
Das Wichtigste in Kürze
- Die Praxisausfallversicherung ist die Ausfallversicherung für Ärzte, Heilberufe und Kanzleien.
- Sie greift, wenn der Inhaber krankheits- oder unfallbedingt ausfällt.
- Gedeckt sind die fortlaufenden Praxiskosten wie Personal und Miete.
- Teils sind auch Quarantäne und Sachschäden als Auslöser versichert.
Praxisausfallversicherung Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif
Für Heilberufe sichert sie die Praxiskosten. Beim Praxisausfallversicherung Vergleich zählen Auslöser, AU-Schwelle und Karenz.

Achten Sie beim Praxisausfallversicherung Vergleich vor allem auf diese Kriterien:
| Vergleichskriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Versicherte Auslöser | Krankheit, Quarantäne, Sachschaden |
| Arbeitsunfähigkeit | ab 50 % oder 100 % |
| Tagessatz | deckt die Praxiskosten |
| Karenzzeit | frei wählbar |
Am schnellsten gelingt der Praxisausfallversicherung Vergleich über einen Tarifrechner, der Leistungen und Beiträge mehrerer Anbieter gegenüberstellt.
Praxis ohne Einnahmeausfall
Selbstständige Ärzte und Therapeuten haben keine Lohnfortzahlung – fällt der Inhaber aus, laufen Personal und Miete weiter. Vergleichen Sie, ob auch Quarantäne als Auslöser zählt.
Was ist eine Praxisausfallversicherung?
Eine Arzt-, Physiotherapie- oder Anwaltspraxis ist meist vollständig vom Inhaber abhängig. Fällt dieser durch Krankheit oder Unfall aus, kommt der Betrieb zum Erliegen – doch Personal, Miete und Leasingraten für teure Geräte laufen weiter. Die Praxisausfallversicherung übernimmt diese fortlaufenden Praxiskosten und sichert so die wirtschaftliche Existenz der Praxis.

Welche Auslöser versichert sind
Neben Krankheit und Unfall des Inhabers decken viele Tarife weitere Ursachen ab:
- Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall.
- Quarantäne und behördliche Tätigkeitsverbote (je nach Tarif).
- Sachschäden in den Praxisräumen, etwa durch Feuer oder Wasser.
Gerade für Heilberufe wichtig
Anders als Angestellte haben selbstständige Ärzte und Therapeuten keine Lohnfortzahlung. Fällt der Inhaber aus, fehlt jede Einnahme – die Praxisausfallversicherung ist daher fast unverzichtbar.
Für wen die Praxisausfallversicherung für Ärzte sinnvoll ist
Für alle niedergelassenen und selbstständigen Heilberufe – Ärzte, Zahnärzte, Physiotherapeuten, Heilpraktiker – sowie für andere inhabergeführte Praxen und Kanzleien. Ergänzend zur eigenen Einkommensabsicherung (etwa über ein Krankentagegeld) sichert sie die betrieblichen Kosten der Praxis.
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Quarantäne, Pandemie und Tätigkeitsverbot
Gerade Heilberufe können nicht nur durch eigene Krankheit, sondern auch durch ein behördliches Tätigkeitsverbot oder eine Quarantäne ausfallen. Viele moderne Tarife schließen diese Auslöser ein, manche auch den Ausfall durch einen Sachschaden in den Praxisräumen. Prüfen Sie genau, welche Ereignisse versichert sind – die Pandemiejahre haben gezeigt, wie wichtig ein breiter Leistungsauslöser sein kann.
Ab welcher Arbeitsunfähigkeit geleistet wird
Die meisten Tarife leisten bei 100 % Arbeitsunfähigkeit; einige zahlen anteilig bereits ab 50 %. Gezahlt wird ein vereinbarter Tagessatz für die fortlaufenden Praxiskosten, beginnend nach der frei wählbaren Karenzzeit. Bei einem Unfall verkürzt oder entfällt die Wartezeit bei vielen Anbietern. Achten Sie darauf, ob auch eine behördlich angeordnete Quarantäne oder ein Tätigkeitsverbot zu den versicherten Auslösern zählt – ein wichtiger Punkt gerade für Heilberufe.
Was kostet die Praxisausfallversicherung?
Der Beitrag richtet sich nach den abzusichernden Praxiskosten, dem Eintrittsalter, dem Gesundheitszustand und der Karenzzeit. Eine realistische Bemessung der fortlaufenden Kosten ist wichtig. Beim Abschluss sind Gesundheitsfragen zu beantworten; Vorerkrankungen können die Kondition – also Beitrag und Annahme – beeinflussen.
Versicherungssumme: So bemessen Sie die Praxiskosten richtig
Die Versicherungssumme sollte alle fortlaufenden Fixkosten Ihrer Praxis abdecken: Personalkosten, Miete, Leasingraten und sonstige Betriebskosten. Setzen Sie sie realistisch an – ist die Versicherungssumme zu niedrig, drohen trotz Versicherungsschutz finanzielle Lücken. Ein gut bemessener Tagessatz stellt sicher, dass Sie auch bei längerem Ausfall voll abgesichert sind.
Praxisschließung überbrücken und Praxisvertretung organisieren
Kommt es zur Praxisschließung, weil Sie als Inhaber ausfallen, lässt sich der Betrieb oft durch eine Praxisvertretung aufrechterhalten. Einige Tarife übernehmen optional die Kosten für eine solche Vertretung. So bleibt die Praxis handlungsfähig und Sie sind gegen die finanziellen Folgen eines längeren Ausfalls abgesichert.
Praxisausfallversicherung oder Krankentagegeldversicherung?
Die Krankentagegeldversicherung sichert das persönliche Einkommen, die Praxisausfallversicherung die betrieblichen Kosten der Praxis (Personal, Miete, Leasing). Selbstständige Heilberufe brauchen in der Regel beides – das Krankentagegeld für sich privat, die Praxisausfallversicherung für den Betrieb.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Praxisausfallversicherung
Was deckt die Praxisausfallversicherung ab?
Für wen ist sie sinnvoll?
Ist Quarantäne mitversichert?
Was ist der Unterschied zum Krankentagegeld?
Was kostet die Praxisausfallversicherung?
Sind Sachschäden ein Auslöser?
Ab welcher Arbeitsunfähigkeit wird geleistet?
Passend dazu: Gewerbeversicherung.
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