Das Wichtigste in Kürze
- Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) reformiert die bAV seit 2018.
- Es führte den verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss ein.
- Es schuf das Sozialpartnermodell (reine Beitragszusage).
- Geringverdiener werden über einen Förderbetrag unterstützt.

Betriebsrentenstärkungsgesetz Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif
Das BRSG soll die Betriebsrente stärken und verbreiten. Beim Blick auf das Betriebsrentenstärkungsgesetz geht es um die konkreten Verbesserungen für Arbeitnehmer und Geringverdiener.

Achten Sie beim Betriebsrentenstärkungsgesetz Vergleich vor allem auf diese Kriterien:
| Vergleichskriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Pflichtzuschuss | mind. 15 % bei Entgeltumwandlung |
| Sozialpartnermodell | reine Beitragszusage per Tarifvertrag |
| Geringverdiener-Förderung | staatlicher Förderbetrag für Arbeitgeber |
| Freibetrag in der Auszahlung | geringere KV-Beiträge auf die Betriebsrente |
| Höhere Fördergrenzen | mehr steuerfreie Beiträge |
Wichtig ist beim Betriebsrentenstärkungsgesetz Vergleich, nicht allein den Beitrag, sondern das gesamte Leistungspaket, die Bedingungen und die Anbieterqualität zu betrachten.
Mehr Förderung nutzen
Das Betriebsrentenstärkungsgesetz hat die bAV spürbar verbessert – vor allem durch den verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss und die Förderung für Geringverdiener. Prüfen Sie, ob Ihr Arbeitgeber den Zuschuss korrekt zahlt und ob ein Sozialpartnermodell verfügbar ist. So holen Sie das Maximum aus Ihrer Betriebsrente.
Was ist das Betriebsrentenstärkungsgesetz?
Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) ist eine Reform der betrieblichen Altersvorsorge, die 2018 in Kraft trat. Ziel ist es, die Betriebsrente stärker zu verbreiten – besonders in kleinen Unternehmen und bei Geringverdienern. Dafür wurden mehrere Verbesserungen eingeführt, von denen Arbeitnehmer direkt profitieren.
Die wichtigsten Neuerungen
- Verpflichtender Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 % bei Entgeltumwandlung.
- Das neue Sozialpartnermodell als reine Beitragszusage.
- Ein Förderbetrag für Arbeitgeber, die für Geringverdiener vorsorgen.
- Höhere steuerfreie Beitragsgrenzen und ein Freibetrag in der Auszahlung.
Freibetrag bei Grundsicherung
Das BRSG sorgt zudem dafür, dass eine Betriebsrente bei der Grundsicherung im Alter teilweise anrechnungsfrei bleibt – Vorsorge lohnt sich also auch für Geringverdiener.
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Was es für Sie bedeutet
Für Arbeitnehmer bedeutet das BRSG vor allem mehr Förderung und einen Pflichtzuschuss des Arbeitgebers. Wer eine Entgeltumwandlung nutzt, profitiert seit 2022 vollständig vom 15-Prozent-Zuschuss. Prüfen Sie Ihre Gehaltsabrechnung und sprechen Sie Ihren Arbeitgeber auf die Möglichkeiten an.
Förderung für Geringverdiener
Ein Kernziel des Gesetzes ist die Geringverdiener-Förderung: Arbeitgeber, die für Beschäftigte mit niedrigem Einkommen zusätzlich in die bAV einzahlen, erhalten einen staatlichen Förderbetrag. So sollen gerade die Menschen erreicht werden, die bisher selten betrieblich vorsorgen.
Freibetrag bei der Grundsicherung
Das Gesetz sorgt dafür, dass eine Betriebsrente bei der Grundsicherung im Alter teilweise anrechnungsfrei bleibt. Früher wurde private Vorsorge voll angerechnet – jetzt lohnt sich Vorsorge auch für Geringverdiener, weil ihnen ein Teil der zusätzlichen Rente tatsächlich erhalten bleibt.
Die Kernpunkte des Betriebsrentenstärkungsgesetzes
Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) stärkt die betriebliche Altersvorsorge seit 2018. Zwei Punkte sind besonders wichtig: Arbeitgeber müssen bei der Entgeltumwandlung einen verpflichtenden Zuschuss von 15 Prozent weitergeben, soweit sie Sozialabgaben sparen – für Neuverträge seit 2019 und für Bestandsverträge seit 2022. Zudem ermöglicht das Gesetz das Sozialpartnermodell, eine reine Beitragszusage ohne Garantien auf tarifvertraglicher Basis.
| Neuerung | Inhalt |
|---|---|
| Arbeitgeberzuschuss | 15 % auf die Entgeltumwandlung (seit 2022 auch Bestand) |
| Sozialpartnermodell | reine Beitragszusage, tarifvertraglich |
| Opt-out | automatische Entgeltumwandlung mit Widerspruchsrecht |
Förderung für Geringverdiener
Speziell für Geringverdiener mit einem Bruttoeinkommen bis 2.575 Euro im Monat gibt es einen Förderbetrag: Zahlt der Arbeitgeber einen zusätzlichen Beitrag in die Betriebsrente, erhält er davon 30 Prozent über die Lohnsteuer zurück. So lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge auch bei kleinem Einkommen.
Zuschuss nutzen
Fragen Sie Ihren Arbeitgeber nach dem verpflichtenden 15-Prozent-Zuschuss – er erhöht Ihre Betriebsrente spürbar, ohne dass Sie mehr einzahlen.
Häufige Fragen zur Betriebsrentenstärkungsgesetz
Was ist das Betriebsrentenstärkungsgesetz?
Was ist der verpflichtende Arbeitgeberzuschuss?
Was ist das Sozialpartnermodell?
Wie werden Geringverdiener gefördert?
Was bedeutet das BRSG für mich?
Seit wann gilt das Gesetz?
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