohne netto mehr aufwenden zu müssen. Den niedrigen Zinssatz auf das Guthaben gleichen Sie so über die Förderung teilweise wieder aus.

Wie funktioniert ein Bausparvertrag?

Ein Bausparvertrag kombiniert Sparen und Darlehen. In der Ansparphase müssen Sie auf den Bausparvertrag einzahlen, bis ein vereinbartes Mindestguthaben (oft 40 % der Bausparsumme) erreicht ist. Nach der Zuteilung haben Sie Anspruch auf ein zinsgünstiges Bauspardarlehen zu den beim Vertragsabschluss festgelegten Darlehenszinsen – ideal für die eigenen vier Wände.

Phase was passiert
1. Ansparphase regelmäßig einzahlen bis zum Mindestguthaben
2. Zuteilung die Bausparsumme wird ausgezahlt
3. Darlehensphase zinsgünstiges Darlehen tilgen

Berechnung, Konditionen und Riester-Förderung beim Bausparen

Bei der Berechnung zählen Bausparsumme, Sparrate und Zinssatz. Wer den Vertrag für selbstgenutztes Wohneigentum nutzt, kann die Riester-Förderung (Wohn-Riester) mitnehmen. Vergleichen Sie die Konditionen mehrerer Bausparverträge und prüfen Sie, welcher Bausparvertrag passt, bevor Sie sich festlegen. Den passenden Betrag sollten Sie an Ihrem Finanzierungsziel ausrichten.

Häufige Fragen zum Bausparvertrag

Was ist ein Bausparvertrag?
Ein Vertrag mit Spar- und Darlehensphase, der sich heute einen festen Darlehenszins für eine spätere wohnwirtschaftliche Finanzierung sichert.
Wie funktioniert Bausparen?
Zuerst sparen Sie bis zu einem Mindestguthaben an, danach können Sie ein zinsgünstiges Bauspardarlehen in Anspruch nehmen.
Welche Förderung gibt es?
Die Wohnungsbauprämie und – über vermögenswirksame Leistungen – die Arbeitnehmersparzulage, jeweils innerhalb von Einkommensgrenzen.
Lohnt sich ein Bausparvertrag als Geldanlage?
Wegen des niedrigen Guthabenzinses meist nicht. Sein Wert liegt in der Zinssicherung für ein konkretes Vorhaben.
Welche Kosten fallen an?
Eine Abschlussgebühr von meist rund einem Prozent der Bausparsumme sowie laufende Kontogebühren.
Für wen lohnt sich Bausparen?
Für alle mit einem konkreten Bau-, Kauf- oder Modernisierungsvorhaben, denen Zinssicherheit wichtig ist.
Ist ein Bausparvertrag heute noch sinnvoll?
Als Geldanlage wegen des niedrigen Sparzinses meist nicht. Sinnvoll ist der Bausparvertrag aber weiterhin zur Zinssicherung: Bei steigenden Zinsen sichern Sie sich heute einen festen Darlehenszins für ein Bau-, Kauf- oder Modernisierungsvorhaben in einigen Jahren.
Wie viel sollte man monatlich in den Bausparvertrag einzahlen?
Als Richtwert gilt der Regelsparbeitrag von rund 3 bis 10 Euro je 1.000 Euro Bausparsumme. Entscheidend ist ein monatlicher Betrag, der zu Ihrem Budget passt und den Vertrag bis zum geplanten Vorhaben zuteilungsreif werden lässt.
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Dennis Becker

Dennis Becker

Versicherungsmakler · über 22 Jahre Erfahrung

Dennis Becker ist Versicherungsmakler mit über 22 Jahren Erfahrung und Experte für Kranken-, Pflege- und Vorsorgeversicherungen. Die Tücken von Gesundheitsfragen, Wartezeiten und Tarifbedingungen kennt er aus tausenden Beratungsgesprächen. Auf Versicherungsriese.de stellt er sicher, dass die Ratgeber zu Gesundheit und Vorsorge versicherungstechnisch korrekt und verständlich sind, damit Verbraucher im Ernstfall wirklich abgesichert sind.