Das Wichtigste in Kürze
- Versichert nahezu jeden plötzlichen Schaden.
- Nur explizite Ausschlüsse gelten.
- Umfassender als benannte Gefahren.
Was bedeutet Allgefahrendeckung?
Bei der Allgefahrendeckung sind grundsätzlich alle Gefahren versichert – ausgenommen sind nur die ausdrücklich genannten Ausschlüsse. Das ist das Gegenteil des Prinzips der benannten Gefahren.
Allgefahrendeckung in der Praxis
Eine Schmuck- oder Elektronikversicherung als Allrisk zahlt auch beim unglücklichen Sturz oder Verlust – Fälle, die ein Tarif mit benannten Gefahren nicht abdeckt.
Worauf Sie achten sollten
Die Allgefahrendeckung bietet den umfassendsten Schutz, kostet aber etwas mehr. Für hochwertige, mobil genutzte Gegenstände lohnt sie sich fast immer. Lesen Sie dennoch die Ausschlüsse.
Der grundlegende Unterschied

| Merkmal | Allgefahrendeckung | Benannte Gefahren |
|---|---|---|
| Versichert | alles außer Ausschlüssen | nur gelistete Gefahren |
| Beweislast | Versicherer (Ausschluss) | Versicherungsnehmer (Gefahr) |
| Umfang | sehr breit | enger |
| Beitrag | höher | günstiger |
Wann sich Allrisk lohnt
Für hochwertige, mobil genutzte Gegenstände – Schmuck, Kameras, Elektronik – lohnt sich die Allgefahrendeckung fast immer, da sie auch Verlust, Sturz und Bruch abdeckt.
Trotzdem lesen
Auch eine Allrisk-Police hat Ausschlüsse (z. B. Verschleiß, Vorsatz). Prüfen Sie diese vor dem Abschluss.
Häufige Fragen zu „Allgefahrendeckung“
Was ist bei Allrisk versichert?
Lohnt sich Allgefahrendeckung?
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