Das Wichtigste in Kürze
- Die Entgeltumwandlung ist der Kern der betrieblichen Altersvorsorge.
- Beiträge fließen aus dem Bruttogehalt – vor Steuern und Sozialabgaben.
- Der Arbeitgeber zahlt mindestens 15 % Zuschuss.
- In der Auszahlung sind Betriebsrenten steuer- und beitragspflichtig.
Rechner: Was kostet Sie die Betriebsrente wirklich?
Entgeltumwandlung Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif
Aus dem Brutto sparen und Förderung mitnehmen – das macht die Entgeltumwandlung attraktiv. Beim Entgeltumwandlung Vergleich zählen der Arbeitgeberzuschuss, der Durchführungsweg und die Tarifkosten.

Achten Sie beim Entgeltumwandlung Vergleich vor allem auf diese Kriterien:
| Vergleichskriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Bruttoersparnis | weniger Steuer und Sozialabgaben heute |
| Arbeitgeberzuschuss | mindestens 15 %, oft mehr |
| Durchführungsweg | Direktversicherung, Pensionskasse u. a. |
| Kostenquote | Tarifkosten mindern die Rendite |
| Auszahlung | volle Steuer- und Beitragspflicht |
Wichtig ist beim Entgeltumwandlung Vergleich, nicht allein den Beitrag, sondern das gesamte Leistungspaket, die Bedingungen und die Anbieterqualität zu betrachten.
Den Zuschuss mitnehmen
Seit 2022 muss der Arbeitgeber mindestens 15 Prozent Zuschuss auf die Entgeltumwandlung zahlen – viele geben mehr. Das ist geschenktes Geld. Vergleichen Sie aber den angebotenen Tarif: Bei hohen Kosten kann sich trotz Förderung ein privater Vertrag mehr lohnen.
Was ist die Entgeltumwandlung in der betrieblichen Altersvorsorge?
Die Entgeltumwandlung ist das Verfahren, mit dem die betriebliche Altersvorsorge meist umgesetzt wird: Ein Teil des Bruttogehalts wird direkt in einen Vorsorgevertrag umgewandelt, bevor Steuern und Sozialabgaben anfallen. Dadurch sinkt die heutige Abgabenlast, während im Alter eine zusätzliche Betriebsrente fließt. Jeder Arbeitnehmer hat einen Rechtsanspruch darauf.
Steuer, Sozialabgaben und Zuschuss
Der Vorteil entsteht doppelt: Die Beiträge mindern Steuer und Sozialabgaben, sodass der Netto-Aufwand deutlich kleiner ist als der Sparbeitrag. Zusätzlich zahlt der Arbeitgeber seit 2022 mindestens 15 Prozent Zuschuss, soweit er selbst Sozialabgaben spart.
Auszahlung beachten
In der Rentenphase ist die Betriebsrente voll steuerpflichtig, und gesetzlich Krankenversicherte zahlen Beiträge oberhalb eines Freibetrags. Diesem Nachteil steht die Ersparnis in der Ansparphase gegenüber.
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Vorteile für Arbeitnehmer und Grenzen
Die Entgeltumwandlung lohnt sich besonders bei hohem Arbeitgeberzuschuss und günstigem Tarif. Zu bedenken ist die geringere Einzahlung in die gesetzliche Rente und die Verbeitragung in der Auszahlung. Bei sehr teuren Verträgen kann eine private Vorsorge sinnvoller sein.
Vorteile
- Steuer- und Sozialabgaben gespart
- Mind. 15 % Arbeitgeberzuschuss
- Rechtsanspruch für jeden Arbeitnehmer
Nachteile
- Beiträge & KV in der Auszahlung
- Mindert leicht die gesetzliche Rente
- Tarif vom Arbeitgeber vorgegeben
Der Netto-Effekt an einem Beispiel
Bei der Entgeltumwandlung ist der tatsächliche Netto-Aufwand kleiner als der Sparbeitrag: Ein Bruttobeitrag von 100 Euro kostet je nach Steuer- und Abgabensatz netto oft nur etwa 50 bis 60 Euro. Mit dem 15-Prozent-Arbeitgeberzuschuss verbessert sich das Verhältnis weiter – aus moderatem Verzicht wird ein spürbar höherer Vorsorgebeitrag.
Was bei einem Jobwechsel passiert
Beim Arbeitgeberwechsel können Sie den Vertrag privat fortführen, beitragsfrei stellen oder das Guthaben mitnehmen (Portabilität). Die erworbenen Anwartschaften bleiben erhalten. Welcher Weg günstig ist, hängt vom Durchführungsweg ab – klären Sie das frühzeitig, um Lücken oder Nachteile zu vermeiden.
So funktioniert die Entgeltumwandlung
Bei der Entgeltumwandlung, auch Gehaltsumwandlung oder Bruttoentgeltumwandlung genannt, wandeln Arbeitnehmer einen Teil ihres Bruttogehalts in Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung um. Diese Beiträge fließen monatlich in eine Rentenversicherung, einen Pensionsfonds oder eine Direktversicherung. Bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze bleiben die Beiträge steuerfrei und sozialabgabenfrei.
Weil weniger Bruttogehalt versteuert wird, sinkt die Steuer- und Sozialabgabenlast spürbar. Den Netto-Effekt können Sie leicht berechnen: Aus einem kleinen Netto-Verzicht wird ein deutlich höherer Sparbeitrag. Der Nachteil: Die Einzahlungen mindern die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung leicht. Als Form der betrieblichen Altersvorsorge ist die Entgeltumwandlung dennoch sehr attraktiv.
Wie funktioniert die Entgeltumwandlung?
Bei der Entgeltumwandlung – auch Bruttoentgeltumwandlung genannt – umwandeln Sie einen Teil Ihres Bruttogehalts in einen Beitrag zur betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Der Betrag wird direkt vom Arbeitgeber an einen Versorgungsträger gezahlt, noch bevor Steuern und Abgaben anfallen.
Steuer- und sozialversicherungsfrei sparen
Die Beiträge sind bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze sozialversicherungsfrei und steuerfrei. Aus 100 Euro Bruttoverzicht werden so oft nur rund 50 Euro Nettoaufwand. Allerdings sinken dadurch geringfügig die Ansprüche aus Arbeitslosenversicherung und gesetzlicher Rente. Seit 2022 zahlt der Arbeitgeber zudem mindestens 15 Prozent Zuschuss.
Auszahlungsphase und Besteuerung im Alter
In der Auszahlungsphase ist die Betriebsrente voll steuerpflichtig, und es werden Beiträge zur Krankenversicherung fällig (nachgelagerte Besteuerung). Dafür ist der Steuersatz im Ruhestand meist niedriger als im Berufsleben.
Lohnt sich die Entgeltumwandlung?
Lohnt sich die Entgeltumwandlung? Meist ja – vor allem mit Arbeitgeberzuschuss. Wer einige Euro im Monat eingezahlt, spart über die Jahre einen vierstelligen Euro im Jahr-Betrag und sorgt zugleich fürs Alter vor. Wer Kinder hat, sollte zusätzlich die Riester-Förderung prüfen.
Häufige Fragen zur Entgeltumwandlung
Was ist die Entgeltumwandlung?
Wie hoch ist der Arbeitgeberzuschuss?
Habe ich einen Anspruch darauf?
Wird die Betriebsrente versteuert?
Mindert die Entgeltumwandlung meine gesetzliche Rente?
Lohnt sich die Entgeltumwandlung?
Lohnt sich die Entgeltumwandlung?
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