Das Wichtigste in Kürze
- Das Sozialpartnermodell (Nahles-Rente) ist eine reine Beitragszusage.
- Der Arbeitgeber haftet nicht für eine garantierte Leistung („pay and forget“).
- Ohne Garantien sind renditestärkere Anlagen möglich.
- Es wird über Tarifverträge der Sozialpartner eingeführt.
Sozialpartnermodell Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif
Mehr Rendite durch Verzicht auf Garantien – das ist die Idee des Sozialpartnermodells. Beim Sozialpartnermodell Vergleich zählen Anlagestrategie, Kosten und die tarifvertragliche Grundlage.

Achten Sie beim Sozialpartnermodell Vergleich vor allem auf diese Kriterien:
| Vergleichskriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Reine Beitragszusage | keine garantierte Leistung |
| Renditechance | höher durch chancenorientierte Anlage |
| Tarifvertrag | Einführung über Sozialpartner |
| Kollektive Anlage | Risikoausgleich in der Gemeinschaft |
| Kostenquote | mindert die Rendite |
Wichtig ist beim Sozialpartnermodell Vergleich, nicht allein den Beitrag, sondern das gesamte Leistungspaket, die Bedingungen und die Anbieterqualität zu betrachten.
Mehr Chance ohne Garantie
Das Sozialpartnermodell verzichtet bewusst auf Garantien, um renditestärker anzulegen – das kann über lange Zeiträume mehr Betriebsrente bringen. Voraussetzung ist ein entsprechender Tarifvertrag. Wer es nutzen kann, sollte Anlagestrategie und Kosten prüfen und das fehlende Garantieversprechen einordnen.
Was ist das Sozialpartnermodell?
Das Sozialpartnermodell, umgangssprachlich „Nahles-Rente“, ist eine Form der betrieblichen Altersvorsorge, die mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz eingeführt wurde. Es ist eine reine Beitragszusage: Der Arbeitgeber zahlt nur die Beiträge („pay and forget“) und haftet nicht für eine bestimmte Leistung. Eingeführt wird es über Tarifverträge.
Reine Beitragszusage: Renditechance ohne Garantie
Weil keine Garantien gegeben werden müssen, kann das Kapital chancenorientierter angelegt werden – mit höherer erwarteter Rendite. Das Risiko wird in einem Kollektiv ausgeglichen. Statt einer festen Zusage gibt es eine Zielrente, die je nach Kapitalmarktentwicklung schwanken kann.
Tarifvertrag als Voraussetzung
Das Sozialpartnermodell steht nur Beschäftigten offen, deren Branche oder Unternehmen einen entsprechenden Tarifvertrag abgeschlossen hat. Die Verbreitung wächst, ist aber noch begrenzt.
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Vor- und Nachteile
Die Stärke liegt in der Renditechance und der Entlastung des Arbeitgebers von Haftungsrisiken, was die Verbreitung der bAV fördern soll. Der Verzicht auf Garantien ist für sicherheitsorientierte Beschäftigte gewöhnungsbedürftig.
Vorteile
- Höhere Renditechance
- Keine Arbeitgeberhaftung – fördert die bAV
- Kollektiver Risikoausgleich
Nachteile
- Keine garantierte Leistung
- Nur per Tarifvertrag
- Zielrente kann schwanken
Die Zielrente verstehen
Statt einer garantierten Leistung gibt es im Sozialpartnermodell eine Zielrente: eine angestrebte Höhe, die je nach Kapitalmarktentwicklung schwanken kann. Der Verzicht auf Garantien erlaubt eine chancenorientierte Anlage. Schwankungen werden in einem Kollektiv ausgeglichen, was die Stabilität erhöht.
Verbreitung, Tarifvertrag und Voraussetzungen
Das Sozialpartnermodell steht nur Beschäftigten offen, deren Branche oder Unternehmen einen entsprechenden Tarifvertrag abgeschlossen hat. Die Verbreitung wächst seit der Einführung, ist aber noch begrenzt. Prüfen Sie, ob das Modell in Ihrem Tarifbereich verfügbar ist.
Wer trägt das Sozialpartnermodell? Sozialpartner und Sicherungsbeitrag
Das Sozialpartnermodell wurde mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) eingeführt und beruht auf einem Tarifvertrag zwischen den Sozialpartnern – also Gewerkschaft und Arbeitgeberverband. Sie legen die Eckpunkte dieser Form der betrieblichen Altersvorsorge fest und übertragen die Durchführung auf eine gemeinsame Versorgungseinrichtung wie einen Pensionsfonds, eine Pensionskasse oder eine Direktversicherung.

Finanziert wird die Zielrente per Entgeltumwandlung: Ein Teil des Bruttogehalts wird vom Arbeitnehmer eingezahlt, der Arbeitgeber muss einen Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent beisteuern, da er Sozialversicherungsbeiträge spart. Zusätzlich zahlen viele Tarifverträge einen kollektiven Sicherungsbeitrag, der die Kapitalanlage stabilisiert. Reguliert wird das Ganze von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). So entstehen durch die renditeorientierte Kapitalanlage höhere Renditen als bei klassischen Garantieprodukten.
Häufige Fragen zum Sozialpartnermodell
Was ist das Sozialpartnermodell?
Warum gibt es keine Garantie?
Wer kann das Sozialpartnermodell nutzen?
Was ist eine Zielrente?
Haftet der Arbeitgeber?
Ist es schon weit verbreitet?
Wer regelt das Sozialpartnermodell?
Muss der Arbeitgeber etwas dazuzahlen?
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