Versicherungswissen

Günstige Autos in der Versicherung:die besten Klassen

Günstige Autos in der Versicherung: die besten Klassen

Das Wichtigste in Kürze

  • Besonders günstig in der Versicherung sind Kleinwagen und Kompaktwagen mit schwachem Motor und guter Schadenbilanz.
  • Innerhalb eines Modells ist die sparsame Motorisierung fast immer günstiger als die starke Variante.
  • Auch viele Familienvans und sparsame Kompaktklassen liegen in niedrigen Typklassen.
  • Sportwagen, große SUV und stark motorisierte Modelle sind dagegen teuer in der Versicherung.

Wer ein Auto sucht, das im Unterhalt wenig kostet, sollte gezielt auf günstige Versicherungseinstufungen achten. Bestimmte Fahrzeugklassen schneiden hier regelmäßig gut ab, andere sind notorisch teuer. Dieser Überblick zeigt, welche Autos günstig in der Versicherung liegen und warum. Welche Faktoren generell zählen, erklärt der Ratgeber welches Auto am günstigsten ist.

Klein- und Kompaktwagen vorn

Die günstigsten Versicherungsbeiträge finden sich fast immer bei Klein- und Kompaktwagen. Sie sind leicht, selten in schwere Unfälle verwickelt und preiswert zu reparieren. Modelle mit kleinem Motor und solider Technik landen regelmäßig in niedrigen Typklassen. Wer keinen großen Platzbedarf hat, fährt mit einem Kleinwagen am günstigsten, sowohl beim Beitrag als auch bei der Steuer.

Günstige und teure Fahrzeugklassen

Die Fahrzeugklasse gibt eine gute erste Orientierung:

Fahrzeugklasse Tendenz in der Versicherung
Kleinwagen meist sehr günstig
Kompaktklasse mit kleinem Motor günstig
Familienvan, sparsame Mittelklasse moderat
SUV und große Limousinen eher teuer
Sportwagen und PS-starke Modelle teuer
Versicherungstendenz nach Fahrzeugklasse.

Die Motorisierung entscheidet mit

Ein und dasselbe Modell kann je nach Motor in sehr unterschiedlichen Typklassen liegen. Die sparsame Einstiegsmotorisierung ist fast immer günstiger als die sportliche Top-Variante. Wer beim Kauf zur kleineren Maschine greift, spart oft doppelt: weniger Steuer durch geringeren Hubraum und einen niedrigeren Versicherungsbeitrag durch die bessere Typklasse. Der Verzicht auf ein paar PS macht sich über die Jahre deutlich bezahlt.

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Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Verlassen Sie sich nicht auf pauschale Listen, denn Typklassen ändern sich jährlich. Schlagen Sie die Typklasse für das konkrete Modell und die konkrete Motorisierung nach und holen Sie eine Beitragsabfrage ein. Berücksichtigen Sie außerdem die Regionalklasse Ihres Wohnorts. So bekommen Sie ein realistisches Bild der laufenden Kosten, statt sich auf grobe Faustregeln zu verlassen.

Tobias Friedrich, Versicherungsexperte

Tobias Friedrich · Versicherungsexperte bei Versicherungsriese

Günstig im Kauf ist nicht günstig im Unterhalt

Ein niedriger Kaufpreis sagt wenig über die laufenden Kosten. Ein älterer Sportwagen ist schnell gekauft, aber teuer in Versicherung und Steuer. Umgekehrt kostet ein sparsamer Kleinwagen im Unterhalt fast nichts. Rechnen Sie vor dem Kauf die Jahreskosten zusammen, dann erleben Sie keine bösen Überraschungen.

Häufige Fragen zu günstigen Autos

Welche Autos sind am günstigsten in der Versicherung?
Klein- und Kompaktwagen mit schwachem Motor und guter Schadenbilanz. Sie liegen in niedrigen Typklassen.
Sind SUV teuer in der Versicherung?
Tendenziell ja. Große SUV und Limousinen liegen meist in höheren Typklassen als Kleinwagen.
Macht der Motor einen Unterschied?
Ja, einen großen. Die sparsame Motorisierung eines Modells ist fast immer günstiger als die starke Variante.
Kann ich mich auf Listen verlassen?
Nur bedingt, denn Typklassen ändern sich jährlich. Prüfen Sie die Typklasse für das konkrete Modell und holen Sie eine Beitragsabfrage ein.
Zählt nur der Beitrag?
Nein. Rechnen Sie Versicherung und Kfz-Steuer zusammen, dann sehen Sie die echten laufenden Kosten.
Tobias Friedrich

Tobias Friedrich

Gründer der Finanzriese GmbH

Tobias Friedrich ist Gründer und Geschäftsführer der Finanzriese GmbH, dem Unternehmen hinter Versicherungsriese.de. Seit der Gründung verfolgt er ein Ziel: Versicherungen für Verbraucher transparent und kostenlos vergleichbar zu machen. Er verantwortet die redaktionelle Ausrichtung des Ratgebers und stellt sicher, dass alle Inhalte fachlich fundiert, aktuell und verständlich aufbereitet sind. Sein Anspruch ist ehrliche Orientierung statt Verkaufsdruck.