
Das Wichtigste in Kürze
- Die Kurtagegeldversicherung zahlt während einer Kur oder Reha einen festen Tagessatz.
- Sie federt Eigenanteile und Verdienstausfall ab.
- Die GKV übernimmt Kurkosten nur teilweise.
- Es ist ein günstiger Zusatzbaustein.
Kurtagegeldversicherung Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif
Für eine Kur zahlt die Kasse oft nur wenig. Beim Kurtagegeldversicherung Vergleich zählen Tagessatz und versicherte Kurarten.

Achten Sie beim Kurtagegeldversicherung Vergleich vor allem auf diese Kriterien:
| Vergleichskriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Kurtagegeld | feste Summe je Kurtag |
| Versicherte Kuren | Vorsorge, Reha, Anschlussheilbehandlung |
| Höchstdauer | wie lange gezahlt wird |
| Beitrag & Wartezeit | je nach Alter und Leistung |
Am schnellsten gelingt der Kurtagegeldversicherung Vergleich über einen Tarifrechner, der Leistungen und Beiträge mehrerer Anbieter gegenüberstellt.
Kur ohne Kostenlücke
Für eine Kur oder Reha trägt die Kasse oft nur einen Teil. Ein Kurtagegeld füllt die Lücke mit einem festen Tagessatz. Achten Sie im Vergleich darauf, welche Kurarten und welche Dauer abgedeckt sind.
Warum eine Kur teuer werden kann
Eine Kur oder medizinische Reha ist mit Eigenanteilen verbunden, und nicht jede gewünschte Maßnahme wird von der gesetzlichen Kasse voll bezahlt. Bei ambulanten Kuren übernimmt die GKV oft nur einen Zuschuss zu Behandlungen, während Unterkunft, Verpflegung und Anreise zum großen Teil selbst zu tragen sind. Auch der Verdienstausfall während einer mehrwöchigen Kur belastet das Budget.

Wann und wie viel Kurtagegeld gezahlt wird
Die Kurtagegeldversicherung zahlt für jeden Tag einer Kur einen vereinbarten Betrag, über den Sie frei verfügen. Geleistet wird in der Regel bei einer von der Kasse anerkannten oder ärztlich verordneten Kur- oder Reha-Maßnahme. Die Höhe des Tagegeldes legen Sie bei Vertragsabschluss fest.
| Punkt | Worauf zu achten ist |
|---|---|
| Geltungsbereich | ambulante und/oder stationäre Kur |
| Anerkennung | Kur muss medizinisch verordnet/anerkannt sein |
| Höchstdauer | maximale Anzahl Tage pro Kur oder Jahr |
| Wartezeit | Frist nach Vertragsbeginn, bis geleistet wird |
Was kostet die Kurtagegeldversicherung?
Als günstiger Baustein ist die Kurtagegeldversicherung schon für einen kleinen Monatsbeitrag erhältlich. Der Preis richtet sich nach dem Tagessatz, der Höchstdauer und dem Eintrittsalter.
Vorteile und Nachteile
Vorteile
- Frei verwendbarer Tagessatz bei der Kur
- Federt Eigenanteile und Verdienstausfall ab
- Günstiger Beitrag
- Gut mit anderen Bausteinen kombinierbar
Nachteile
- Nur bei anerkannter Kur
- Wartezeit beim Abschluss
- Höchstdauer begrenzt die Leistung
- Bei seltenem Kurbedarf wenig lohnend
Eigenanteile bei der Kur abfedern
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Ambulante und stationäre Kur und Rehabilitation
Eine Kur kann ambulant (Sie wohnen privat am Kurort und nehmen Behandlungen wahr) oder stationär in einer Reha- oder Kurklinik erfolgen. Bei der ambulanten Kur trägt die gesetzliche Kasse oft nur einen Zuschuss zu den Behandlungen, während Unterkunft und Verpflegung weitgehend selbst zu zahlen sind. Achten Sie daher darauf, ob Ihr Kurtagegeld beide Formen abdeckt – gerade bei ambulanten Kuren ist der Eigenanteil häufig am höchsten.
Antrag und Anerkennung der Kur
Geleistet wird in der Regel nur bei einer medizinisch verordneten und von der Kasse anerkannten Kur. Den Antrag stellen Sie über Ihren Arzt bei der Krankenkasse; nach der Bewilligung melden Sie die Kur Ihrer Zusatzversicherung. Bewahren Sie Bewilligungsbescheid und Nachweise über die Kurtage auf, da die Versicherung sie für die Auszahlung des Tagegeldes benötigt.
Wartezeit und Gesundheitsfragen
Zwei Punkte entscheiden über den Schutz im Ernstfall. Erstens die Wartezeit: Viele Tarife leisten erst nach einer Frist von einigen Monaten, einige bieten Sofortschutz. Zweitens die Gesundheitsfragen: Bestehende Erkrankungen oder bereits angeratene Behandlungen müssen Sie vollständig und wahrheitsgemäß angeben. Falsche Angaben können dazu führen, dass die Versicherung im Leistungsfall nicht zahlt. Weil mit dem Alter und mit Vorerkrankungen die Beiträge steigen oder Tarife verschlossen bleiben, gilt: Je früher und gesünder Sie abschließen, desto besser und günstiger der Schutz.

Für wen sich der Schutz lohnt
Sinnvoll ist das Kurtagegeld vor allem für Menschen, die regelmäßig Kuren in Anspruch nehmen oder bei denen ein erhöhter Bedarf absehbar ist – etwa bei chronischen Beschwerden. Als günstiger Baustein lässt es sich gut mit einer breiteren Zusatzversicherung kombinieren. Wer voraussichtlich keine Kur benötigt, kann darauf verzichten.
Im Leistungsfall: während der Kur
Das Kurtagegeld wird für die Tage einer versicherten Kur, Reha oder Anschlussheilbehandlung gezahlt. Reichen Sie den Bewilligungsbescheid und die Bescheinigung über die Kurtage ein; die Leistung ist frei verwendbar.
Welche Kuren versichert sind
Versichert sind je nach Tarif ambulante und stationäre Vorsorge- und Reha-Maßnahmen sowie Anschlussheilbehandlungen. Prüfen Sie im Vergleich die Höchstdauer und ob die Kur ärztlich verordnet sein muss.
Worauf Sie beim Abschluss achten
Schließen Sie früh und gesund ab: Vor angeratenen Behandlungen sind die Annahmechancen am besten, und mit dem Eintrittsalter steigt der Beitrag. Wer wartet, riskiert Ausschlüsse oder höhere Kosten.
Höhe und Dauer der Leistung
Das Kurtagegeld zahlt einen festen Tagessatz für die Dauer der genehmigten Maßnahme, meist begrenzt auf eine Höchstzahl an Tagen pro Jahr oder Mehrjahreszeitraum. Wählen Sie den Tagessatz so, dass er Zuzahlungen, Fahrt- und Unterbringungskosten sowie einen möglichen Verdienstausfall auffängt.
Kur, Reha und Anschlussheilbehandlung
Versichert sind je nach Tarif unterschiedliche Maßnahmen: die Vorsorgekur zur Vermeidung von Krankheiten, die Rehabilitation zur Wiederherstellung nach Krankheit und die Anschlussheilbehandlung direkt im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt. Prüfen Sie, ob ambulante und stationäre Maßnahmen gleichermaßen abgedeckt sind und ob eine ärztliche Verordnung Voraussetzung ist.
Kurtagegeld als Zusatz zur Krankenversicherung: DKV, PKV und Beihilfe
Die Kurtagegeldversicherung ist eine Zusatzversicherung zur gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung. Sie zahlt für jeden Tag eines anerkannten Kuraufenthaltes ein festes Kurtagegeld – je nach Tarif einige Euro pro Tag bis zu höheren Tagessätzen. Mit diesem Geld decken Sie die Kosten, die weder die Krankenversicherung noch die Rentenversicherung übernimmt, etwa die Kurtaxe in den Badeorten, Fahrtkosten und den Eigenanteil.
| Zusatzversicherung | Leistung |
|---|---|
| Zahnzusatz | Zahnersatz, Implantate, Prophylaxe |
| Krankenhauszusatz | Chefarzt, Ein- oder Zweibettzimmer |
| Brillenversicherung | Brillen und Sehhilfen |
| Krankentagegeld / Kur | Einkommen bei längerem Ausfall |
Angeboten wird der Schutz unter anderem von der DKV (Tarif KKuR) und weiteren Versicherern; privat Krankenversicherte und Beihilfeberechtigte ergänzen ihn passend zur PKV oder Beihilfe. So schließen Sie die Versorgungslücke und sichern sich bei einer Kur, einer Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme finanziell ab. Achten Sie beim Abschluss auf Wartezeit, Gesundheitsprüfung und welche Kuren der Versicherer als medizinische Rehabilitation anerkennt.
Häufige Fragen zur Kurtagegeldversicherung
Was zahlt das Kurtagegeld?
Zahlt die GKV die Kur nicht?
Gilt es ambulant und stationär?
Muss die Kur anerkannt sein?
Gibt es eine Wartezeit?
Was kostet die Kurtagegeldversicherung?
Wie hoch sollte der Tagessatz sein?
Lässt es sich kombinieren?
Deckt das Kurtagegeld auch ambulante Kuren?
Wie wird die Kur anerkannt?
Was ist eine Kurtagegeldversicherung?
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