
Das Wichtigste in Kürze
- Die Glasversicherung deckt Bruchschäden an fest eingebautem und beweglichem Glas.
- Versichert sind Fenster, Türen, Glaskeramik-Kochfelder, Spiegel und Aquarien.
- Sie wird als Baustein zur Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung abgeschlossen.
- Der Beitrag ist niedrig – sie lohnt vor allem bei viel oder teurer Verglasung.
Glasversicherung Vergleich: So finden Sie den passenden Tarif
Glasbruch ist nicht in der Grunddeckung der Hausratversicherung enthalten. Beim Glasversicherung Vergleich kommt es darauf an, welche Glasarten eingeschlossen sind und ob auch Sonderverglasung wie Cerankochfelder erstattet wird.

Achten Sie beim Glasversicherung Vergleich vor allem auf diese Kriterien:
| Vergleichskriterium | Warum es zählt |
|---|---|
| Umfang der Verglasung | Gebäude-, Mobiliar- und Sonderglas eingeschlossen |
| Glaskeramik-Kochfelder | Ceran- und Induktionsfelder mitversichert |
| Folgekosten | Einbau, Gerüst, Notverglasung erstattet |
| Mobiliarglas | Glasplatten, Spiegel, Aquarien, Vitrinen |
| Beitrag & Selbstbeteiligung | niedriger Jahresbeitrag, optionaler Eigenanteil |
Wichtig ist beim Glasversicherung Vergleich, nicht allein den Beitrag, sondern das gesamte Leistungspaket, die Bedingungen und die Anbieterqualität zu betrachten.
Lohnt sich bei viel Glas
Eine Glasversicherung kostet nur wenige Euro im Monat, kann sich aber schnell rechnen: Ein neues Cerankochfeld oder eine Schaufensterscheibe gehen ins Geld. Prüfen Sie im Vergleich, ob Glaskeramik-Kochfelder und die Folgekosten für Einbau und Gerüst ausdrücklich eingeschlossen sind.
Was ist eine Glasversicherung – auch Glasbruchversicherung genannt?
Die Glasversicherung ersetzt die Kosten für den Bruch von Glas- und Glaskeramikscheiben – unabhängig von der Ursache. Da Glasbruch weder in der Hausrat- noch in der Wohngebäude-Grunddeckung enthalten ist, wird der Schutz als eigener Baustein vereinbart. Oft wird sie auch Glasbruchversicherung genannt. Versichert ist sowohl die fest eingebaute Gebäudeverglasung (Fenster und Türen) als auch die bewegliche Mobiliarverglasung – ganz gleich, ob aus echtem Glas oder Kunststoff.
Was die Glasversicherung versichert und abdeckt
- Gebäudeglas: Glasscheiben in Fenstern und Türen, Wintergärten, Glasbausteine, feste Verglasung.
- Mobiliarglas: Glasplatten, Spiegel, Vitrinen, Aquarien und Terrarien.
- Glaskeramik: Ceran- und Induktionskochfelder.
- Folgekosten: Einbau, Gerüst, Notverglasung und das Entsorgen der Scherben.
Was nicht versichert ist
Ausgeschlossen sind in der Regel Schäden an Brillen, Geschirr, Handy-Displays und Beleuchtungskörpern sowie reine Oberflächenkratzer ohne Bruch.
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Für wen die Glasversicherung sinnvoll ist
Besonders sinnvoll ist der Baustein bei großen Fensterflächen, Wintergärten, Glastüren oder hochwertigen Cerankochfeldern. Auch in gewerblich genutzten Räumen mit Schaufenstern ist Glasbruch ein relevantes Risiko. Wer dagegen kaum Sonderverglasung besitzt, kann häufig darauf verzichten – hier entscheidet der Einzelfall.
Vorteile
- Günstiger Jahresbeitrag
- Auch teure Cerankochfelder abgedeckt
- Folgekosten inklusive
Nachteile
- Nur Bruch, keine Kratzer
- Bei wenig Glas oft verzichtbar
Warum eine Glasversicherung sinnvoll ist und was sie zahlt
Eine Glasversicherung ist immer dann sinnvoll, wenn der Ersatz zerbrochener Glasscheiben hohe Kosten verursacht. Die Glasversicherung zahlt die Folgen von Glasbruch komplett – also nicht nur die neue Scheibe, sondern auch Einbau, Gerüst, Notverglasung sowie die Entsorgung. So sind Sie gegen alle Glasbruchschäden abgesichert und müssen teure Glasschäden ab dem ersten Euro nicht selbst tragen.
Wichtig ist die Abgrenzung zur Haftpflicht: Zerbricht ein Besucher Ihre Scheibe oder beschädigen größere Haustiere die Vitrine, springt oft die private Haftpflichtversicherung des Verursachers ein. Für selbst verschuldeten oder ursachenlosen Bruch – etwa durch Spannungsrisse, Wind und Wetter – zahlt dagegen die Glasversicherung. Eine eigene Haftpflichtversicherung ersetzt diesen Schutz also nicht.
Der Versicherungsschutz greift bei jedem Bruch – ob durch Unachtsamkeit, einen Sturz oder durch Hagel. Wer ein Einfamilienhaus mit vielen Verglasungen besitzt oder ein teures Ceranfeld bzw. moderne Glaskeramik-Kochflächen nutzt, sollte Gebäude- und Mobiliarverglasung gemeinsam versichern. Diese Glasversicherung bietet umfassenden Schutz und deckt Schäden an allen Mobiliarverglasungen – schon für wenige Euro im Jahr lässt sich das gesamte Glas im privat genutzten Haushalt versichern.
Was kostet eine Glasversicherung?
Die Glasversicherung gehört zu den günstigsten Bausteinen: Für eine durchschnittliche Wohnung liegt der Beitrag oft bei 20 bis 60 Euro im Jahr. Maßgeblich sind Wohnfläche, Umfang der Verglasung und eine eventuelle Selbstbeteiligung.
Glasbruch melden – so läuft die Regulierung
Nach einem Glasbruch melden Sie den Schaden dem Versicherer und holen einen Kostenvoranschlag des Glasers ein. Viele Versicherer arbeiten mit Partnerbetrieben, die direkt abrechnen, sodass Sie nicht in Vorleistung gehen. Erstattet werden neben der neuen Scheibe auch Folgekosten wie Einbau, Gerüst und das Entsorgen der Scherben. Eine Notverglasung sichert die Wohnung bis zur endgültigen Reparatur.
Wintergarten, Solar und Sonderglas
Über die Standardscheiben hinaus lässt sich auch Sonderverglasung einschließen: Wintergärten, Glasdächer, Duschkabinen, Cerankochfelder und teils sogar Photovoltaikanlagen, Solarmodule oder Glaskeramik an Möbeln. Da solche Elemente teuer in der Wiederbeschaffung sind, lohnt der genaue Blick in die Bedingungen – nicht jede Police deckt großflächige oder geformte Spezialgläser automatisch ab.
Glasversicherung über Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung
Als Mieter versichern Sie mit der Glasversicherung das Mobiliarglas und – je nach Mietvertrag – die Verglasung der Wohnung. Als Eigentümer ist die Verglasung des Gebäudes häufig über die Wohngebäudeversicherung abzudecken, während Mobiliarglas zur Hausratversicherung gehört. Klären Sie im Vergleich, welcher Vertrag welche Scheiben einschließt, um Doppelversicherung oder Lücken zu vermeiden.
Glasschäden vermeiden und melden
Glasbruch lässt sich nicht immer verhindern, aber das Risiko senken: stabile Beschläge, kindersichere Möbelglasplatten und Vorsicht bei Arbeiten in der Nähe großer Scheiben. Tritt ein Schaden ein, sollten Sie ihn zeitnah melden und Scherben fotografieren, bevor Sie sie entfernen.
Viele Versicherer vermitteln einen Partnerglaser, der direkt mit der Versicherung abrechnet – so gehen Sie nicht in Vorleistung. Eine Notverglasung sichert die Wohnung bis zur endgültigen Reparatur und ist als Folgekosten ebenfalls gedeckt.
Glasversicherung für Schaufenster und Gewerbe
Im gewerblichen Bereich ist Glasbruch ein erhebliches Risiko: Schaufenster, Eingangstüren und Vitrinen sind teuer und für den Geschäftsbetrieb unverzichtbar. Eine gewerbliche Glasversicherung deckt großflächige Verglasung, oft inklusive Beschriftung, Beleuchtung und Folgekosten für eine schnelle Notverglasung.
Für Privathaushalte mit großen Glasflächen – etwa Wintergärten oder bodentiefen Fenstern – gilt Ähnliches: Hier rechtfertigt der hohe Wiederbeschaffungswert den günstigen Baustein, weil schon eine einzelne große Scheibe die Beiträge mehrerer Jahre übersteigt.
Häufige Fragen zur Glasversicherung
Was deckt die Glasversicherung ab?
Ist das Cerankochfeld mitversichert?
Sind Handy-Displays oder Brillen versichert?
Brauche ich die Glasversicherung als Mieter?
Was kostet eine Glasversicherung?
Gilt der Schutz unabhängig von der Ursache?
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