Berufs­unfähigkeits­versicherung Rechner 2026:Beitrag berechnen & Tarife vergleichen

Mit dem Berufsunfähigkeitsversicherung Rechner Tarife vergleichen – kostenlos, unverbindlich und in wenigen Minuten.

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Der ausgeübte Beruf bestimmt die Risikogruppe und damit den Beitrag.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Der Berufsunfähigkeitsversicherung Rechner zeigt Ihnen online in wenigen Minuten, was Ihr Versicherungsschutz monatlich kostet.
  • Die Berechnung ist kostenlos, unverbindlich und anonym – Sie geben keine persönlichen Daten preis.
  • Der Beitrag hängt vor allem vom Beruf ab: Zwischen Bürojob und Handwerk liegen schnell 100 Euro im Monat.
  • Faustformel: Sichern Sie möglichst rund 80 Prozent Ihres Nettoeinkommens als monatliche Rente ab.
  • Achten Sie nicht nur auf die Beitragshöhe, sondern auf die Bedingungen – der günstigste Tarif ist selten der beste.

Beitrag online berechnen – in wenigen Minuten

Mit dem Rechner für die Berufsunfähigkeitsversicherung berechnen Sie Ihren monatlichen Beitrag und vergleichen die Tarife mehrerer Versicherer. Sie tragen Ihre Eckdaten ein, der BU-Rechner ermittelt daraus die Beitragshöhe und stellt Leistung und Preis gegenüber.

Der Vergleich ist kostenlos und unverbindlich. Sie müssen sich nicht anmelden und nichts abschließen. Wenn Sie danach Fragen zu Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung haben, beraten wir Sie gerne persönlich – aber nur, wenn Sie das ausdrücklich wünschen.

Dennis Becker, Versicherungsmakler

Dennis Becker · Versicherungsmakler · über 22 Jahre Erfahrung

Das Eintrittsalter ist der größte Hebel

Wer mit 25 abschließt, zahlt über die Laufzeit oft Tausende Euro weniger als jemand, der bis 35 wartet – bei identischer Leistung. Warten Sie nicht auf den perfekten Moment, sondern sichern Sie sich früh die guten Konditionen. Erhöhen können Sie später immer noch.

Welche Angaben der Rechner von Ihnen braucht

Damit der Rechner individuell passende Tarife findet, halten Sie diese Angaben bereit:

  • Beruf und höchster Abschluss – der wichtigste Faktor für die Beitragshöhe
  • Geburtsdatum – je jünger Sie sind, desto geringere Beiträge zahlen Sie
  • Gewünschte BU-Rente – die gewünschten Beträge liegen meist zwischen 1.000 und 2.500 Euro monatlich
  • Versicherungs- und Leistungsdauer – üblich ist ein Endalter von 67 Jahren
  • Raucherstatus und grobe Angaben zur Gesundheit

Mehr ist für die erste Berechnung nicht nötig. In unserem Rechner bleiben Ihre Angaben zunächst anonym. Wichtig: Geben Sie Ihren Beruf so genau wie möglich an – eine ungenaue Angabe verzerrt das Angebot. Die ausführlichen Gesundheitsfragen kommen erst später, wenn Sie einen Tarif konkret beantragen.

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung im Monat?

Es gibt bei der Berufsunfähigkeitsversicherung keinen Durchschnittsbeitrag, der für alle passt. Der Beruf und das Alter entscheiden. Wer körperlich arbeitet, zahlt ein Vielfaches dessen, was ein Akademiker im Büro zahlt – weil das Risiko schlicht höher ist.

Tischlerin in der Werkstatt und Büroangestellter am Laptop – beide brauchen eine Berufsunfähigkeitsversicherung
Handwerk oder Büro: Der Beruf entscheidet über den Beitrag – das Risiko trifft beide.

Diese Beispiele zeigen die Spanne. Modellfall: 31 Jahre, Nichtraucher, 2.000 Euro monatliche Rente bis 67.

Beruf Monatlicher Beitrag
Allgemeinarzt rund 59 Euro
Bürokaufmann rund 86 Euro
Elektriker rund 108 Euro
Physiotherapeut rund 145 Euro
Krankenpfleger rund 164 Euro
Selbstständiger Handwerker rund 207 Euro

Beispielrechnungen von Verivox, Stand Juli 2026. Es handelt sich um Modellfälle, nicht um Durchschnittswerte. Ihr individueller Beitrag kann abweichen.

Bei jungen Menschen fällt der Einstieg deutlich günstiger aus. Ein 24-jähriger Student sichert sich eine BU-Rente von 1.500 Euro laut CHECK24 schon ab etwa 30 Euro im Monat. Wer früh abschließt, friert seinen Gesundheitszustand und sein Eintrittsalter praktisch ein – beides bleibt so lange günstig, wie der Vertrag läuft.

Was die Höhe der Beiträge bestimmt

Sechs Faktoren treiben die Höhe der Beiträge. Der Beruf ist mit Abstand der stärkste Hebel, dicht gefolgt vom Alter beim Abschluss.

Infografik: Die sechs Faktoren, die den Beitrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung bestimmen
Sechs Faktoren bestimmen Ihren BU-Beitrag – der Beruf am stärksten.
  1. Beruf und Tätigkeit. Versicherer teilen Berufe in Risikogruppen ein. Körperliche Arbeit, Arbeit auf Leitern oder Gerüsten und Tätigkeiten mit hoher psychischer Belastung kosten mehr.
  2. Eintrittsalter. Jeder Geburtstag verteuert die BU-Versicherung. Der Unterschied im Alter zwischen 25 und 35 Jahren ist erheblich.
  3. Höhe der BU-Rente. Der Beitrag steigt proportional mit der Rente, die Sie absichern.
  4. Versicherungs- und Leistungsdauer. Ein Vertrag bis 67 kostet mehr als einer bis 65 – schützt aber genau in den Jahren, in denen das Risiko am höchsten ist.
  5. Gesundheit. Vorerkrankungen führen zu Zuschlägen, Ausschlüssen oder einer Ablehnung. Auch der BMI spielt eine Rolle.
  6. Rauchen und Risiko-Hobbys. Raucher zahlen mehr. Auch Tauchen, Klettern oder Motorsport können den Beitrag erhöhen.

Brutto oder netto? Achten Sie auf den Bruttobeitrag

Viele Anbieter werben mit dem günstigen Nettobeitrag. Verlassen Sie sich darauf nicht. Rechtlich verbindlich ist allein der Bruttobeitrag – nur ihn darf der Versicherer maximal verlangen. Vergleichen Sie deshalb immer die Bruttobeiträge miteinander.

Wie hoch sollte Ihre monatliche Rente sein?

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft empfiehlt, 70 bis 80 Prozent des Nettoeinkommens abzusichern. Die Verbraucherzentralen nennen rund 80 Prozent.

Ein Rechenbeispiel: Bei 2.500 Euro netto im Monat liegen Sie damit bei einer BU-Rente von etwa 2.000 Euro.

Diese Faustformel ist ein guter Startpunkt, aber sie blendet drei finanzielle Belastungen aus, die im Falle einer Berufsunfähigkeit weiterlaufen:

  • Ihre Kranken- und Pflegeversicherung zahlen Sie weiter – und sie wird oft teurer.
  • Ihre Altersvorsorge pausiert, die spätere Rente fällt entsprechend geringer aus.
  • Die Inflation entwertet eine feste Rente über eine lange Laufzeit erheblich.

Rechnen Sie deshalb möglichst von unten: Addieren Sie Ihre laufenden Fixkosten, Miete, Versicherungen und Vorsorge – und sichern Sie diesen Betrag ab. Eine Leistungsdynamik von zwei bis drei Prozent im Vertrag fängt die Inflation zusätzlich ab.

Warum die gesetzliche Absicherung nicht ausreicht

Wer nach 1961 geboren ist, hat keinen Anspruch mehr auf eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente. Es gibt nur noch die Erwerbsminderungsrente – und die schützt Ihren Beruf gerade nicht.

Die volle Erwerbsminderungsrente bekommen Sie erst, wenn Sie weniger als drei Stunden täglich arbeiten können – und zwar in irgendeinem Beruf, nicht in Ihrem erlernten. Ein Dachdecker mit kaputtem Rücken, der noch am Empfang sitzen könnte, geht in der Regel leer aus.

Und selbst wenn sie greift, ist die finanzielle Lücke groß: Im Schnitt lag die volle Erwerbsminderungsrente beim Rentenzugang 2023 bei 1.059 Euro im Monat (Deutsche Rentenversicherung). Davon gehen noch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge ab. Ohne privaten Versicherungsschutz bleibt davon kaum genug zum Leben.

Die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit

Viele denken beim Thema Berufsunfähigkeit an einen Unfall. Tatsächlich sind Unfälle die Ausnahme: Sie lösen nur etwa sieben Prozent der Fälle aus. Der mit Abstand häufigste Grund ist die Psyche.

Infografik: Ursachen für Berufsunfähigkeit – psychische Erkrankungen 32 Prozent, Skelett und Bewegungsapparat 18 Prozent, Krebs 16 Prozent
Verteilung der Leistungsfälle. Quelle: MORGEN & MORGEN, BU-Rating (Datenstand 2025).

Rund ein Drittel aller Fälle geht auf psychische Erkrankungen zurück. Auch Menschen im Büro trifft es also – eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist kein reines Handwerker-Thema. Wer nur wegen körperlicher Arbeit über den Schutz nachdenkt, unterschätzt das eigene Risiko: Depressionen und Burnout sind heute die häufigste Ursache dafür, dass jemand seinen Beruf aufgeben muss.

Laut Deutscher Aktuarvereinigung wird etwa jeder Vierte im Lauf des Arbeitslebens mindestens einmal berufsunfähig. Diese Berechnung stützt sich allerdings auf die Bestände privat Versicherter, nicht auf alle Erwerbstätigen.

Wer wissen möchte, wie Versicherer im Falle einer Berufsunfähigkeit tatsächlich entscheiden, findet beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft belastbare Zahlen: Rund 80 Prozent aller Leistungsanträge werden bewilligt, ein Gutachten ist nur in etwa drei Prozent der Fälle nötig.

Worauf Sie beim Vergleich der Tarife achten

Die beste Berufsunfähigkeitsversicherung ist nicht die günstigste. Der niedrigste Beitrag nützt Ihnen nichts, wenn der Versicherer im Ernstfall nicht zahlt. Entscheidend ist, wie gut Sie versichert sind – und das steht in den Bedingungen.

Kriterium Warum es zählt
Verzicht auf abstrakte Verweisung Der Versicherer darf Sie nicht auf einen anderen Beruf verweisen, den Sie theoretisch ausüben könnten
Leistung ab 50 Prozent Sie bekommen die volle Rente, sobald Sie Ihren Beruf zur Hälfte nicht mehr ausüben können
Prognosezeitraum sechs Monate Der Arzt muss die Berufsunfähigkeit nur für sechs Monate prognostizieren, nicht für Jahre
Nachversicherungsgarantie Sie erhöhen die monatliche Rente später ohne neue Gesundheitsprüfung – bei Heirat, Kind oder Gehaltssprung
Leistungsdynamik Ihre Rente steigt jährlich und verliert nicht an Kaufkraft

Ein Blick in die Bedingungswerke lohnt sich, denn die Unterschiede sind groß. Anbieter wie die Alte Leipziger, Swiss Life oder die Allianz schneiden in den Ratings von Stiftung Warentest und den Analysehäusern regelmäßig gut ab – welcher Tarif für Sie der beste ist, bleibt aber eine individuelle Entscheidung. Lassen Sie sich im Zweifel persönlich beraten, bevor Sie ein Angebot annehmen.

Vor dem Abschluss: die anonyme Risikovoranfrage

Das ist der Schritt, den die meisten übersehen – und der teuer werden kann.

Wenn Sie einen Antrag stellen und der Versicherer lehnt ab, wird das in einem branchenweiten Auskunftssystem vermerkt. Andere Versicherer sehen diese Ablehnung. Ihre Chancen sinken damit auch bei allen anderen Anbietern.

So funktioniert die anonyme Risikovoranfrage

Ein Makler stellt Ihre Gesundheitsdaten ohne Ihre persönlichen Daten mehreren Versicherern vor. Sie erfahren vorab, wer Sie zu welchen Konditionen annehmen würde – ohne jedes Risiko. Gerade bei Vorerkrankungen, Rückenproblemen oder einer Psychotherapie in der Vergangenheit ist das vor dem Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung der einzig sinnvolle Weg.

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Häufige Fragen

Ist die Berechnung kostenlos und anonym?
Ja. Der Rechner für die Berufsunfähigkeitsversicherung ist kostenlos und unverbindlich. Für die Beitragsberechnung geben Sie keine persönlichen Daten preis. Erst wenn Sie ein konkretes Angebot wünschen oder sich beraten lassen möchten, brauchen wir Ihre Kontaktdaten.
Wie genau ist das Ergebnis des Rechners?
Der Rechner liefert eine belastbare Orientierung auf Basis Ihrer Angaben zu Beruf und Alter. Der endgültige Beitrag steht erst nach der Gesundheitsprüfung fest – bei Vorerkrankungen kann der Versicherer einen Zuschlag verlangen.
Was kostet eine BU-Versicherung mit 30 Jahren?
Das hängt vom Beruf ab. Eine BU-Versicherung ist in diesem Alter noch vergleichsweise günstig. Für einen 31-jährigen Bürokaufmann mit 2.000 Euro monatlicher Rente bis 67 liegt der Beitrag bei rund 86 Euro, für einen selbstständigen Handwerker bei über 200 Euro (Modellrechnung Verivox).
Warum ist die BU für Handwerker so teuer?
Weil das Risiko messbar höher ist. Körperliche Arbeit belastet den Bewegungsapparat, und Erkrankungen von Skelett und Bewegungsapparat lösen rund 18 Prozent aller Leistungsfälle aus. Versicherer kalkulieren das ein.
Wie lange sollte die Versicherungs- und Leistungsdauer sein?
Bis zum Rentenbeginn, also in der Regel bis 67. Ein früheres Endalter senkt zwar den Beitrag, lässt aber genau die Jahre ungeschützt, in denen das Risiko am größten ist.
Bekomme ich mit Vorerkrankungen noch eine BU?
Oft ja, aber möglicherweise mit Zuschlag oder Leistungsausschluss – Sie sind dann eingeschränkt versichert. Gehen Sie hier nie direkt in den Antrag, sondern nutzen Sie die anonyme Risikovoranfrage.
Zahlen Raucher mehr?
Ja, in der Regel deutlich. Wer seit mehr als zwölf Monaten rauchfrei ist, gilt bei den meisten Versicherern als Nichtraucher.
Ist die Berufsunfähigkeitsversicherung steuerlich absetzbar?
Die Beiträge lassen sich als sonstige Vorsorgeaufwendungen ansetzen. In der Praxis ist der Höchstbetrag bei Angestellten allerdings meist schon durch die Kranken- und Pflegeversicherung ausgeschöpft, sodass sich kaum ein Effekt ergibt.
Lohnt sich eine BU für Schüler, Studenten und Azubis?
Gerade dann. Wer als Schüler oder Student einsteigt, ist jung, meist gesund und zahlt entsprechend geringere Beiträge – und sichert sich diese Konditionen für Jahrzehnte. Wer erst mit 40 anfängt, zahlt spürbar mehr.
Wie oft sollte ich meine Berufsunfähigkeitsversicherung prüfen?
Nach jedem größeren Lebensereignis – Gehaltssprung, Heirat, Kind, Hauskauf. Erhöhen Sie die monatliche Rente dann über die Nachversicherungsgarantie, statt einen neuen Vertrag abzuschließen.
Dennis Becker

Dennis Becker

Versicherungsmakler · über 22 Jahre Erfahrung

Dennis Becker ist Versicherungsmakler mit über 22 Jahren Erfahrung und Experte für Kranken-, Pflege- und Vorsorgeversicherungen. Die Tücken von Gesundheitsfragen, Wartezeiten und Tarifbedingungen kennt er aus tausenden Beratungsgesprächen. Auf Versicherungsriese.de stellt er sicher, dass die Ratgeber zu Gesundheit und Vorsorge versicherungstechnisch korrekt und verständlich sind, damit Verbraucher im Ernstfall wirklich abgesichert sind.