
Das Wichtigste in Kürze
- Die Beerdigungsversicherung ist eine andere Bezeichnung für die Sterbegeldversicherung.
- Sie zahlt im Todesfall eine vereinbarte feste Summe an die Angehörigen.
- Der Abschluss ist meist auch im höheren Alter möglich.
- In den ersten Jahren gilt oft eine Wartezeit.
Beerdigungsversicherung Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif
Die durchschnittliche Beerdigung kostet mehrere tausend Euro – die Beerdigungsversicherung stellt das Geld bereit. Beim Beerdigungsversicherung Vergleich zählen Wartezeit, Gesundheitsfragen und das Verhältnis von Beiträgen zur Leistung.

Achten Sie beim Beerdigungsversicherung Vergleich vor allem auf diese Kriterien:
| Vergleichskriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Versicherungssumme | an den Beerdigungskosten ausrichten (5.000–10.000 €) |
| Gesundheitsprüfung | ohne oder mit wenigen Fragen |
| Wartezeit | meist 6–36 Monate, bei Unfalltod oft entfallend |
| Beitragszahlungsdauer | bis Endalter oder lebenslang |
| Beitrag-Leistungs-Verhältnis | eingezahlte Beiträge vs. Summe |
Wichtig ist beim Beerdigungsversicherung Vergleich, nicht allein den Beitrag, sondern das gesamte Leistungspaket, die Bedingungen und die Anbieterqualität zu betrachten.
Auf die Wartezeit achten
Die Beerdigungsversicherung ist auch im Alter leicht abschließbar – dafür gibt es meist eine Wartezeit von ein bis drei Jahren, in der bei Tod durch Krankheit nur die Beiträge zurückfließen. Vergleichen Sie genau, ab wann die volle Summe gezahlt wird, und achten Sie auf ein faires Verhältnis von Beiträgen zur Leistung.
Was ist eine Beerdigungsversicherung (Sterbegeldversicherung)?
Die Beerdigungsversicherung ist die umgangssprachliche Bezeichnung der Sterbegeldversicherung – einer kleinen Kapitallebensversicherung, deren Leistung für die Beerdigung gedacht ist. Im Todesfall erhalten die Angehörigen eine vereinbarte Summe, meist zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Da das gesetzliche Sterbegeld abgeschafft wurde, schließt sie die Lücke.
Wartezeit und Gesundheitsfragen
Typisch ist der erleichterte Zugang: Viele Tarife verzichten auf eine Gesundheitsprüfung oder stellen nur wenige Fragen. Im Gegenzug gilt meist eine Wartezeit von ein bis drei Jahren. Stirbt die versicherte Person in dieser Zeit durch Krankheit, werden in der Regel nur die Beiträge erstattet; bei Unfalltod zahlt der Versicherer oft sofort die volle Summe.
Beiträge im Blick behalten
Bei sehr langer Beitragszahlung kann die Summe der Beiträge die Versicherungssumme übersteigen. Achten Sie auf eine begrenzte Zahldauer.
Tarife vergleichen
Vergleichen Sie Leistungen, Bedingungen und Beitrag.
Für wen die Beerdigungsversicherung sinnvoll ist
Die Beerdigungsversicherung eignet sich vor allem für ältere Menschen und für alle, die lieber in kleinen monatlichen Raten als mit einer Einmalsumme vorsorgen. Wer sofort über Kapital verfügt, ist mit einem Treuhandkonto oft günstiger bedient.
Vorteile
- Auch im Alter abschließbar
- Kleine monatliche Beiträge
- Feste, planbare Summe
Nachteile
- Wartezeit von 1–3 Jahren
- Beiträge können Summe übersteigen
- Geringere Rendite
Was kostet eine Beerdigungsversicherung?
Der Beitrag hängt von Eintrittsalter, Versicherungssumme und Zahldauer ab. Für eine 6.000-Euro-Summe zahlen ältere Versicherte oft 20 bis 40 Euro im Monat. Je früher der Abschluss, desto günstiger.
Bezugsberechtigung festlegen
Legen Sie fest, wer die Summe erhält – idealerweise die Person, die die Beerdigung organisiert, oder direkt das Bestattungsunternehmen per Abtretung. So fließt das Geld zweckgebunden und schnell, ohne auf den Erbschein zu warten. Prüfen Sie die Regelung nach familiären Veränderungen.
Wartezeit und Staffelung
In der Wartezeit (meist 1–3 Jahre) zahlt der Versicherer bei Tod durch Krankheit nur die eingezahlten Beiträge. Manche Tarife staffeln die Leistung steigend bis zur vollen Summe. Bei Unfalltod wird dagegen meist sofort die volle Summe fällig – ein wichtiges Detail im Vergleich.
Beerdigungsversicherung und Sterbegeldversicherung: Angehörige entlasten
Die Beerdigungsversicherung ist eine Sterbegeldversicherung: Sie zahlt im Todesfall eine vereinbarte Versicherungssumme aus, mit der die Bestattungskosten gedeckt werden. So müssen die Hinterbliebenen die oft hohen Kosten einer Beerdigung – Sarg, Trauerfeier, Beisetzung und Grabpflege – nicht aus eigener Tasche tragen. Eine Bestattung in Deutschland kostet schnell zwischen 6.000 und 12.000 Euro; schon eine Versicherungssumme ab rund 3.000 Euro entlastet die Angehörigen im Todesfall spürbar.

Im Versterben wird die Leistung steuerfrei an die Bezugsberechtigten ausgezahlt, die Sie zu Lebzeiten festlegen. So ist die finanzielle Absicherung der Beisetzung sichergestellt, und Ihre Angehörigen haben den Kopf frei für die Trauer. Achten Sie beim Abschluss auf die Höhe der Versicherungssumme, damit sie die tatsächlichen Kosten der Bestattung deckt und eine würdevolle Bestattung nach Ihren Wünschen möglich ist.
Beerdigungsversicherung, Risikolebensversicherung oder Sparplan?
Wer für die eigene Bestattung vorsorgen will, hat mehrere Wege. Die Sterbegeldversicherung lohnt sich vor allem für ältere Menschen, da sie oft ohne strenge Gesundheitsprüfung abzuschließen ist. Wer jung und gesund ist, fährt mit einer Risikolebensversicherung oder einem einfachen Sparplan häufig günstiger – dort ist das Geld aber nicht zweckgebunden und fällt in den Nachlass.
| Weg der Vorsorge | Merkmal |
|---|---|
| Sterbegeldversicherung | feste Auszahlung im Todesfall |
| Treuhand / Vorsorgevertrag | Geld zweckgebunden hinterlegt |
| Todesfallversicherung | Risikoschutz für die Hinterbliebenen |
Ein Vorteil der Beerdigungsversicherung: Das Geld ist vor dem Zugriff des Sozialamts geschützt und steht zweckgebunden bereit, anders als ein Erbe, über das die Erben erst nach dem Testament verfügen. Wer die Bestattung schon zu Lebzeiten vertraglich festlegen möchte, kombiniert die Sterbegeldversicherung mit einem Bestattungsvorsorgevertrag. So ist alles geregelt und abgesichert.
Was kostet eine Beerdigung?
Die Kosten einer Beerdigung liegen in Deutschland meist zwischen 6.000 und 12.000 Euro. Die Beerdigungsversicherung – eine Form der Sterbeversicherung bzw. Sterbegeldversicherungen – sorgt dafür, dass dieser Betrag im Todesfall bereitsteht und die Angehörigen finanziell entlasten kann.
| Kostenposten | typische Spanne |
|---|---|
| Bestatter (Sarg/Urne, Überführung) | 1.500–4.000 € |
| Friedhof & Grabstelle | 1.000–3.500 € |
| Grabstein & Trauerfeier | 2.000–5.000 € |
| Gesamt | ca. 6.000–12.000 € |
Vorteile auf einen Blick
Die Vorteile auf einen Blick: feste, planbare Versicherungssumme, Abschluss meist bis ins hohe Eintrittsalter, oft ganz ohne Gesundheitsprüfung. Die Auszahlung der Versicherungssumme erfolgt schnell und zweckgebunden für die Bestattung.
Ist die Beerdigungsversicherung sinnvoll?
Eine Beerdigungs- bzw. Sterbegeldversicherung sinnvoll ist vor allem für Menschen, die ihre Angehörigen nicht mit den Kosten belasten wollen und nur geringe Absicherung haben. Als Vorsorge bietet sie Versicherungsschutz ohne große Hürden. Die Summe sollte an den erwarteten Kosten ausgerichtet und im Vertrag fest festgelegt werden – je nach Anbieter variieren Beitrag und Wartezeit. Wer früh abschließt, zahlt weniger.
Häufige Fragen zur Beerdigungsversicherung
Was ist eine Beerdigungsversicherung?
Gibt es eine Gesundheitsprüfung?
Wie lange ist die Wartezeit?
Für wen lohnt sie sich?
Was kostet eine Beerdigungsversicherung?
Was ist der Unterschied zur Sterbegeldversicherung?
Welche Versicherung zahlt die Beerdigung?
Ist eine Beerdigungsversicherung sinnvoll?
Weiterlesen: Sterbegeldversicherung im Test.
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