
Das Wichtigste in Kürze
- Immobilienversicherung ist ein Sammelbegriff für mehrere Policen rund um die Immobilie.
- Kern ist die Wohngebäudeversicherung samt Elementarschutz.
- Für Vermieter kommt die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht hinzu.
- Welche Bausteine nötig sind, hängt von Nutzung und Eigentumsform ab.
Immobilienversicherung Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif
Rund um die Immobilie greifen mehrere Policen. Beim Immobilienversicherung Vergleich zählt das passende Paket nach Nutzung.

Achten Sie beim Immobilienversicherung Vergleich vor allem auf diese Kriterien:
| Vergleichskriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Wohngebäude + Elementar | Kern jeder Absicherung |
| Haus- & Grundbesitzerhaftpflicht | für Vermieter |
| Hausrat | bewegliches Inventar |
| Bündelung | spart Beitrag, schließt Lücken |
Am schnellsten gelingt der Immobilienversicherung Vergleich über einen Tarifrechner, der Leistungen und Beiträge mehrerer Anbieter gegenüberstellt.
Nach Nutzung absichern
Selbstnutzer, Vermieter und Kapitalanleger brauchen unterschiedliche Policen. Vergleichen Sie das passende Paket – eine Bündelung bei einem Anbieter spart oft Beitrag und vermeidet Deckungslücken.
Was ist eine Immobilienversicherung?
„Immobilienversicherung“ ist kein eigenes Produkt, sondern ein Oberbegriff für alle Versicherungen, die Haus, Wohnung und Grundstück absichern. Welche davon Sie benötigen, hängt davon ab, ob Sie die Immobilie selbst bewohnen, vermieten oder als Kapitalanlage halten. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Bausteine.

Die wichtigsten Bausteine der Immobilienversicherung
Diese Versicherungen greifen rund um die Immobilie ineinander:
| Versicherung | Wofür |
|---|---|
| Wohngebäudeversicherung | Schäden am Gebäude durch Feuer, Wasser, Sturm |
| Elementarversicherung | Naturgefahren wie Überschwemmung und Starkregen |
| Haus- & Grundbesitzerhaftpflicht | Schäden, die das Gebäude Dritten zufügt |
| Hausratversicherung | bewegliches Inventar – Sache des Bewohners |
| Vermieterrechtsschutz | Streitigkeiten mit Mietern |
Wer welche Policen braucht: Hausbesitzer und Bauherr
Selbstnutzer brauchen vor allem die Wohngebäude- mit Elementarversicherung und eine Hausratversicherung; die Haftung ist meist über die Privathaftpflicht abgedeckt. Vermieter ergänzen die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht und ggf. einen Vermieterrechtsschutz. Mieter selbst benötigen keine Gebäudeversicherung – mehr dazu auf unserer Seite für Mieter.
Gebäudeschutz vergleichen
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Absicherung für Kapitalanleger
Wer Immobilien als Kapitalanlage hält, sollte besonders auf Ertragssicherung achten: Die Mietausfalldeckung der Wohngebäudeversicherung fängt Einnahmeausfälle nach einem Schaden auf, die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht schützt vor Haftungsrisiken und ein Vermieterrechtsschutz hilft bei Streit mit Mietern. So bleibt die Rendite auch im Schadenfall stabil.
Versicherung der Eigentümergemeinschaft
In einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) versichert die Gemeinschaft das gesamte Gebäude über eine gemeinsame Wohngebäude- und Haus-/Grundbesitzerhaftpflichtpolice; die Kosten werden über das Hausgeld umgelegt. Das Sondereigentum (Einbauten, Inventar) sichert jeder Eigentümer selbst über die Hausratversicherung ab. Prüfen Sie als Eigentümer, ob die Gemeinschaftspolice Elementar und grobe Fahrlässigkeit einschließt.
Bündelung und Sparpotenzial
Wer Wohngebäude, Elementar, Haftpflicht und ggf. Hausrat bei einem Anbieter bündelt, spart oft Beitrag und Verwaltungsaufwand und vermeidet Deckungslücken zwischen den Policen. Achten Sie aber darauf, dass jeder Baustein für sich leistungsstark ist – ein günstiges Paket mit Lücken hilft im Schadenfall wenig.
Versicherungs-Checkliste für Eigentümer
Diese Policen sollten Eigentümer prüfen – je nach Nutzung:
| Police | Selbstnutzer | Vermieter |
|---|---|---|
| Wohngebäude + Elementar | Pflichtprogramm | Pflichtprogramm |
| Haus- & Grundbesitzerhaftpflicht | meist über Privathaftpflicht | eigene Police nötig |
| Hausrat | ja | nur eigener Hausrat |
| Vermieterrechtsschutz | – | empfohlen |
| Glasversicherung | optional | optional |
Was kostet die Absicherung einer Immobilie?
Die Summe der Beiträge hängt von Wert, Größe, Lage und Nutzung ab. Eine Bündelung mehrerer Bausteine bei einem Anbieter spart oft Beitrag.
Aus welchen Bausteinen Immobilienschutz besteht
„Immobilienversicherung“ ist ein Sammelbegriff für mehrere Bausteine, die zusammen ein Gebäude absichern: die Wohngebäudeversicherung (Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel) als Kern, die Elementarversicherung gegen Naturgefahren und die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht für Schäden Dritter. Bei vermieteten Objekten kommt oft eine Mietverlust-Deckung hinzu.
Selbstnutzer und Vermieter
Der Bedarf unterscheidet sich: Selbstnutzer sichern vor allem Bausubstanz und eigene Haftung ab. Vermieter benötigen zusätzlich Schutz vor Mietausfall nach einem Schaden und eine separate Gebäudehaftpflicht, da die Privathaftpflicht vermietete Objekte nicht abdeckt. Den Hausrat versichert jeder Bewohner – Mieter wie Eigentümer – über eine eigene Hausratversicherung.
Warum die Immobilie umfassend abgesichert gehört
Eine Immobilie ist für die meisten Menschen der größte Vermögenswert. Ein Total- oder Großschaden ohne ausreichende Deckung kann die Existenz bedrohen – gerade bei laufender Finanzierung, die auch nach einem Brand weiter bedient werden muss. Die Kombination aus Wohngebäude-, Elementar- und Haftpflichtschutz schließt die wesentlichen Lücken.
Was die Immobilienversicherung kostet
Der Beitrag setzt sich aus den gewählten Bausteinen zusammen und hängt von Gebäudewert, Wohnfläche, Lage, Bauart und Selbstbeteiligung ab. Die Wohngebäudeversicherung bildet den größten Posten, der Elementarbaustein wird in hohen Gefährdungszonen teurer, die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht ist vergleichsweise günstig. Ein Komplettpaket ist meist preiswerter als einzeln abgeschlossene Verträge.
Worauf Sie beim Vergleich achten
Wichtige Qualitätsmerkmale sind der Unterversicherungsverzicht, der Einschluss grober Fahrlässigkeit, eine Allgefahren- statt benannter Gefahrendeckung sowie Mitversicherung von Überspannung, Photovoltaik und Mietausfall. Vergleichen Sie nicht nur den Beitrag, sondern vor allem den Leistungsumfang – ein günstiger Tarif mit vielen Ausschlüssen kann im Schadenfall teuer werden.
Mietausfall und Nebengebäude
Wird das Gebäude nach einem versicherten Schaden unbewohnbar, ersetzt die Mietausfalldeckung die entgangenen Einnahmen – für Vermieter unverzichtbar, meist für 12 bis 24 Monate. Achten Sie außerdem darauf, dass Nebengebäude wie Garagen, Carports und Gartenhäuser in der Versicherungssumme enthalten sind.
Welche Schäden die Immobilienversicherung abdeckt
Der Versicherungsschutz einer Immobilie setzt sich aus mehreren Policen zusammen. Die Wohngebäudeversicherung deckt Schäden durch Feuer, Blitzschlag, Leitungswasser sowie Sturm und Hagel ab. Erst die Elementarschadenversicherung schützt zusätzlich vor Elementarschäden durch Naturgewalten – also Überschwemmung, Starkregen, Rückstau, Schneedruck, Lawine, Erdrutsch und sogar einen Vulkanausbruch oder austretendes Grundwasser. Im Schadensfall ersetzt der Versicherer die Wiederherstellungskosten.

Für Personenschäden, die Dritten auf dem Grundstück entstehen, kommt die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung auf, während der Bauphase ergänzt um die Bauherrenhaftpflicht. Bewegliches Eigentum und Wertgegenstände sichert die Hausratversicherung, Vandalismus lässt sich als Zusatzbaustein einschließen. So ist die Immobilie – ob selbst genutzt, vermietet oder gewerblich – rundum abgesichert.
Häufige Fragen zur Immobilienversicherung
Was umfasst eine Immobilienversicherung?
Welche Versicherung ist die wichtigste?
Was brauchen Vermieter zusätzlich?
Brauchen Mieter eine Immobilienversicherung?
Kann ich Policen bündeln?
Was kostet die Absicherung?
Wer versichert das Gebäude in einer Eigentümergemeinschaft?
Lohnt sich die Bündelung mehrerer Policen?
Welche Versicherungen braucht ein Vermieter?
Was beinhaltet eine Immobilienversicherung?
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