
Das Wichtigste in Kürze
- Die gesetzliche Rentenversicherung ist die umlagefinanzierte Basisversorgung.
- Die Rentenhöhe ergibt sich aus Entgeltpunkten und dem Rentenwert.
- Neben der Altersrente gibt es Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten.
- Das sinkende Rentenniveau macht private Vorsorge unverzichtbar.
Gesetzliche Rentenversicherung Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif
Die gesetzliche Rente bildet das Fundament, lässt aber eine Lücke. Beim Blick auf die gesetzliche Rentenversicherung geht es darum, die eigene Rente zu verstehen und die Differenz zum Bedarf gezielt mit privater Vorsorge zu schließen.

Achten Sie beim Gesetzliche Rentenversicherung Vergleich vor allem auf diese Kriterien:
| Vergleichskriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Entgeltpunkte | je ein Punkt pro Durchschnittsverdienst und Jahr |
| Aktueller Rentenwert | Wert eines Entgeltpunkts als Monatsrente |
| Renteneintrittsalter | schrittweise Anhebung auf 67 Jahre |
| Rentenniveau | rund 48 % – langfristig sinkend |
| Rentenlücke | Differenz zum gewohnten Lebensstandard |
Wichtig ist beim Gesetzliche Rentenversicherung Vergleich, nicht allein den Beitrag, sondern das gesamte Leistungspaket, die Bedingungen und die Anbieterqualität zu betrachten.
Die Basis reicht nicht allein
Die gesetzliche Rente ist und bleibt das Fundament – aber mit einem Rentenniveau von rund 48 Prozent schließt sie die Lücke zum gewohnten Lebensstandard nicht. Prüfen Sie Ihre jährliche Renteninformation, rechnen Sie Inflation und Steuern ein und schließen Sie die verbleibende Lücke früh mit privater und geförderter Vorsorge.
Was ist die gesetzliche Rentenversicherung?
Die gesetzliche Rentenversicherung ist die staatliche Pflichtversicherung für die meisten Arbeitnehmer und die erste Schicht der Altersvorsorge. Sie wird umlagefinanziert: Die Beiträge der Erwerbstätigen finanzieren die laufenden Renten. Neben der Altersrente leistet sie auch bei Erwerbsminderung und an Hinterbliebene und finanziert Rehabilitationsmaßnahmen.
Rentenberechnung: Wie sich die Rente nach der Rentenformel ergibt
Die Rente ergibt sich aus der Rentenformel: Entgeltpunkte × Zugangsfaktor × aktueller Rentenwert. Für ein Jahr mit Durchschnittsverdienst gibt es einen Entgeltpunkt; der aktuelle Rentenwert legt fest, wie viel Monatsrente ein Punkt bringt. Wer früher in Rente geht, muss Abschläge hinnehmen, wer später geht, erhält Zuschläge.
Renteninformation lesen
Ab einem bestimmten Alter erhalten Sie jährlich eine Renteninformation mit Ihrer voraussichtlichen Rente. Sie ist die Grundlage, um die persönliche Rentenlücke zu berechnen.
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Warum private Vorsorge nötig ist
Das Rentenniveau – das Verhältnis der Standardrente zum Durchschnittseinkommen – liegt bei rund 48 Prozent und sinkt langfristig. Um den Lebensstandard zu halten, sind etwa 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens nötig. Die Differenz ist die Rentenlücke, die mit privater und geförderter Altersvorsorge geschlossen werden muss.
Rentenbeiträge und Versicherte der Deutschen Rentenversicherung
Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung wird je zur Hälfte von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen und bis zur Beitragsbemessungsgrenze auf das Bruttoeinkommen erhoben. Auch Selbstständige können sich freiwillig oder in bestimmten Berufen pflichtweise versichern. Freiwillige Beiträge können Lücken im Versicherungsverlauf schließen.
Erwerbsminderungsrenten und weitere Leistungen
Neben der Altersrente zahlt die gesetzliche Rentenversicherung eine Erwerbsminderungsrente, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können. Sie ist aber begrenzt und an strenge Voraussetzungen geknüpft. Diese Lücke schließt eine private Berufsunfähigkeitsversicherung, die deutlich umfassender absichert.
Hinterbliebenenrenten
Die gesetzliche Rente leistet auch an Hinterbliebene: Witwen- und Witwerrenten sowie Waisenrenten sichern Angehörige nach dem Tod des Versicherten teilweise ab. Die Höhe ist jedoch begrenzt, weshalb eine zusätzliche private Hinterbliebenenabsicherung – etwa über eine Risikolebensversicherung – sinnvoll sein kann.
Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung und Ihr Versicherungskonto
Die Deutsche Rentenversicherung führt für jeden Versicherten ein Versicherungskonto, in dem alle Beitragszeiten gespeichert sind. Die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung umfassen Altersrenten, die Erwerbsminderungsrente, Hinterbliebenenrenten und Reha-Maßnahmen. Die gesetzliche Rente wird im Umlageverfahren finanziert: Die heutigen Rentenbeiträge zahlen die laufenden Renten der heutigen Rentner.
Über die jährliche Renteninformation und die neue digitale Rentenübersicht behalten Sie Ihre Ansprüche im Blick – diese Rentenübersicht bündelt gesetzliche, betriebliche und private Vorsorge. So sehen Sie früh, wie viel zusätzliche Altersvorsorge Sie brauchen, um die Rentenlücke zu schließen.
Häufige Fragen zur Gesetzliche Rentenversicherung
Was ist die gesetzliche Rentenversicherung?
Wie wird die Rente berechnet?
Wie hoch ist das Rentenniveau?
Warum brauche ich zusätzlich private Vorsorge?
Können sich Selbstständige gesetzlich versichern?
Was ist die Regelaltersgrenze?
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