
Das Wichtigste in Kürze
- Die Direktversicherung ist der häufigste Durchführungsweg der bAV.
- Der Arbeitgeber schließt sie zugunsten des Arbeitnehmers ab.
- Beiträge fließen steuer- und teils sozialabgabenfrei aus dem Brutto.
- Bei Jobwechsel ist sie gut übertragbar.
Rechner: Was kostet Sie die Betriebsrente wirklich?
Direktversicherung Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif
Einfach und übertragbar – die Direktversicherung ist der bAV-Klassiker. Beim Direktversicherung Vergleich zählen Arbeitgeberzuschuss, Tarifkosten und die Anlageform.

Achten Sie beim Direktversicherung Vergleich vor allem auf diese Kriterien:
| Vergleichskriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Förderung | steuer- und teils sozialabgabenfrei (§ 3 Nr. 63 EStG) |
| Arbeitgeberzuschuss | mindestens 15 % |
| Anlageform | klassisch garantiert oder fondsgebunden |
| Übertragbarkeit | bei Jobwechsel mitnehmbar |
| Kostenquote | entscheidet über die Rendite |
Wichtig ist beim Direktversicherung Vergleich, nicht allein den Beitrag, sondern das gesamte Leistungspaket, die Bedingungen und die Anbieterqualität zu betrachten.
Einfach, aber Kosten prüfen
Die Direktversicherung ist unkompliziert und bei einem Jobwechsel gut mitzunehmen. Achten Sie wie bei jeder bAV auf den Arbeitgeberzuschuss und die Tarifkosten – fondsgebundene Varianten mit günstigen ETFs bieten langfristig mehr Rendite als teure klassische Tarife.
Was ist eine Direktversicherung?
Die Direktversicherung ist eine Lebens- oder Rentenversicherung, die der Arbeitgeber zugunsten des Arbeitnehmers abschließt. Sie ist der mit Abstand häufigste der fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge – einfach in der Abwicklung und auch für kleine Betriebe leicht umsetzbar.
Steuer- und Sozialabgabenvorteil
Die Beiträge fließen nach § 3 Nr. 63 EStG bis zu acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze steuerfrei und in Teilen sozialabgabenfrei aus dem Bruttogehalt. Zusammen mit dem verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent entsteht eine effiziente Vorsorge.
Übertragbarkeit
Beim Arbeitgeberwechsel lässt sich die Direktversicherung privat fortführen, beitragsfrei stellen oder zum neuen Arbeitgeber mitnehmen. Die erworbenen Anwartschaften bleiben erhalten.
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Kosten und Anlageform
Da der Arbeitgeber den Vertrag auswählt, sollten Sie ihn auf Kosten und Anlageform prüfen. Klassische Tarife bieten Garantien, fondsgebundene mit günstigen ETFs mehr Renditechance. Ein hoher Zuschuss gleicht moderate Kosten aus.
Der steuerliche Förderrahmen
Beiträge zur Direktversicherung sind nach § 3 Nr. 63 EStG bis zu acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze steuerfrei; ein Teil davon ist zusätzlich sozialabgabenfrei. Damit lassen sich auch höhere Beiträge gefördert einzahlen. Der Arbeitgeberzuschuss kommt obendrauf und verbessert die Rendite zusätzlich.
Übertragbarkeit bei Arbeitgeberwechsel
Die Direktversicherung ist der am besten übertragbare Durchführungsweg: Bei einem Jobwechsel nehmen Sie den Vertrag mit, führen ihn privat fort oder stellen ihn beitragsfrei. Die bereits aufgebauten Anwartschaften bleiben in jedem Fall erhalten – ein klarer Vorteil in einer mobilen Arbeitswelt.
Auszahlung, Rente und Besteuerung der Direktversicherung
Die Direktversicherung ist der häufigste Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung. Über die Entgeltumwandlung zahlen Sie monatlich aus dem Bruttogehalt in eine Rentenversicherung ein, die der Arbeitgeber für Sie abschließt. So bauen Sie steuer- und sozialabgabenbegünstigt eine zusätzliche Altersrente auf.
Zum Rentenbeginn wird das eingezahlte Kapital als lebenslange monatliche Rente oder als Einmalbetrag ausgezahlt. Die Auszahlung müssen Sie im Alter mit Ihrem dann meist niedrigeren Steuersatz versteuern, und es fallen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung an. Bei Verträgen ab Januar 2005 gelten die heutigen Regeln zur Besteuerung. Diese Form der Vorsorge ist betrieblich besonders einfach.
Sozialabgaben und Hinterbliebenenschutz
Während der Ansparphase ist die Direktversicherung im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung bis zu bestimmten Grenzen sozialversicherungsfrei: Sie sparen Steuern und Sozialabgaben. Im Gegenzug wird die Einzahlung beim Sozialversicherungsbeitrag nicht voll angerechnet, was die spätere gesetzliche Rente leicht mindert. Auf die Auszahlung ab 62 fällt heute der volle Beitragssatz zur Krankenversicherung an, allerdings erst oberhalb eines Freibetrags. Viele Versicherer schließen einen Hinterbliebenenschutz ein, sodass Ihre Hinterbliebenen im Todesfall in voller Höhe abgesichert sind.
So funktioniert die Direktversicherung
Die Direktversicherung ist der beliebteste Weg der betrieblichen Altersvorsorge: Der Arbeitgeber schließt für den Arbeitnehmer eine Rentenversicherung ab und zahlt die Beiträge per Entgeltumwandlung direkt aus dem Bruttogehalt ein. Monatlich fließt so ein Teil des Gehalts steuer- und sozialabgabenfrei in die Vorsorge.
Auszahlung als monatliche Rente oder Kapital
Zum Rentenbeginn wird das angesparte Kapital als lebenslange monatliche Rente oder auf Wunsch als Einmalbetrag ausgezahlt. Für Verträge seit Januar 2005 gilt die nachgelagerte Besteuerung. Wer früh eine Direktversicherung abschließen kann, profitiert besonders vom verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss.
Tipp: Seit 2022 muss der Arbeitgeber mindestens 15 % Zuschuss zur Entgeltumwandlung zahlen – das erhöht Ihre spätere Rente spürbar.
Häufige Fragen zur Direktversicherung
Was ist eine Direktversicherung?
Wie wird sie gefördert?
Kann ich sie bei einem Jobwechsel mitnehmen?
Klassisch oder fondsgebunden?
Was kostet eine Direktversicherung?
Wird die Auszahlung besteuert?
Wie wird die Direktversicherung im Alter besteuert?
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