Beerdigungs­versicherung 2026:Bestattungs­kosten absichern

Die Beerdigungsversicherung zahlt im Todesfall eine feste Summe für die Beerdigung und entlastet so die Angehörigen – meist ohne strenge Gesundheitsprüfung.

Geld für die BeerdigungOhne strenge Prüfung= Sterbegeldversicherung
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Beerdigungsversicherung Vergleich
Beerdigungsversicherung Vergleich 2026 – Siegel von Versicherungsriese

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Beerdigungsversicherung ist eine andere Bezeichnung für die Sterbegeldversicherung.
  • Sie zahlt im Todesfall eine vereinbarte feste Summe an die Angehörigen.
  • Der Abschluss ist meist auch im höheren Alter möglich.
  • In den ersten Jahren gilt oft eine Wartezeit.

Beerdigungsversicherung Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif

Die durchschnittliche Beerdigung kostet mehrere tausend Euro – die Beerdigungsversicherung stellt das Geld bereit. Beim Beerdigungsversicherung Vergleich zählen Wartezeit, Gesundheitsfragen und das Verhältnis von Beiträgen zur Leistung.

Infografik: Worauf es beim Versicherungsvergleich ankommt
Die fünf wichtigsten Kriterien für einen guten Versicherungsvergleich.

Achten Sie beim Beerdigungsversicherung Vergleich vor allem auf diese Kriterien:

Vergleichskriterium Warum es zählt
Versicherungssumme an den Beerdigungskosten ausrichten (5.000–10.000 €)
Gesundheitsprüfung ohne oder mit wenigen Fragen
Wartezeit meist 6–36 Monate, bei Unfalltod oft entfallend
Beitragszahlungsdauer bis Endalter oder lebenslang
Beitrag-Leistungs-Verhältnis eingezahlte Beiträge vs. Summe

Wichtig ist beim Beerdigungsversicherung Vergleich, nicht allein den Beitrag, sondern das gesamte Leistungspaket, die Bedingungen und die Anbieterqualität zu betrachten.

Dennis Becker, Versicherungsexperte

Dennis Becker · Versicherungsmakler · über 22 Jahre Erfahrung

Auf die Wartezeit achten

Die Beerdigungsversicherung ist auch im Alter leicht abschließbar – dafür gibt es meist eine Wartezeit von ein bis drei Jahren, in der bei Tod durch Krankheit nur die Beiträge zurückfließen. Vergleichen Sie genau, ab wann die volle Summe gezahlt wird, und achten Sie auf ein faires Verhältnis von Beiträgen zur Leistung.

Was ist eine Beerdigungsversicherung (Sterbegeldversicherung)?

Die Beerdigungsversicherung ist die umgangssprachliche Bezeichnung der Sterbegeldversicherung – einer kleinen Kapitallebensversicherung, deren Leistung für die Beerdigung gedacht ist. Im Todesfall erhalten die Angehörigen eine vereinbarte Summe, meist zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Da das gesetzliche Sterbegeld abgeschafft wurde, schließt sie die Lücke.

Wartezeit und Gesundheitsfragen

Typisch ist der erleichterte Zugang: Viele Tarife verzichten auf eine Gesundheitsprüfung oder stellen nur wenige Fragen. Im Gegenzug gilt meist eine Wartezeit von ein bis drei Jahren. Stirbt die versicherte Person in dieser Zeit durch Krankheit, werden in der Regel nur die Beiträge erstattet; bei Unfalltod zahlt der Versicherer oft sofort die volle Summe.

Beiträge im Blick behalten

Bei sehr langer Beitragszahlung kann die Summe der Beiträge die Versicherungssumme übersteigen. Achten Sie auf eine begrenzte Zahldauer.

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Für wen die Beerdigungsversicherung sinnvoll ist

Die Beerdigungsversicherung eignet sich vor allem für ältere Menschen und für alle, die lieber in kleinen monatlichen Raten als mit einer Einmalsumme vorsorgen. Wer sofort über Kapital verfügt, ist mit einem Treuhandkonto oft günstiger bedient.

Vorteile

  • Auch im Alter abschließbar
  • Kleine monatliche Beiträge
  • Feste, planbare Summe

Nachteile

  • Wartezeit von 1–3 Jahren
  • Beiträge können Summe übersteigen
  • Geringere Rendite

Was kostet eine Beerdigungsversicherung?

Der Beitrag hängt von Eintrittsalter, Versicherungssumme und Zahldauer ab. Für eine 6.000-Euro-Summe zahlen ältere Versicherte oft 20 bis 40 Euro im Monat. Je früher der Abschluss, desto günstiger.

EintrittsalterJe älter, desto höher der Beitrag.

VersicherungssummeHöhe der Auszahlung.

Zahldauerbis Endalter oder lebenslang.

Gesundheitsfragenbeeinflussen Annahme und Beitrag.

Bezugsberechtigung festlegen

Legen Sie fest, wer die Summe erhält – idealerweise die Person, die die Beerdigung organisiert, oder direkt das Bestattungsunternehmen per Abtretung. So fließt das Geld zweckgebunden und schnell, ohne auf den Erbschein zu warten. Prüfen Sie die Regelung nach familiären Veränderungen.

Wartezeit und Staffelung

In der Wartezeit (meist 1–3 Jahre) zahlt der Versicherer bei Tod durch Krankheit nur die eingezahlten Beiträge. Manche Tarife staffeln die Leistung steigend bis zur vollen Summe. Bei Unfalltod wird dagegen meist sofort die volle Summe fällig – ein wichtiges Detail im Vergleich.

Beerdigungsversicherung und Sterbegeldversicherung: Angehörige entlasten

Die Beerdigungsversicherung ist eine Sterbegeldversicherung: Sie zahlt im Todesfall eine vereinbarte Versicherungssumme aus, mit der die Bestattungskosten gedeckt werden. So müssen die Hinterbliebenen die oft hohen Kosten einer Beerdigung – Sarg, Trauerfeier, Beisetzung und Grabpflege – nicht aus eigener Tasche tragen. Eine Bestattung in Deutschland kostet schnell zwischen 6.000 und 12.000 Euro; schon eine Versicherungssumme ab rund 3.000 Euro entlastet die Angehörigen im Todesfall spürbar.

Illustration zur Bestattungsvorsorge
Die Bestattungsvorsorge entlastet die Hinterbliebenen finanziell und organisatorisch.

Im Versterben wird die Leistung steuerfrei an die Bezugsberechtigten ausgezahlt, die Sie zu Lebzeiten festlegen. So ist die finanzielle Absicherung der Beisetzung sichergestellt, und Ihre Angehörigen haben den Kopf frei für die Trauer. Achten Sie beim Abschluss auf die Höhe der Versicherungssumme, damit sie die tatsächlichen Kosten der Bestattung deckt und eine würdevolle Bestattung nach Ihren Wünschen möglich ist.

Beerdigungsversicherung, Risikolebensversicherung oder Sparplan?

Wer für die eigene Bestattung vorsorgen will, hat mehrere Wege. Die Sterbegeldversicherung lohnt sich vor allem für ältere Menschen, da sie oft ohne strenge Gesundheitsprüfung abzuschließen ist. Wer jung und gesund ist, fährt mit einer Risikolebensversicherung oder einem einfachen Sparplan häufig günstiger – dort ist das Geld aber nicht zweckgebunden und fällt in den Nachlass.

Weg der Vorsorge Merkmal
Sterbegeldversicherung feste Auszahlung im Todesfall
Treuhand / Vorsorgevertrag Geld zweckgebunden hinterlegt
Todesfallversicherung Risikoschutz für die Hinterbliebenen

Ein Vorteil der Beerdigungsversicherung: Das Geld ist vor dem Zugriff des Sozialamts geschützt und steht zweckgebunden bereit, anders als ein Erbe, über das die Erben erst nach dem Testament verfügen. Wer die Bestattung schon zu Lebzeiten vertraglich festlegen möchte, kombiniert die Sterbegeldversicherung mit einem Bestattungsvorsorgevertrag. So ist alles geregelt und abgesichert.

Was kostet eine Beerdigung?

Die Kosten einer Beerdigung liegen in Deutschland meist zwischen 6.000 und 12.000 Euro. Die Beerdigungsversicherung – eine Form der Sterbeversicherung bzw. Sterbegeldversicherungen – sorgt dafür, dass dieser Betrag im Todesfall bereitsteht und die Angehörigen finanziell entlasten kann.

Kostenposten typische Spanne
Bestatter (Sarg/Urne, Überführung) 1.500–4.000 €
Friedhof & Grabstelle 1.000–3.500 €
Grabstein & Trauerfeier 2.000–5.000 €
Gesamt ca. 6.000–12.000 €

Vorteile auf einen Blick

Die Vorteile auf einen Blick: feste, planbare Versicherungssumme, Abschluss meist bis ins hohe Eintrittsalter, oft ganz ohne Gesundheitsprüfung. Die Auszahlung der Versicherungssumme erfolgt schnell und zweckgebunden für die Bestattung.

Ist die Beerdigungsversicherung sinnvoll?

Eine Beerdigungs- bzw. Sterbegeldversicherung sinnvoll ist vor allem für Menschen, die ihre Angehörigen nicht mit den Kosten belasten wollen und nur geringe Absicherung haben. Als Vorsorge bietet sie Versicherungsschutz ohne große Hürden. Die Summe sollte an den erwarteten Kosten ausgerichtet und im Vertrag fest festgelegt werden – je nach Anbieter variieren Beitrag und Wartezeit. Wer früh abschließt, zahlt weniger.

Häufige Fragen zur Beerdigungsversicherung

Was ist eine Beerdigungsversicherung?
Eine andere Bezeichnung für die Sterbegeldversicherung – sie zahlt im Todesfall eine feste Summe für die Beerdigung.
Gibt es eine Gesundheitsprüfung?
Viele Tarife verzichten darauf oder stellen nur wenige Fragen. Im Gegenzug gilt meist eine Wartezeit.
Wie lange ist die Wartezeit?
In der Regel ein bis drei Jahre. Bei Tod durch Unfall zahlen viele Versicherer sofort die volle Summe.
Für wen lohnt sie sich?
Vor allem für ältere Menschen und für alle, die in kleinen monatlichen Raten vorsorgen möchten.
Was kostet eine Beerdigungsversicherung?
Für eine 6.000-Euro-Summe oft 20 bis 40 Euro im Monat, abhängig von Eintrittsalter und Zahldauer.
Was ist der Unterschied zur Sterbegeldversicherung?
Es gibt keinen – beide Begriffe bezeichnen dasselbe Produkt.
Welche Versicherung zahlt die Beerdigung?
Die Beerdigungsversicherung, auch Sterbegeldversicherung genannt. Sie zahlt im Todesfall die vereinbarte Versicherungssumme an die Bezugsberechtigten, mit der die Bestattungskosten gedeckt werden – so sind die Hinterbliebenen finanziell entlastet.
Ist eine Beerdigungsversicherung sinnvoll?
Vor allem für ältere Menschen, die ohne strenge Gesundheitsprüfung abschließen wollen und die Angehörigen entlasten möchten. Jüngere, gesunde Menschen fahren mit einer Risikolebensversicherung oder einem Sparplan oft günstiger.

Weiterlesen: Sterbegeldversicherung im Test.

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Dennis Becker

Dennis Becker

Versicherungsmakler · über 22 Jahre Erfahrung

Dennis Becker ist Versicherungsmakler mit über 22 Jahren Erfahrung und Experte für Kranken-, Pflege- und Vorsorgeversicherungen. Die Tücken von Gesundheitsfragen, Wartezeiten und Tarifbedingungen kennt er aus tausenden Beratungsgesprächen. Auf Versicherungsriese.de stellt er sicher, dass die Ratgeber zu Gesundheit und Vorsorge versicherungstechnisch korrekt und verständlich sind, damit Verbraucher im Ernstfall wirklich abgesichert sind.