Das Wichtigste in Kürze
- Abwehr unberechtigter Forderungen.
- Bestandteil jeder Haftpflicht.
- Notfalls auch vor Gericht.
Was bedeutet Passiver Rechtsschutz?
Eine Haftpflichtversicherung prüft, ob eine Forderung berechtigt ist. Berechtigte Ansprüche werden bezahlt, unberechtigte abgewehrt – notfalls vor Gericht auf Kosten des Versicherers. Das nennt man passiven Rechtsschutz.
Passiver Rechtsschutz in der Praxis
Wird Ihnen zu Unrecht ein Schaden vorgeworfen, übernimmt die Haftpflicht die Abwehr der Forderung samt Anwalts- und Gerichtskosten – ohne dass Sie eine eigene Rechtsschutzversicherung brauchen.
Worauf Sie achten sollten
Der passive Rechtsschutz schützt nur gegen Forderungen Dritter an Sie. Wollen Sie selbst Ansprüche durchsetzen, brauchen Sie eine eigene Rechtsschutzversicherung.
Berechtigtes zahlen, Unberechtigtes abwehren
| Forderung | Reaktion der Haftpflicht |
|---|---|
| Berechtigt | Schaden wird bezahlt |
| Unberechtigt | Abwehr, notfalls vor Gericht – auf Kosten des Versicherers |
Haftpflicht ist keine Rechtsschutzversicherung
Der passive Rechtsschutz wehrt nur Forderungen Dritter gegen Sie ab. Wollen Sie selbst Ansprüche durchsetzen, brauchen Sie eine eigene Rechtsschutzversicherung.
Gut zu wissen
Diese „passive Rechtsschutzfunktion“ ist in jeder Haftpflicht enthalten und oft mehr wert als die reine Schadenzahlung – unberechtigte Forderungen abzuwehren kann teuer sein.
Häufige Fragen zu „Passiver Rechtsschutz“
Was ist passiver Rechtsschutz?
Brauche ich trotzdem eine Rechtsschutzversicherung?
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