Das Wichtigste in Kürze
- Die BKK Beiersdorf AG war die geschlossene Betriebskrankenkasse der Beiersdorf AG und der Tesa SE mit Sitz in Hamburg.
- Zum 1. Juli 2016 fusionierte sie mit der DAK-Gesundheit. Die BKK Beiersdorf existiert seitdem nicht mehr als eigenständige Kasse.
- Ansprechpartner für alle früheren Versicherten ist heute die DAK-Gesundheit. Ein Wechsel zu einer anderen Krankenkasse ist jederzeit mit zweimonatiger Kündigungsfrist möglich.
Die BKK Beiersdorf AG: Betriebskrankenkasse von Nivea und Tesa
Die BKK Beiersdorf AG wurde im Oktober 1998 als Betriebskrankenkasse der Beiersdorf AG errichtet, des Hamburger Konsumgüterkonzerns hinter Marken wie Nivea, Eucerin und Labello. Versichern konnten sich dort ausschließlich Beschäftigte der Trägerunternehmen Beiersdorf AG und Tesa SE sowie deren Angehörige, die Kasse war also eine sogenannte geschlossene, betriebsbezogene BKK. Zuletzt betreute sie rund 10.400 Versicherte.
Fusion mit der DAK-Gesundheit zum 1. Juli 2016
Wie viele kleine Betriebskrankenkassen stand auch die BKK Beiersdorf vor der Frage, ob sich der eigenständige Betrieb für eine fünfstellige Versichertenzahl dauerhaft lohnt. Im März 2016 kündigten Beiersdorf und die DAK-Gesundheit den Zusammenschluss an, zum 1. Juli 2016 wurde die BKK Beiersdorf auf die DAK-Gesundheit verschmolzen. Alle Mitglieder gingen automatisch und ohne Unterbrechung des Versicherungsschutzes auf die DAK über. Die DAK-Gesundheit mit Sitz in Hamburg zählt heute rund 5,4 Millionen Versicherte und ist bundesweit für alle geöffnet.
Was ehemalige Versicherte der BKK Beiersdorf wissen sollten
Wer 2016 Mitglied der BKK Beiersdorf war, ist seither Mitglied der DAK-Gesundheit, ein eigener Antrag war nie nötig. Für Fragen zu alten Unterlagen, Versicherungszeiten oder Nachweisen aus der BKK-Zeit ist heute die DAK-Gesundheit zuständig; die Versicherungszeiten wurden vollständig übernommen und zählen lückenlos für Rente und Krankenversicherung. Eine Bindung an die DAK besteht längst nicht mehr: Jedes Mitglied kann die Kasse mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende wechseln.
Krankenkasse heute vergleichen: lohnt sich der Blick auf den Zusatzbeitrag
Seit der Fusion hat sich in der gesetzlichen Krankenversicherung viel getan: Die Zusatzbeiträge der Kassen liegen teils mehr als einen Prozentpunkt auseinander, das macht bei gutem Verdienst mehrere hundert Euro im Jahr aus. Auch Wahltarife, Bonusprogramme und Zusatzleistungen unterscheiden sich deutlich, ein Vergleich lohnt sich deshalb für alle ehemaligen BKK-Mitglieder.
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Häufige Fragen zur BKK Beiersdorf
Gibt es die BKK Beiersdorf noch?
Wer ist die Nachfolgekasse der BKK Beiersdorf?
An wen wende ich mich mit alten Unterlagen der BKK Beiersdorf?
Muss ich als früheres BKK-Beiersdorf-Mitglied bei der DAK bleiben?
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