Das Wichtigste in Kürze
- Bewusste, gewollte Schadenverursachung.
- Generell vom Schutz ausgeschlossen.
- Gegenteil von Fahrlässigkeit.
Was bedeutet Vorsatz?
Wer einen Schaden mit Wissen und Wollen herbeiführt, handelt vorsätzlich. Solche Schäden sind in allen Versicherungssparten vom Schutz ausgeschlossen – niemand soll sich durch absichtliche Schäden bereichern.
Vorsatz in der Praxis
Beschädigt jemand absichtlich fremdes Eigentum, zahlt die Haftpflicht nicht. Auch ein vorgetäuschter Diebstahl ist Vorsatz und führt nicht nur zur Leistungsverweigerung, sondern kann strafbar sein.
Worauf Sie achten sollten
Vorsatz ist ein unverrückbarer Leistungsausschluss. Schon der Verdacht des Versicherungsbetrugs kann zu Leistungsverweigerung, Vertragskündigung und strafrechtlichen Folgen führen.
Warum Vorsatz nie versichert ist
Vorsätzlich herbeigeführte Schäden sind in allen Sparten ausgeschlossen – niemand soll sich durch absichtliche Schäden bereichern. Der Versicherer kann die Leistung verweigern und den Vertrag beenden.
| Verhalten | Folge |
|---|---|
| Absichtliche Sachbeschädigung | keine Haftpflichtleistung |
| Vorgetäuschter Diebstahl | Leistungsverweigerung + Strafanzeige |
| Brandstiftung | kein Schutz, strafbar |
Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit?
Unterschied
Vorsatz ist gewollt, grobe Fahrlässigkeit ist (sehr schwere) Unachtsamkeit ohne Absicht. Während grobe Fahrlässigkeit nur zur Kürzung führt, schließt Vorsatz die Leistung komplett aus.
Häufige Fragen zu „Vorsatz“
Sind vorsätzliche Schäden versichert?
Was unterscheidet Vorsatz von grober Fahrlässigkeit?
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