
Das Wichtigste in Kürze
- Die Betriebsunterbrechungsversicherung sichert den Ertragsausfall nach einem Sachschaden ab.
- Sie ersetzt entgangenen Betriebsgewinn und fortlaufende Kosten.
- Auslöser ist ein versicherter Sachschaden – etwa Feuer oder Leitungswasser.
- Oft ist sie ein Baustein der Sach- oder Inhaltsversicherung.
Betriebsunterbrechungsversicherung Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif
Nach einem Sachschaden bricht der Ertrag weg. Beim Betriebsunterbrechungsversicherung Vergleich zählen Haftzeit und Versicherungswert.

Achten Sie beim Betriebsunterbrechungsversicherung Vergleich vor allem auf diese Kriterien:
| Vergleichskriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Entgangener Gewinn | plus fortlaufende Kosten |
| Haftzeit | 12, 18, 24 oder 36 Monate |
| Versicherungswert | Gewinn + fortlaufende Kosten |
| Rückwirkungs-/Mehrkosten | Lieferketten und Notbetrieb |
Am schnellsten gelingt der Betriebsunterbrechungsversicherung Vergleich über einen Tarifrechner, der Leistungen und Beiträge mehrerer Anbieter gegenüberstellt.
Die Haftzeit richtig wählen
Ein Brand legt den Betrieb oft monatelang lahm. Vergleichen Sie die Haftzeit passend zur realistischen Wiederaufbaudauer – ein Produktionsbetrieb braucht länger als ein Büro.
Was bei einer Betriebsunterbrechung abgesichert ist: der Versicherungsschutz
Brennt das Lager ab oder zerstört ein Wasserschaden die Produktion, steht der Betrieb still – oft für Wochen oder Monate. Während dieser Zeit fehlen die Einnahmen, doch Gehälter, Miete und Kredite laufen weiter. Die Betriebsunterbrechungsversicherung ersetzt den entgangenen Betriebsgewinn und die fortlaufenden Kosten, bis der Betrieb wieder läuft. So bleibt das Unternehmen trotz Stillstand zahlungsfähig.

Wann die Versicherung nicht zahlt
Geleistet wird nur, wenn die Unterbrechung auf einem versicherten Sachschaden beruht. Nicht abgedeckt sind Unterbrechungen ohne Sachschaden – etwa durch fehlende Aufträge, behördliche Anordnungen ohne Sachbezug oder den Ausfall des Inhabers. Für den krankheitsbedingten Ausfall einer Person ist die Ausfallversicherung zuständig.
Wichtige Abgrenzung
Betriebsunterbrechung = Folge eines Sachschadens. Ausfall des Inhabers = Sache der Ausfall-/Praxisausfallversicherung. Beides ergänzt sich.
Wer eine Betriebsunterbrechungsversicherung braucht
Besonders wichtig ist sie für produzierende Betriebe, Handel und Gastronomie – überall dort, wo ein Sachschaden den Geschäftsbetrieb komplett stoppen kann und hohe laufende Kosten anfallen. Häufig wird sie gemeinsam mit der Betriebsinhaltsversicherung abgeschlossen, da beide Risiken zusammengehören.
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Die Haftzeit richtig bemessen
Der wichtigste Parameter ist die Haftzeit – der Zeitraum, für den die Versicherung den Ausfall ersetzt, oft 12, 18 oder 24 Monate. Sie sollte zur realistischen Wiederaufbaudauer nach einem Totalschaden passen. Ein Produktionsbetrieb mit Spezialmaschinen braucht eine längere Haftzeit als ein Büro. Eine zu kurze Haftzeit lässt Sie nach Ablauf trotz Versicherung im Regen stehen, wenn der Betrieb noch nicht wieder läuft.
Mehrkosten und Rückwirkungsschäden
Über den reinen Ertragsausfall hinaus lassen sich weitere Risiken einschließen: Mehrkosten für eine Ersatz-Produktionsstätte oder Notmaßnahmen, mit denen Sie den Betrieb schneller wieder anlaufen lassen, sowie Rückwirkungsschäden, wenn ein Schaden bei einem wichtigen Zulieferer oder Abnehmer auch Ihren Betrieb trifft. Gerade in vernetzten Lieferketten kann dieser Einschluss entscheidend sein.
Kleine, mittlere und große Betriebsunterbrechung
Die Betriebsunterbrechungsversicherung gibt es in mehreren Ausbaustufen:

- Die kleine BU ist meist in die Inhaltsversicherung integriert und deckt die fortlaufenden Kosten nach einem Sachschaden.
- Die mittlere BU ist eigenständig und ersetzt zusätzlich den entgangenen Betriebsgewinn.
- Die große (Feuer-)BU richtet sich an Industrie- und Produktionsbetriebe mit komplexen Abläufen.
Der Versicherungswert errechnet sich aus dem Betriebsgewinn plus den fortlaufenden Kosten. Entscheidend ist die Haftzeit – also wie lange geleistet wird. Üblich sind 12, 18, 24 oder 36 Monate; sie sollte zur realistischen Wiederaufbaudauer passen.
Was kostet die Betriebsunterbrechungsversicherung?
Der Beitrag richtet sich nach dem abzusichernden Betriebsgewinn, den fortlaufenden Kosten, der Branche und der vereinbarten Haftzeit (wie lange geleistet wird). Eine realistische Bemessung ist wichtig, um im Ernstfall nicht unterversichert zu sein.
Was die Betriebsunterbrechungsversicherung ersetzt: entgangener Gewinn und Fixkosten
Die Betriebsunterbrechungsversicherung ersetzt den entgangenen Gewinn und die weiterlaufenden Fixkosten, wenn der versicherte Betrieb nach einem Sachschaden stillsteht. Mitversichert sind ab Eintritt des Sachschadens vor allem die fortlaufenden Löhne und Gehälter, Mieten und weitere Aufwendungen, die der Betrieb trotz Stillstand zahlen muss. Auslöser ist meist ein Brandschaden, Leitungswasser, Sturm oder ein Einbruchdiebstahl, der die Betriebsstelle lahmlegt.
| Gewerbe-Baustein | Schützt |
|---|---|
| Betriebshaftpflicht | Schäden an Dritten |
| Inhalts-/Geschäftsversicherung | Waren und Einrichtung |
| Betriebsunterbrechung | laufende Kosten bei Stillstand |
| Cyberversicherung | digitale Risiken |
Erstattet wird der Unterbrechungsschaden, bis der Betrieb wiederhergestellt ist und wieder Erträge erwirtschaftet – je nach Haftzeit über 12 Monate oder länger. So erhält der Versicherungsnehmer eine Entschädigung, die den Gewinn ausgleicht, den er ohne den Schaden erwirtschaftet hätte, und kann beschädigtes Inventar neu beschaffen, ohne in finanzielle Not zu geraten.
Versicherungssumme und Unterversicherung richtig kalkulieren
Die Höhe der Versicherungssumme muss der Versicherungsnehmer sorgfältig kalkulieren, denn sie bestimmt die maximale Entschädigung. Grundlage ist meist der Jahresumsatz abzüglich der nicht fortlaufenden Kosten. Wird die Summe im Versicherungsvertrag zu niedrig angesetzt, droht im Schadensfall eine Unterversicherung – der Versicherer kürzt die Leistung dann anteilig, was erheblich teuer werden kann.
Achten Sie daher bei der Vereinbarung mit dem Versicherer auf eine realistische Absicherung und passen Sie die Summe bei Wachstum an. So ist sichergestellt, dass die Betriebsunterbrechungsversicherung den tatsächlichen Schaden deckt und Sie Ihren Betrieb nach einem Schadenfall ohne Lücke wieder aufbauen können.
Häufige Fragen zur Betriebsunterbrechungsversicherung
Was ersetzt die Betriebsunterbrechungsversicherung?
Wann zahlt sie nicht?
Was ist der Unterschied zur Ausfallversicherung?
Wer braucht diesen Schutz?
Was ist die Haftzeit?
Wird sie einzeln abgeschlossen?
Was ist die Haftzeit?
Was sind Rückwirkungsschäden?
Wie lang sollte die Haftzeit sein?
Was ist der Versicherungswert bei der BU?
Was deckt die Betriebsunterbrechungsversicherung?
Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?
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