Krebsversicherung Vergleich & Test
Ist eine Zusatzversicherung gegen Krebs sinnvoll?

Leistung bei Krebserkrankung des Versicherten

Bei Tarifvergleich auf Ausschlüsse & Einschränkungen achten

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Fakten auf einen Blick

  • Eine Krebsversicherung leistet, wenn die Versicherten ab Krebs erkranken.
  • Die Absicherung kann verschiedene Leistungen wie eine Einmalzahlung, Wahlleistungen im Krankenhaus und die Kostenübernahme von Vorsorgeuntersuchungen vorsehen.
  • Bei einem Vergleich der Krebsversicherung sind immer auch die Tarifbedingungen auf Ausschlüsse und Einschränkungen zu prüfen.

Zunehmend mehr Menschen erkranken an Krebs

Das Robert-Koch-Institut geht 2020 von einer Zunahme der Krebserkrankungen aus. So schätzen die Experten, dass in diesem Jahr rund 510.000 Erkrankungsfälle diagnostiziert werden. Davon betroffen sind besonders häufig Brustdrüse, Prostata, Dickdarm und Lunge. Zwar sind viele Krebserkrankungen dank der guten Vorsorge rückläufig, doch nimmt die Zahl der Gesamtfälle zu, da die Menschen immer älter werden.

Die Versicherungsgesellschaften reagieren auf diese Situation, indem zunehmend mehr Unternehmen eine sogenannte Krebsversicherung anbieten. Dabei handelt es sich um eine Absicherung, die im Falle einer Krebsdiagnose leistet.

Welche Leistungen bietet eine Krebsversicherung?

Die Leistungen einer Krebsversicherung sind immer vom gewählten Tarif abhängig. Dabei können die folgenden Bausteine im Versicherungsschutz enthalten sein:

Diagnosegeld

Zahlung einer vertraglich vereinbarten Summe bei einer Krebsdiagnose, der den Versicherten zur freien Verfügung steht. Das Geld kann beispielsweise zur Zahlung der Lebenshaltungskosten, zum barrierefreien Umbau der Wohnung oder für Kosten wie Kinderbetreuung und Haushaltshilfe genutzt werden.

Neben dem Diagnosegeld kann die Absicherung auch eine Rente vorsehen oder eine BU-Leistung, wenn die Versicherten aufgrund ihrer Krebserkrankung nicht mehr arbeiten können.

Ambulante Leistung

Die ambulanten Leistungen können eine Unterstützung bei der Terminvergabe bei Spezialisten, die Erstattung der Kosten für Medikamente, Vorsorge, Heil- und Hilfsmittel und ärztliche Leistungen über den gesetzlichen Regelleistungen beinhalten. Dadurch können gesetzlich Versicherte zum Beispiel einen Privatarzt aufsuchen, der von der Versicherung bezahlt wird.

Stationäre Leistungen

Dieser Baustein bezieht sich auf die Leistungen bei einem Krankenhausaufenthalt. Er kann die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung, ein Krankenhaustagegeld und Wahlleistungen beinhalten.

Vorsorge und Prävention

Vor allem bei gesetzlich Versicherten sind die Zahlungen der Krankenkassen für Vorsorgeuntersuchungen nur begrenzt. Beispielsweise wird ein Hautkrebsscreening ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre bezahlt. Die Darmkrebsvorsorge sogar erst ab dem 50. Lebensjahr. Viele Krebsversicherungen übernehmen die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen und Präventionsmaßnahmen. Doch auch in diesem Fall können Einschränkungen und besondere Regelungen gelten.

Wer kann eine Krebsversicherung abschließen?

Grundsätzlich kann jeder eine Krebsversicherung abschließen. Allerdings gilt als Grundvoraussetzung, dass die Antragsteller eine gesetzliche oder private Krankenversicherung besitzen. Außerdem können die Anbieter auch Altersbegrenzungen vorsehen. Sofern die Krebsversicherung eine Gesundheitsprüfung voraussetzt, ist der Abschluss für Personen, die bereits eine Krebsdiagnose erhalten haben, häufig nicht mehr möglich. In diesem Fall wird allerdings individuell geprüft.

Es gibt zudem Tarife, die sich speziell an Frauen richten und vor allem frauentypische Krebserkrankungen einschließen.

Das sind die Vorteile der Versicherung

Finanzielle Unterstützung bei einer Krebsdiagnose

Die Krebsversicherung sieht meist eine Diagnosezahlung vor. Das Geld bietet finanzielle Unterstützung und kann, je nach Lebenssituation und Bedarf, eine Entlastung darstellen.

Komfortablere Leistungen

Die Unterbringung im Einbettzimmer, Chefarztbehandlungen und Wahlleistungen bieten mehr Komfort als die Regelleistungen der GKV vorsehen.

Verbesserte Krebsvorsorge möglich

Die Krankenkassen zahlen präventive Leistungen nur beschränkt und unter bestimmten Voraussetzungen. Die Krebsversicherung unterstützt je nach Tarif bei der Prävention, indem Untersuchungen und Vorsorgemaßnahmen unabhängig vom Alter bezahlt werden.

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Leistungen nur bei Krebsdiagnose

Diese Absicherung leistet nur bei einer Krebsdiagnose und eventuell für Vorsorgemaßnahmen. Andere Erkrankungen sind vom Versicherungsschutz ausgenommen.

Reine Risikoabsicherung

Die Krebsabsicherung ist eine reine Risikoversicherung. Sie sieht keine Beitragserstattung vor, wenn die Versicherten gesund bleiben.

Ausschlüsse und Einschränkungen möglich

Die Gesellschaften können Ausschlüsse und Einschränkungen vorsehen, die zu einer Ablehnung der Leistung führen. Beispielsweise zahlt nicht jeder Versicherer bei gutartigen Tumoren.

Wartezeiten

Die meisten Versicherer sehen Wartezeiten vor. Erkranken die Versicherten in dieser Zeit, erhalten sie keine Leistung.

Guter Schutz bereits durch GKV und PKV

Viele Krebsversicherungen suggerieren, dass diese Absicherung bessere Heilungschancen bietet. Allerdings ist die grundlegende medizinische Versorgung auch durch die GKV und die PKV sichergestellt.

Ist eine Krebsversicherung sinnvoll?

Ob eine Krebsversicherung sinnvoll ist, lässt sich pauschal nicht beantworten. Denn die Notwendigkeit dieser Absicherung, ist immer von den eigenen Sicherheitswünschen abhängig.

Im Falle einer Krebsdiagnose kann die Krebsversicherung durchaus sinnvoll sein. Denn sie bietet finanzielle Unterstützung und kann, je nach Tarif, für mehr Komfort bei langwierigen medizinischen Behandlungen sorgen. Allerdings erhalten Betroffene auch ohne diese Absicherung ihre notwendige medizinische Versorgung.

Unter Verbraucherschützern hat die Krebsversicherung keinen guten Ruf. Die Versicherung spiele mit der Angst der Menschen und gibt ihnen das Gefühl, sie würden ohne die Absicherung nicht ausreichend medizinisch versorgt werden, so die Verbraucherzentrale.

Fakt ist, die Krebsversicherung kann im Fall der Fälle sinnvoll sein. Ob sie allerdings wirklich notwendig ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Um spezielle Risiken, wie die Unterbringung im Krankenhaus oder die finanziellen Einbußen bei einer Arbeitsunfähigkeit auszugleichen, gibt es hingegen ratsamere Alternativen. Denn diese leisten nicht nur bei einer Krebsdiagnose, sondern auch bei anderen Erkrankungen.

Alternativen für die Absicherung im Krankheitsfall

Berufsunfähigkeitsversicherung Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine Rentenleistung, wenn die Versicherten aufgrund von Krankheit oder einem Unfall ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Alternativ dazu gibt es die Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die eine Rente leistet, wenn die Versicherten keiner Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt mehr nachgehen können.
Stationäre Zusatzversicherung Die stationäre Zusatzversicherung sieht verbesserte Leistungen bei Krankenhausaufenthalten vor. Zum Beispiel die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung und ein Krankenhaustagegeld. Sie leistet unabhängig von der Ursache für den stationären Aufenthalt.
Krankentagegeldversicherung Die Krankentagegeldversicherung leistet, wenn die Versicherten krankheitsbedingt arbeitsunfähig sind. Bei Arbeitnehmern im Regelfall ab dem 43. Krankheitstag, da dann die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers entfällt. Bei Selbstständigen lässt sich eine kürzere Karenzzeit festlegen. In beiden Fällen dient die Absicherung dazu, die finanziellen Einbußen im Krankheitsfall durch ein Tagegeld aufzufangen.
Dread Disease Versicherung Die Dread Disease Versicherung sieht eine Einmalzahlung bei der Diagnose einer schweren Krankheit vor. Neben Krebserkrankungen können auch Schlaganfall, Herzinfarkt und weitere schwere Erkrankungen mitversichert sein. Hierbei gilt es aber unbedingt auf die Tarifbestimmungen zu achten.

Die Krebsversicherung im Test

Die Krebsversicherung ist noch relativ neu auf dem Markt, weshalb bisher kaum ein Test durchgeführt wurde. Verbraucherzentralen fokussieren sich bei ihren Untersuchungen viel mehr auf Versicherungen, die ein breiteres Leistungsspektrum bieten und zumeist auch als wichtiger erachtet werden. Beispielsweise eine Kranken- oder Berufsunfähigkeitsversicherung.

Bei Stiftung Warentest findet sich ein Test, der sich nicht im Allgemeinen auf die Krebsversicherung fokussiert. Stattdessen wird die „Ladylike Diagnose Krebs-Schutzbrief“-Absicherung der Würzburger unter die Lupe genommen. Dabei handelt es sich um einen Tarif, der sich speziell an Frauen richtet. Er leistet, wenn die Versicherte die Diagnose Krebs erhält mit einer Einmalzahlung zwischen 25.000 und 50.000 Euro. Allerdings nur bei Brustkrebs, Eierstockkrebs oder einer von sechs weiteren frauenspezifischen Krebs­arten.

  • Das Fazit der Verbraucherzentrale zum Krebsversicherung Test der Würzburger fällt deutlich aus: Grundsätzlich ist die Absicherung sinnvoll, da es beruhigend sein kann, im Falle einer Krebs-Diagnose Geld zur Verfügung zu haben. Allerdings ersetzt die Absicherung nicht die wichtige Berufsunfähigkeitsversicherung, welche die finanzielle Existenz im Ernstfall schützt. Stiftung Warentest empfiehlt Verbrauchern, die sich bei schweren Krankheiten finanziellen absichern wollen, zudem eine Dread Disease Versicherung als Alternative.

Quelle: Geld bei Brustkrebs

Die Krebsversicherung im Vergleich: So finden Sie eine passende Absicherung

Die Krebsversicherung ist noch relativ neu auf dem Markt, weshalb es nur wenig Erfahrung und Tests gibt. Daher ist von Verbrauchern viel Eigeninitiative gefragt. Sie können einen Vergleichsrechner nutzen, um verschiedene Anbieter auf dem Markt zu vergleichen. Zusätzlich sollten sie aber auch einen Blick in das Bedingungswerk werfen und die Tarife auf Ausschlüsse und Einschränkungen prüfen.

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