
Das Wichtigste in Kürze
- Die Ausfallversicherung sichert Einnahmen, wenn der Betrieb oder die zentrale Person ausfällt.
- Die fortlaufenden Kosten – Miete, Personal, Kredite – laufen im Ausfall einfach weiter.
- Es gibt mehrere Formen je nach Auslöser des Ausfalls.
- Gerade für kleine Betriebe und Einzelpraxen ist sie existenzwichtig.
Ausfallversicherung Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif
Fällt der Betrieb aus, laufen die Kosten weiter. Beim Ausfallversicherung Vergleich zählen Karenz, Haftzeit und versicherte Auslöser.

Achten Sie beim Ausfallversicherung Vergleich vor allem auf diese Kriterien:
| Vergleichskriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Versicherte Auslöser | Sachschaden, Krankheit, Quarantäne |
| Karenzzeit | ab welchem Tag geleistet wird |
| Haftzeit | wie lange gezahlt wird |
| Abgesicherte Kosten | fortlaufende Fixkosten |
Am schnellsten gelingt der Ausfallversicherung Vergleich über einen Tarifrechner, der Leistungen und Beiträge mehrerer Anbieter gegenüberstellt.
Fixkosten absichern
Steht der Betrieb still, bleiben Miete, Personal und Kredite. Vergleichen Sie Karenz- und Haftzeit so, dass sie zur realistischen Dauer eines Ausfalls passen – sonst stehen Sie nach Ablauf im Regen.
Was ist eine Ausfallversicherung?
Fällt ein Betrieb aus – sei es durch einen Sachschaden, eine Krankheit des Inhabers oder den Stillstand einer Praxis – brechen die Einnahmen weg, während die fixen Kosten weiterlaufen. Miete, Gehälter, Leasingraten und Kredite müssen weiter bezahlt werden. Die Ausfallversicherung gleicht diese Lücke aus und sichert so die Liquidität und den Fortbestand des Unternehmens.

Die Formen der Ausfallversicherung
Je nach Ursache des Ausfalls gibt es passende Varianten:
| Form | Sichert ab bei … |
|---|---|
| Betriebsausfallversicherung | Stillstand des Betriebs (z. B. nach einem Sachschaden) |
| Inhaber-Ausfallversicherung | krankheits- oder unfallbedingtem Ausfall des Inhabers |
| Praxisausfallversicherung | Stillstand einer Arzt-, Heilberufs- oder Kanzleipraxis |
Ausfallschutz vergleichen
Sichern Sie Ihre Einnahmen für den Ausfall ab.
Für wen sich der Ausfallschutz lohnt
Besonders wichtig ist die Ausfallversicherung für Betriebe, die stark von einer Person abhängen – Soloselbstständige, Einzelpraxen, kleine Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe. Hier kann schon ein mehrwöchiger Ausfall die Existenz gefährden, weil keine Einnahmen mehr fließen, die Kosten aber bleiben. Größere Unternehmen sichern vor allem den sachschadenbedingten Betriebsunterbrechungs-Fall ab.
Karenzzeit und Leistungsdauer richtig wählen
Zwei Größen bestimmen Schutz und Beitrag: Die Karenzzeit legt fest, ab welchem Tag die Versicherung leistet – je später, desto günstiger der Beitrag. Die Leistungs- bzw. Haftzeit bestimmt, wie lange gezahlt wird; sie sollte zur realistischen Dauer eines Ausfalls passen. Wer über ausreichende Rücklagen verfügt, wählt eine längere Karenz und spart; wer schnell auf das Geld angewiesen ist, sichert sich einen frühen Leistungsbeginn. Bemessen Sie die abzusichernden Kosten realistisch, um im Ernstfall nicht unterversichert zu sein.

Betriebliche Kosten und persönliches Einkommen
Wichtig ist die Trennung zweier Risiken: Die Ausfallversicherung deckt die betrieblichen Fixkosten – Miete, Personal, Leasing. Das persönliche Einkommen des Inhabers sichert dagegen ein Krankentagegeld ab. Selbstständige brauchen meist beides: Die eine Versicherung hält den Betrieb am Laufen, die andere sichert den privaten Lebensunterhalt. Erst zusammen entsteht ein vollständiger Schutz für den Ausfall.
Welche fortlaufenden Kosten abgesichert werden
Im Mittelpunkt jeder Ausfallversicherung stehen die fortlaufenden Kosten, die auch bei Stillstand weiterlaufen. Dazu zählen typischerweise:
| Gewerbe-Baustein | Schützt |
|---|---|
| Betriebshaftpflicht | Schäden an Dritten |
| Inhalts-/Geschäftsversicherung | Waren und Einrichtung |
| Betriebsunterbrechung | laufende Kosten bei Stillstand |
| Cyberversicherung | digitale Risiken |
- Personalkosten – Gehälter und Lohnnebenkosten der Angestellten.
- Mieten und Pachten für Geschäftsräume.
- Zinsen, Kredit- und Leasingraten sowie Abschreibungen.
- laufende Verträge wie Versicherungen, Energie und Wartung.
Aus diesen Kosten und dem entgangenen Gewinn ergibt sich der abzusichernde Tagessatz. Beziffern Sie ihn realistisch – ein zu niedriger Tagessatz führt im Ernstfall zu einer Lücke, ein zu hoher kostet unnötig Beitrag.
Was kostet eine Ausfallversicherung?
Der Beitrag richtet sich nach der Höhe der abzusichernden Kosten, der Branche, dem Eintrittsalter (bei personenbezogenen Formen) und der vereinbarten Karenzzeit. Je später die Leistung einsetzt, desto günstiger der Beitrag.
Wenn der Betrieb ausfällt
Tritt ein versicherter Ausfall ein, zahlt die Versicherung nach der vereinbarten Karenzzeit die fortlaufenden Kosten bzw. den Tagessatz. Melden Sie den Ausfall umgehend und weisen Sie die laufenden Fixkosten nach.
Die Formen im Überblick
Je nach Ursache gibt es die Betriebsausfall-, die Inhaber-Ausfall- und die Praxisausfallversicherung. Die Betriebsunterbrechung greift nach einem Sachschaden, die Ausfallversicherung deckt auch personenbezogene Ausfälle. Welche Form passt, hängt davon ab, ob der Auslöser ein Sachschaden oder der Ausfall einer Person ist.
Für wen sich der Ausfallschutz lohnt
Besonders wichtig für Betriebe, die stark von einer Person abhängen – Soloselbstständige, Einzelpraxen, kleine Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe. Schon ein mehrwöchiger Ausfall kann hier die Existenz gefährden, weil keine Einnahmen mehr fließen, die Kosten aber bleiben.
Inhaber-Ausfallversicherung der Signal Iduna und Betriebsausfallversicherung
Fällt der Inhaber durch Unfall oder Krankheit aus, läuft der Betrieb oft nicht weiter – Gehälter, Miete und laufende Kosten bleiben aber bestehen. Hier greift die Inhaber-Ausfallversicherung, etwa die Inhaber-Ausfallversicherung der Signal Iduna: Wird der Inhaber arbeitsunfähig, erstattet der Versicherer die fortlaufenden Kosten für Miete, Personal und eine Ersatzkraft. So bleibt der Versicherungsschutz auch dann bestehen, wenn der Chef wochenlang ausfällt.
Die klassische Betriebsausfallversicherung sichert darüber hinaus den entgangenen Betriebsgewinn ab, wenn der Betrieb wegen Arbeitsunfähigkeit oder eines Sachschadens stillsteht. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist diese Absicherung wichtig. Achten Sie auf eine ausreichende Versicherungssumme und die Leistungsdauer – viele Tarife zahlen bis zu 365 Tage. Die Kosten einer Betriebsausfallversicherung richten sich nach Umsatz und Branche.
Veranstaltungs-Ausfallversicherung: Schutz bei Absage
Eine ganz andere Form ist die Veranstaltungs-Ausfallversicherung. Diese Veranstaltungsausfallversicherung springt ein, wenn ein Event abgesagt oder abgebrochen werden muss – etwa wegen Unwetter, Krankheit eines Künstlers oder einer behördlichen Auflage. Tritt der Versicherungsfall ein, ersetzt der Versicherer die finanzielle Einbuße aus bereits angefallenen Kosten und entgangenen Einnahmen.
Beim Vertragsabschluss lässt sich der Schutz optional erweitern, etwa um das Wetterrisiko bei Open-Air-Veranstaltungen. Wichtig ist, die Police rechtzeitig vor dem Event abzuschließen, denn der Versicherungsschutz besteht erst ab Vertragsbeginn. So ist die Absicherung gegen eine kurzfristige Absage gewährleistet, bevor hohe Kosten entstehen.
Auch interessant: Gewerbeversicherung.
Häufige Fragen zur Ausfallversicherung
Was ist eine Ausfallversicherung?
Welche Formen gibt es?
Für wen ist sie sinnvoll?
Was ist die Karenzzeit?
Was kostet eine Ausfallversicherung?
Was ist der Unterschied zur Betriebsunterbrechungsversicherung?
Deckt die Ausfallversicherung mein privates Einkommen?
Wie wähle ich die Karenzzeit?
Was deckt eine Ausfallversicherung ab?
Für wen lohnt sich eine Ausfallversicherung?
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