Mietwagenversicherung
Vergleich & Test von Leihwagenversicherungen

Mietwagenversicherung bietet im Urlaub Versicherungsschutz

Versicherbar sind bspw. PKW, Motorrad, Camper, Wohnmobil

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Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Mietwagenversicherung richtet sich an Personen, die im Urlaub einen Pkw, ein Motorrad, einen Camper oder ein Wohnmobil mieten.
  • Die Zusatzversicherung für den Mietwagen erstattet den von den Mietern zu zahlenden Selbstbehalt im Falle eines Schadens.
  • Zusätzlich beinhalte die meisten Policen eine Deckungserweiterung bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Damit können sich Urlauber vor zu niedrigen Versicherungssummen der ausländischen Kfz-Haftpflicht schützen. 

Die Mietwagenversicherung: Selbstbehalt reduzieren und Haftpflichtschutz aufstocken

Mit einem Mietwagen, Camper oder Wohnmobil lassen sich fremde Länder flexibel und unabhängig entdecken. Doch kann dabei auch einiges schief gehen. Bei einem Schaden am Mietwagen kann der Verleiher einen hohen Selbstbehalt vorsehen. Oder es kommt infolge eines Unfalls zu schweren Personen- und Sachschäden, die nicht immer ausreichend abgedeckt sind.

Eine Mietwagenversicherung reduziert den Eigenanteil im Schadensfall. Gleichzeitig kann die Versicherung die Deckungssumme der Kfz-Haftpflichtversicherung aufstocken. Damit lässt sich die Fahrt und somit auch der Urlaub entspannter genießen.

Die verschiedenen Formen der Mietwagenversicherung

Es gibt verschiedene Formen der Mietwagenversicherung. In erster Linie handelt es sich dabei um die Kfz-Absicherung des gemieteten Fahrzeugs. Diese wird im Regelfall über die jeweilige Verleihfirma abgeschlossen. Sie beinhaltet die Kfz-Haftpflicht sowie eine Voll- und/oder Teilkaskoversicherung.

Allerdings gibt es je nach Anbieter und gebuchtem Tarif erhebliche Leistungslücken. So können die Verleiher im Schadensfall eine Selbstbeteiligung von 1.000 Euro und mehr verlangen. Auch können Lücken im Versicherungsschutz wie eine zu niedrige Deckungssumme bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden bestehen. Um dieses Risiko zu reduzieren oder komplett auszuschließen, gibt es die Mietwagenabsicherung als Reiseversicherung.

Die Leihwagenversicherung als Reiseschutz

Die Miet- oder auch Leihwagenversicherung lässt sich als Einmal- oder Jahresvertrag abschließen. Einmalig bietet sie nur Versicherungsschutz während der gebuchten Reise. Sie ist somit an das gemietete Fahrzeug gekoppelt. Der Versicherungsschutz endet, wenn der Mietwagen wieder an den Verleiher zurückgegeben wird.

Jahrespolicen bieten hingegen für mehrere Reisen innerhalb eines Jahres Versicherungsschutz. Dieser gilt solange, bis der Vertrag gekündigt wird. Je nach Versicherer besteht die Absicherung für Reisen von bis zu drei Monaten.

Zusätzlich können die Versicherer zwischen einer Absicherung für Autos, Motorräder, Camper und Wohnmobile unterscheiden.

Das leistet die Mietwagenversicherung

Die Zusatzversicherung für den Mietwagen ergänzt den bestehenden Versicherungsschutz für das gemietete Fahrzeug. Dabei sind in der Regel zwei wesentliche Leistungsbausteine enthalten:

  • Erhöhung der Deckungssumme: Ausländischer Versicherer oder Kfz-Vermieter bieten oft keine ausreichende Deckungssumme bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Im Schadensfall besteht somit das Risiko, dass der Verursacher hohe Kosten selbst tragen muss. Mit der Leihwagenversicherung erhöhen sie die Versicherungssumme bei Schäden Dritter.
  • Reduzierung der Selbstbeteiligung: Wer eine Versicherung für den Mietwagen bei der Verleihfirma abschließt, muss häufig einen hohen Selbstbehalt im Schadensfall leisten. Die Mietautoversicherung reduziert den Eigenanteil bis zu null Euro. Das bedeutet, bei einem Schaden erstattet der Versicherer die zu leistende Selbstbeteiligung.

Zusätzlich können je nach Vertrag die Kosten im Falle eines Rechtsstreits mitversichert sein. Einige Tarife sind zudem mit weiteren Reiseversicherungen gekoppelt. Zum Beispiel können sie eine Reiserücktrittsversicherung oder eine Reiseabbruchversicherung beinhalten. Dann erstattet die Zusatzversicherung die Aufwendungen für den Mietwagen, wenn die Versicherten ihre Reise aus bestimmten Gründen nicht antreten oder vorzeitig abbrechen müssen.

Bei Vertragsabschluss ist zwingend auf den Geltungsbereich der Versicherung zu achten. Denn nicht jeder Versicherer leistet weltweit. So kann der Schutz auch nur in Europa gelten oder bestimmte Länder ausschließen.

Was ist versichert?

In welchen Fällen Versicherungsschutz besteht, lässt sich den jeweiligen Tarifbestimmungen entnehmen. Mitversichert können folgende Ereignisse und Risiken sein:

  • Beschädigung des Mietfahrzeugs durch Unfälle, Vandalismus, Diebstahlversuche und Elementarschäden
  • Diebstahl des Mietfahrzeugs

Im Schadensfall ersetzt der Versicherer die dem Mieter in Rechnung gestellte Selbstbeteiligung. Sofern enthalten, übernimmt die Versicherung zudem die Schadensersatzansprüche bei einem Sach-, Personen- oder Vermögensschaden, wenn die Deckungssumme der regulären Mietwagenversicherung des Vermittlers nicht ausreicht. Maximal bis zur vertraglich vereinbarten Versicherungssumme.

Was ist nicht versichert?

Nicht versichert sind Schäden, die von der Hauptkaskoversicherung des Vermieters nicht gedeckt sind. Zum Beispiel Unfälle, die beim Fahren unter Alkohol- oder Drogenkonsum entstanden sind. Auch schließen viele Autovermieter Schäden an den Reifen und Felgen aus.

Nicht versichert sind zudem Fahrten eines nicht im Vertrag hinterlegten Fahrers.

Was kostet die Zusatzversicherung für den Mietwagen?

Die Kosten für eine Mietwagenversicherung sind von verschiedenen Faktoren abhängig. In erster Linie unterscheiden die Versicherer, um welche Art Fahrzeug es sich handelt. Camper und Wohnmobile sind meist teurer als Autos und Motorräder. Zusätzlich sind die Reisedauer, der Geltungsbereich und die Versicherungssumme relevant. Bei einer Versicherung für den Mietwagen ist also entscheidend, bis zu welcher Summe die Selbstbeteiligung reduziert werden soll.

Kostenbeispiel

Mietwagenschutz für Pkw
Reisedauer Max 93 Tage
Geltungsbereich Weltweit
Selbstbehalt im Schadensfall -
Kosten Ab 6,50 Euro pro Tag

In diesem Beispiel kostet die Mietwagen Zusatzversicherung für eine Woche 45,50 Euro und 91 Euro für zwei Wochen.

Ist eine Mietwagenversicherung sinnvoll?

Grundsätzlich ist eine Mietwagenversicherung immer sinnvoll. Denn im Ausland kann die Deckungssumme bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden zu gering sein, um bei einem schweren Unfall alle Kosten zu decken. Und dann haftet der Verursacher in vollem Umfang mit seinem privaten Vermögen. Das kann seine gesamte finanzielle Existenz bedrohen.

Die Mietwagenversicherung schützt vor diesem Risiko. Denn sie erhöht die Deckungssumme bei Schäden Dritter. Meist bis zur gesetzlichen Mindestdeckung in Deutschland und darüber hinaus. Zusätzlich reduziert sie den Eigenanteil, den die Mieter bei einem Schaden bezahlen müssen. Und dieser kann je nach Anbieter und Tarif mehr als 1.000 Euro betragen.

Die Leihwagenversicherung richtet sich somit an alle, die ihren Urlaub entspannt genießen und sich gegen erhebliche Risiken absichern möchten.

Wann wird die Leihwagenversicherung abgeschlossen?

Die Leihwagenversicherung lässt sich je nach Anbieter bis zu einem Tag vor Mietbeginn abschließen. Allerdings ist es ratsam, die Versicherung direkt nach der Buchung zu beantragen. Damit lässt sich verhindern, dass der Schutz vergessen wird.

Die Zusatzversicherung kann bei der Buchung des Mietwagens über den jeweiligen Anbieter abgeschlossen werden. Denn einige Verleihfirmen und Vermittler bieten die Option, gegen einen Mehrbeitrag den Zusatzschutz einzuschließen. Alternativ lässt sich die Police auch über einen Versicherer beantragen. Letzteres hat den Vorteil, dass Verbraucher verschiedene Anbieter vergleichen können. Somit steht ihnen nicht nur das Angebot der Verleihfirma oder des Vermittlers zur Auswahl. Sie können auf verschiedene Anbieter zurückgreifen.

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FAQ: Antworten auf häufig gestellte Fragen

Was bedeutet „CDW“ bei einer Mietwagenversicherung?

Die Abkürzung „CDW“ steht für „Collision Damage Waiver“. Ist dieser Baustein in der Mietwagenversicherung inkludiert, besteht eine Vollkaskoversicherung. Somit sind Schäden am Verleihfahrzeug mitversichert. Allerdings beinhaltet diese meist einen Selbstbehalt. Mit der Zusatzversicherung für den Mietwagen lässt sich der Eigenanteil reduzieren oder auf null senken.

Wie erfolgt die Erstattung im Schadensfall?

Wie die Erstattung im Schadensfall erfolgt, hängt von dem gebuchten Tarif ab. Wurde die Versicherung direkt über die Verleihfirma beantragt, rechnet der Versicherer bei einem Unfall meist direkt mit dem Verleiher ab.

Wurde die Zusatzversicherung hingegen unabhängig von der Verleihfirma abgeschlossen, müssen die Versicherten zunächst in Vorkasse gehen. Im Regelfall belastet der Verleiher somit die Kreditkarte des Kunden mit dem vertraglich vereinbarten Selbstbehalt. Diese müssen den Schaden dann ihrer Versicherung anzeigen, welche den zu zahlenden Eigenanteil erstattet.

Was ist die Mallorca Police?

Die Mallorca Police ist eine Ergänzung der Kfz-Haftpflicht für Mietfahrzeuge im Ausland. Denn in anderen Ländern ist die Deckungssumme bei Haftpflichtschäden häufig sehr gering und entspricht nicht den deutschen Standards. Somit kann die Summe im Schadensfall nicht ausreichen, um alle Schadensersatzansprüche zu decken. Mit der Mallorca Police ergänzt der Versicherer den Versicherungsschutz. Denn er schließt die Lücken und leistet bis zu einer bestimmten Versicherungssumme. Diese liegt je nach Versicherer bei eine Millionen Euro und darüber.