Das Wichtigste in Kürze
- Haftung nur bei Verschulden.
- Vorsatz oder Fahrlässigkeit.
- Gesetzlicher Regelfall (§ 823 BGB).
Was bedeutet Verschuldenshaftung?
Nach dem Grundsatz der Verschuldenshaftung haftet, wer einen Schaden schuldhaft verursacht. Erforderlich ist ein Verschulden in Form von Vorsatz oder Fahrlässigkeit. Sie ist der gesetzliche Regelfall nach § 823 BGB.
Verschuldenshaftung in der Praxis
Wer beim Radfahren unachtsam einen Fußgänger anfährt, haftet aufgrund seines fahrlässigen Verschuldens für die Folgen. Die Privathaftpflicht übernimmt diese berechtigten Ansprüche.
Worauf Sie achten sollten
Die Verschuldenshaftung ist nach oben nicht begrenzt – Sie haften mit Ihrem gesamten Vermögen. Genau deshalb ist eine Privathaftpflicht mit hoher Deckungssumme so wichtig.
Haftung nur bei Verschulden
Nach § 823 BGB haftet, wer einen Schaden schuldhaft – vorsätzlich oder fahrlässig – verursacht. Anders als bei der Gefährdungshaftung ist ein Verschulden erforderlich.
| Voraussetzung | Bedeutung |
|---|---|
| Rechtsgutverletzung | z. B. Eigentum, Gesundheit |
| Verschulden | Vorsatz oder Fahrlässigkeit |
| Kausalität | Handlung verursacht den Schaden |
Warum hohe Deckungssummen wichtig sind
Wichtig
Die Verschuldenshaftung ist der Höhe nach nicht begrenzt – Sie haften mit Ihrem gesamten Vermögen. Genau deshalb ist eine Privathaftpflicht mit hoher Deckungssumme so wichtig.
Häufige Fragen zu „Verschuldenshaftung“
Was ist Verschuldenshaftung?
Ist die Haftung begrenzt?
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