Das Wichtigste in Kürze
- Bewertungstabelle für Körperteile.
- Bestimmt den Invaliditätsgrad.
- Grundlage der Unfall-Leistung.
Was bedeutet Gliedertaxe?
Die Gliedertaxe ordnet jedem Körperteil einen festen Prozentsatz zu. Verliert eine versicherte Person etwa einen Arm, gilt ein bestimmter Invaliditätsgrad, nach dem sich die Leistung aus der Versicherungssumme berechnet.
Gliedertaxe in der Praxis
Beträgt die Gliedertaxe für den Verlust einer Hand 55 % und die Versicherungssumme 100.000 €, ergibt sich (ohne Progression) eine Leistung von 55.000 €. Bessere Tarife bieten höhere Sätze.
Worauf Sie achten sollten
Vergleichen Sie die Gliedertaxen verschiedener Anbieter – sie unterscheiden sich erheblich. Höhere Prozentsätze, besonders für Hände und Beine, bedeuten im Ernstfall eine deutlich höhere Leistung.
Typische Sätze der Gliedertaxe
Die Gliedertaxe ordnet jedem Körperteil einen festen Invaliditätsgrad zu. Die Werte unterscheiden sich je Anbieter – höhere Sätze bedeuten mehr Leistung:
| Körperteil (Verlust) | Beispiel-Gliedertaxe |
|---|---|
| Arm | 70 % |
| Hand | 55 % |
| Bein | 70 % |
| Auge | 50 % |
| Daumen | 20 % |
| Großer Zeh | 5 % |
So entsteht die Leistung
Leistung = Versicherungssumme × Gliedertaxe-Satz (× Progression). Bei 100.000 € Summe und 55 % für die Hand ergeben sich – ohne Progression – 55.000 €.
Vergleichen
Achten Sie auf eine möglichst hohe Gliedertaxe (verbesserte Gliedertaxe). Schon wenige Prozentpunkte mehr bedeuten im Ernstfall tausende Euro zusätzlich.
Häufige Fragen zu „Gliedertaxe“
Was ist die Gliedertaxe?
Warum Gliedertaxen vergleichen?
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