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Fakten auf einen Blick

  • Die drei Säulen der Altersvorsorge unterscheiden zwischen der Basisversorgung, der staatlich geförderten und der privaten Altersvorsorge
  • Die Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung reicht nicht aus, um den Bedarf im Alter zu decken. Vielen Menschen droht die Altersarmut
  • Private und staatliche geförderte Altersvorsorgeprodukte stocken die gesetzliche Rente auf, sind jedoch individuell und bedarfsgerecht auszuwählen

Jeder fünfte Rentner in Deutschland ist von Altersarmut betroffen

In Deutschland sind zunehmend mehr Menschen von der Altersarmut bedroht. Laut Medienberichten soll sogar jeder fünfte Rentner davon betroffen sein. Altersarmut bedeutet, die Kosten für den Lebensunterhalt (Miete, Strom, Lebensmittel, Kleidung, …) nicht mehr mit dem vorhandenen Einkommen (Rente) decken zu können. Dies sorgt dafür, dass ein Großteil der Betroffenen auf die Unterstützung von sozialen Einrichtungen angewiesen ist.

Statistiken zeigen, dass vor allem Frauen von der Altersarmut bedroht sind. Denn noch immer liegt ihr Gehalt durchschnittlich unter dem Einkommen der männlichen Arbeitnehmer. Außerdem zahlen sie aufgrund von Schwangerschaftsauszeiten und darauffolgende Teilzeitjobs meist weniger in die Rentenkasse ein.

Doch nicht nur Frauen, auch Männer sind von der Armut im Alter bedroht. Denn steigende Preise, das sinkende Rentenniveau und der demografische Wandel sorgen dafür, dass die gesetzliche Rente zur Deckung der Lebenshaltungskosten in Zukunft nicht mehr ausreichen wird. So müssen Arbeitnehmer aktuell 45 Jahre lang in die Rentenkasse einbezahlen, um etwa die Hälfte ihres Nettolohns als Rente zu beziehen.

Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung nicht ausreichend

Viele Verbraucher sind über Rentenproblematik informiert. Ihnen ist bewusst, dass die staatliche Rentenkasse nicht ausreicht, um eine angemessene Altersrente zu bezahlen. Bei einer Umfrage gaben lediglich fünf Prozent der Befragten an, davon überzeugt zu sein, dass die staatliche Rente im Alter angemessen sein wird. Mehr als die Hälfte aller Befragte vertraut nicht auf den Gesetzgeber. Sie sind davon überzeugt, dass die Regierung in der Zukunft keine angemessene Rente bezahlen kann.

Die Altersvorsorge zum Schutz vor Altersarmut

Altersvorsorge bedeutet, als Erwerbstätiger Maßnahmen zu treffen, welche die finanzielle Sicherheit im Alter wahren. Dafür zahlen Arbeitnehmer beispielsweise einen Teil ihres Gehalts in die Rentenkasse ein. Dadurch erwerben sie Ansprüche auf eine Rente, die sie nach ihrer Erwerbstätigkeit beziehen. Doch nicht nur die gesetzliche Rentenversicherung stellt einen elementaren Bereich der Altersvorsorge dar. Insgesamt baut sich diese auf drei Säulen auf.

Die drei Säulen der Altersvorsorge

Basisversorgung Kapitalgedeckte Zusatzversorgung Private Zusatzversorgung
Gesetzliche Rente, Rürup-Rente, Berufsständische Versorgungswerke Betriebliche Altersvorsorge, Riester-Rente Private Rentenversicherung und Lebensversicherung, Fondssparpläne
staatlich gefördert (Entgeltumwandlung, Zulagen, steuerliche Vorteile)
Die erste Säule soll im Rentenalter eine Basisversorgung sicherstellen. Arbeitnehmer zahlen dafür in die gesetzliche Rentenkasse ein. Auch Selbstständige können freiwillig einbezahlen oder eine Rürup-Rente abschließen. Zur zweiten Säule gehören geförderte Altersvorsorgen. Diese werden durch staatliche Zulagen oder durch Ersparnisse von Steuern- und Sozialabgaben wie die Entgeltumwandlung durch den Gesetzgeber unterstützt. Die dritte Säule betrifft Vorsorgeprodukte, die von den Arbeitnehmern aus ihrem Nettogehalt bezahlt werden. Sie sind nicht staatlich durch Zulagen oder Steuervorteile während der Ansparphase gefördert.

Erste Säule: Die Basisversorgung

Die erste Säule der Altersvorsorge stellt die Basisversorgung dar. Für einen Großteil der Verbraucher besteht diese aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Die meisten Angestellten sind seitens des Gesetzgebers dazu verpflichtet, in diese einzuzahlen. Auch einige Selbstständige müssen in die Rentenkassen einbezahlen oder können freiwillig Beiträge leisten. Ebenso zählen die berufsständischen Versorgungswerke zur ersten Säule der Altersvorsorge.

Die Rürup-Rente oder auch Basisrente genannt gehört gleichermaßen zur Basisversorgung. Denn ihre Leistungen entsprechen ungefähr der gesetzlichen Rentenversicherung. Diese Vorsorgeform ist vor allem für Selbstständige angedacht.

Der Staat fördert Produkte der Basisversorgung mit steuerlichen Vorteilen. Die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und den Versorgungswerken werden in voller Höhe bei Steuerabzug begünstigt. 2019 ist die Rürup-Rente zu 88 Prozent steuerlich absetzbar. Dieser Satz wird in den nächsten Jahren angehoben, bis er 2025 bei 100 Prozent liegt.

Zweite Säule: Geförderte Zusatzversorgung

Der Staat weiß um die Problematik der Altersarmut und möchte mit geförderten Versorgungsprodukten Verbraucher zum Sparen für das Alter animieren. Dies erreicht der Gesetzgeber, indem beispielsweise die Riester-Rente eingeführt wurde. Verbraucher müssen vier Prozent ihres Nettoeinkommens (mindestens 60 Euro im Jahr) für eine Riester-Versicherung aufbringen, um staatliche Zulagen zu erhalten. Die Zulagen betragen 175 Euro im Jahr, die der Gesetzgeber zum Sparanteil der Versicherten hinzugibt. Auch für Kinder können die Versicherungsnehmer Zulagen beantragen. Für vor 2008 geborene, kindergeldberechtige Kinder zahlt der Staat 185 Euro im Jahr. Für nach 2008 geborene, kindergeldberechtige Kinder sind 300 Euro vorgesehen.

Neben der Riester-Rente gehört auch die betriebliche Altersvorsorge zur zweiten Säule. Diese richtet sich an Arbeitnehmer. Auch Arbeitgeber können sich finanziell an der Altersvorsorge ihrer Angestellten beteiligen. Die staatliche Förderung findet während der Ansparphase statt. Denn der Beitrag zur betrieblichen Altersvorsorge wird aus dem Bruttoentgelt entnommen. Dadurch reduzieren sich die Aufwendungen für Steuern und Sozialabgabe.

Dritte Säule: Die private Altersvorsorge

Zur dritten Säule gehören private Altersvorsorgeprodukte, die nicht direkt staatlich gefördert sind. Also eine klassische Rente, Lebensversicherungen und fondsgebundene Rentenversicherungen. Die Beiträge für diese Vorsorgeformen werden aus dem Nettolohn erbracht. Dadurch findet keine Entgeltumwandlung statt und die Sparer haben keine steuerlichen Vorteile. Allerdings sind diese Produkte meist deutlich flexibler. Sie sind an keinen Mindestbeitrag gebunden und können individuell abgeschlossen werden. Außerdem müssen Renten aus der privaten Altersvorsorge nur gering besteuert werden. In welcher Höhe ist vom Alter bei Rentenbezug oder der Rentenbezugsdauer abhängig.

Weitere Möglichkeiten zur Altersvorsorge

Neben den drei Säulen der Altersvorsorge haben Verbraucher weitere Möglichkeiten, für ihr Rentenalter vorzusorgen. Dazu gehören Sparmaßnahmen, die nicht an eine Versicherung gebunden sind. Beispielsweise Aktienfonds oder Immobilien. Auch das Eigenheim lässt sich als Altersvorsorge betrachten. Denn wenn der Kredit mit 67 Jahren getilgt ist, müssen die Rentner keine weiteren Aufwendungen für Mietwohnungen leisten. Demzufolge haben sie geringere Lebenshaltungskosten und einen niedrigeren Bedarf.

Zu den weiteren Möglichkeiten der Altersvorsorge gehört vermietetes Wohneigentum. Die Mieteinnahmen sorgen für ein finanzielles Polster im Alter. Außerdem gelten Immobilien als sichere Anlage, die voraussichtlich in den nächsten Jahren in ihrem Wert steigen wird.

Wie finde ich die passende Altersvorsorge?

Bei der Altersvorsorge gibt es keine allgemein gültige Empfehlung. Die Wahl des richtigen Vorsorgeprodukts ist von verschiedenen persönlichen, beruflichen und finanziellen Faktoren abhängig. Auch hat jeder im Alter einen anderen Bedarf an Geld. So benötigen die einen mehr finanzielle Mittel, während andere durch geringere Lebenshaltungskosten mit weniger Geld auskommen. Hinzu kommt, dass auch die Familienplanung eine wesentliche Rolle spielt. Denn Personen mit mehreren Kindern können umfangreich von den staatlichen Zulagen der Riester-Förderung profitieren. Wer hingegen keine Kinder hat und einen sehr hohen Eigenbeitrag leisten muss, profitiert unter Umständen von anderen Vorsorgeprodukten.

Die passende Altersvorsorge abhängig von der beruflichen und persönlichen Situation

Auch wenn es keine Patentlösung zur passenden Altersvorsorge gibt, lassen sich einige Produkte abhängig von der persönlichen und beruflichen Situation empfehlen beziehungsweise ausschließen. Die folgende Auflistung soll eine Übersicht der Möglichkeiten zur Altersvorsorge für bestimmte Personengruppen darstellen.

Junge Arbeitnehmer, Auszubildende

Auszubildende und junge Arbeitnehmer, die frisch in das Berufsleben gestartet sind, denken nur selten an ihre Altersvorsorge. Dabei lohnt es sich vor allem für diese Personengruppe. Denn sie können aufgrund der langen Ansparphase mit einem geringen Beitrag vergleichsweise hohe Rentenansprüche erwerben.

Auszubildende profitieren grundsätzlich von der Riester-Rente. Aufgrund ihres niedrigen Gehalts liegt bei ihnen der Vier-Prozent-Eigenbeitrag meist unterhalb der 60 Euro Mindestbeitragsgrenze oder knapp darüber. Sie bezahlen also etwa fünf Euro im Monat für ihre Altersvorsorge und erhalten vom Staat 175 Euro Zuschuss. Doch Vorsicht: Mit steigendem Gehalt muss auch der Beitrag erhöht werden.

Im Bereich der privaten Altersvorsorge profitieren junge Verbraucher von Fondsprodukten. Die lange Ansparphase sorgt dafür, dass mögliche Verluste besser ausgeglichen werden. Dadurch kann die fondsgebundene Rente eine höhere Rendite erwirtschaften. Junge Versicherte können auch in risikoorientierte Anlagen investieren.

Arbeitnehmer mit Anspruch auf Arbeitgeberbeteiligung zur bAV

Wer in einem Betrieb angestellt ist und in der Zukunft keinen Arbeitgeberwechsel anstrebt, kann von einer betrieblichen Altersvorsorge profitieren. Vor allem dann, wenn sich der Arbeitgeber finanziell beteiligt. Durch seine Zulagen fließt ein größerer Sparanteil in den Vertrag und die Rentenansprüche fallen höher aus. Denn obgleich die betriebliche Altersvorsorge während der Ansparphase große steuerliche Vorteile mit sich bringt, birgt sie auch Nachteile: Die bAV muss im Alter voll versteuert werden. Aus diesem Grund gleicht sich die spätere Steuerlast während des Rentenbezugs in vielen Fällen nur dann aus, wenn der Betrieb die Altersvorsorge unterstützt.

Keine Wahl des Anbieters für Angestellte

Arbeitnehmer können nicht frei entscheiden, bei welchem Anbieter sie ihre betriebliche Altersvorsorge abschließen. Auch wenn der Arbeitgeber sich nicht an der bAV beteiligt, fungiert er als Vertragspartner und darf die Gesellschaft wählen. Dennoch sollten Angestellte sich nicht alleinig darauf verlassen. Es wird empfohlen, vor Vertragsabschluss verschiedene Anbieter zu überprüfen und dem Betrieb unter Umständen ein Gegenangebot vorzulegen. Sofern das Unternehmen nicht an einen Rahmenvertrag gebunden ist, kann es die betriebliche Altersvorsorge auch bei einer anderen Gesellschaft abschließen.

Selbstständige und Freiberufler

Selbstständige und Freiberufler können dazu verpflichtet sein oder freiwillig in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. Da der Beitrag jedoch meist sehr hoch ausfällt, lassen sich viele Unternehmer von der Rentenversicherungspflicht befreien. Für diese Personengruppe ist es daher besonders wichtig, privat vorzusorgen.

Viele Selbstständige schließen eine Rürup-Rente ab. Deren Leistungen lassen sich mit den Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung vergleichen. Die Absicherung rechnet sich aufgrund der Steuervorteile. Denn die Beiträge zur Basisrente sind bis zum Jahr 2025 voll steuerlich absetzbar. Dem ist jedoch entgegenzustellen, dass die späteren Rentenleistungen auch in voller Höhe versteuert werden müssen. Außerdem sieht sie nur beschränkt eine Hinterbliebenenrente vor.

Eine weitere Möglichkeit für Selbstständige sind private Rentenversicherungen ohne staatliche Förderung. Fondsgebundene Produkte eignen sich für Personen, die nicht zwangsweise Wert auf Garantierenten legen. Wer hingegen mehr Sicherheit wünscht, investiert in klassische Rentenversicherungen oder Fondsprodukte mit einer sicherheitsorientierten Anlagestrategie.

Künstlerisch tätige Selbstständige

Selbstständige und Freiberufler, die künstlerisch tätig sind, können ihre Altersvorsorge durch die Künstlersozialkasse sichern. Diese beteiligt sich zur Hälfte an den Kosten für Sozialversicherungen wie auch die gesetzliche Rentenversicherung. Eine KSK-Mitgliedschaft bietet viele finanzielle Vorteile, denn sie stellt künstlerisch Tätige mit Angestellten gleich.

Familien mit Kindern und Geringverdiener mit Kindern

Die Verbraucherzentrale beschäftigte sich mit der Frage, für wen sich die Riester-Rente lohnt. Dabei stellte sich heraus, dass vor allem Familien und Geringverdiener mit Kindern von der Altersvorsorge profitieren. So erhält eine vierköpfige Familie mit zwei nach 2008 geborenen Kindern 950 Euro, wenn sie die Zulagen voll ausschöpfen.

Auch für geringfügig Beschäftigte mit Kindern ist die Riester-Rente aufgrund des niedrigen Mindesteigenbeitrags interessant. Denn die Zulagen in Höhe von 175 Euro zuzüglich Kinderzulagen lassen sich mit geringem finanziellem Aufwand beanspruchen. Zu berücksichtigen gilt jedoch, dass bei Geringverdienern auch die gesetzlichen Rentenansprüche niedrig ausfallen. Um die Versorgungslücke zu schließen, reicht die Riester-Rente meist in aus. In diesem Fall empfehlen sich zusätzlich private Rentenversicherungen, die auf die eigenen, finanziellen Möglichkeiten ausgelegt sind.

Quelle: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/altersvorsorge/fuer-wen-kann-sich-die-riesterrente-lohnen-6854

Personen, die ein Eigenheim erwerben möchten

Verbraucher, die wissen, dass sie in der Zukunft ein Eigenheim erwerben möchten, sollten frühzeitig Vorkehrungen treffen. Für sie kann sich ein Riester-Bausparvertrag oder ein Riester-Fondsparplan lohnen. Denn sie können die Zulagen zum Bau oder Erwerb ihres Eigenheims nutzen.

Es besteht zudem die Möglichkeit, die vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers in einen Bausparvertrag zu investieren. Um eine hohe Bausparsumme zu erreichen, sind jedoch auch Aufwendungen aus eigenen finanziellen Mitteln ratsam. Mit einem guten Bausparvertrag lassen sich die 20 Prozent Eigenkapital für die Immobilienfinanzierung ansparen.

Vor- und Nachteile der Vorsorgeprodukte

Produkte der Altersvorsorge stehen immer Vorteilen wie auch Nachteilen gegenüber. Während ein Produkt in der Ansparphase eine steuerliche Begünstigung bereithält, muss es bei Leistungsbezug voll versteuert während. Dadurch reduziert sich die Rente maßgeblich. Experten empfehlen daher, einen Mix verschiedener Vorsorgeprodukte zu wählen. Verbraucher sollten staatliche Zulagen nutzen und zeitgleich in ausreichender Höhe selbstständig vorsorgen.

Riester-Rente

Die Riester-Rente wird durch staatliche Zulagen begünstigt, wodurch sich das Kapital erhöht. Jedoch ist zu bedenken, dass diese im Alter in voller Höhe steuerpflichtig ist.

Rürup-Rente

Die Rürup-Rente wird 2019 mit 88 Prozent steuerlich begünstigt. 2025 sind die Beiträge im gesamten steuerlich abziehbar. Diese Einsparungen lohnen sich, vor allem für gutverdienende Selbstständige. Doch die Rentenzahlung muss mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz versteuert werden. Zwar ist die Basisrente nicht pfändbar, allerdings kann sie auch nicht übertragen oder vererbt werden.

Betriebliche Altersvorsorge

Die betriebliche Altersvorsorge ermöglicht einen höheren Sparbetrag, da durch die Entgeltumwandlung die Steuer- und Sozialabgabenlast sinkt. Allerdings führt dieser Vorteil dazu, dass die Leistung bei Rentenbezug sowohl steuer- als auch krankenversicherungspflichtig ist.

Private Rentenversicherung (klassisch)

Eine klassische Rentenversicherung bietet Sicherheit und hohe Garantiewerte. Denn die Versicherten wissen bereits bei Vertragsabschluss, mit welcher Rentenhöhe sie rechnen können. Aufgrund der Überschussbeteiligungen kann sich die Leistung sogar erhöhen. Hinzukommt, dass private Renten bei Leistungsbezug nur begrenzt steuerpflichtig sind. Allerdings wirkt sich die Niedrigzinsphase erheblich auf klassische Produkte aus. Die Rendite ist sehr niedrig und nach Abzug von Verwaltungs- und Abschlusskosten bleibt kaum mehr übrig als einbezahlt wurde.

Private Rentenversicherung (fondsgebunden)

Fondsgebundene Rentenversicherungen stellen für viele die Lösung der Niedrigzinsphase dar. Vor allem junge Versicherte mit einer langen Ansparphase können mögliche Verluste ausgleichen und eine hohe Rendite erzielen. Zudem können Verbraucher wählen, ob sie in sicherheitsorientierte oder risikoorientierte Anlagestrategien investieren. Wie auch die klassische private Rente sind fondsgebundene Rentenversicherung bei der Auszahlung steuerlich bessergestellt als geförderte Produkte. Den Vorteilen ist jedoch entgegenzusetzen, dass eine Fondsrente nur geringe Garantiewerte bietet. Auch lässt sich die Entwicklung der Börse nicht zuverlässig vorhersagen.

Eigenheim und Immobilien

Immobilien stellen einen guten Schutz gegen die Inflation dar. Seit 2010 sind die Preise für Wohneigentum stetig gestiegen. Hinzu kommen die niedrigen Finanzierungskosten aufgrund der Niedrigzinsphase. Auch stellen die eingesparte Miete und Wertsteigerungen eine steuerfreie Aufstockung der Altersrente dar. Jedoch birgt eine Immobilie auch Risiken. Hohe Kaufpreise kompensieren das niedrige Zinsniveau nicht immer. Zudem können teure Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten zur finanziellen Belastung werden. Genauso auch Mietausfälle bei vermieteten Wohneinheiten. Wer ein Eigenheim erwirbt, bindet sich außerdem an einen festen Wohnort.

Der Altersvorsorge Test: Welche ist die beste Altersvorsorge?

Auf der Suche nach der besten Altersvorsorge ist es nützlich, Tests von Ratingagenturen, Verbraucherportalen und Rating Agenturen zu berücksichtigen. Doch Vorsicht: Diese Ergebnisse lassen sich nicht verallgemeinern. Denn diese werden in Bezug auf spezielle Musterkunden durchgeführt. Da jedoch jede Person persönliche Lebensumstände und einen individuellen Bedarf hat, können andere Produkte möglicherweise sinnvoller sein. Dennoch kann ein Altersvorsorge Test einen ersten Überblick über gute Tarife und Gesellschaften bieten.

  • Rürup-Rente: Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung testete 40 Unternehmen und ihre Tarife. Dabei wurde zwischen verschiedenen Tarifkategorien unterschieden. Im Bereich der klassischen Rürup-Rente gingen Europa, Hannoversche und Continentale als Testsieger hervor. Bei der fondsgebundenen Basisrente mit Beitragsgarantier überzeugten Allianz, Alte Leipziger und Swiss Life.
  • Private, fondsgebundene Rente: Im IVFP-Rating 2019 wurden 53 Gesellschaften in Bezug auf Sicherheit, Rendite, Transparenz, Flexibilität und Service getestet. Allianz, Axa und Alte Leipziger wurden dabei mehrfach mit verschiedenen Tarifen ausgezeichnet. HDI (TwoTrust Fokus Privatrente) und Bayern-Versicherung (PrivatRente WachstumGarant) erhielten die Gesamtnote „sehr gut“.
  • Betriebliche Altersvorsorge: Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung bewertete 2018 neun Anbieter für betriebliche Altersvorsorgen mit „exzellent“. Darunter Allianz, Alte Leipziger, Axa, Bayer-Lebensversicherung, Generali, HDI, Nürnberger, Stuttgarter und Swiss Life.
  • Riester-Rente: Bei einer Untersuchung von Stiftung Warentest wurde 2017 ein Test mit einem 30-jährigen Modellkunden durchgeführt. Dabei schnitt kein Tarif mit der Note „sehr gut“ ab. Die besten Bewertungen erhielten die Tarife „Klassik ARS1U“ der Allianz und „Riester Care RA 2017S“ der Hanse Merkur.
    Quelle: https://www.test.de/Riester-Rente-im-Vergleich-Versicherung-Sparplan-Fondspolice-4910361-0/

Altersvorsorge im Vergleich: So finden Sie eine bedarfsgerechte Rentenversicherung

Drei Schichten der Altersvorsorge und unzählige verschiedene Produkte. Da fällt es nicht leicht, die richtige Wahl zu treffen. Während einige Vorsorgeformen wie die gesetzliche Rentenversicherung nicht wählbar sind, stehen Verbraucher vor allem bei privaten Versicherungen einer großen Auswahl gegenüber.

Um bei den vielen Anbietern am Markt einen Überblick zu erhalten, empfiehlt sich ein Altersvorsorge Vergleich. Mit unserem Vergleichsrechner können Sie Ihr gewünschtes Produkt wählen, beispielsweise die Riester-Rente, und verschiedene Gesellschaften sowie ihre Tarife überprüfen. Auf diese Weise können Sie herausfinden, mit welchem Produkt Sie Ihre Versorgungslücke schließen und bedarfsgerecht für das Alter vorsorgen können.

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