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Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen
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Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einer Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen entfällt bei Vertragsabschluss der Fragekatalog, in dem bestehende oder bestandene Erkrankungen und Leiden anzugeben sind.
  • So können auch Personen eine Unfallversicherung abschließen, die an Vorerkrankungen leiden.
  • Es gibt allerdings auch Nachteile bei einer Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen, die nicht ungeachtet bleiben dürfen.

Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen: Gibt es das überhaupt?

Personen, bei denen Vorerkrankungen bestehen oder die erst kürzlich eine Verletzung erlitten stellen sich häufig die Frage, ob es eine Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen gibt. Grundsätzlich lautet die Antwort ja, es gibt auf dem Markt Anbieter, die eine Unfallversicherung ohne Gesundheitsprüfung anbieten. Doch bedeutet das nicht zwangsweise, dass Vorerkrankungen keine Rolle spielen. Denn bei diesen Tarifen müssen Verbraucher so einiges beachten. Und dennoch kann es für einige Personen ratsam sein, eine Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen abzuschließen.

Was ist eine Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen?

Wer eine Unfallversicherung abschließen möchte, muss bei den meisten Anbietern einen umfangreichen Katalog aus Fragen beantworten. Dabei werden nicht nur bestehende Erkrankungen abgefragt, sondern auch frühere Leiden. Außerdem spielen dabei auch Verletzungen eine Rolle.

Wer an einer Erkrankung leidet, die einen Unfall begünstigen kann, muss mit einer Ablehnung rechnen. Dazu gehören beispielsweise Menschen, die krankheitsbedingt ein höheres Risiko für Stürze oder Brüche haben. Mitunter bei Osteoporose.

Eine Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen soll den Markt für Menschen mit Vorerkrankungen öffnen. So soll es nun auch für Personen mit schweren Krankheiten oder vorangegangenen Verletzungen möglich sein, sich gegen Unfälle außerhalb der Arbeitszeit abzusichern. Dafür verzichten die Gesellschaften auf eine Gesundheitsprüfung. Doch stimmt das wirklich?

Das müssen Sie wissen

Der Verzicht auf Gesundheitsfragen erspart Unmengen an Zeit und ermöglicht den Abschluss der Unfallversicherung auch Personen mit Vorerkrankungen. Doch Vorsicht: Auch wenn keine Gesundheitsfragen gestellt werden, heißt das nicht, dass Krankheiten keine Rolle spielen. Die meisten Versicherer lehnen in ihren Tarifbedingungen eine Leistung ab oder kürzen die Summe, wenn Vorerkrankungen eine Mitwirkung an dem Unfall hatten. Wer also beispielsweise an Osteoporose leidet und einen Knochenbruch erlitt, der ohne diese Krankheit nicht entstanden wäre, erhält keine oder eine geringere Leistung. Somit prüfen die Versicherer immer, ob Krankheiten oder Leiden einen Mitwirkungsanteil an dem Unfall haben.

Grundsätzlich sind durch Krankheiten bedingte Unfälle auch bei einer Unfallversicherung mit Gesundheitsfragen nicht mitversichert. Da es sich hierbei nicht um ein plötzlich von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis handelt. So besteht zum Beispiel kein oder nur ein begrenzter Leistungsanspruch, wenn die Verletzung durch einen epileptischen Anfall oder eine kreislaufbedingte Ohnmacht entstand.

Mitwirkungsanteil von Krankheiten beachten

Im Regelfall begrenzen die Versicherer den Mitwirkungsanteil auf einen bestimmten Prozentsatz. Gute Tarife leisten auch dann, wenn die Mitveranlassung 50 Prozent beträgt. Einige bis zu 25 Prozent. Häufig findet entsprechend eine Leistungskürzung statt. Wenn der Mitwirkungsanteil beispielsweise 40 Prozent betrug, kürzt die Versicherung ihre Leistung um diesen Prozentsatz.

Bei einer Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen gilt es daher zwei wichtige Aspekte zu beachten:

  • Wie hoch ist der Mitwirkungsanteil bei Krankheiten und speziell bei Vorerkrankungen?
  • Findet bei Mitveranlassung eine Leistungskürzung oder eine Leistungsablehnung statt?

Verbraucher müssen also darauf achten, wie hoch die Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen den Mitwirkungsanteil bei Vorerkrankungen setzt. Auch ist relevant, ob die Gesellschaft eine Leistung bei entsprechender Mitwirkung gänzlich ablehnt oder diese „nur“ kürzt.

Ein Beispiel: Ein Versicherter verletzt sich das Bein, wodurch eine bleibende Bewegungseinschränkung bleibt. Laut Gliedertaxe würde er 70 Prozent seiner Versicherungssumme erhalten. Der Arzt stellt allerdings fest, dass eine bestehende Knochenerkrankung mit 30 Prozent ein Mitverschulden trägt. Dieser Anteil wird von den 70 Prozent abgezogen, sodass der Kunde bei einer linearen Erstattung nur noch 40 Prozent der Versicherungssumme erhält. Bei einer progressiven Staffelung würde die Kürzung noch deutlicher werden. Denn bei einer 350-Prozent-Progression würde er nun lediglich die dreifache Leistung anstelle der fünffachen Summe erhalten.

Vorteile der Unfallversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Versicherungsschutz bei Unfällen in der Freizeit

Seitens des Gesetzgebers besteht Versicherungsschutz während der Arbeitszeit und auf Arbeitswegen über die gesetzliche Unfallversicherung. Mit einer privaten Unfallversicherung besteht zusätzlich Schutz in der Freizeit.

Absicherung bei bestehenden Erkrankungen und Leiden möglich

Eine Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen ermöglicht es, auch mit Vorerkrankungen oder bestehenden Leiden einen entsprechenden Schutz bei Unfällen abzuschließen.

Keine zeitaufwendige Beantwortung von Gesundheitsfragen

Gesundheitsfragen müssen immer wahrheitsgemäß beantwortet werden. Daher kann das Ausfüllen des Fragenkatalogs viel Zeit in Anspruch nehmen.

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Nachteile der Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen

Verbraucher sollten berücksichtigen, dass sich die Gesellschaften auch ohne Gesundheitsprüfung eine Ablehnung vorbehalten können. So müssen die Antragsteller angeben, ob sie bereits pflegebedürftig sind oder einen Grad der Behinderung haben. In diesem Fall wird der Versicherer den Antrag mit großer Wahrscheinlichkeit ablehnen.

Weitere Nachteile im Überblick

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Ausschluss von Vorerkrankungen möglich

Es ist nicht auszuschließen, dass der Anbieter eine Leistung, bei einer Mitwirkung von Vorerkrankungen, komplett ablehnt.

Niedrigerer Mitwirkungsanteil

Möglicherweise setzt der Versicherer den Mitwirkungsanteil von Krankheiten, der zur Leistungskürzung führt, niedriger an, als bei einer Absicherung mit Gesundheitsprüfung.

Wartezeiten

Eine Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen kann mit Wartezeiten verbunden sein.

Höherer Beitrag

Eine Absicherung ohne Gesundheitsprüfung ist immer teurer.

Wann ist eine Unfallversicherung ohne Gesundheitsprüfung sinnvoll?

Verbraucher, die an einer schweren oder chronischen Erkrankung leiden, haben es nicht leicht, eine Unfallversicherung abzuschließen. Auch der Zugang zur Berufsunfähigkeitsversicherung oder einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung mit Gesundheitsprüfung bleibt vielen verwehrt. Eine Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen ist daher eine gute Möglichkeit, um dennoch im Ernstfall eine Leistung zu erhalten. Allerdings nicht bei Krankheiten, sondern nur bei Unfällen.

Wer gesundheitlich nicht vorbelastet ist, sollte immer eine Unfallversicherung mit Gesundheitsprüfung wählen. Denn der Beitrag ist aufgrund des Risikos immer höher, wenn die Gesellschaft auf die Prüfung verzichtet. Auch gibt es auf dem Markt deutlich mehr Anbieter, wenn Gesundheitsfragen keine Rolle spielen.

Die Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen im Vergleich: Die passende Absicherung finden

Bei einem Vergleich der Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen gibt es mehr zu beachten, als beim Abschluss einer Versicherung mit Gesundheitsprüfung. So müssen Verbraucher noch deutlicher auf die Tarifbedingungen achten und ein besonderes Augenmerk auf die Abschnitte legen, die sich mit der Leistung bei Vorerkrankungen befassen.

Grundsätzlich lässt sich ein Vergleich der Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen zunächst mit einem Rechner durchführen. In den Vergleichsrechner sind personenbezogene sowie vertragsspezifische Daten einzutragen. Anschließend erhalten die Nutzer eine gute Übersicht über die Anbieter auf dem Markt.

Sobald ein passender Anbieter mit einem angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis ausgemacht wurde, lassen sich mit einem Klick auf den Link „Leistungsumfang“ die Tarifbedingungen einsehen. Die Regelungen zu Vorerkrankungen sind meist den „Allgemeinen Bedingungen“ oder den „Besonderen Bedingungen“ zu entnehmen. Zusätzlich können die Nutzer auch eine kostenlose Beratung durch einen Versicherungsexperten anfordern. Bei einem Vergleich der Unfallversicherung ohne Gesundheitsfrage ist dazu in den meisten Fällen angeraten.

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Für Senioren: Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen

Für ältere Menschen ist eine Absicherung gegen Unfälle besonders wichtig. Denn sie haben meist ein höheres Risiko zu stürzen. Bei ihnen verheilen Verletzungen auch nicht mehr so schnell, weshalb viele ältere Personen nach einem Unfall auf Hilfe angewiesen sind. Neben einer Absicherung bei Pflegebedürftigkeit ist daher eine Unfallversicherung elementar.

Auf dem Markt gibt es Anbieter für die Senioren Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen. Hierbei gilt es dieselben Kriterien zu beachten, wie bei klassischen Tarifen. Versicherungen für Senioren unterscheiden sich meist nur dadurch, dass sie nicht alle Leistungsbausteine beinhalten. Beispielsweise kann die Unfallrente entfallen oder das unfallbedingte Krankentagegeld. Aber auch bei einer Senioren Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen gibt es entscheidende Unterschiede abhängig vom Anbieter. Daher ist auch in diesem Fall ein Vergleich der verschiedenen Tarife ratsam, um eine bedarfsgerechte Absicherung zu finden.

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