Das Wichtigste in Kürze
- Der Bausparvertrag kombiniert eine Spar- mit einer Darlehensphase.
- Er sichert sich heute schon einen festen Darlehenszins für später.
- Förderung gibt es über Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage.
- Er eignet sich für geplante Bau-, Kauf- oder Modernisierungsvorhaben.
Bausparvertrag Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif
Zinssicherheit und staatliche Förderung – das macht den Bausparvertrag interessant. Beim Bausparvertrag Vergleich zählen Guthaben- und Darlehenszins, Gebühren und die Tarifvariante.

Achten Sie beim Bausparvertrag Vergleich vor allem auf diese Kriterien:
| Vergleichskriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Guthaben- und Darlehenszins | niedriger Sparzins, dafür fester Darlehenszins |
| Abschluss- und Kontogebühren | mindern die Rendite |
| Förderung | Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmersparzulage |
| Bausparsumme | richtet sich nach dem Vorhaben |
| Tarifvariante | Spar- oder Finanzierungstarif |
Wichtig ist beim Bausparvertrag Vergleich, nicht allein den Beitrag, sondern das gesamte Leistungspaket, die Bedingungen und die Anbieterqualität zu betrachten.
Zinssicherheit hat ihren Preis
Der Bausparvertrag ist vor allem ein Instrument der Zinssicherung: Wer in einigen Jahren bauen oder modernisieren will, sichert sich heute einen festen Darlehenszins. Achten Sie auf die Abschluss- und Kontogebühren und prüfen Sie, ob Sie die staatliche Förderung nutzen können – als reine Geldanlage ist der niedrige Sparzins dagegen oft nicht attraktiv.
Was ist ein Bausparvertrag?
Der Bausparvertrag ist ein Vertrag mit einer Bausparkasse, der in zwei Phasen abläuft: In der Sparphase zahlen Sie an, bis ein vereinbartes Mindestguthaben erreicht ist. Danach folgt die Darlehensphase mit einem von Anfang an festgeschriebenen, oft günstigen Zins. So verbindet er Sparen mit einer planbaren Finanzierung wohnwirtschaftlicher Ziele.
Staatliche Förderung: Wohnungsbauprämie und Riester nutzen
Bausparen wird gefördert: Die Wohnungsbauprämie bezuschusst Einzahlungen innerhalb bestimmter Einkommensgrenzen, und über vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers gibt es die Arbeitnehmersparzulage. Wer die Förderung ausschöpft, verbessert die Rendite des ansonsten niedrig verzinsten Guthabens spürbar.
Zweckbindung beachten
Die Wohnungsbauprämie ist in der Regel an eine wohnwirtschaftliche Verwendung gebunden. Wer das Guthaben anders nutzt, kann die Förderung verlieren.
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Vergleichen Sie Leistungen, Bedingungen und Beitrag.
Lohnt sich ein Bausparvertrag? Für wen Bausparen sinnvoll ist
Der Bausparvertrag passt zu allen mit einem konkreten Bau-, Kauf- oder Modernisierungsvorhaben in einigen Jahren – vor allem, wenn die Zinssicherung wichtig ist. Als reine Altersvorsorge oder Geldanlage ist er wegen des niedrigen Sparzinses weniger geeignet; hier sind renditestärkere Bausteine meist besser.
Vorteile
- Fester, planbarer Darlehenszins
- Staatliche Förderung möglich
- Diszipliniertes Sparen
Nachteile
- Niedriger Guthabenzins
- Abschluss- und Kontogebühren
- Zweckbindung der Förderung
Kosten, Regelsparbeitrag und Tarif der Bausparkasse
Beim Abschluss fällt eine Abschlussgebühr (meist ein Prozent der Bausparsumme) an, dazu kommen Kontogebühren. Diese mindern die Rendite. Achten Sie auf einen zum Ziel passenden Tarif – Spartarife betonen die Verzinsung, Finanzierungstarife den günstigen Darlehenszins.
Sparphase und Darlehensphase: vom Bausparkonto zum Darlehen
In der Sparphase zahlen Sie an, bis das Mindestguthaben (oft 40–50 % der Bausparsumme) erreicht ist; der Vertrag wird dann „zuteilungsreif“. In der Darlehensphase erhalten Sie das zinsgünstige Bauspardarlehen zum vorab festgelegten Zins. So sichern Sie sich heute die Konditionen für eine spätere Finanzierung.
Bausparen und Wohn-Riester kombinieren
Ein Bausparvertrag lässt sich als Wohn-Riester staatlich fördern: Zulagen und Steuervorteile beschleunigen die Tilgung der selbst genutzten Immobilie. Zu beachten ist die nachgelagerte Besteuerung über das Wohnförderkonto. Für Bauherren und Käufer kann diese Kombination die Wohnkosten im Alter spürbar senken.
Bewertungszahl und Zuteilung: wann der Bausparvertrag zuteilungsreif ist
Ob ein Bausparvertrag zuteilungsreif ist, entscheidet die Bewertungszahl. Sie steigt mit der Höhe des angesparten Bausparguthabens und der Laufzeit – je länger und je mehr Sie angespart haben, desto schneller ist das Mindestguthaben von oft 40 oder 50 Prozent der Bausparsumme erreicht. Sobald der Bausparvertrag zuteilungsreif ist und die Bausparkasse zuteilt, können Sie sich das Bausparguthaben auszahlen lassen oder zusätzlich das zinsgünstige Bauspardarlehen abrufen.

Die Bausparsumme richtet sich nach Ihrem Vorhaben und teilt sich in Bausparguthaben und Bauspardarlehen. Wer das Guthaben rein zum Sparen nutzt, lässt es sich nach Zuteilung ganz oder teilweise ausgezahlt auf das Konto überweisen. Wer finanzieren will, zahlt das Darlehen anschließend zu festen, von Anfang an vereinbarten Darlehenszinsen zurück. So bleibt die spätere Rate über die gesamte Laufzeit planbar.
Wie viel monatlich einzahlen? Regelsparbeitrag und Bausparsumme berechnen
Wie viel Sie monatlich einzahlen, gibt der Regelsparbeitrag vor – meist rund 3 bis 10 Euro pro 1.000 Euro Bausparsumme. Bei einer Bausparsumme von 50.000 Euro sind das je nach Tarif etwa 150 bis 500 Euro pro Jahr beziehungsweise ein entsprechender monatlicher Betrag. So lässt sich vorab leicht berechnen, wie schnell das nötige Eigenkapital auf dem Bausparkonto angespart ist und wann der Vertrag voraussichtlich zugeteilt wird.
| Vorsorge-Weg | Merkmal |
|---|---|
| Betriebsrente (bAV) | über den Arbeitgeber, oft mit Zuschuss |
| Pensionskasse & Pensionsfonds | Durchführungswege der bAV |
| Rürup-Rente | für Selbstständige, steuerlich gefördert |
| Bausparvertrag | Sparen plus späteres Baudarlehen |
Wichtig ist ein Betrag, der zu Ihrem Budget passt: Wer dauerhaft mehr als den Regelsparbeitrag einzahlt, erreicht die Zuteilung früher, riskiert bei manchen Tarifen aber eine vorzeitige Übersparung. Mit der Riester-Förderung (Wohn-Riester) oder vermögenswirksamen Leistungen erhöhen Sie den Sparbeitrag, ohne netto mehr aufwenden zu müssen. Den niedrigen Zinssatz auf das Guthaben gleichen Sie so über die Förderung teilweise wieder aus.
Wie funktioniert ein Bausparvertrag?
Ein Bausparvertrag kombiniert Sparen und Darlehen. In der Ansparphase müssen Sie auf den Bausparvertrag einzahlen, bis ein vereinbartes Mindestguthaben (oft 40 % der Bausparsumme) erreicht ist. Nach der Zuteilung haben Sie Anspruch auf ein zinsgünstiges Bauspardarlehen zu den beim Vertragsabschluss festgelegten Darlehenszinsen – ideal für die eigenen vier Wände.
| Phase | was passiert |
|---|---|
| 1. Ansparphase | regelmäßig einzahlen bis zum Mindestguthaben |
| 2. Zuteilung | die Bausparsumme wird ausgezahlt |
| 3. Darlehensphase | zinsgünstiges Darlehen tilgen |
Berechnung, Konditionen und Riester-Förderung beim Bausparen
Bei der Berechnung zählen Bausparsumme, Sparrate und Zinssatz. Wer den Vertrag für selbstgenutztes Wohneigentum nutzt, kann die Riester-Förderung (Wohn-Riester) mitnehmen. Vergleichen Sie die Konditionen mehrerer Bausparverträge und prüfen Sie, welcher Bausparvertrag passt, bevor Sie sich festlegen. Den passenden Betrag sollten Sie an Ihrem Finanzierungsziel ausrichten.
Häufige Fragen zum Bausparvertrag
Was ist ein Bausparvertrag?
Wie funktioniert Bausparen?
Welche Förderung gibt es?
Lohnt sich ein Bausparvertrag als Geldanlage?
Welche Kosten fallen an?
Für wen lohnt sich Bausparen?
Ist ein Bausparvertrag heute noch sinnvoll?
Wie viel sollte man monatlich in den Bausparvertrag einzahlen?
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