Das Wichtigste in Kürze
- Garantierte Mindestverzinsung.
- Gesetzlich festgelegte Obergrenze.
- Gilt für den Sparanteil.
Was bedeutet Garantiezins?
Der Garantiezins (Höchstrechnungszins) ist der Zinssatz, mit dem Versicherer den Sparanteil klassischer Verträge mindestens verzinsen. Er wird staatlich festgelegt und ist über die Jahre deutlich gesunken.
Garantiezins in der Praxis
Ein vor Jahren abgeschlossener Vertrag mit hohem Garantiezins ist heute wertvoll, da Neuverträge nur noch eine geringe Garantieverzinsung bieten. Zusätzlich kommt die Überschussbeteiligung hinzu.
Worauf Sie achten sollten
Der Garantiezins gilt nur für den Sparanteil, nicht für den gesamten Beitrag. Vergleichen Sie bei der Altersvorsorge auch die Gesamtverzinsung und die Kosten, nicht nur den Garantiezins.
Warum alte Verträge wertvoll sind
Der Garantiezins (Höchstrechnungszins) wird staatlich festgelegt und ist über die Jahre stark gesunken. Verträge mit hohem Altzins sind daher besonders wertvoll.
| Zeitraum (Abschluss) | Garantiezins (ca.) |
|---|---|
| vor 2000 | 4,0 % |
| 2004–2006 | 2,75 % |
| 2015–2016 | 1,25 % |
| ab 2022 | 0,25 % |
Was der Garantiezins wirklich bedeutet
Wichtig
Der Garantiezins gilt nur für den Sparanteil nach Abzug der Kosten – nicht für den gesamten Beitrag. Die Gesamtverzinsung enthält zusätzlich die nicht garantierte Überschussbeteiligung.
Häufige Fragen zu „Garantiezins“
Gilt der Garantiezins für den ganzen Beitrag?
Warum sind alte Verträge mit hohem Garantiezins wertvoll?
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