Das Wichtigste in Kürze
- Leistungsfreie Zeit nach dem Schaden.
- Z. B. beim Krankentagegeld.
- Senkt den Beitrag.
Was bedeutet Karenzzeit?
Die Karenzzeit (Karenztage) bezeichnet die Tage zu Beginn eines Leistungsfalls, für die der Versicherer noch nicht zahlt. Sie ist vor allem bei Krankentagegeld- und Verdienstausfallversicherungen üblich.
Karenzzeit in der Praxis
Bei einem Krankentagegeld mit 42 Tagen Karenzzeit beginnt die Zahlung erst ab dem 43. Krankheitstag – passend zur Lohnfortzahlung des Arbeitgebers in den ersten sechs Wochen.
Worauf Sie achten sollten
Wählen Sie die Karenzzeit passend zu Ihrer Situation: Eine längere Karenzzeit senkt den Beitrag, setzt aber voraus, dass Sie die leistungsfreie Zeit anderweitig überbrücken können.
Karenzzeit auf die Lohnfortzahlung abstimmen
Angestellte erhalten im Krankheitsfall sechs Wochen Lohnfortzahlung. Eine Karenzzeit von 42 Tagen passt genau dazu – das Krankentagegeld beginnt ab dem 43. Tag und senkt zugleich den Beitrag.
| Karenzzeit | Leistungsbeginn | Beitrag |
|---|---|---|
| ab 15. Tag | früh | höher |
| ab 22. Tag | mittel | mittel |
| ab 43. Tag | nach Lohnfortzahlung | niedriger |
Karenzzeit ist nicht Wartezeit
Unterschied
Die Karenzzeit liegt nach dem Schadenfall (leistungsfreie erste Tage), die Wartezeit am Vertragsbeginn (vor dem ersten Anspruch).
Häufige Fragen zu „Karenzzeit“
Karenzzeit oder Wartezeit – ein Unterschied?
Warum eine Karenzzeit vereinbaren?
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