Das Wichtigste in Kürze
- Die Dread-Disease-Versicherung (Schwere-Krankheiten-Versicherung) zahlt bei der Diagnose einer versicherten schweren Erkrankung eine vereinbarte Einmalsumme aus, sofort und zur freien Verfügung.
- Versichert sind je nach Tarif 40 bis über 70 Krankheiten; Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall machen die meisten Leistungsfälle aus.
- Über das Formular oben fordern Sie in zwei Minuten Ihr persönliches Angebot an, mit Tarifen der relevanten Versicherer wie Canada Life und Nürnberger.
- Die Dread-Disease ergänzt die Berufsunfähigkeitsversicherung, ersetzt sie aber nicht: Einmalzahlung statt monatlicher Rente.
Dread-Disease-Rechner: So kommen Sie zu Ihrem Angebot
Der englische Begriff Dread Disease bedeutet wörtlich übersetzt gefürchtete Krankheit: Gemeint sind Dread Diseases wie Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall, deren Diagnose das Leben schlagartig verändert. Trifft Sie eine solche schwere Krankheit, zahlt die Schwere Krankheiten Vorsorge die volle Versicherungssumme aus. Einen öffentlichen Online-Tarifrechner gibt es für die Dread Disease Versicherung kaum, denn Beitrag und Annahme hängen stark von Gesundheitsfragen, Raucherstatus und Familiengeschichte ab. Deshalb läuft die Berechnung hier zweistufig: Mit dem Formular oben nennen Sie Eckdaten und Wunschsumme, wir rechnen die passenden Tarife durch und Sie erhalten Ihr persönliches Angebot, kostenlos, unverbindlich und ohne dass Ihre Daten vorab an Versicherer gehen. Ihre passende Versicherungssumme ermitteln Sie vorab mit dem Bedarfsrechner weiter unten.
Welche schweren Krankheiten versichert sind
Die Schwere-Krankheiten-Versicherung leistet bei der Diagnose exakt definierter Erkrankungen. Der Kern ist bei allen Anbietern gleich, der Umfang unterscheidet sich in den Versicherungsbedingungen:
- Krebs: mit Abstand der häufigste Leistungsfall, meist ab einem definierten Schweregrad.
- Herzinfarkt und Schlaganfall: zusammen mit Krebs rund drei Viertel aller Auszahlungen.
- Multiple Sklerose, Parkinson, Demenz und weitere neurologische Erkrankungen.
- Organversagen, Transplantationen, Bypass-Operationen, schwere Verbrennungen, Verlust von Sehkraft oder Gehör.
- Je nach Tarif: Kinder-Mitversicherung ohne Aufpreis und Teilleistungen bei leichteren Diagnosen.
Wichtig sind die Details: Die Auszahlung der Versicherungssumme setzt in der Regel voraus, dass die versicherte Person die Diagnose einer versicherten Krankheit um eine Karenzzeit von 14 Tagen überlebt, und die genauen Krankheitsbilder in den Bedingungen entscheiden im Ernstfall über den Versicherungsschutz. Genau deshalb lohnt der Tarifvergleich über die Bedingungen statt über den Preis allein; mehr Grundlagen im Ratgeber zur Dread-Disease-Versicherung.
Was kostet die Dread-Disease-Versicherung?
Der Beitrag richtet sich nach Eintrittsalter, Versicherungssumme, Laufzeit, Gesundheitszustand und Raucherstatus. Marktübliche Orientierungswerte für Nichtraucher (Laufzeit bis 67):
| Eintrittsalter | 100.000 € Summe | 150.000 € Summe |
|---|---|---|
| 30 Jahre | ≈ 40 bis 70 €/Monat | ≈ 60 bis 100 €/Monat |
| 40 Jahre | ≈ 65 bis 110 €/Monat | ≈ 95 bis 160 €/Monat |
| 50 Jahre | ≈ 110 bis 190 €/Monat | ≈ 160 bis 280 €/Monat |
Raucher zahlen deutlich mehr, oft das Anderthalb- bis Doppelte; auch eine längere Vertragslaufzeit erhöht den Beitrag. Vor dem Abschluss einer Dread-Disease-Versicherung stehen Gesundheitsfragen; Vorerkrankungen führen je nach Risiko zu Zuschlägen oder Ausschlüssen. Dafür ist die Auszahlung im Leistungsfall in der Regel einkommensteuerfrei, es kommt also die volle Summe an. Den konkreten Beitrag für Ihren Fall liefert das Angebot über das Formular oben.
Bedarfsrechner: Welche Versicherungssumme brauchen Sie?
Bevor Sie anfragen, lohnt der Blick auf die passende Summe: Sie sollte Einkommenslücken während der Genesung, Umbauten und die Tilgung laufender Kredite abdecken. Der Rechner ermittelt Ihre Empfehlung:
Ersetzt die Dread-Disease-Versicherung die BU?
Nein, und das ist der wichtigste Punkt bei der Entscheidung. Die Berufsunfähigkeitsversicherung sichert Ihre Arbeitskraft mit einer monatlichen Rente ab, sobald Sie Ihren Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben können, egal aus welchem gesundheitlichen Grund, auch bei psychischen Erkrankungen, die in der Dread-Disease nicht versichert sind. Die Dread-Disease-Versicherung zahlt dagegen einmalig bei bestimmten Diagnosen, auch wenn Sie danach weiterarbeiten können.
Die BU zahlt also bei jedem dauerhaften Einkommensausfall eine monatliche Rente, die Dread-Disease einmalig bei Diagnose. Ideal ist die Kombination: die BU-Versicherung als Fundament für das laufende Einkommen, die Schwere-Krankheiten-Versicherung als sinnvolle Ergänzung und Kapitalpolster für den Ernstfall. Wer keine BU bekommt, etwa wegen Vorerkrankungen oder eines risikoreichen Berufs, nutzt die Dread-Disease als beste verfügbare Alternative zur Absicherung der Arbeitskraft; unser BU-Rechner-Center hilft beim Vergleich der beiden Wege.
Alternativen und Ergänzungen im Überblick
Wer die Arbeitskraft nicht oder nicht nur über die Dread-Disease absichern will, hat weitere Wege: Die Grundfähigkeitsversicherung leistet eine monatliche Rente, wenn elementare Grundfähigkeiten wie Gehen, Sehen oder Autofahren verloren gehen; die Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlt, wenn gar keine Arbeit mehr möglich ist. Beide greifen unabhängig davon, an welcher Krankheit Sie erkranken. Für Hinterbliebene ist dagegen keine der drei zuständig: Wer den Todesfall absichern will, braucht zusätzlich eine Risikolebensversicherung. Und bei dauerhafter Pflegebedürftigkeit hilft nur eine Pflegezusatzversicherung, auch das deckt die Dread-Disease nicht ab. So ist am Ende jedes Risiko beim passenden Baustein abgesichert.
