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Wenn Ihr Hund SchÀden verursacht hilft die Hundehaftpflicht

Finanzielle Absicherung bei HaftpflichtschÀden

Alle Hunderassen können versichert werden

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FĂŒr diese SchĂ€den kommt eine Hundehaftpflicht auf

Versicherungsriese zeigt auf ein informatives Diagramm.

MietsachschÀden

Fahrradsturz verursachen

SchÀden am Hausrat

Bissverletzungen

SchÀden am KFZ

Verletzung eines anderen Hundes

Das Wichtigste in KĂŒrze

  • Die Hundehaftpflichtversicherung schĂŒtzt vor den SchadensersatzansprĂŒchen Dritter, die durch den Hund verursacht wurden.
  • Versichert sind Sach-, Personen- und VermögensschĂ€den.
  • In einigen BundeslĂ€ndern ist der Abschluss einer Hundehaftpflicht fĂŒr alle Rassen gesetzlich vorgeschrieben.

Was ist eine Hundehaftpflichtversicherung?

Die meisten Hundehalter vertrauen ihrem Tier so sehr, dass sie davon ausgehen, es wĂŒrde nie eine Person verletzten. Doch was passiert, wenn der Hund ĂŒber eine Straße lĂ€uft und einen Fahrradfahrer zu Fall bringt, oder vor Freude einen Bekannten anspringt und diesem das teure Smartphone aus der Hand fĂ€llt?

Eine Hundehaftpflicht schĂŒtzt Hundehalter von den SchadensersatzansprĂŒchen Dritten, wenn ihr Tier einen Schaden verursacht hat. Versichert sind sowohl Personen- und VermögensschĂ€den als auch SachschĂ€den. Wesentlich bei der Hundehaftpflichtversicherung ist, dass auch die Verletzung anderer Tiere abgesichert ist. Sollte es zu einer Beißerei kommen und wird der zweite Hund dabei verletzt, ĂŒbernimmt die Haftpflichtversicherung die Kosten fĂŒr den Tierarzt.

Rund 30.000 bis 50.000 Bissverletzungen verzeichnen die deutschen Ärzte jedes Jahr. 60 bis 80 Prozent der Bissverletzungen stammen von Hunden. Immer wieder kommt es aufgrund der Bakterien zu infektiösen Komplikationen, die eine langwierige und teure Behandlung nach sich ziehen. Die Hundehaftpflichtversicherung schĂŒtzt die Hundebesitzer vor diesen Kosten.

Quelle: https://www.aerzteblatt.de/archiv/171000/Tier-und-Menschenbissverletzungen

In welchen BundeslÀndern ist die Hundehaftpflicht Pflicht?

In einigen BundeslĂ€ndern ist der Abschluss einer Hundehalterhaftpflicht vom Gesetzgeber vorgeschrieben und damit fĂŒr alle Halter Pflicht. Die einzige Ausnahme hierzu besteht in Mecklenburg-Vorpommern, wo keine Versicherungspflicht besteht.

AbhĂ€ngig vom Bundesland kann sich die Pflicht zum Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung fĂŒr alle Hunde gelten oder sich auf die Rasse beziehungsweise AuffĂ€lligkeiten des Hundes beziehen. Dies bedeutet, dass nach Rasseliste als Kampfhund geltende Rassen eine Haftpflichtabsicherung benötigen sowie Hunde, die bereits durch ein aggressives Verhalten auffĂ€llig wurden.

Bundesland Versicherungspflicht?
Baden-WĂŒrttemberg Nein, nur fĂŒr Halter von gefĂ€hrlichen Hunden
Bayern Nein, nur fĂŒr Halter von gefĂ€hrlichen Hunden
Berlin Ja, fĂŒr alle Hunde
Brandenburg Ja, fĂŒr alle Hunde
Bremen Nein, nur fĂŒr Halter von gefĂ€hrlichen Hunden
Hamburg Ja, fĂŒr alle Hunde
Hessen Nein, nur fĂŒr Halter von gefĂ€hrlichen Hunden
Mecklenburg-Vorpommern Nein, nur fĂŒr Halter von gefĂ€hrlichen Hunden
Niedersachsen Ja, fĂŒr alle Hunde
Nordrhein-Westfalen Bedingt, fĂŒr Hunde ab 40 cm KörpergrĂ¶ĂŸe und 20 Kilogramm Gewicht
Rheinland-Pfalz Nein, nur fĂŒr Halter von gefĂ€hrlichen Hunden
Saarland Nein, nur fĂŒr Halter von gefĂ€hrlichen Hunden
Sachsen Nein, nur fĂŒr Halter von gefĂ€hrlichen Hunden
Sachsen-Anhalt Ja, fĂŒr alle Hunde
Schleswig-Holstein Ja, fĂŒr alle Hunde
Schleswig-Holstein Ja, fĂŒr alle Hunde

Die gesetzlichen Regelungen zur Versicherungspflicht fĂŒr Hunde können sich jĂ€hrlich Ă€ndern, weshalb Hundehalter sich regelmĂ€ĂŸig bei ihrer Gemeinde informieren sollten. Um sicherzugehen, sollten sich Verbraucher unabhĂ€ngig von der Versicherungspflicht mit einer Hundehaftpflicht schĂŒtzen.

Welche Hunde sind als "gefÀhrlich" eingestuft?

Als „gefĂ€hrlich“ gelten Hunde, denen aufgrund ihrer Rasse eine gewisse GefĂ€hrlichkeit zugemutet wird. Dabei handelt es sich um Listenhunde, auch Kampfhunde genannt, fĂŒr deren Haltung gewisse EinschrĂ€nkungen oder Verordnungen gesetzlich vorgeschrieben sind. Beispielsweise mĂŒssen die Halter volljĂ€hrig sein oder eine SachkundeprĂŒfung (HundefĂŒhrerschein) ablegen. AbhĂ€ngig von den Kommunen kann auch eine Leinen- oder Maulkorbpflicht fĂŒr diese Hunderassen gelten.

Die BundeslĂ€nder fĂŒhren jeweils eigene Rasselisten mit Hunderassen, die als gefĂ€hrlich eingestuft sind. Dabei kann es zu wesentlichen Unterschieden innerhalb der LĂ€nder kommen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Rasseliste#Rasselisten_in_Deutschland

Vorteile einer Haftpflichtversicherung fĂŒr Hunde

Finanzieller Schutz im Schadensfall

Verursacht der Hund einen versicherten Personen-, Sach- oder Vermögensschaden, ĂŒbernimmt die Hundehaftpflicht die daraus resultierenden Kosten fĂŒr die Halter.

Abwehr unberechtigter AnsprĂŒche

Eine Hundehaftpflichtversicherung ist auch ein „passiver Rechtsschutz“, denn die Versicherung prĂŒft, inwiefern der Schadensersatzanspruch gerechtfertigt ist und wehrt unberechtigte AnsprĂŒche fĂŒr die Versicherten ab.

Mitversicherung von MietsachschÀden

Eine gute Haftpflichtversicherung deckt auch SchÀden ab, die der Hund an einer selbst bewohnten, gemieteten Wohnung oder dem gemieteten Inventar verursacht.

Steuerlich absetzbar

Die Aufwendungen fĂŒr die Hundehaftpflicht können im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen geltend gemacht werden.

NachlÀsse bei mehreren Hunden

WÀhrend die Hundesteuer bei der Haltung mehrerer Hunde meist steigt, erhalten Besitzer ab dem zweiten Hund in der Regel NachlÀsse bei einer Versicherungsgesellschaft.

Absicherung auch im Ausland

Bei den meisten Gesellschaften besteht der Versicherungsschutz ĂŒber die Landesgrenzen hinaus, sodass Halter und Hund fĂŒr einen bestimmten Zeitraum auch im Ausland abgesichert sind.

Junger Mann weist auf Vorteile einer Versicherung hin

Nachteile einer Haftpflichtversicherung fĂŒr Hunde

Junger Mann Ă€rgert sich ĂŒber die Nachteile einer Versicherung

Hohe BeitrĂ€ge fĂŒr Listenhunde

Besitzer von Listenhunden mĂŒssen aufgrund des erhöhten Risikos mit teuren BeitrĂ€gen rechnen.

Kein Annahmezwang fĂŒr Versicherer

Die Gesellschaften sind nicht verpflichtet, die Antragsteller anzunehmen und dĂŒrfen sie, beispielsweise aufgrund von VorschĂ€den, ablehnen.

Keine Mitversicherung von EigenschÀden

EigenschÀden, die der Hundehalter oder im Haushalt lebende Angehörige durch das Tier erleiden, sind im Rahmen der Hundehaftpflicht nicht mitversichert.

LeistungseinschrÀnkungen

Wie bei jeder Versicherung gibt es auch bei der Hundehaftpflicht LeistungseinschrĂ€nkungen. Nachteile haben die Versicherungsnehmer vor allem dann, wie die Gesellschaft Leistungen bei FahrlĂ€ssigkeit ausschließen.

Erstattung des Zeitwerts

Bei einem Sachschaden regulieren die Gesellschaften nach dem Zeitwert und nicht nach dem Anschaffungspreis einer Sache, was bei neuen und teuren GegenstĂ€nden nachteilig fĂŒr die GeschĂ€digten ist.

Ist eine Hundehaftpflichtversicherung sinnvoll?

Auch wenn Halter ihren Hunden blind vertrauen und diese gut erzogen sind, lĂ€sst sich nicht jede Reaktion des Tieres vorhersehen. Denn ein Schaden kann auch entstehen, wenn der Hund keine Person angreift, sondern beispielsweise ĂŒber die Straße lĂ€uft und einen Fahrradfahrer zu Fall bringt.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie ein Hund, der kein aggressives Verhalten zeigt, einen Schaden verursachen kann. Halter sind in diesem Fall nach § 833 des BĂŒrgerlichen Gesetzbuches immer zum Schadenersatz verpflichtet. Sie haften im Ernstfall mit ihrem gesamten Vermögen, was die finanzielle Existenz der Betroffenen bedrohen kann.

Unter diesem Aspekt wird deutlich, dass eine Hundehaftpflichtversicherung immer sinnvoll ist, unabhÀngig von der Hunderasse. Denn auch der kleinste Hund kann eine Person zum Sturz bringen oder einen kostspieligen Schaden an der Mietswohnung anrichten. Verbraucher sollten sich daher nicht auf die Versicherungspflicht der BundeslÀnder oder bestimmter Hunderassen verlassen, sondern jeden Vierbeiner mit einer Hundehaftpflicht absichern.

833 BĂŒrgerliches Gesetzbuch

Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschĂ€digt, so ist derjenige, welcher das Tier hĂ€lt, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Schaden durch ein Haustier verursacht wird, das dem Beruf, der ErwerbstĂ€tigkeit oder dem Unterhalt des Tierhalters zu dienen bestimmt ist, und entweder der Tierhalter bei der Beaufsichtigung des Tieres die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet oder der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein wĂŒrde.

Welche Hundehaftpflicht ist zu empfehlen?

GrundsÀtzlich empfiehlt sich die Hundehaftpflichtversicherung, die das beste Preis-Leistungs-VerhÀltnis anbietet. Verbraucher sollten daher bei der Wahl einer geeigneten Versicherung auf alle Leistungsdetails achten. Im Regelfall halten Gesellschaften verschiedene Tarife bereit, die sich in Bezug auf die Leistungen und den Preis unterscheiden. Sogenannte Top-, Komfort oder Premiumtarife bieten dabei immer die bestmögliche Absicherung an.

Einschluss grober FahrlÀssigkeit

Eine gute Hundehaftpflicht sollte immer die Klausel „Einschluss grober FahrlĂ€ssigkeit“ beinhaltet. Dies bedeutet, dass auch SchĂ€den ĂŒbernommen werden, bei denen der Hundehalter fahrlĂ€ssig oder unachtsam gehandelt hat. Beispielsweise dann, wenn sein Hund beim Spazierengehen zu weit von seinem Besitzer entfernt war und einen herannahenden Passanten beißt.

Um die beste Haftpflichtversicherung fĂŒr den eigenen Bedarf zu finden, sollten Verbraucher verschiedene Anbieter vergleichen. So können sie herausfinden, welche Gesellschaft alle notwendigen Risiken abdeckt und ein angemessenen Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis bereithĂ€lt.

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Hundehaftpflichtversicherung Schaden melden

Schritt 1: Schaden dokumentieren

Im ersten Schritt ist es wichtig, den Schaden genau zu dokumentieren. DafĂŒr werden die Kontaktdaten des GeschĂ€digten notiert und, sofern ein Sachschaden vorliegt, Fotos des beschĂ€digten Gegenstands gemacht. Versicherungsnehmer sollten weitere Informationen zu der beschĂ€digten Sache einholen. DafĂŒr eignet sich am besten der Kaufbeleg.

Schritt 2: Nicht ĂŒberstĂŒrzt handeln

Die die eigene Hundehaftpflichtversicherung zunĂ€chst prĂŒft, ob der Halter tatsĂ€chlich fĂŒr den Schaden verantwortlich ist und haftbar gemacht werden kann, sollten Versicherte keine eiligen Zusagen zur KostenĂŒbernahme treffen. BeschĂ€digte GegenstĂ€nde dĂŒrfen zudem nicht sofort repariert oder entsorgt werden, da die Versicherungsgesellschaften unter UmstĂ€nden ein Gutachten erstellen lassen.

Schritt 3: Kontakt mit Versicherer aufnehmen

Ein Haftpflichtschaden sollte umgehend - spĂ€testens innerhalb von sieben Tagen gemeldet werden. Auch dann, wenn womöglich keine Schadenregulierung notwendig sein sollte. DafĂŒr wird der Versicherer telefonisch, schriftlich oder online ĂŒber den Fall informiert.

Schritt 4: Schadensmeldung ausfĂŒllen

Nachdem die Gesellschaft ĂŒber den Schaden in Kenntnis gesetzt wurde, erhalten die Versicherungsnehmer einen Schadenmeldebogen. Dieser enthĂ€lt wichtige Fragen zum Schadenhergang, dem Anspruchsteller und dem entstandenen Personen- oder Sachschaden. Versicherte sollten die Schadenmeldung so detailliert wie möglich ausfĂŒllen und umgehend an die Gesellschaft zurĂŒcksenden.

Schritt 5: Auf RĂŒckfragen warten

Nachdem der Schaden gemeldet wurde, sollten sich die Versicherten fĂŒr RĂŒckfragen verfĂŒgbar halten. AbhĂ€ngig vom Schadenaufkommen kann die PrĂŒfung einige Tage in Anspruch nehmen. WĂ€hrend dieser Zeit dĂŒrfen weder der Versicherungsnehmer noch der GeschĂ€digte weitere Schritte einleiten.

Versicherung Schaden melden

Bei welchen SchÀden zahlt die Hundehaftpflicht?

Die Hundehaftpflichtversicherung kommt fĂŒr Personen-, Sach- und VermögensschĂ€den auf, die durch das Tier verursacht wurden. Darunter fallen auch Tierarztkosten, wenn ein Hund oder ein anderes Tier verletzt wird oder versterben sollte.

  • PersonenschĂ€den liegen vor, wenn eine Person verletzt oder geschĂ€digt wird oder stirbt. Die Haftpflicht kommt fĂŒr daraus resultierende SchĂ€den wie Behandlungs- und Krankenhauskosten sowie fĂŒr Schmerzensgeld auf.
  • Ein Vermögensschaden entsteht, wenn geschĂ€digte Personen einen finanziellen Verlust erleiden. Beispielsweise dann, wenn SelbststĂ€ndige aufgrund der Verletzung vorĂŒbergehend arbeitsunfĂ€hig sind und keine Einnahmen erzielen können.
  • Ein Sachschaden bezeichnet die BeschĂ€digung oder Zerstörung von GegenstĂ€nden. Dabei kann es sich zum Beispiel um Fahrzeuge oder Kleidung handeln.

DarĂŒber hinaus sollten die folgenden SchĂ€den bei der Hundehaftpflicht mitversichert sein:

  • MietsachschĂ€den
  • Ungewollte DeckschĂ€den
  • FlurschĂ€den
  • Mitversicherung von Welpen bis zu einem bestimmten Alter

Wann zahlt die Hundehaftpflicht nicht?

Die Hundehaftpflichtversicherung bietet Hundebesitzern eine Absicherung gegen SchadensersatzansprĂŒche Dritter. Allerdings gibt es einige AusschlĂŒsse, die sich jedoch abhĂ€ngig vom Leistungskatalog der Gesellschaften unterscheiden können. FĂŒr Verbraucher ist es daher wichtig, die Bedingungen der Versicherer zu ĂŒberprĂŒfen und mit anderen Anbietern zu vergleichen.

AusschlĂŒsse der Hundehaftpflicht:

  • SchĂ€den an der eigenen Person oder an eigenen GegenstĂ€nden
  • SchadensersatzansprĂŒche von Angehörigen, die mit dem Versicherungsnehmer im selben Haushalt leben
  • VorsĂ€tzlich herbeigefĂŒhrte SchĂ€den
  • Sofern nicht mitversichert: FahrlĂ€ssig herbeigefĂŒhrte SchĂ€den
  • Aufwendungen fĂŒr Strafen und Bußgelder

Vorsicht bei Leinenzwang

Bei manchen Gesellschaften gilt die Leinenpflicht. Die Versicherung leistet also nur dann, wenn der Hund vorschriftsmĂ€ĂŸig angeleint war und keine Halterpflichten verletzt wurden.

Hundehaftpflicht Kosten - Damit mĂŒssen Sie rechnen

Die Kosten fĂŒr eine Hundehaftpflicht sind von verschiedenen Faktoren abhĂ€ngig. Wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mitteilt, gibt es eine Hundehaftpflichtversicherung bereits ab 50 Euro im Jahr. Dabei handelt es sich aber meist um sogenannte Basistarife, die geringe Deckungssummen und einige LeistungsausschlĂŒsse aufweisen. Ein guter Tarif kann ab 100 Euro im Jahr kosten, fĂŒr Listenhunde mĂŒssen Halter mit einem deutlichen Mehrbeitrag rechnen.

Quelle: https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/geld-versicherungen/weitere-versicherungen/haftpflichtversicherung-fuer-haustiere-33442

Was kostet eine Hundehaftpflichtversicherung: Beitragsfaktoren

Die folgenden Faktoren spielen bei der Berechnung des Beitrags eine wesentliche Rolle:

  • Hunderasse
  • Versicherungspflicht (Listehunde sind deutlich teurer)
  • Anzahl der versicherten Hunde
  • Selbstbehalt
  • Versicherungssummen
  • ZusĂ€tzliche LeistungseinschlĂŒsse
  • Zahlweise
  • Laufzeit des Vertrages

Darauf ist bei einer Haftpflichtversicherung fĂŒr Hunde zu achten

Selbstbeteiligung

Verbraucher können bei Vertragsabschluss eine Selbstbeteiligung wĂ€hlen, wodurch die PrĂ€mie gĂŒnstiger wird. Der maximale Selbstbehalt sollte 150 Euro betragen, ratsamer ist jedoch eine Hundehaftpflicht ohne Selbstbehalt.

Deckungssumme

PersonenschĂ€den sind in ihrer Höhe unbegrenzt, was im Ernstfall zu SchadensersatzansprĂŒchen in Millionenhöhe fĂŒhren kann. Daher sollte die Deckungssumme mindestens 10 Millionen Euro betragen, besser ist eine unbegrenzte Versicherungssumme.

MietsachschÀden

Verursacht der Hund einen Schaden an der eigenen Mietswohnung oder dem mitgemieteten Inventar, wird dieser durch die Hundehaftpflichtversicherung bezahlt. Sofern die Klausel „Mitversicherung von MietsachschĂ€den“ im Vertrag vorhanden ist.

Forderungsausfalldeckung

Wird der Versicherungsnehmer oder sein Tier durch einen anderen Hund geschĂ€digt, kommt die eigene Haftpflichtversicherung fĂŒr den Schaden auf, wenn der Verursacher keine Versicherung vorweisen kann und den Schadenersatzanspruch nicht sofort begleichen kann. Beim Einschluss der Forderungsausfalldeckung springt die eigene Gesellschaft fĂŒr die KostenĂŒbernahme ein und nimmt Regress beim Schadenverursacher.

Ungewollter Deckakt

Kommt es zu einem ungewollten Deckakt durch den eigenen Hund, muss der Halter des RĂŒden die daraus resultierenden Kosten ĂŒbernehmen. Die Hundehaftpflicht ĂŒbernimmt diese Kosten, sofern vereinbart.

Versicherungsschutz von Welpen

Bei einigen Gesellschaften sind die Welpen einer versicherten HĂŒndin bis zu einem bestimmten Alter, meist bis zum dritten, sechsten oder zwölften Monat, in der Hundehaftpflichtversicherung eingeschlossen. Anschließend benötigen sie eine eigene Absicherung.

Verstoß gegen Halterpflichten

Ist diese Klausel eingeschlossen, leistet die Versicherung auch dann, wenn der Hundebesitzer gegen seine Halterpflichten verstĂ¶ĂŸt. Beispielsweise, wenn sein Hund nicht angeleint war.

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