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Die Krankenversicherungen im √úberblick

Gesetzliche Krankenversicherung

Gesetzliche Krankenversicherung

Gesetzliche Krankenversicherung

Die ärztliche Grundversorgung ist bei allen Krankenkassen genauso einheitlich geregelt wie die Berechnung der Versichertenbeiträge. Dennoch unterscheiden sich die Beitragskosten und die Leistungen der Krankenkassen, was einen Vergleich unbedingt notwendig macht.

Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherung

Arbeitnehmer, deren Einkommen √ľber der Versicherungspflichtgrenze liegt, sowie Selbst√§ndige, Beamte und Studenten, k√∂nnen eine PKVg abschlie√üen. Die Leistung der PKV l√§sst sich individuell anpassen und ist oftmals deutlich besser, als die der GKV.

KZV-Krankenzusatzversicherung

Krankenzusatzversicherung

Krankenzusatzversicherung

Die Krankenzusatzversicherung bietet die M√∂glichkeit, die Leistung der GKV zu erweitern. Damit l√§sst sich der Versicherungsumfang bei √Ąrzten, Zahn√§rzten, im Krankenhaus und auch bei Heilpraktikern auf das Niveau von PKV anheben.

Betriebliche Krankenversicherung

Betriebliche Krankenversicherung

Betriebliche Krankenversicherung

Die Krankenversicherung ist eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers und ergänzt die gesetzliche Krankenversicherung des Angestellten. Von den Zusatzleistungen profitieren sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber.

Auslandskrankenversicherung

Auslandskrankenversicherung

Auslandskrankenversicherung

Die Auslandskrankenversicherung sch√ľtzt vor nicht voraussehbaren Krankheitskosten im Ausland. Auch der R√ľcktransport in die Heimat wird im Krankheitsfall durch die Auslandskrankenversicherung √ľbernommen. Daher ist sie vor allem f√ľr Vielreisende absolut ratsam.

Versicherungsriese zeigt auf ein informatives Diagramm.
Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherung

Arbeitnehmer, deren Einkommen √ľber der Versicherungspflichtgrenze liegt, sowie Selbst√§ndige, Beamte und Studenten, k√∂nnen eine PKVg abschlie√üen. Die Leistung der PKV l√§sst sich individuell anpassen und ist oftmals deutlich besser, als die der GKV.

Gesetzliche Krankenversicherung

Gesetzliche Krankenversicherung

Die ärztliche Grundversorgung ist bei allen Krankenkassen genauso einheitlich geregelt wie die Berechnung der Versichertenbeiträge. Dennoch unterscheiden sich die Beitragskosten und die Leistungen der Krankenkassen, was einen Vergleich unbedingt notwendig macht.

KZV-Krankenzusatzversicherung

Krankenzusatzversicherung

Die Krankenzusatzversicherung bietet die M√∂glichkeit, die Leistung der GKV zu erweitern. Damit l√§sst sich der Versicherungsumfang bei √Ąrzten, Zahn√§rzten, im Krankenhaus und auch bei Heilpraktikern auf das Niveau von PKV anheben.

Betriebliche Krankenversicherung

Betriebliche Krankenversicherung

Die Krankenversicherung ist eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers und ergänzt die gesetzliche Krankenversicherung des Angestellten. Von den Zusatzleistungen profitieren sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber.

Auslandskrankenversicherung

Auslands-Krankenversicherung

Die Auslandskrankenversicherung sch√ľtzt vor nicht voraussehbaren Krankheitskosten im Ausland. Auch der R√ľcktransport in die Heimat wird im Krankheitsfall durch die Auslandskrankenversicherung √ľbernommen. Daher ist sie vor allem f√ľr Vielreisende absolut ratsam.

Was ist eine Krankenversicherung?

In Deutschland ist es f√ľr alle Einwohner gesetzlich vorgeschrieben, eine Absicherung im Falle einer Krankheit zu haben. Der Gro√üteil der Bev√∂lkerung ist verpflichtet, sich bei einem Tr√§ger der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu versichern. Daf√ľr muss ein einkommensabh√§ngiger monatlicher Beitrag entrichtet werden. Alle nicht gesetzlich Pflichtversicherten (z.B. Selbst√§ndige, Freiberufler, etc.) ben√∂tigen dennoch eine Absicherung im Krankheitsfall, entweder als freiwillige gesetzliche Krankenversicherung oder als private Krankenversicherung (PKV).

Besonderheiten des deutschen Krankenversicherungssystems

Kennzeichnend f√ľr die deutsche Krankenversicherung ist die Aufteilung in gesetzliche Krankenkassen (GKV) und private Krankenkassen (PKV), welche sich besonders im Leistungsumfang, aber auch in der Beitragsberechnung und Beitragsh√∂he unterscheiden. Fast jeder hat Zugang zu den gesetzlichen Krankenkassen, w√§hrend private Krankenkassen an bestimmte Bedingungen gebunden sind.

Welche Krankenversicherungen gibt es?

  • GKV
  • PKV
  • Betriebliche Krankenversicherung
  • Auslandskrankenversicherung
  • Zusatzversicherung

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Die Gesetzliche Krankenversicherung ist eine staatliche Pflichtversicherung. In Deutschland gibt es rund 130 staatliche Krankenkassen.

Die GKV lässt sich wie folgt charakterisieren:

  • In den staatlichen Krankenkassen ist der Beitragssatz festgelegt.
  • Der Leistungsumfang ist einheitlich ‚Äď f√ľr jeden Versicherten sehr √§hnlich.
  • Zus√§tzliche Dienstleistungen, wie z.B. Zahn-, Ambulanz- und Krankenhausleistungen, k√∂nnen in Privatkliniken oder Praxen gegen Aufpreis in Anspruch genommen werden.
  • Alle Leistungen der staatlichen Versicherung werden von der Krankenkasse √ľbernommen, die Abrechnung erfolgt bargeldlos (nur die Krankenversicherungskarte muss vorgelegt werden).
  • Die Krankenhausbehandlung wird mit 10 Euro pro Tag bezahlt, bei einem maximalen Aufenthalt von 28 Tagen.
  • Bei chronischen Krankheiten kann auf die Geb√ľhren verzichtet werden, wenn sie mehr als 2% des Jahreseinkommens betragen.

Private Krankenversicherung (PKV)

Die private Krankenversicherung ist eine freiwillige Krankenversicherung f√ľr Personen, die besondere Anforderungen erf√ľllen.

Die PKV wird dadurch gekennzeichnet:

  • Die Pr√§mien werden individuell nach Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand und Versicherungsschutz festgelegt.
  • Der Versicherungsumfang wird individuell festgelegt.
  • Die Behandlungskosten werden erstattet, d.h. die in der Praxis erhaltene Rechnung wird an die Versicherung weitergeleitet.
  • Bei der Privatversicherung wird f√ľr jedes Familienmitglied eine eigene Pr√§mie gezahlt (im Gegensatz zu den staatlichen Krankenkassen, bei denen nicht erwerbst√§tige Familienmitglieder kostenlos versichert sind).

Betriebliche Krankenversicherung (BKV)

Die betriebliche Krankenversicherung wird von einigen mittelständischen und großen Unternehmen angeboten, die in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren möchten. Dabei handelt es sich um Kollektivverträge, welche die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse ergänzen. Die Mitarbeiter der Firma erhalten eine einheitliche Zusatzversicherung, die abhängig von den Vereinbarungen stationäre Wahlleistungen, zahnärztliche und ambulante Leistungen absichert.

Eine betriebliche Krankenversicherung bietet Arbeitnehmern und Arbeitgebern viele Vorteile. F√ľr die Versicherten ist diese Absicherung wesentlich g√ľnstiger als eine eigenst√§ndige Zusatzversicherung und einige Anbieter verzichten auf Gesundheitsfragen oder sehen diese nur in vereinfachter Form vor. Arbeitgeber f√∂rdern nicht nur die Gesundheit ihrer Angestellten, sie binden diese auch an das Unternehmen und setzen damit einen Anreiz f√ľr neue Rekruten.

Auslandskrankenversicherung (AKV)

Die gesetzliche Krankenversicherung bezahlt medizinische Behandlungen innerhalb der Europ√§ischen Union nur anteilig. Die Kassen erstatten die Aufwendungen in H√∂he der Kosten, welche die Einwohner in dem jeweiligen Land von ihrer Krankenversicherung erhalten w√ľrden. Deutsche, die innerhalb der Europ√§ischen Union eine medizinische Behandlung ben√∂tigen, m√ľssen unter Umst√§nden sogar einen Eigenanteil leisten und mit K√ľrzungen der Krankenkassenleistung f√ľr den Verwaltungsaufwand rechnen.

Au√üerhalb der EU, in L√§ndern ohne ein entsprechendes Abkommen mit Deutschland, ist die Kasse nicht zur Leistung verpflichtet, weshalb Patienten bei einer medizinischen Behandlung die Kosten in voller H√∂he selbst tragen m√ľssen. Auch f√ľr den R√ľcktransport im Krankheitsfall kommen die Krankenkassen nicht auf. Aus diesem Grund besteht trotz GKV im Ausland nicht ausreichend Versicherungsschutz.

Eine Auslandsreisekrankenversicherung kommt f√ľr die Kosten auf, die nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung √ľbernommen werden. Sie schlie√üt damit die Versorgungsl√ľcke im Leistungsfall, sodass die Patienten nicht auf den Kosten sitzenbleiben.

Zusatzversicherung

Die Zusatzversicherung kann L√ľcken im Leistungsspektrum der Krankenversicherung schlie√üen. Die Zusatzversicherung wird bei einer privaten Versicherungsgesellschaft abgeschlossen, v√∂llig unabh√§ngig vom Einkommen. Wichtige Zusatzversicherungen sind z.B. Pflegezusatzversicherungen, Zahnzusatzversicherungen und Krankenhauszusatzversicherungen.

Vorteile einer Krankenversicherung im √úberblick

Finanzieller Schutz bei Krankheit

Eine Krankenversicherung √ľbernimmt bei Krankheit oder nach einem Unfall die Kosten f√ľr die medizinische Behandlung, Rehabilitationsma√ünahmen, Hilfsmittel und f√ľr Medikamente.

Verh√ľtung von Krankheiten

Gesetzliche und private Krankenversicherer haben die Aufgabe, ihre Versicherungsnehmer durch Aufkl√§rung und entsprechende Ma√ünahmen vor Krankheiten zu sch√ľtzen. Dieser Pflicht kommen sie beispielsweise durch Vorsorgeuntersuchungen nach.

Individuelle Absicherung

Die private Krankenversicherung ermöglicht eine individuelle Absicherung des Bedarfs. Doch auch die Leistungen der GKV lassen sich bedarfsgerecht durch Zusatzversicherungen ergänzen.

Leistungs- oder einkommensabhängige Beiträge

Die Beitr√§ge f√ľr die gesetzliche Krankenversicherung sind einkommensabh√§ngig und passen sich dadurch immer den finanziellen M√∂glichkeiten der Kassenmitglieder an. Die Pr√§mie der PKV bemisst sich mitunter anhand der gew√§hlten Leistungen.

Finanzielle Sicherheit bei anhaltender Krankheit

F√ľr Arbeitnehmer sieht das Gesetz bei Arbeitsunf√§higkeit eine Lohnfortzahlung von sechs Wochen vor, anschlie√üend muss der Arbeitgeber nicht mehr leisten. Angestellte ab dem 43. Krankheitstag und Selbstst√§ndige, sofern vereinbart, erhalten von den Krankenversicherern eine Ausgleichszahlung in Form des Krankentagegelds.

Rehabilitation zur Wiedereingliederung

Rehabilitationsma√ünahmen dienen dazu, Versicherte nach langer Krankheit oder bei k√∂rperlichen oder geistigen Einschr√§nkungen wieder bestm√∂glich in das berufliche und gesellschaftliche Leben zu integrieren. Krankenversicherer √ľbernehmen oder beteiligen sich an den Kosten f√ľr Rehaaufenthalte und Kuren, Physio- und Psychotherapie sowie f√ľr Hilfsmittel und Ma√ünahmen, die eine Wiedereingliederung zum Ziel haben.

Junger Mann weist auf Vorteile einer Versicherung hin

Nachteile einer Krankenversicherung im √úberblick

Junger Mann √§rgert sich √ľber die Nachteile einer Versicherung

Leistungsl√ľcken im Krankheitsfall

Sowohl bei der gesetzlichen als auch bei der privaten Krankenversicherung kann es im Leistungsfall zu Versorgungsl√ľcken kommen. So werden beispielsweise Naturheilverfahren nicht oder nur begrenzt √ľbernommen und Versicherte m√ľssen bei Zahnersatz mit einem hohen Eigenanteil rechnen.

Zuzahlungen

Bei Medikamenten, Kuren, Pr√§ventions- und Rehabilitationsma√ünahmen m√ľssen die Versicherten eine Zuzahlung leisten. Davon sind vor allem gesetzlich Versicherte betroffen.

Nur begrenzt freie Krankenhauswahl

Die Krankenhauswahl bei gesetzlich Versicherten ist auf die n√§chstgelegenen Kliniken beschr√§nkt. Privatversicherte m√ľssen in ihrem Tarif den Zusatz ‚ÄěFreie Krankenhauswahl‚Äú vereinbart haben.

Mindervertragslaufzeiten und Nachteile bei Versichererwechsel

Krankenkassenmitglieder sind nach einem Kassenwechsel f√ľr mindestens 18 Monate an ihren Anbieter gebunden. Bei Privatpatienten kann es beim Wechsel ihres Versicherers aufgrund der Altersr√ľckstellungen und Gesundheitspr√ľfung zu erheblichen Nachteilen kommen.

Aufgaben und Pflichten der Krankenversicherung

Krankenversicherungen sind daf√ľr da, √§rztliche und medizinische Behandlungen von Versicherten teilweise oder komplett zu finanzieren. Die Krankenversicherung ist in Deutschland Teil der Sozialversicherung und l√§uft √ľber die Krankenkassen.

Da die Krankenversicherung in Deutschland eine Pflichtversicherung ist, muss jeder √ľber eine derartige Versicherung verf√ľgen. Unter bestimmten Voraussetzungen k√∂nnen Sie zwischen einer privaten und einer gesetzlichen Krankenversicherung w√§hlen.

Angeh√∂rige von L√§ndern des Europ√§ischen Wirtschaftsraums (EWR) und von L√§ndern, mit denen die Bundesrepublik Deutschland ein Abkommen √ľber die soziale Sicherheit unterzeichnet hat, k√∂nnen bei der Krankenversicherung ihres Heimatlandes versichert bleiben. Der Leistungsumfang der Versicherung kann jedoch im Vergleich zu Deutschland von Land zu Land sehr unterschiedlich sein, so dass Sie eventuell einen Eigenbeitrag leisten oder eine Zusatzversicherung abschlie√üen m√ľssen.

Hinweis auf Versicherung Tarifvergleich

Gesetzliche Krankenversicherung

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Krankenversicherung Vergleich Fokus

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Bevölkerungsverteilung zwischen GKV und PKV

In dem nachfolgenden Diagramm sehen Sie die Bevölkerungsverteilung aus 2018 zwischen GKV und PKV in Deutschland.

GKV:
Mio
PKV:
Mio

Gesetzlich oder privat: Wer kann wählen?

Etwa 87 Prozent der Deutschen waren 2018 gesetzlich krankenversichert (Quelle: www.vdek.com) . Das bedeutet, 13 Prozent der Privatversicherten konnten selbst entscheiden, ob sie Mitglied einer Krankenkasse sind oder einer PKV beitreten. Doch wer kann √ľberhaupt zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung w√§hlen?

Versicherungspflicht in Deutschland

In Deutschland besteht seit 2009 die allgemeine Versicherungspflicht. Angestellte, Auszubildende und Praktikanten, Rentner und Arbeitslose sind verpflichtet, Mitglied einer Krankenkasse zu sein. Manche Personen sind allerdings von der Versicherungspflicht befreit. Das bedeutet nicht, dass sie keine Absicherung im Krankheitsfall benötigen, sondern zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung wählen können.

Wer ist von der Versicherungspflicht befreit?

Unter ¬ß 6 des Sozialgesetzbuch wird geregelt, welche Personen von der Versicherungspflicht befreit sind und welche Voraussetzungen f√ľr die PKV erf√ľllt werden m√ľssen:

Arbeitnehmer Arbeitnehmer sind von der Versicherungspflicht befreit, wenn ihr Einkommen f√ľr mindestens 12 Monate √ľber der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt. 2019 betr√§gt die Versicherungspflichtgrenze 60.750 Euro im Jahr.
Selbstständige und Freiberuflicher Selbstständig Tätige sind mit der Aufnahme ihrer Selbstständigkeit von der Versicherungspflicht befreit, unabhängig von ihrem Einkommen. Personen mit einem Nebenjob an Angestellte sind nur befreit, wenn die Selbstständige ihren Hauptberuf darstellt.
Rentner Rentner, die während ihres Berufslebens privat krankenversichert waren, sind im Regelfall auch bei Ruhegeldbezug von der Versicherungspflicht befreit.
Beamte F√ľr Beamte besteht keine Versicherungspflicht, da sie Beihilfe von ihrem Dienstherrn erhalten.
Studenten Studierende haben die Möglichkeit, mit der Aufnahme ihres Studiums einen Antrag auf Versicherungspflichtbefreiung zu stellen.

Von der Versicherungspflicht befreit zu sein bedeutet nicht, sich privat versichern zu m√ľssen. Arbeitnehmer mit einem Einkommen √ľber der Jahresarbeitsentgeltgrenze, Selbstst√§ndige und Beamte k√∂nnen zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung w√§hlen. Sie d√ľrfen als freiwillig versichertes Mitglied Teil der GKV bleiben.

Organisationsstruktur der Krankenversicherungen

Die Krankenkassen in Deutschland f√ľhren ihre Aufgaben unter staatlicher Aufsicht selbst√§ndig durch. Als Selbstverwaltungsk√∂rperschaften des √∂ffentlichen Rechts haben sie entsprechende Rechten, aber auch Pflichten. So gibt es f√ľr das Aufstellen des Haushaltsplans und das W√§hlen des Vorstands einen Verwaltungsrat. Der Vorstand hat die Oberhand √ľber die Versicherungsgesch√§fte und stellt das Leitungsorgan jeder Krankenkasse dar.

Welche Unterlagen sind f√ľr den Abschluss einer Krankenversicherung erforderlich?

Um einen Vertrag mit einer Versicherungsgesellschaft abzuschlie√üen, m√ľssen Sie die folgenden Dokumente bei sich haben:

  • einen g√ľltigen Personalausweis
  • Geburtsurkunde (od. Registrierungsdokument)
  • einen Arbeitsvertrag oder ein Dokument, das die Erkl√§rung √ľber die Aus√ľbung einer Erwerbst√§tigkeit bescheinigt.
  • Deutsches Bankkonto

Leistungen der deutschen Krankenversicherung

Die deutsche Versicherung deckt sowohl Arztbesuche als auch Behandlungsformen (z.B. Physiotherapie, Massagen) ab. Einige Medikamente werden ebenfalls erstattet. Dar√ľber hinaus sollten Sie im Falle einer l√§ngeren Krankheit auch Anspruch auf das so genannte ‚ÄúKrankengeld‚ÄĚ haben. In den ersten sechs Wochen der Erkrankung zahlt der Arbeitgeber weiterhin L√∂hne. Nach diesem Zeitraum √ľbernimmt die Krankenkasse die Verpflichtungen des Arbeitgebers und zahlt 70 Prozent des aktuellen Gehalts.

Die Geschichte der deutschen Krankenversicherung

1883 erlie√ü Reichskanzler Otto von Bismarck das "Gesetz betreffend der Krankenversicherung der Arbeiter". Damit legte er die Grundsteine f√ľr unsere heutige Krankenversicherung. Denn Mitarbeiter von gewerblichen und handwerklichen Betrieben sowie Industriearbeiten waren von nun an zu einer Absicherung des Krankheitsrisikos verpflichtet. Zuvor war dies nur wenigen Menschen vorbehalten, obgleich schon im Mittelalter erste Strukturen von Krankenversicherungen innerhalb der Z√ľnfte und in Kl√∂stern ersichtlich waren. Zunftmitglieder wurden durch die Beitr√§ge anderer Mitglieder gest√ľtzt und die Gesundheitsversorgung von Nonnen war durch Spenden sichergestellt.

Mit der Zeit entwickelten sich zunehmend mehr Betriebskrankenkassen und √∂rtliche Krankenkassen. Daraus resultierte auch die erste private Krankenversicherung: 1843 gr√ľndeten Mitarbeiter einer Tabakfabrik die ‚ÄěuniVersa‚Äú. Wenige Jahre sp√§ter folgten ‚ÄěHanseatische Krankenversicherung‚Äú und ‚ÄěHanseMerkur Krankenversicherung‚Äú. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden etliche weitere Krankenversicherer gegr√ľndet, viele davon gibt es auch heute noch.

Am 01. Januar 2009 wurde in Deutschland die allgemeine Versicherungspflicht eingef√ľhrt. Ab diesem Zeitpunkt muss jeder Bundesb√ľrger, unabh√§ngig von seiner beruflichen Stellung, eine Krankenversicherung vorweisen.

R√ľckgang der Krankenkassen

Bis 1970 wurden in Deutschland 1.815 Krankenkassen gegr√ľndet. Aufgrund von Fusionen und den steigenden Gesundheitskosten ging die Zahl der Kassen jedoch stetig zur√ľck. Zum 01. Januar 2018 waren es noch lediglich 110 gesetzliche Krankenversicherer.

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