
Das Wichtigste in Kürze
Elektronikversicherung Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif
Ein gesprungenes Display oder ein gestohlenes Notebook geht schnell ins Geld. Beim Elektronikversicherung Vergleich zählen die versicherten Schäden, der Diebstahlschutz und ob zum Neuwert erstattet wird.

Achten Sie beim Elektronikversicherung Vergleich vor allem auf diese Kriterien:
| Vergleichskriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Versicherte Schäden | Bruch, Sturz, Wasser, Kurzschluss |
| Diebstahlschutz | auch unterwegs |
| Neuwert- statt Zeitwertersatz | voller Wiederbeschaffungspreis |
| Selbstbeteiligung | senkt den Beitrag |
| Gerätealter | Neugerät oder gebraucht |
Wichtig ist beim Elektronikversicherung Vergleich, nicht allein den Beitrag, sondern das gesamte Leistungspaket, die Bedingungen und die Anbieterqualität zu betrachten.
Lohnt sich bei teuren, mobilen Geräten
Eine Elektronikversicherung rechnet sich vor allem bei teuren und viel genutzten Geräten wie Smartphone, Laptop oder Kamera – dort sind Displaybruch, Sturz und Diebstahl reale Risiken. Achten Sie auf Neuwertersatz und echten Diebstahlschutz auch unterwegs. Bei günstigen Geräten lohnt der Beitrag oft nicht.
Was deckt die Elektronikversicherung ab? Der Versicherungsschutz
Die Elektronikversicherung ersetzt Schäden an elektronischen Geräten, die über die gesetzliche Gewährleistung und Herstellergarantie hinausgehen – vor allem Displaybruch, Sturz- und Fallschäden, Wasserschäden, Kurzschluss und Diebstahl. Anders als die Garantie deckt sie selbst verschuldete Unfälle ab.

Schutz für welche elektronischen Geräte?
Versichern lassen sich nahezu alle modernen Geräte:

Den passenden Schutz finden
Vergleichen Sie Leistungen, Bedingungen und Beitrag.
Worauf Sie beim Vergleich achten sollten
- Neuwertersatz statt Zeitwert – gerade bei jungen Geräten wichtig.
- Diebstahlschutz auch unterwegs, nicht nur Einbruchdiebstahl.
- Wasserschäden und Sturz ausdrücklich eingeschlossen.
- Selbstbeteiligung im Verhältnis zum Beitrag.
- Gerätealter: Neugeräte günstiger versicherbar als gebrauchte.
Versicherung, Garantie und Gewährleistung – der Unterschied
Drei Begriffe werden oft verwechselt. Die gesetzliche Gewährleistung (zwei Jahre) verpflichtet den Händler, bei anfänglichen Mängeln nachzubessern. Die Herstellergarantie ist eine freiwillige Zusage des Herstellers, ebenfalls für Produktfehler. Beide decken keine selbst verschuldeten Schäden ab.
Die Elektronikversicherung dagegen zahlt genau bei diesen Alltagsschäden – Displaybruch, Sturz, Wasserschaden, Diebstahl. Sie ergänzt Garantie und Gewährleistung um die Risiken, die im täglichen Gebrauch wirklich auftreten.
Für welche Geräte sich der Schutz lohnt
Nicht jedes Gerät muss versichert werden. Die Faustregel: Je teurer und mobiler ein Gerät, desto eher lohnt sich der Schutz. Bei einem hochpreisigen Smartphone, Laptop oder einer Kameraausrüstung, die täglich mitgenommen werden, sind Bruch und Diebstahl reale Risiken.
Bei günstigen oder stationären Geräten steht der Beitrag dagegen oft nicht im Verhältnis zum Risiko. Hier kann ein Rücklagen-Polster die bessere „Versicherung“ sein.
Neuwert- oder Zeitwertersatz?
Im Schadenfall macht es einen großen Unterschied, ob der Versicherer den Neuwert (Preis eines gleichwertigen neuen Geräts) oder nur den Zeitwert (abgewerteter Wert des gebrauchten Geräts) erstattet. Gerade bei Elektronik ist der Wertverlust hoch – nach zwei Jahren ist ein Gerät oft nur noch die Hälfte wert.
Gute Tarife erstatten den Neuwert, teils zeitlich begrenzt auf die ersten Jahre. Achten Sie im Vergleich genau auf diese Klausel.
Diebstahlschutz: der entscheidende Unterschied
Beim Diebstahl trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Hausratversicherung deckt nur den Einbruchdiebstahl aus der Wohnung. Der weitaus häufigere einfache Diebstahl unterwegs – das aus der Tasche gestohlene Handy, der im Café entwendete Laptop – ist dort nicht versichert.
Nur eine Elektronikversicherung mit ausdrücklichem Diebstahlschutz „auch unterwegs“ schließt diese Lücke. Prüfen Sie diesen Punkt besonders sorgfältig, da er der häufigste Streitpunkt im Schadenfall ist.
Wasserschäden, Sturz und Überspannung richtig versichern
Wasserschäden – das ins Wasser gefallene Handy, der verschüttete Kaffee über dem Laptop – und Sturzschäden sind die häufigsten selbst verschuldeten Schäden. Sie müssen ausdrücklich eingeschlossen sein, denn die Garantie deckt sie nie ab.
Achten Sie zudem auf den Einschluss von Bedienfehlern und Kurzschluss. Erst dann ist das Gerät gegen die typischen Alltagsrisiken umfassend abgesichert.
Selbstbeteiligung und Beitrag steuern
Über die Selbstbeteiligung steuern Sie den Beitrag: Ein fester Eigenanteil (etwa 25 bis 50 Euro) oder ein prozentualer Anteil je Schaden senkt die Prämie. Bei einem teuren Gerät bleibt der Grundschutz erhalten, kleinere Schäden tragen Sie selbst.
Wägen Sie ab: Eine niedrige Selbstbeteiligung bedeutet höheren Beitrag, aber volle Erstattung. Wer kleine Schäden selbst tragen kann, fährt mit Selbstbeteiligung langfristig oft günstiger.
Worauf Sie beim Vergleich achten sollten
- Neuwertersatz statt Zeitwert – besonders bei jungen Geräten.
- Diebstahlschutz auch unterwegs, nicht nur Einbruchdiebstahl.
- Wasserschaden, Sturz, Bedienfehler und Kurzschluss ausdrücklich eingeschlossen.
- Selbstbeteiligung im Verhältnis zum Beitrag.
- Gerätealter: Neugeräte sind günstiger versicherbar als gebrauchte.
- Keine Doppelversicherung: erst die Hausrat-Außenversicherung prüfen.
Häufige Fehler bei der Elektronikversicherung
Die teuersten Fehler: einen Tarif ohne Diebstahlschutz unterwegs wählen (die häufigste Lücke), nur den Zeitwert versichert haben, günstige Geräte überversichern (Beitrag höher als der Wert) und die Hausratversicherung nicht prüfen, sodass eine Doppelversicherung entsteht.
Mehrere Geräte gemeinsam versichern
Wer viele wertvolle Geräte besitzt, muss nicht jedes einzeln versichern. Manche Anbieter bieten Bündeltarife oder eine Geräteversicherung für den ganzen Haushalt, die Smartphone, Laptop, Tablet und mehr gemeinsam absichert – oft günstiger als Einzelpolicen.
Alternativ kann eine gute Hausratversicherung mit erweitertem Elektronik- und Außenversicherungsbaustein einen Teil der Geräte abdecken. Prüfen Sie, welcher Weg für Ihre Geräte das beste Verhältnis von Schutz und Beitrag bietet.
Gebrauchte und refurbished Geräte versichern
Auch gebrauchte oder refurbished Geräte lassen sich teils versichern, allerdings mit Einschränkungen: Oft gilt ein Höchstalter, und erstattet wird eher der Zeitwert als der Neuwert. Bei hochwertigen gebrauchten Geräten kann sich der Schutz dennoch lohnen.
Achten Sie auf den Nachweis des Kaufdatums und des Zustands. Bei sehr alten Geräten ist eine Versicherung meist weder erhältlich noch sinnvoll.
Vertrag kündigen und Doppelversicherung vermeiden
Vor jedem Abschluss lohnt der Blick auf bestehende Verträge: Die Hausrat-Außenversicherung, Kreditkarten-Schutzpakete oder Hersteller-Schutzbriefe decken Geräte teils bereits ab. So vermeiden Sie eine teure Doppelversicherung.
Bestehende Geräteversicherungen kündigen Sie zum Ablauf oder nach einer Beitragserhöhung. Da sich der Schutz mit zunehmendem Gerätealter weniger lohnt, ist ein regelmäßiger Check sinnvoll.
Checkliste: die richtige Geräteversicherung
- Gerätewert prüfen: Lohnt sich der Schutz im Verhältnis zum Wert?
- Hausrat zuerst prüfen: Außenversicherung und Einbruchdiebstahl ggf. schon abgedeckt.
- Diebstahl unterwegs und Wasserschaden ausdrücklich einschließen.
- Neuwertersatz statt Zeitwert wählen.
- Beim Kauf abschließen, solange das Gerät neu ist.
- Beitrag gegen Gerätewert über die Laufzeit rechnen.
Welche Schäden versichert sind: von Bedienungsfehler bis Überspannung
Die Elektronikversicherung ist eine Allgefahrenversicherung und damit deutlich umfassender als Garantie oder Hausrat. Versichert sind elektronische Geräte gegen alle plötzlich und unerwartet eintretenden Schäden: Bedienungsfehler und Ungeschicklichkeit, also etwa ein Missgeschick wie das Herunterfallen durch Unachtsamkeit, ebenso Überspannungsschäden nach einem Blitzschlag, Wasserschäden, Kurzschluss, Konstruktionsfehler sowie Sabotage und Vandalismus. Auch Diebstahl und Raub sind je nach Tarif eingeschlossen.

Damit greift der Versicherungsschutz genau dort, wo Garantie und Gewährleistung aufhören – nämlich bei der selbst verschuldeten Beschädigung. Abgesichert sind nicht nur Smartphone und Laptop, sondern auch Bild- und Tontechnik, Bürotechnik, Telefonanlagen, Haushaltselektrogeräte sowie stationäre Anlagen und Geräte. Im Schadensfall erstattet der Versicherer die Reparaturkosten oder den Neuwert bis zur vereinbarten Versicherungssumme und übernimmt so die hohen Kosten, die sonst an Ihnen hängen blieben. Eine Elektronikversicherung ist damit eine sinnvolle Absicherung, die je nach Anbieter über eine eigene Police oder als Inhaltsversicherung läuft.
Häufige Fragen zur Elektronikversicherung
Was deckt die Elektronikversicherung ab?
Lohnt sich eine Elektronikversicherung?
Ist Diebstahl mitversichert?
Neuwert oder Zeitwert?
Was kostet die Elektronikversicherung?
Deckt nicht die Hausratversicherung die Geräte?
Was ist in der Elektronikversicherung versichert?
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