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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Pferdelebensversicherung leistet im Todesfall oder bei Nottötung des Tieres.
  • Einige Tarife sehen Versicherungsschutz vor, wenn das Pferd krankheits- oder unfallbedingt unbrauchbar wird.
  • Eine Pferdelebensversicherung ist vor allem für Personen sinnvoll, die wirtschaftlich von ihrem Tier abhängig sind.

Was ist eine Pferdelebensversicherung?

Pferde können 20 Jahre und noch älter werden. Doch ein Unfall oder eine Krankheit kann dafür verantwortlich sein, dass einige Tiere selbst bei bester Versorgung kein hohes Alter erreichen. Eine Pferdelebensversicherung kann Halter zwar nicht vor dem Tod ihres geliebten Tieres bewahren, sie schützt sie jedoch vor den finanziellen Folgen.

Die Lebensversicherung für Pferde schafft einen finanziellen Ausgleich, wenn das Tier verstirbt oder getötet werden muss. Einige Tarife leisten nicht nur im Todesfall, sondern auch wenn das Pferd aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls unbrauchbar wird. Dies betrifft vor allem Turnier- und Rennpferde sowie Stuten und Hengste, die für Deckeinsätze vorgesehen sind. Die Pferdelebensversicherung soll den wirtschaftlichen Verlust der Besitzer ausgleichen und sie vor den finanziellen Folgen einer Unbrauchbarkeit oder im Todesfall des Tieres schützen.

Tierkörperverwertung oder Einäscherung

Kein Pferdehalter möchte an den Tag denken, an dem sein Tier verstirbt. Dennoch sollten sich Pferdebesitzer im Voraus Gedanken machen, was sie im Ernstfall tun möchten. Sie können die Tierseuchenkasse ihres Bundeslandes mit der Abholung beauftragen, welche den Kadaver weiterverarbeitet. Die Kosten hierfür liegen abhängig vom jeweiligen Land zwischen 70 und 200 Euro.

Doch zunehmend mehr Pferdeliebhaber gehen dazu über, ihr Tier einzuäschern. Dies ermöglicht es ihnen, ihr Pferd zu begraben, die Asche zu verstreuen oder zu Schmuck verarbeiten zu lassen. Allerdings liegen die Kosten für die Einäscherung eines Pferdes im Regelfall zwischen 500 und 1.000 Euro. Die Pferdelebensversicherung ist eine gute Möglichkeit, um sein Tier wunschgemäß bestatten zu können.

Leistungen der Pferdelebensversicherung

Die Pferdelebensversicherung zahlt im Todesfall des versicherten Tieres die vereinbarte Versicherungssumme abzüglich eines Selbstbehalts. Ein guter Tarif bietet Absicherung bei einer Vielzahl möglicher Todesursachen. Sowohl der natürliche Tod, als auch infolge von Krankheiten oder eines Unfalls sollten mitversichert sein. Darüber hinaus bieten leistungsstarke Lebensversicherungen für Pferde auch Versicherungsschutz, wenn das Tier notgetötet werden muss.

Einige Gesellschaften bieten die Möglichkeit, die Lebensversicherung optional zu erweitern. Tierhalter können sich gegen Diebstahl, Raub und Pferdeschänder absichern, die ihr Tier in räuberischer Absicht töten. Manche Tarife lassen sich außerdem mit weiteren Pferdeversicherungen wie einer OP-Versicherung oder einer Transportversicherung kombinieren.

Sieht der Tarif außerdem Leistungen bei Unbrauchbarkeit vor, erhalten die Versicherungsnehmer die vereinbarte Summe ausbezahlt, wenn ihr Tier aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit nicht mehr zu seinem ursprünglichen Zweck genutzt werden kann.

Absicherung von Fohlen und ungeborenen Tieren

Abhängig vom Tarif können auch Fohlen und sogar ungeborene Tiere mit der Lebensversicherung abgesichert werden. Wird beispielsweise das Fohlen einer Zuchtstute tot geboren, kommt die Versicherung im Rahmen ihrer Bedingungen für eine Entschädigung auf. Die Leistung beträgt bei Fohlen im Regelfall einen prozentualen Anteil der versicherten Summe.

Summen: Das leistet die Pferdelebensversicherung

Die Lebensversicherung für Pferde leistet im Todesfall oder, sofern mitversichert, bei Unbrauchbarkeit die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme abzüglich der vereinbarten Selbstbeteiligung. Diese beträgt in den meisten Fällen 20 Prozent. Ein Beispiel:

Das Pferd eines Versicherungsnehmers verstirbt an den Folgen eines Unfalls. Die vereinbarte Versicherungssumme beträgt 2.000 Euro, die Gesellschaft sieht einen Selbstbehalt von 20 Prozent vor. Damit erhält der Versicherte eine Entschädigungsleistung von 1.600 Euro.

Pferdehalter müssen berücksichtigen, dass eine Gesellschaft nie über den tatsächlichen Wert eines Pferdes hinaus leistet. Das bedeutet, wenn die Versicherungssumme beispielsweise 5.000 Euro beträgt, das Pferd zum Zeitpunkt seines Todes jedoch nur 2.000 Euro wert gewesen ist, erhält der Versicherungsnehmer maximal diese 2.000 Euro abzüglich der Selbstbeteiligung. Auch wenn er den Beitrag für eine Pferdelebensversicherung mit 5.000 Euro Absicherung bezahlt hat.

Aus diesem Grund sollten Pferdehalter die Versicherungssumme der Lebensversicherung niemals zu hoch ansetzen, sondern immer dem tatsächlichen Wert des Tieres anpassen.

Vorteile einer Lebensversicherung für Pferde

Finanzieller Schutz im Todesfall

Der Tod eines Pferdes ist nicht nur schmerzlich, er kann auch zu hohen Kosten führen. Die Pferdelebensversicherung schützt Verbraucher vor den finanziellen Folgen im Todesfall oder bei Nottötung.

Finanzieller Schutz bei Unbrauchbarkeit

Pferdehalter, die wirtschaftlich von ihrem Tier abhängig sind, erleiden bei Unbrauchbarkeit hohe finanzielle Verluste. Mit einer entsprechenden Lebensversicherung können sie Abhilfe schaffen.

Niedrige Beiträge

Eine Lebensversicherung für Pferde kann bereits für einen geringen monatlichen Beitrag abgeschlossen werden.

Alle Rassen versicherbar

Vom kleinen Shetlandpony bis zum kräftigen Shire Horse können mit einer Pferdelebensversicherung alle Rassen abgesichert werden.

Absicherung bei Diebstahl, Raub und Schändung

Abhängig vom gewählten Tarif besteht nicht nur im Todesfall Versicherungsschutz, sondern auch wenn das Tier gestohlen oder tödlich geschändet wird.

Individuelle Absicherung

Pferdehalter können selbst festlegen, welche Versicherungssumme sie benötigen und ob sie weitere Einschlüsse für ihren Vertrag vorsehen.

Junger Mann weist auf Vorteile einer Versicherung hin

Nachteile einer Lebensversicherung für Pferde

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Finanzielle Entschädigung nur dem Wert entsprechend

Auch wenn Versicherungsnehmer den Mehrbeitrag für eine höhere Versicherungssumme bezahlen, leistet die Lebensversicherung für Pferde nur entsprechend dem tatsächlichen Wert des Tieres.

Selbstbeteiligung im Leistungsfall

Die meisten Pferdelebensversicherungen sehen einen Selbstbehalt von mindestens 20 Prozent vor. Diese reduziert die Auszahlung um einen einige Hundert Euro.

Leistungskürzung oder Vertragsablauf ab einem bestimmten Endalter

Einige Tarife kürzen ihre Leistungen, sobald das Pferd ein bestimmtes Endalter erreicht hat. Es gibt auch Versicherer, die Pferde nur bis zu einem Maximalalter, meist 11 oder 12 Jahre, versichern.

Unbrauchbarkeit nicht immer mitversichert

Nicht jeder Tarif leistet auch bei Unbrauchbarkeit des Tieres. In diesem Fall besteht kein Versicherungsschutz, wenn beispielsweise ein Turnierpferd nicht mehr geritten werden kann.

Ist eine Lebensversicherung für Pferde sinnvoll?

Viele Verbraucher stellen sich die Frage, ob und für wen eine Pferdelebensversicherung sinnvoll ist. Grundsätzlich lohnt sich die Lebensversicherung für Pferde für Personen, die wirtschaftlich von ihrem Tier abhängig sind. Dies ist beispielsweise bei Turnier- und Rennpferden der Fall. Doch auch der Tod oder die Unbrauchbarkeit eines Zuchttieres kann hohe finanzielle Einbußen mit sich bringen, vor denen sich die Besitzer mit einer Pferdelebensversicherung schützen können.

Für Freizeitreiter und Personen, die nicht von ihrem Tier wirtschaftlich abhängig sind, ist eine Pferdelebensversicherung dann sinnvoll, wenn sie sich gegen die finanziellen Folgen im Todesfall absichern möchten. Mit der Versicherungssumme können sie ihr Tier bestatten lassen oder das Geld dafür nutzen, ein neues Pferd zu kaufen.

Ist eine Lebensversicherung für Pferde sinnvoll?

Viele Verbraucher stellen sich die Frage, ob und für wen eine Pferdelebensversicherung sinnvoll ist. Grundsätzlich lohnt sich die Lebensversicherung für Pferde für Personen, die wirtschaftlich von ihrem Tier abhängig sind. Dies ist beispielsweise bei Turnier- und Rennpferden der Fall. Doch auch der Tod oder die Unbrauchbarkeit eines Zuchttieres kann hohe finanzielle Einbußen mit sich bringen, vor denen sich die Besitzer mit einer Pferdelebensversicherung schützen können.

Für Freizeitreiter und Personen, die nicht von ihrem Tier wirtschaftlich abhängig sind, ist eine Pferdelebensversicherung dann sinnvoll, wenn sie sich gegen die finanziellen Folgen im Todesfall absichern möchten. Mit der Versicherungssumme können sie ihr Tier bestatten lassen oder das Geld dafür nutzen, ein neues Pferd zu kaufen.

Was kostet eine Lebensversicherung für Pferde?

Die Kosten für eine Pferdelebensversicherung sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Grundsätzlich sind die folgenden Kriterien bei der Beitragsberechnung relevant:

Bei einiges Gesellschaften müssen die Antragsteller mit einem Mehrbeitrag rechnen, wenn ihr Tier nicht zu Freizeitzwecken sondern als Turnier- oder Zuchtpferd genutzt wird.

Eine Lebensversicherung für Pferde ist bereits für weniger als fünf Euro im Monat erhältlich. Umso höher die Versicherungssumme, der Leistungsumfang und das Alter des Tieres bei Vertragsabschluss, desto teurer wird der Beitrag.

Beispiele: Kosten einer Pferdelebensversicherung

Leistungen Kosten
• 1.500 Euro Versicherungssumme
• Laufzeit 10 Jahre
• Absicherung bei Unbrauchbarkeit
Ab 4,50 Euro im Monat
• 3.000 Euro Versicherungssumme
• Laufzeit 10 Jahre
• Absicherung bei Unbrauchbarkeit
Ab 11 Euro im Monat
• 5.000 Euro Versicherungssumme
• Laufzeit 10 Jahre
• Absicherung bei Unbrauchbarkeit
Ab 19 Euro im Monat

*dieses Beispiel bemisst sich anhand eines einjährigen Freizeitpferdes

Welche Pferdelebensversicherung ist zu empfehlen?

Eine gute Pferdelebensversicherung bietet nicht nur Versicherungsschutz im Todesfall durch Krankheit oder einen Unfall, sondern auch bei Nottötung des Tieres sowie bei Raub und Diebstahl. Für Halter, die wirtschaftlich von ihrem Pferd abhängig sind, ist außerdem ein wesentlicher Bestandteil einer geeigneten Pferdelebensversicherung, dass diese bei Unbrauchbarkeit eine Leistung vorsieht.

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Grundsätzlich gilt die Lebensversicherung für Pferde als die beste, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Die Versicherungssumme muss dem tatsächlichen Wert des Tieres entsprechen und die Gesellschaft, sofern gewünscht, bei Unbrauchbarkeit leisten. Um eine Pferdelebensversicherung abzuschließen, die dem eigenen Bedarf entspricht, einen umfassenden Versicherungsschutz vorsieht und zu einem angemessenen Preis erhältlich ist, empfiehlt sich ein Vergleich. Auf diese Weise können Pferdehalter eine preiswerte und leistungsstarke Versicherung finden.

Was zeichnet die Lebensversicherung für Pferde aus?

Besondere Merkmale

Versicherungsschutz im Todesfall

Die Pferdelebensversicherung schützt Halter vor den finanziellen Folgen, wenn ihr Tier verstirbt. Ein guter Tarif leistet auch dann, wenn das Pferd krankheits- und verletzungsbedingt notgetötet werden muss.

Versicherungsschutz bei Unbrauchbarkeit

Verletzt sich ein Turnierpferd oder können Zuchtpferde krankheits- oder unfallbedingt nicht mehr zum Deckakt genutzt werden, entstehen für die Besitzer folgenschwere Einbußen. Die Pferdelebensversicherung schützt mit dem entsprechenden Tarif vor dem finanziellen Schaden.

Absicherung gegen Diebstahl, Raub oder Abschlachten

Tarife, die über die Grundleistungen hinausgehen, bieten auch Versicherungsschutz bei Diebstahl, Raub oder Abschlachten des Tieres durch Dritte.

Schutz für Fohlen und ungeborene Pferde

Fohlen können bei jeder Gesellschaft versichert werden. Einige Versicherer bietet zudem die Möglichkeit, ungeborene Pferde abzusichern. Der Leistungsfall tritt ein, wenn das Tier tot geboren werden sollte.

Versicherung Schaden melden

Darauf ist bei einer Lebensversicherung für Pferde zu achten

Versicherungssumme

Versicherungsgesellschaften möchten verhindern, dass sich die Versicherten am Tod des Tieres bereichern. Aus diesem Grund leisten die Gesellschaften nur bis zum tatsächlichen Wert des Pferdes, auch wenn eine höhere Versicherungssumme vereinbart wurde.

Turniersiege und Ausbildungen erhöhen den Wert der Tiere.

Selbstbeteiligung

Die meisten Pferdelebensversicherungen sehen einen Selbstbehalt von 20 Prozent vor. Das bedeutet, im Leistungsfall bezahlt die Gesellschaft maximal 80 Prozent der vereinbarten Versicherungssumme. Verbraucher sollten vor Vertragsabschluss genau prüfen, welche Selbstbeteiligung ihr gewählter Tarif vorsieht.

Leistungsreduzierung / Endalter

Viele Versicherer sehen eine Leistung nur bis zu einem bestimmten Endalter vor, im Regelfall bis zum 11. oder 12. Lebensjahr. Sobald das Tier die Altersgrenze überschritten hat, erlischt der Versicherungsschutz. Es gibt auch Pferdelebensversicherung, die lediglich eine Leistungskürzung vorsehen, sobald das Tier das Maximalalter erreicht hat. In diesem Fall erhalten die Versicherten im Leistungsfall einen prozentualen Anteil der vereinbarten Versicherungssumme, abzüglich des Selbstbehalts.

Leistungsausschlüsse

Innerhalb der Vertragsbedingungen eines Tarifes können Verbraucher erkennen, welche Leistungen die Pferdelebensversicherung vorsieht und in welchen Bereichen Leistungsausschlüsse bestehen. Es wird empfohlen, diese vor Vertragsabschluss genau zu prüfen. Denn wenn die Versicherung gemäß ihren Bedingungen im Schadensfall nicht zur Zahlung verpflichtet ist, können sogenannte Versorgungs- oder Leistungslücken zu großen finanziellen Schwierigkeiten führen.

Ausschluss von Vorerkrankungen

Die meisten Pferdelebensversicherung schließen eine Leistung bei Vorerkrankungen bereits bei Vertragsabschluss aus. Das bedeutet, litt das Pferd noch vor Versicherungsbeginn bereits an einer Erkrankung, erhalten die Halter keine Leistung, wenn ihr Tier aufgrund dieser Krankheit versterben sollte.

Darauf ist bei einer Lebensversicherung für Pferde zu achten

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