
Das Wichtigste in Kürze
- Versichert Snowboard, Bindung und Boots gegen Bruch, Diebstahl und Verlust.
- Deckt den Diebstahl aus dem Skikeller und vor der Hütte.
- Mit Pistenhaftpflicht auch Kollisionsschäden abgesichert.
- Sinnvoll für hochwertige Boards und regelmäßige Wintersporturlaube.
Snowboardversicherung Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif
Ein hochwertiges Snowboard mit Bindung und Boots ist eine teure Anschaffung – und im Funpark wie auf der Piste Bruch- und Diebstahlrisiken ausgesetzt. Die Snowboardversicherung sichert die Ausrüstung gezielt ab.

Achten Sie beim Snowboardversicherung Vergleich vor allem auf diese Kriterien:
| Vergleichskriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Versicherte Gefahren | Bruch, Diebstahl, Verlust und Transportschäden – nicht jeder Tarif deckt alles ab. |
| Neuwertentschädigung | Erstattung zum Neuwert statt zum abgewerteten Zeitwert der Ausrüstung. |
| Geltungsbereich | Weltweiter Schutz inklusive Reisen, nicht nur am Wohnort. |
| Selbstbeteiligung | Ein Eigenanteil je Schaden senkt den Beitrag. |
| Sporthaftpflicht | Schutz, wenn Sie beim Sport andere verletzen oder fremde Sachen beschädigen. |
Wichtig ist beim Snowboardversicherung Vergleich, nicht allein den Beitrag, sondern das gesamte Leistungspaket, die Bedingungen und die Anbieterqualität zu betrachten.
Auch der Funpark zählt
Sprünge und Tricks im Funpark erhöhen das Bruchrisiko. Achten Sie darauf, dass Ihr Tarif Schäden beim normalen Gebrauch – inklusive Funpark – nicht als grobe Fahrlässigkeit ausschließt.
Was die Snowboardversicherung abdeckt
Die Police schützt die komplette Boardausrüstung gegen die typischen Risiken:
Im Schutz enthalten
- Bruch von Board und Bindung.
- Diebstahl, auch aus dem Skikeller und vor der Hütte.
- Verlust und Transportschäden auf der Anreise.
- Mit Baustein: Pistenhaftpflicht bei Kollisionen.
Nicht versichert
- Reiner Verschleiß von Belag und Kanten.
- Schäden durch unsachgemäße eigene Reparatur.
Abgrenzung zur Hausratversicherung
Prüfen Sie vor dem Abschluss Ihre Hausratversicherung: Die Hausrat deckt das Board zu Hause gegen Einbruchdiebstahl ab, nicht aber den Diebstahl im Urlaub. Selbst verschuldete Bruchschäden und der einfache Diebstahl unterwegs – gerade auf Reisen oder am Sportort – sind dort jedoch in der Regel NICHT abgedeckt.
Genau diese Lücke schließt die Sportgeräteversicherung. Für hochwertige, viel transportierte Ausrüstung ist sie daher eine sinnvolle Ergänzung, nicht ein Ersatz der Hausratversicherung.
Tarife vergleichen
Vergleichen Sie Leistungen, Bedingungen und Beitrag.
Was die Snowboardversicherung kostet
Der Beitrag richtet sich nach dem Wert der Ausrüstung und dem Leistungsumfang. Eine günstige Saisonpolice genügt für die wichtigsten Risiken. Eine Selbstbeteiligung senkt die Prämie, bedeutet aber einen Eigenanteil im Schadenfall.
Im Schadenfall richtig handeln
- Schaden dokumentieren
Bruch oder Diebstahl mit Fotos festhalten.
- Bei Diebstahl Anzeige
Diebstahl vor Ort der Polizei melden.
- Versicherer melden
Schaden mit Kaufbeleg und Anzeige einreichen.
- Ersatz erhalten
Nach Prüfung Neuwertersatz oder Reparatur erhalten.
Neuwert- statt Zeitwertersatz
Ein zentrales Qualitätsmerkmal ist die Neuwertentschädigung: Im Schadenfall erhalten Sie das Board, die Bindung und Boots als gleichwertiges neues Stück bzw. dessen Preis ersetzt – nicht den abgewerteten Zeitwert gebrauchter Ausrüstung. Gerade in den ersten Jahren ist der Wertverlust hoch, sodass der Unterschied mehrere hundert Euro ausmachen kann.
Da Boards schnell an Wert verlieren, lohnt die Neuwertklausel. Manche Tarife erstatten den Neuwert nur in den ersten Jahren und danach den Zeitwert. Achten Sie im Vergleich genau auf diese Klausel.
Allgefahrendeckung oder benannte Gefahren?
Tarife unterscheiden sich grundlegend in der Deckungsart. Eine Allgefahrendeckung (Allrisk) zahlt bei nahezu jedem plötzlichen, unvorhergesehenen Schaden – also auch beim unglücklichen Einzelfall. Ein Tarif mit benannten Gefahren deckt dagegen nur ausdrücklich gelistete Ereignisse.
Für die Snowboardversicherung ist die Allgefahrendeckung klar überlegen: Ein Bruch beim Sprung oder ein Kantenschaden wäre bei benannten Gefahren oft nicht versichert. Der etwas höhere Beitrag lohnt sich daher meist.
Schäden im Funpark und bei Tricks
Sprünge, Rails und Tricks im Funpark erhöhen das Bruchrisiko deutlich. Wichtig ist, dass Ihr Tarif Schäden beim normalen Gebrauch – inklusive Funpark – nicht pauschal als grobe Fahrlässigkeit ausschließt.
Lesen Sie die Ausschlüsse genau: Ein guter Tarif deckt den sportüblichen Gebrauch ab. Nur vorsätzliche oder grob fahrlässige Schäden bleiben außen vor.
Den Beitrag über die Selbstbeteiligung steuern
Über die Selbstbeteiligung steuern Sie den Beitrag: Ein fester Eigenanteil je Schaden senkt die Prämie. Wer kleinere Schäden selbst tragen kann, fährt mit Selbstbeteiligung langfristig oft günstiger; wer volle Erstattung will, wählt einen Tarif ohne oder mit niedriger Selbstbeteiligung.
Wägen Sie ab, wie wahrscheinlich kleinere Schäden sind und welchen Eigenanteil Sie im Ernstfall tragen möchten. Bei der Snowboardversicherung ist eine moderate Selbstbeteiligung meist ein guter Kompromiss aus Beitrag und Schutz.
Worauf Sie beim Snowboardversicherung-Vergleich achten
- Schäden beim normalen Gebrauch inklusive Funpark abgedeckt.
- Diebstahl aus dem Skikeller und vor der Hütte.
- Bruch von Board und Bindung.
- Neuwertersatz für Board und Boots.
- Transportschäden auf der Anreise.
- Pistenhaftpflicht als Baustein.
Häufige Fehler bei der Snowboardversicherung
Häufige Fehler: einen Tarif mit pauschalem Grobfahrlässigkeits-Ausschluss wählen, der Funpark-Schäden ablehnt, und den Diebstahl am Urlaubsort über die Hausrat absichern wollen.
Ski- und Snowboardversicherung: TravelSecure und DSV
Eine Snowboardversicherung wird meist als kombinierte Ski- und Snowboardversicherung angeboten – bekannt ist die TravelSecure Ski- und Snowboardversicherung der Würzburger. Auch der Deutsche Skiverband (DSV) bietet über die DSV-Mitgliedschaft Schutz. Eine solche Skiversicherung und Snowboardversicherung versichert Ihre Wintersportgeräte: Snowboards, Ski und weiteres Equipment sind gegen Diebstahl und Beschädigung abgesichert, sodass Sie mit vollem Versicherungsschutz auf die Piste gehen. So sind Ski und Snowboard als wertvolle Sportgeräte geschützt – die Ski- und Snowboardversicherung versichert auch geliehenes Material und lässt sich günstig versichern.
Schutz im Winterurlaub: Haftpflicht, Unfall und Reparaturkosten
Im Winterurlaub lohnt mehr als nur der Materialschutz: Eine Haftpflichtversicherung deckt Schäden, die Sie auf der Piste anderen zufügen, eine Unfallversicherung den eigenen Sturz. Für den Skiurlaub in Italien und Südtirol ist zudem eine Reiseversicherung mit Auslandskrankenversicherung wichtig. Wird Ihr Ski oder Ihr Snowboard gestohlen oder beschädigt, ersetzt die Police den Kaufpreis oder übernimmt die Reparaturkosten – diese Übernahme von Reparaturkosten gilt oft auch nach einem Sturz auf dem Weg zur Skihütte.
Was die TravelSecure Ski- und Snowboardversicherung leistet
Die TravelSecure® Ski- und Snowboardversicherung schützt Ihr Snowboard vor Diebstahl und Bruch. Versichert sind Ski, Snowboard und Helm sowie die gesamte Ski- oder Snowboardausrüstung – egal ob Skifahrer oder Snowboarder, ob Ski oder Snowboard. Wird die Ausrüstung im Urlaub gestohlen oder beschädigt, übernimmt die Versicherung den Schaden. Auch bei verspätete Auslieferung durch das Beförderungsunternehmen (etwa Fluggesellschaft oder Bahn) leistet die Police. Versichert sind sowohl Skier für den Ski alpin als auch Freestyle-Boards inklusive Snowboard und Helm.
Häufige Fragen zur Snowboardversicherung
Ist mein Snowboard im Urlaub versichert?
Sind Bindung und Boots mitversichert?
Sind Schäden im Funpark abgedeckt?
Was kostet eine Snowboardversicherung?
Behalten Sie den Überblick – kostenlos
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